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Veröffentlicht am 05.03.2025

Gelungene Wiedererweckung einer Legende

Captain Future
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Kennt ihr das, wenn ihr etwas seht und es haben müsst? So ging es mir mit diesem schicken und hochwertigen Comic-Abenteuer einer absoluten Legende aus meiner Kinderzeit: Captain Future. Kaum gesehen, hatte ...

Kennt ihr das, wenn ihr etwas seht und es haben müsst? So ging es mir mit diesem schicken und hochwertigen Comic-Abenteuer einer absoluten Legende aus meiner Kinderzeit: Captain Future. Kaum gesehen, hatte ich schon die Titelmelodie der Zeichentrickserie im Ohr, die in den 80er Jahren im deutschen Fernsehen lief und auf deren Folgen mein Bruder und ich immer gespannt gewartet haben. Das weckt nostalgische Gefühle und schöne Erinnerung an längst vergangene Zeiten. Doch eines hat sich in dieser Zeit nicht geändert, nämlich der Held des Comis. Captain Future, alias Curtis Newton, fliegt mit seiner Crew aus Roboter Grag, Android Otto und dem körperlosen Professor Simon Wright auf seinem Raumschiff, der Comet, durch die Galaxie und kämpft für Gerechtigkeit. Schon auf dem Cover erkennt man, dass sich die Zeichnungen kaum vom japanischen Original unterscheiden. Auch die Charaktere sind bis auf wenige Kleinigkeiten gleich geblieben. So bin ich dann gleich in das Abenteuer eingetaucht.

In der Zeit, in der die Serie spielt, haben die Menschen den Weltraum besiedelt, während die Regierung auf der Erde sitzt. Doch auf einem Planeten treten seltsame Mutationen bei den menschlichen Bewohnern auf. Die Ureinwohner von Megara hingegen sind kobold-affen-artige Wesen, die von den eingedrungenen Menschen ausgebeutet werden. Gemeinsam mit Agentin Landor macht sich die Crew der Comet auf den Weg nach Megara, um der Sache auf den Grund zu gehen und begegnen dem "ewigen Herrscher", einer gottgleichen Figur, die den Megaranern verspricht, die Menschen zu vertreiben, damit der Planet und das Volk wieder zu alter Größe zurückfindet. So muss Captain Future nicht nur den Bösewicht bekämpfen, sondern auch ein Heilmittel für die um sich greifende Epidemie finden.

Ich bin eigentlich gar kein Science Fiction Fan, aber dieses Abenteuer habe ich unheimlich gern gelesen, denn auch in der Serie gab es diese Folge und wenn man ganz ehrlich ist, hat die Menschheit leider in den vergangenen 35 Jahren nichts hinzugelernt. Zu sehr erinnern die Bilder an den modernen, wieder aufkommenden Imperialismus, daran wie schwächere unterdrückt und ausgebeutet werden. Daher ist der Stoff, aus dem das Abenteuer gestrickt ist, eigentlich ein sehr aktueller. Sehr interessant fand ich auch die Vergangenheit des Helden, die ich entweder vergessen hatte oder noch gar nicht kannte. Die Zeichnungen sind wie gesagt so nah an der Ursprungsserie, dass ich jedes Bild einfach nur genossen habe. Sowohl was die Action als auch die Stimmung betrifft, ist den Autoren hier ein Meisterwerk gelungen. Gerade die Kampf- und Verwandlungszenen sind genial, aber auch die archäologische Komponente konnte mich dabei überzeugend. Ein toller Comic - spannend, rätselhaft und mit viel Power. Dazu Nostalgie pur! Da wünscht man sich als Neuling und als alter Fan, dass da ganz bald Nachschub folgt. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Wunderschöne, fantastische Geschichte zum Abtauchen in eine andere Welt

Wishkeeper. Das Land der verborgenen Wünsche
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Lexi ist ein ganz normales Mädchen. Sie lebt in London und kümmert sich um ihre oft traurige Mutter, während ihr Vater arbeiten muss. Doch Lexi hat ein Geheimnis. Manchmal sieht sie schimmernde Schmetterlinge ...

Lexi ist ein ganz normales Mädchen. Sie lebt in London und kümmert sich um ihre oft traurige Mutter, während ihr Vater arbeiten muss. Doch Lexi hat ein Geheimnis. Manchmal sieht sie schimmernde Schmetterlinge auffliegen. Durch einen geheimnisvollen Brief trifft sie auf Milo, der diese Fähigkeit auch besitzt. Sie scheint mit den Wünschen der Menschen zusammenzuhängen. Denn unerfüllte Wünsche lösen sich nicht in Luft auf, sie müssen von Wishkeepern in die geheimnisvolle Welt von Everwish gebracht werden, wo sie sich in fantastische Wesen verwandeln. Ausgerechnet Lexi und Milo werden erwählt, die nächsten Wishkeeper zu sein und so beginnt ein großes Abenteuer. Die beiden müssen sich beeilen, denn etwas geht nicht mit rechten Dingen zu. Everwish ist in Gefahr!

