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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Vulkane im Eis

Der Riss
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Ein faszinierender Wissenschafts-Thriller, aber so richtig konnte ich nicht mitfiebern. Zwar war es spannend und die Daten und Informationen rund um die Antarktis, Gletscher und Vulkane waren sehr interessant. ...

Ein faszinierender Wissenschafts-Thriller, aber so richtig konnte ich nicht mitfiebern. Zwar war es spannend und die Daten und Informationen rund um die Antarktis, Gletscher und Vulkane waren sehr interessant. Letztendlich war die Geschichte aber zu wenig überraschend, was Handlung und Charaktere angeht, und daher konnte ich letztendlich nicht uneingeschränkt mitfiebern.
Fazit: Spannend und informativ.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Traumhaft alptraumhaft

Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT – Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe
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Selbst zuhause ist Alex Easton nicht vor unheimlichen Ereignissen sicher, denn als ka nach langer Zeit dort eintrifft, ist sein Hausverwalter tot und im Dorf hört man Gerüchte über seltsame Vorkommnisse. ...

Selbst zuhause ist Alex Easton nicht vor unheimlichen Ereignissen sicher, denn als ka nach langer Zeit dort eintrifft, ist sein Hausverwalter tot und im Dorf hört man Gerüchte über seltsame Vorkommnisse. Aber da sich Miss Potter zum Besuch angekündigt hat, um die gallazische Pilz-Flora zu erforschen, kann Alex nicht kehrtmachen, sondern muss sich der Herausforderung stellen. Und die ist diesmal wahrlich alptraumhaft!
So sehr mir die Handlung gefallen hat, so sehr geht mir das Geschwafel von Alex über Gallazien und seine Eigenheiten auf die Nerven. Und das ist durchaus liebevoll gemeint: es ist einerseits hochinteressant, witzig und originell, andererseits aber eben auch sehr langatmig und spannungs-mindernd. Und so dauert es mitunter eine gefühlte Ewigkeit, bis die eigentliche Geschichte in Gang kommt und es unheimlich wird. Leider ist Miss Potter diesmal eher eine Randfigur, was ich bedauerlich finde da mir ihre aufmerksame Beobachtungsgabe und scharfe Zunge im ersten Band der Reihe sehr gefallen haben. Wie auch immer: ich bin schon sehr auf Teil 3 gespannt.
Fazit: in gallazinisch ausschweifender Tradition erzählte Gruselgeschichte, die im wahrsten Sinne des Wortes einen langen Atem abverlangt.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Viel los

Die Zuverlässigkeit des Zufalls
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Ein ungewöhnlicher Wohlfühlroman, der mich allerdings immer wieder schwanken ließ zwischen Begeisterung und Unglauben, zudem ist das Buch für derart leichte Unterhaltung wirklich lang und wirkt auch etwas ...

Ein ungewöhnlicher Wohlfühlroman, der mich allerdings immer wieder schwanken ließ zwischen Begeisterung und Unglauben, zudem ist das Buch für derart leichte Unterhaltung wirklich lang und wirkt auch etwas überfüllt mit den vielen Handlungssträngen, die hier zusammenlaufen. Die Hauptperson Nina war mir mäßig sympathisch und obwohl ich ihre Trauer respektieren konnte, war ich doch der Meinung ihrer Mutter, dass es irgendwann auch einmal gut sein und das Leben weitergehen muss. Es gab viel witzige und einfallsreiche Momente, vor allem die Episoden in der Vergangenheit waren dabei sehr unterhaltsam. Dazwischen gab es aber auch immer wieder unnötige Längen wenn Nina ins Grübeln geriet, die die Geschichte etwas zäh machten. Nach wie vor bin ich unschlüssig, wie ich das Buch einordnen soll.
Fazit: für zwischendurch eine nette Abwechslung.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Geschichtsstunde vor Ort

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen
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Dies ist also der Auftakt der Timelock-Trilogie, und zum Glück wurde das auch schon genau so angekündigt, denn die Geschichte hört quasi an der spannendsten Stelle auf. Bis dahin erfahren wir erst einmal, ...

