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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2025

Nichts für mich

Abschied
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Mich konnte das Buch leider gar nicht mitreißen. Ich fand es teilweise anstrengend, alle Personen zuzuordnen und den Zeitsprüngen zu folgen. Außerdem fand ich das Verhältnis zwischen Teddy und Erzähler ...

Mich konnte das Buch leider gar nicht mitreißen. Ich fand es teilweise anstrengend, alle Personen zuzuordnen und den Zeitsprüngen zu folgen. Außerdem fand ich das Verhältnis zwischen Teddy und Erzähler etwas merkwürdig. Wenn sie in der Gegenwart Zeit miteinander verbringen, scheint es immer sehr angespannt zu sein und es gibt kaum Momente, in denen sie liebevoll zueinander sind. Mir kam es manchmal vor, als ob nur schnell irgendwelche Dinge aufgezählt werden, ohne dass man als Leser wirklich in die Situation eintauchen kann.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Anstrengend

Die Fletchers von Long Island
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Ich fand das Lesen dieses Buches überwiegend anstrengend und habe mich ziemlich gequält, es zu Ende zu lesen. Es ist sehr langatmig. Die Sätze sind teilweise lang und verschachtelt. An vielen Stellen wäre ...

Ich fand das Lesen dieses Buches überwiegend anstrengend und habe mich ziemlich gequält, es zu Ende zu lesen. Es ist sehr langatmig. Die Sätze sind teilweise lang und verschachtelt. An vielen Stellen wäre weniger mehr gewesen. Der Wechsel in den Zeiten ist (zumindest beim Ebook) nicht gekennzeichnet und war für mich manchmal sehr abrupt. Der angekündigte Humor ist bei mir leider nicht angekommen. Die Charaktere kreisen mehrheitlich um sich selbst und den äußeren Schein und häufig konnte ich über ihr Verhalten und ihre Äußerungen nur den Kopf schütteln. Aus meiner Sicht wurde das Trauma bis zum Ende innerhalb der Familie nicht wirklich thematisiert.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Anders als der Klappentext erwarten lässt

Bei aller Liebe
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Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es auf der Hochzeit mit vielen Therapeuten zu Verwirrungen und gelüfteten Geheimnissen kommt, die humorvoll erzählt werden. Stattdessen wird aus drei Perspektiven ...

Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es auf der Hochzeit mit vielen Therapeuten zu Verwirrungen und gelüfteten Geheimnissen kommt, die humorvoll erzählt werden. Stattdessen wird aus drei Perspektiven eine Geschichte erzählt, die durch Affären und Überschneidungen geprägt ist. Manchmal musste ich überlegen, wer noch mal zu wem gehört. Es sind nur drei Therapeuten auf der Hochzeit und nur einer hat eine zentrale Rolle in der Geschichte.

Malcolm überreicht auf der Hochzeit seiner Nichte Agnes einen Brief ihrer verstorbenen Mutter und lüftet somit ein Land gehegtes Geheimnis. Die Kapitel aus Sicht von Malcom (Theologe), Joe (Therapeut) und Agnes (Philosphin) sorgen für Einblicke in die Vergangenheit und aktuelle Entwicklungen. Generell mag ich wechselnde Perspektiven, aber hier fand ich es anstrengend, da manche Kapitel sehr lang sind.

Den Schreibstil fand ich schwierig. Die Sätze sind oft schwülstig und hochgestochen. Die Figuren und ihr Verhalten waren mir unsympathisch. Ich konnte mich nicht für die Geschichte begeistern.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Anstrengend

Der Einfluss der Fasane
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Ich fand das Buch anstrengend. Hella war mir unsympathisch und sie hat vor allem um sich selbst und ihr Leben gekreist und sich nur wenig damit beschäftigt, ob sie mit der Berichterstattung etwas falsch ...

Ich fand das Buch anstrengend. Hella war mir unsympathisch und sie hat vor allem um sich selbst und ihr Leben gekreist und sich nur wenig damit beschäftigt, ob sie mit der Berichterstattung etwas falsch gemacht haben könnte. Da hatte ich etwas anderes erwartet. Ich hatte das Gefühl, dass die kritische Auseinandersetzung mit den Medien eher ein Nebenthema war und Hella und ihr Leben im Mittelpunkt standen. Dabei gab es häufige und schnelle Perspektivwechsel, wodurch der Lesefluss manchmal gestört wurde.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Langweilig

Schwimmen im Glas
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Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. In der Hoffnung, dass es mich doch noch fesselt, habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft. Lore beschreibt vor allem aus ihrer kindlichen Perspektive Situationen, ...

Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. In der Hoffnung, dass es mich doch noch fesselt, habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft. Lore beschreibt vor allem aus ihrer kindlichen Perspektive Situationen, in denen Jungs und Mädchen bzw. Frauen und Männer unterschiedlich behandelt werden oder andere Ansprüche an sie gestellt werden. Ihr fällt schon früh auf, dass ihre Brüder Dinge dürfen, die ihr verboten sind. Ihre Oma macht alles so, damit ihr Opa zufrieden ist. Dabei sind seine Ansprüche nicht immer nachvollziehbar. Wenn Lore etwas wissen möchte, bekommt sie häufig zu hören, dass sie dies später verstehen wird oder ähnliche Antworten. Außer Tante Ursula, die Feministin ist, scheint niemand wirklich offen mit ihr zu reden. In Einschüben weist Lore daraufhin, dass sie als Erwachsene ebenfalls emanzipiert ist. Aufgrund der Episoden aus der Kindheit kann man diese Entwicklubg vermuten. Nach dem Klappentext hatte ich aber erwartet, dass man Lores Weg dorthin verfolgt und nicht nur prägende Episoden aus ihrer Kindheit erzählt bekommt. Für mich waren es mehr Aufzählungen und mir hat häufig der rote Faden gefehlt.

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