Anders als der Klappentext erwarten lässt
Bei aller LiebeNach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es auf der Hochzeit mit vielen Therapeuten zu Verwirrungen und gelüfteten Geheimnissen kommt, die humorvoll erzählt werden. Stattdessen wird aus drei Perspektiven ...
Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es auf der Hochzeit mit vielen Therapeuten zu Verwirrungen und gelüfteten Geheimnissen kommt, die humorvoll erzählt werden. Stattdessen wird aus drei Perspektiven eine Geschichte erzählt, die durch Affären und Überschneidungen geprägt ist. Manchmal musste ich überlegen, wer noch mal zu wem gehört. Es sind nur drei Therapeuten auf der Hochzeit und nur einer hat eine zentrale Rolle in der Geschichte.
Malcolm überreicht auf der Hochzeit seiner Nichte Agnes einen Brief ihrer verstorbenen Mutter und lüftet somit ein Land gehegtes Geheimnis. Die Kapitel aus Sicht von Malcom (Theologe), Joe (Therapeut) und Agnes (Philosphin) sorgen für Einblicke in die Vergangenheit und aktuelle Entwicklungen. Generell mag ich wechselnde Perspektiven, aber hier fand ich es anstrengend, da manche Kapitel sehr lang sind.
Den Schreibstil fand ich schwierig. Die Sätze sind oft schwülstig und hochgestochen. Die Figuren und ihr Verhalten waren mir unsympathisch. Ich konnte mich nicht für die Geschichte begeistern.