Langweilig
Schwimmen im GlasMich hat das Buch leider nicht überzeugt. In der Hoffnung, dass es mich doch noch fesselt, habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft. Lore beschreibt vor allem aus ihrer kindlichen Perspektive Situationen, ...
Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. In der Hoffnung, dass es mich doch noch fesselt, habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft. Lore beschreibt vor allem aus ihrer kindlichen Perspektive Situationen, in denen Jungs und Mädchen bzw. Frauen und Männer unterschiedlich behandelt werden oder andere Ansprüche an sie gestellt werden. Ihr fällt schon früh auf, dass ihre Brüder Dinge dürfen, die ihr verboten sind. Ihre Oma macht alles so, damit ihr Opa zufrieden ist. Dabei sind seine Ansprüche nicht immer nachvollziehbar. Wenn Lore etwas wissen möchte, bekommt sie häufig zu hören, dass sie dies später verstehen wird oder ähnliche Antworten. Außer Tante Ursula, die Feministin ist, scheint niemand wirklich offen mit ihr zu reden. In Einschüben weist Lore daraufhin, dass sie als Erwachsene ebenfalls emanzipiert ist. Aufgrund der Episoden aus der Kindheit kann man diese Entwicklubg vermuten. Nach dem Klappentext hatte ich aber erwartet, dass man Lores Weg dorthin verfolgt und nicht nur prägende Episoden aus ihrer Kindheit erzählt bekommt. Für mich waren es mehr Aufzählungen und mir hat häufig der rote Faden gefehlt.