Endlich eine neue Reihe von einer unserer Lieblings-Kinderbuchautorinnen Barbara Laban, die uns schon mit den Mitternachtskatzen begeistern konnte. Allein das wunderschöne Cover erfüllt in diesem Fall alle unsere Wünsche und lässt uns von Everwish träumen. Meine Tochter hat sch gleich in das Buch verliebt. Und auch, wenn es bei uns nicht immer ein Farbschnitt sein muss, hier solltet ihr zusehen, dass ihr noch eine Erstauflage bekommt. Damit sieht das Buch einfach magisch aus. Wie schon bei den Mitternachtskatzen spielt die Geschichte wieder teilweise in London, wo die Autorin lebt. So kommt dieses Setting immer sehr authentisch bei uns an. Lexi mochten wir gleich, sie ist ein bodenständiges Mädchen und hat es nicht immer leicht, weil ihre Mutter sehr oft einfach traurig ist. Die Handlung beginnt alltäglich, aber schon bald tauchen erste fantastische Wesen in Form von geheimnisvollen Schmetterlingen auf, die zunächst nur Lexi sehen kann. Dann erhält Lexi diesen geheimnisvollen Brief und begegnet dadurch ihrem Gefährten bei diesem Abenteuer. Milo ist auch ein richtig toller Junge und schnell werden die beiden ein Team. Das müssen sie auch, denn auf sie warten eine unglaubliche Welt und wichtige Aufgaben. Sie müssen die unerfüllten Wünsche nach Everwish bringen, damit diese dort leben können.

Die magischen Elemente in diesem Buch sind einfach toll! Schon beim Betreten von Everwish bekommen die Kinder Hilfe von einem Baum, es gibt ein grummeliges Buch, das auf seinen Seiten gerne nützliche Tipps gibt und am allerschönsten, neben der Landschaft, sind die Wesen, in die sich die kleinen Schmetterlinge verwandeln. Doch es gibt auch einen Wishkeeper, der verschwunden ist und weitere seltsame Vorkommnisse, die Fragen aufwerfen und den Plot sehr spannend machen. Wir wollten unbedingt wissen, was in Everwish los ist. Dabei haben wir uns vor allem in eines der kleinen Wesen verliebt, wobei jede Art, ob Lumix, Fireflashs, Neverlinge oder Crimsons für sich genommen wundervoll sind. Dazu kommt noch, dass die Zeit drängt und die Handlung unaufhaltsam vorwärtsgetrieben wird. Barbara Laban lässt hier ihre ganze Fantasie spielen und wir als Leser können uns nur wünschen, auch mal Wishkeeper zu sein. Meine Tochter liebt die Reihe jetzt schon und hofft auf ganz viele weitere Bände. Die Innengestaltung mit vielen Schnörkeln und einer leicht zu lesenden Schrift, sorgt dabei zusätzlich für Spaß und Motivation. Durch die Illustrationen konnten wir uns die Wesen noch besser vorstellen und hätten am liebsten eines adoptiert. Unbedingt lesen!

Mittlerweile haben wir das Buch auch als Hörbuch und sind sehr begeistert von der fantastischen Stimmung, die hier transportiert wird. Jede Figur erhält von der bekannten und routinierten Sprecherin Julia Nachtmann eine eigene Stimme. Sowohl für männliche als auch für weibliche oder fantastische Figuren trifft sie den perfekten Ton. Gefühle werden durch sie sehr gut wiedergegeben und beim Zuhören wirkt alles noch lebendiger, als beim Lesen. Wir haben allerdings mit einer leicht erhöhten Geschwindigkeit gehört, was wir meistens so machen. Die ohnehin sogartige Handlung kann man beim Hörbuch kaum unterbrechen. Die Geschichte lässt sich problemlos mehrmals hören und wird nicht langweilig. Wir freuen uns bereits auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Unterschiede und Gemeinsamkeiten machen die Welt und Freundschaften bunt

9 kleine Menschen
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Der Titel sagt schon sehr viel über das Buch aus. Es geht um 9 kleine Menschen, die zur selben Zeit geboren werden und in derselben Stadt aufwachsen. Viel haben sie gemeinsam, in manchen Dingen unterscheiden ...

