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Veröffentlicht am 05.04.2025

Feel Good Geschichte

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Ich mag den lockeren und zuweilen verspielten Schreibstil von Kira Mohn sehr gerne und war deswegen auch wieder neugierig auf "Not to myself".

Alice hat eigentlich schon in Gedanken die Hochzeit mit ihrem ...

Ich mag den lockeren und zuweilen verspielten Schreibstil von Kira Mohn sehr gerne und war deswegen auch wieder neugierig auf "Not to myself".

Alice hat eigentlich schon in Gedanken die Hochzeit mit ihrem Freund geplant. Leider erwischt sie ihn jedoch auf frischer Tat, wie dieser sie mit einer ihrer Freundinnen betrügt. Aufgebracht wirdt sie die beiden aus ihrer Wohnung und wenig später die Matratze noch hinterher.

Die trifft aber leider Lennon. Als Alice sich entschuldigt, kommen die beiden ins Gespräch und Lennon ist zunehmend hingerissen von Alice.

Diese hat aber eigentlich gerade eine Liste mit 10 Dingen verfasst, die sie ohne Männer viel besser genießen kann. Wird Lennon dennoch ihr Herz erobern können?

Das Setting spielt im sommerlichen New York, was der Geschichte zusätzliche Leichtigkeit verleiht. Auch in eigentlich ernsteren Momenten verliert das Buch nie seine Leichtigkeit. Lennon ist eine Green Flag und auch Alice mochte ich gerne. Auch die Nebenfiguren waren gelungen.

Es ist eine süße Geschichte für Zwischendurch, die mich aber gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Musik und Stockholm

Verliebt in Stockholm
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Das Cover verspricht einen wunderschönen Wohlfühlroman. Ich mag generell auch sehr Settings, die in Skandinavien spielen. Deswegen hat alleine schon das Setting in Stockholm mein Interesse geweckt.

Mira ...

Das Cover verspricht einen wunderschönen Wohlfühlroman. Ich mag generell auch sehr Settings, die in Skandinavien spielen. Deswegen hat alleine schon das Setting in Stockholm mein Interesse geweckt.

Mira spielt als Violistin im Stockholmer Orchester. Mit dem erfolgreichen Geiger Alessandro verbindet sie eine Beziehung, die zwar durch Leidenschaft geprägt ist, durch seine Karriere aber schwierige Zukunftsaussichten hat.

Dann tritt William wieder in ihr Leben. Er ist ihre Jugendliebe und ihr auf eine Art vertraut, wie sie es mit Alessandro vernutlich niemals sein würde. Mira ist hin- und hergerissen.

Obwohl ich es auch nach dem Lesen als Wohlfühlroman beschreiben würde, hatte "Verliebt in Stockholm" doch einige tiefergehende Stellen, die ich so erst nicht vermutet hätte. Mira wird als sympathische Figur beschrieben, deren Handlungen ich zwar nicht immer ganz verstehen konnte, ihr Handeln wird dafür jedoch stets nachvollziehbar in die Geschichte eingebettet.

Für mich war "Verliebt in Stockholm" eine schöne Geschichte für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Slow-Burn-Romantasy

The Stars are Dying
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Wie schön kann ein Buch nur aussehen?

Das Cover, der Farbschnitt, die illustrierten Innenklappen und die kleinen Illustrationen an den Kapitelanfängen - ich habe mich sofort in die Gestaltung verliebt! ...

Wie schön kann ein Buch nur aussehen?

Das Cover, der Farbschnitt, die illustrierten Innenklappen und die kleinen Illustrationen an den Kapitelanfängen - ich habe mich sofort in die Gestaltung verliebt!

Astraeas Welt besteht aus lauter Geheimnissen, Magie und Verrat. Vampire durchstreifen die verschiedenen Reiche auf der Suche nach Blut oder um den Opfern ihre Seelen zu nehmen.