Dies ist also der Auftakt der Timelock-Trilogie, und zum Glück wurde das auch schon genau so angekündigt, denn die Geschichte hört quasi an der spannendsten Stelle auf. Bis dahin erfahren wir erst einmal, was es mit der "jetzigen" Zeit im Buch auf sich hat, in der die Menschen keine Bücher lesen dürfen und von klein auf vom sogenannten Lenker namens Nimrod indoktriniert werden - subtil natürlich, aber alles zu seinem Wohl. Da muss es natürlich auch einen Widerstand geben, und das sind nicht einfach nur Rebellen, sondern Zeitrebellen - die früheren Zeithüter, die durch die Zeit reisen können. Dabei gibt es aber einige Regeln und Einschränkungen, und das Konzept des Zeitreisens wird hier vom Autor sehr ausführlich und verständlich beschrieben, so dass man nicht gleich einen Knoten im Gehirn bekommt, wenn man darüber nachdenkt. Die Handlung begleitet zwei Gruppen: Jason, der vom gemobbten Schüler zum Zeitrebellen wird, und Otaku mit seiner kleinen Schwester Hana, die im Untergrund leben. Es war spannend zu lesen, wie sich die beiden Handlungsstränge auf einmal beeinflussten. Das Beste aber waren natürlich die abenteuerlichen Zeitsprünge, die Jason schließlich unternimmt. Da wurde der Geschichtsunterricht praktischerweise gleich mitgeliefert, aber viel anschaulicher und richtig lebensecht. Wie es weitergeht, erfahren wir dann leider erst in der Fortsetzung.
Fazit: junge Helden, mit denen man sich gut identifizieren kann, ein böser Herrscher, den es zu besiegen gilt, und aufregende Zeitreisen bilden den spannenden Auftakt einer Trilogie, der junge Leser:innen begeistern wird.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Utopischer Krimi

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Bei diesem Buch bin ich in meiner Meinung sehr zwiegespalten, denn einerseits war es spannend zu lesen und ich wollte unbedingt wissen, wer denn nun - und warum - den letzten Mord auf dieser Insel begangen ...

Bei diesem Buch bin ich in meiner Meinung sehr zwiegespalten, denn einerseits war es spannend zu lesen und ich wollte unbedingt wissen, wer denn nun - und warum - den letzten Mord auf dieser Insel begangen hat. Zum anderen hat mir das Thema, das der Handlung als Erklärung für die Insel und das "Ende der Menschheit" zugrunde liegt, überhaupt nicht gefallen und hätte ich die Richtung, in die sich das Ganze entwickelt, vorher absehen können, hätte ich das Buch vermutlich gar nicht erst in die Hand genommen. Hätte hätte - so habe ich den Roman angefangen und wurde schnell in die packende Geschichte hineingezogen, die entscheidenden Aha-Momente waren für mich aber eher enttäuschende Enthüllungen, da ich wie gesagt nicht so ein Fan davon bin. Die Charaktere wirkten sehr ausgeprägt, aber auch sehr einseitig in den ihnen jeweils eigenen Charaktereigenschaften, es fehlten die vielen kleinen grauen Zwischentöne, die ihre Gedanken und ihr Miteinander menschlich und glaubhaft machten. So waren die meisten Personen sehr schwarz-weiss und durchschaubar angelegt, was ihre Aktionen vorhersehbar machte. Umso beeindruckender, dass der Autor doch mit einigen Überraschungen aufwarten konnte, die ich so nicht vorhergesehen habe - andererseits lasse ich eine Geschichte immer gerne von sich aus auf mich zukommen, statt beim Lesen die ganze Zeit über wild zu spekulieren.
Fazit: punktet durch Originalität und hat mich definitiv aus meiner Komfortzone gelockt.

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