Der Titel sagt schon sehr viel über das Buch aus. Es geht um 9 kleine Menschen, die zur selben Zeit geboren werden und in derselben Stadt aufwachsen. Viel haben sie gemeinsam, in manchen Dingen unterscheiden sie sich. Dennoch sind sie Freunde fürs Leben und machen die Welt bunt und lebenswert. Die Geschichte wird in kurzen Reimen in immer gleicher Form erzählt. 9 kleine Menschen stehen auch im Mittelpunkt eines jeden Verses. Interessant ist die Erklärung der Autorin, dass sie diese Form an ein menschenverachtendes Kinderlied angelehnt hat. das früher wie selbstverständlich gesungen wurde. Zum Glück entwickeln sich die meisten Menschen weiter, so dass es heute untragbar wäre. Die Anlehnung ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass 9 kleine Menschen heute anders sind. Sie haben denselben Geburtstag, eine liebende Familie (auch wenn das leider nicht unbedingt für alle Kinder in der Realität so ist), sie mögen ähnliche Dinge gern, spielen und mögen es bunt. Doch es gibt auch Unterschiede in den Familienkonstellationen oder in der finanziellen Situation. Das Aussehen oder die "Herkunft" hingegen spielen keine Rolle im Buch, auch nicht die körperlichen Merkmale. Die Kinder sind einfach Freunde und haben Spaß zusammen. Daran ändert sich auch nichts, wenn sie älter werden. Das Buch lässt mich hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und lässt auch Kinder von einer Welt ohne Konflikte träumen. Einer Welt, die unsere Kinder schaffen können, wenn man ihnen die richtigen Werte mitgibt. Für (Vor-)lesende gibt es noch ergänzende Hinweise der Autorin Regina Feldmann.

Die Illustrationen von Martina Stuhlberger gefallen mir gut, sie zeigen eine bunte Welt, in die die Kinder hineingeboren werden und in der sie sich wohlfühlen. Die Farben sind jedoch nicht grell, sondern angenehm und vor allem die Umgebung, die Umwelt ist fantasievoll gestaltet und lässt Kinder Geborgenheit spüren und Neues entdecken. Wirklich eine bestärkende Geschichte, die Lebensfreude und Zuversicht widerspiegelt. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Guter Einstieg für alle, die sich gesünder ernähren wollen

What I eat in a day
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What I eat in a day ist ein Trend, den einige Kanäle auf Social Media, die sich um gesunde Ernährung und Abnehmen drehen, nutzen, um den Interessierten zu zeigen, wie die Inhaber*innen leicht mit gutem ...

What I eat in a day ist ein Trend, den einige Kanäle auf Social Media, die sich um gesunde Ernährung und Abnehmen drehen, nutzen, um den Interessierten zu zeigen, wie die Inhaber*innen leicht mit gutem Essen über den Tag kommen, ohne auf Genuss zu verzichten. Manchmal seh ich mir das ganz gern an, um Anregungen zu finden, daher hat mich auch dieses Buch angesprochen. Die Autorin Sarah Franssen ist mir dabei noch nicht begegnet. Ihre Einleitung zeigt jedoch, dass sie sehr offen über das Thema Abnehmen spricht, wobei sie ihren eigenen Anreiz dazu nicht auslässt. Viele Tipps zur Auswahl guter Lebensmittel, ein Blick in den Vorratsschrank und das Aufräumen mit typischen Mythen der gesunden Ernährung sind nur einige Punkte, die sie in der Einleitung anspricht. Klingt für mich alles plausibel und vor allem machbar. Hier werden keine Wunder versprochen, die man ohnehin nicht erreicht.

Die Aufmachung gefällt mir wegen ihrer Klarheit und Ordnung, die fast schon minimalistisch wirkt, sehr gut. Alles ist übersichtlich und es gibt nicht wie in anderen Werken diese nervige Selbstdarstellung. Nach der Erklärung des 2-Wochen-Plans und den passenden Einkaufslisten dazu, geht es gleich an den Rezeptteil. Dieser ist nach Woche, Tag und Mahlzeit geordnet. Die Autorin empfiehlt, sich im ersten Durchgang an den Plan zu halten, später - mit mehr Erfahrung - darf dann auch nach eigenen Vorlieben umgestaltet werden. Pro Tag nimmt man so ca. 1300 bis 1800 Kalorien zu sich, und das mit Genuss. Es gibt kalte und warme Speisen wie Salate und Currys, Frühstücksideen, die auch mal nur aus einem reichhaltigen Smoothie bestehen und Snacks, die mal süß und mal herzhaft sind. Ich habe nichts gesehen, was ich nicht probieren würde. Tatsächlich ist sogar alles recht ansprechend und schmackhaft. Die Portionsgrößen sind in Ordnung. Alle Rezepte sind für eine Person, lassen sich so jedoch notfalls gut auf mehrere Personen hochrechnen. Das finde ich gut, denn wenn ich mehr zubereite, wird das auch aufgegessen.