An ihre Vergangenheit kann Astraea sich nicht erinnern. Nur über die letzten fünf Jahre weiß sie noch bruchstückhaft Bescheid. Ihre einzige Gewissheit besteht darin, dass sie bei Hektor in Sicherheit ist. Er hat sich ihrer angenommen, als sie verwirrt und verletzlich war und hält sie nun in seinem goldenen Käfig gefangen.

Astraea versucht sich in ihr Schicksal einzufügen und schleicht sich nur gelegentlich hinaus, um eine Freundin zu besuchen.

Ihre Welt wird eines Abends völlig auf den Kopf gestellt, als sie Nyte begegnet.
Er ist geheimnisvoll, mächtig und ein Vampir. Von nun weicht sein Schatten nicht mehr von ihrer Seite und begleitet sie auf ihrer Suche nach Freiheit.

Ausgerechnet beim Libertatem, einer Reihe tödlicher Prüfungen, könnte Astraea die Antworten zu ihrer Vergangenheit finden, nach denen sie sich schon so lange sehnt. Doch es gibt so vieles, dass sie noch nicht weiß und ihre Konkurrenten trachten nach ihrem Leben, um selbst zu gewinnen ...

Astraea ist als Figur angelegt, die oft verletzlich wirkt, in gefährlichen Situationen aber ihre innere Stärke findet. Sie ist gezeichnet von den letzten fünf Jahren in Hektors Gegenwart und spürt seine bedrohliche Präsenz auch dann, wenn er nicht in ihrer Nähe ist. Zu sehr hat er sie von sich abhängig gemacht, als dass sie sich nun einfach so von ihm lösen könnte.

Auch sonst weiß sie nicht, wem sie trauen soll. Nyte gibt nicht viel von sich Preis, doch sie spürt eine Anziehung zu ihm, die oftmals jegliche Zweifel in den Hintergrund treten lassen.

Über die Handlung hinweg möchte Astraea auf keinen Fall jemals wieder von jemandem abhängig sein oder sich hilflos fühlen. Leider ist sie jedoch häufig der Spielball der anderen Figuren und kann sich mit ihrem unzureichenden Wissen über ihr eigenes Schicksal auch nur unzureichend aus ihrer unglücklichen Lage befreien oder davon emanzipieren.

Zum Ende des Buches blieben sowohl für Astraea als auch für uns LeserInnen viele Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.

Die von der Autorin beschriebene Welt hat mir ansonsten richtig gut gefallen und hatte wirklich viele spannende Ansätze und Figuren, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe! Einzig von Astraea hätte ich mir gewünscht, dass sie entschlossener ihr eigenes Schicksal in dieser gefährlichen und faszinierenden Welt in die Hand nimmt.



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Veröffentlicht am 27.02.2025

Magie und Intrigen

The Courting of Bristol Keats
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Bristol Keats führt mit ihren beiden Schwestern ein bescheidenes Leben im kleinen Städtchen Bowskeep.

Ihre Eltern sind verstorben und das Geld ist stets knapp.
Als mysteriöse, an Bristol adressierte ...

Bristol Keats führt mit ihren beiden Schwestern ein bescheidenes Leben im kleinen Städtchen Bowskeep.

Ihre Eltern sind verstorben und das Geld ist stets knapp.
Als mysteriöse, an Bristol adressierte Briefe auftauchen, versprechen diese eine Lösung der Geldprobleme: Eine unbekannte Tante möchte sich mit ihr treffen und ihr ein seltenes Kunstwerk zum Geschenk machen.

Bristol ignoriert jeden dieser Briefe, geht aus Verzweiflung jedoch schließlich auf ein Treffen in einem Gasthaus ein. Dort wird ihre komplette Weltsicht auf den Kopf gestellt: Es existiert ein ganzes, für die meisten Menschen unbekanntes Reich, das von Feenwesen bevölkert und beherrscht wird. Elfenkönig Tyghan sucht in der Menschenwelt nach Rekrutinnen mit einer verborgenen magischen Gabe, die zur Rettung der Reiche von Elfheim benötigt wird.