Die Rezeptseiten finde ich ebenfalls sehr übersichtlich und schön gestaltet. Es finden sich hier alle Informationen, die man braucht. Eine Zutatenliste (vieles ist in jedem Supermarkt zu haben), eine nummerierte Zubereitungsbeschreibung, die Angabe von Kalorien, Kohlehydraten, Eiweiß und Fett pro Portion. Sehr schön sind auch die kleinen Piktogramme für vegetarische Gerichte und solche, die sich gut für Meal Prep eignen. Die Auswahl an Vegetarischen Rezepten ist recht groß, lassen sich durch Abwandlung auch in vegane Varianten verändern. Allerdings gibt es dazu keine Angaben. Genial sind die am Ende des Buches nach Mahlzeit noch einmal aufgeführten Rezepte mit kleinem Bild. So findet man zielsicher sein Lieblingsrezept wieder. Für mich ist das bisher der Erdnuss-Schoko-Traum. Der ist super easy, wenn man mal Lust auf Süßes hat. PS: Für einige wenige Rezepte werden kleine Mengen Proteinpulver verwendet, im Großteil des Buches verzichtet die Autorin jedoch auf solche Zusätze und erklärt das anfangs auch.

Mir gefällt das Buch sowohl optisch als auch von der Auswahl der Auswahl der Speisen. Alles ist schön unkompliziert und absolut machbar. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Schönes Ferienabenteuer in Schweden

Die Ponys von Lillasund 1. Ida und das Ponyglück
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Ida und ihre Mutter leben in Deutschland, wollen die Osterferien aber bei Bekannten auf der schwedischen Insel Lillasund verbringen. Ida ist zunächst skeptisch, da sie die Tochter der Familie in schlechter ...

Ida und ihre Mutter leben in Deutschland, wollen die Osterferien aber bei Bekannten auf der schwedischen Insel Lillasund verbringen. Ida ist zunächst skeptisch, da sie die Tochter der Familie in schlechter Erinnerung hat, doch bald schon ist das vergessen. Gemeinsam erleben die beiden wunderschöne Frühlingstage zusammen mit ihren Ponys. Doch da sind auch noch die sehr von sich überzeugten Jungs vom benachbarten Reitstall, mit denen ein Wettstreit um den besten Platz im Festzug beim traditionellen Inselfest entsteht. Zudem umgibt einen Fremden auf der Insel ein Geheimnis, das sie unbedingt lösen wollen.

Ida und das Ponyglück ist der perfekte Titel für den ersten Band der neuen "Die Ponys von Lillasund" Reihe von Kathrin Lena Orso. Die Autorin konnte uns schon mit ihren tollen Seelilly-Büchern bestens unterhalten. Die Ponys von Lillasund bietet nicht nur Pferde- und Ponyfans bestes Lesefutter voll schöner Abenteuer. Auch wer gerne Ferien- und Freundschaftsgeschichten mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Protagonistin ist Ida, ein junges Mädchen, das mit ihrer Mutter in Hamburg lebt und nun die Ferien auf der schwedischen Insel Lillasund verbringt. Ida ist manchmal etwas nachdenklich und eher vorsichtig, sorgt sich auch manchmal, doch im Grunde ist sie fröhlich und mag Ponys und Pferde. So ist es kein Wunder, dass in diesem Buch viel geritten wird und auch einiges an Pferdewissen nebenbei einfließt. Uns gefiel es sehr, wie sie relativ schnell in Elsa einen Freundin findet, jedoch mit den Jungs vom benachbarten Hof nicht so harmoniert. Ein bisschen Reibung darf in keiner Geschichte fehlen und hier geht es um nicht weniger als darum, beim Insel-Festzug mit dem Lieblingspony vorwegzureiten. Zudem beobachten die Mädchen einen Cafébesucher, der sich reichlich seltsam verhält.

So kommt natürlich keine Langeweile auf, denn neben dem Wettstreit mit den Jungs und der Pferdepflege, gibt es auch noch eine Rätsel zu lösen. Eigebettet ist die Geschichte in ein wunderbares schwedisches Setting, das richtig tolles Bullerbü-Feeling aufkommen und uns herrlich dem Alltag entfliehen lässt. Man träumt sich direkt auf diese schöne Insel, die sich trotz aller Konflikte nach Leichtigkeit anfühlt. Das unterstreichen auch die wunderschönen, sanften Illustrationen von Tobias Goldschalt, die Szenen aus dem Text darstellen. Für einigermaßen geübte Leser*innen ist das Buch ab sieben Jahren geeignet. Jedes Kapitel umfasst ca. 10 - 12 Seiten, die gut zu schaffen sind und anschließend eine Lesepause ermöglichen. Doch wir waren oft zu neugierig, wie es weitergeht, um sie zu nutzen. Daher empfehlen wir das Buch sehr gern und wenn es gefällt, ist Nachschub schon in Form eines zweiten Bandes in Sicht (erscheint Mai 2025). 5 Sterne

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