Bristol weigert sich zunächst, mit nach Elfheim zu kommen. Doch dann erfährt sie, dass ihr Vater vielleicht noch lebt und sich in Elfheim befinden könnte. Also reist sie zum Hof der Tuatha De Danann, um sich auf die Suche nach ihm zu machen und gleichzeitig dort in verschiedenen Fertigkeiten trainiert und auf ihre mögliche Mission vorbereitet zu werden.

Doch der Hof der Tuatha De Danann ist voller Intrigen, Dramen und Geheimnisse - einige dieser Geheimnisse reichen bis weit vor Bristols Geburt zurück, holen sie aber von Tag zu Tag schneller ein. Und während Bristol nichtssahnend in ein Netz aus Intrigen gerät, hadert sie zudem mit ihren fehlenden magischen Fertigkeiten. Und dann ist da auch noch Elfenkönig Tyghan, für den Bristol bald ganz andere Gefühle hegt als die ursprüngliche Abneigung ...

Mary E. Pearson entführt uns mit "The Courting of Bristol Keats" ein weiteres Mal in eine magische Welt voller Intrigen.

Bristol ist ein starker Charakter. Zwar ist sie die mittlere der drei Schwestern, hat sich aber am meisten Verantwortung aufgebürdet und hat einen starken Beschützerinstinkt ihren beiden Schwestern gegenüber.

Die Welt in Elfheim wurde anschaulich von der Autorin beschrieben. Zu gerne würde ich die verschiedenen Feenwesen mit eigenen Augen sehen und diese bunte Welt erkunden.

Im Großteil der Geschichte liegt der Fokus auf den Figuren. Der Plot wird stets vorangetrieben, ist zuweilen aber recht spannungsarm, auch wenn Bristol mit beständigen Herausforderungen kämpft und bald alles in Frage stellen muss, was sie je zu wissen glaubte.

Die Liebesgeschichte mit Tyghan ist Slow Burn - beide bemühen sich, die gegenseitige Anziehung nicht weiter zu befeuern oder sogar zu verdrängen, finden sich aber schließlich immer wieder in der Nähe des anderen wieder. Das war wunderbar während des Lesens zu verfolgen.

"The Courting of Bristol Keats" ist eine Geschichte, die ihren Zauber durch eine magische Atmosphäre und liebenswerte Figuren entfaltet. 100 Seiten weniger hätten der Handlung einige Längen genommen. Ansonsten hat es mir wirklich Freude bereitet, Bristol Keats durch Elfheim zu begleiten.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Spicy RomCom

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Assistenzärztin Mackenzie hat einfach kein Glück in der Liebe. Jedes Date der vergangenen Zeit scheint ein Reinfall.
Insbesondere ihre Oma wünscht ihr eine glückliche Beziehung, setzt Mackenzie dadurch ...

Assistenzärztin Mackenzie hat einfach kein Glück in der Liebe. Jedes Date der vergangenen Zeit scheint ein Reinfall.
Insbesondere ihre Oma wünscht ihr eine glückliche Beziehung, setzt Mackenzie dadurch aber auch unter Druck.

Und so beschließt sie zusammen mit dem Kardiologen Noah, dass eine Fake-Beziehung die ideale Lösung wäre. Als Alpha ohne Partnerin hat auch er einen Grund zum Fake-Dating. Ziemlich schnell wird es spicy zwischen den beiden.

Bei diesem Buch muss man mit den richtigen Erwartungen rangehen, dann wird es eine unterhaltsame Lektüre.

The Fake Mate ist zuweilen oberflächlich, das Setting nicht großartig ausgebaut. Der Großteil der Handlung spielt im Krankenhaus. Aber dafür legt die Autorin großen Wert auf die knisternde Beziehung von Mackenzie und Noah. Dass sie Werwölfe sind, hat gut zur Unterhaltung beigetragen. Wer Bride von Ali Hazelwood kennt, der sollte nicht überrascht werden.

Ansonsten gibt es Spice und viel davon. Es soll einfach Spaß beim Lesen machen, ohne viel Wert auf eine tiefere Handlung zu lesen. Das hat aber super so für mich funktioniert.

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