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Icedragon

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2025

Nicht so, wie es scheint

Spookily Yours
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Wenn man das süße Cover sieht, denkt man direkt an ein Cozy Buch rund um Halloween mit einer süßen Liebesgeschichte. Anfangs macht auch der Text noch den Eindruck. Wir befinden uns in einer amerikanischen ...

Wenn man das süße Cover sieht, denkt man direkt an ein Cozy Buch rund um Halloween mit einer süßen Liebesgeschichte. Anfangs macht auch der Text noch den Eindruck. Wir befinden uns in einer amerikanischen Kleinstadt voller Hexen und begleiten Willow durch ihren Tag. Durch Zufall sucht sie eine neue Katze und wird im Tierheim fündig. allerdings ist es keine Katze, sondern ein Dämon. Er bittet sie um Hilfe - Ende der Handlung. Das alles wird auf den ersten 50 Seiten abgefrühstückt. Es bildet sich eine leicht herbstliche Atmosphäre und es hätte so viel mehr werden können. Aber das Problem war innerhalb eines Fingeschnipsens gelöst und dann ging es eigentlich nur noch um das eine. Spicy Szenen gibt es zu hauf in diesem kurzen Buch und dazwischen wird selten über andere Sachen geredet. Die Figuren bleiben oberflächlich, Probleme gibt es kaum und wenn, dann werden sie extrem schnell gelöst und alle sind glücklich. Mit haben sich in diesem Buch leider mehr Fragen gestellt, als letztendlich beantwortet wurden. Mit Willow und Damien - den beiden Hauptfiguren bin ich nicht so wirklich warm geworden. Mehr Handlung und weniger Spice hätte diesem Buch wirklich gut getan - es hätte richtig gut werden können, ist es aber leider nicht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Wer war es denn jetzt?

Campion. Tödliches Erbe
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Albert Campion (die titelgebende Figur) übernimmt in diesem Buch den Fall um den versuchten Raub des Kelches der Familie Gyrth.

Das Cover in rot und blau zusammen mit der Lupe, lässt direkt auf einen ...

Albert Campion (die titelgebende Figur) übernimmt in diesem Buch den Fall um den versuchten Raub des Kelches der Familie Gyrth.

Das Cover in rot und blau zusammen mit der Lupe, lässt direkt auf einen Krimi schließen und passt zum Buch.

Campion arbeitet bei der Auflösung mit sehr unorthodoxen Mitteln und ab und an mit falschen Namen. Das wurde mir zum Verhängnis, denn irgendwann waren es mir einfach zu viele Namen und Figuren mit verschiedenen Namen. Auch die Handlung an sich - so spannend sie auch klingen mag, konnte mich irgendwie nicht fesseln. Das ganze Ambiente ist klasse beschrieben und baut Atmosphäre auf und auch die Erklärungen sind schlüssig. Aber es hat mich nicht gepackt - was durchaus an der Namensfülle liegen kann, aber auch an den Beziehungen der Figuren untereinander, die für mich vorausgesetzt wurden. Ob man schlauer wird, wenn man mehrere der Bücher gelesen hat, weiß ich nicht. Auch kam irgendwann das Wort Mickey Maus vor.... die gab es ab 1928, aber ob da auch schon in England? Spätestens da, war ich mir auch mit der Erzählzeit nicht mehr sicher und auch wenn das Buch in den 1930er Jahren geschrieben wurde, hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei der Übersetzung gelitten hat.

An sich ein interessanter Krimi mit vielen Wendungen, aber gefesselt hat er mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Doch nur eine Fortsetzung

Bridget Jones - Verrückt nach ihm
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Seit "Schokolade zum Frühstück" sind ein paar Jahre ins Land gegangen - Bridget ist Ü50 hat 2 Kinder und ist verwitwet. Eine ziemlich miese Mischung für sie. Und wieder führt sie ein Tagebuch, in welchem ...

Seit "Schokolade zum Frühstück" sind ein paar Jahre ins Land gegangen - Bridget ist Ü50 hat 2 Kinder und ist verwitwet. Eine ziemlich miese Mischung für sie. Und wieder führt sie ein Tagebuch, in welchem sie dem Leser ihre Gedanken und Gefühle näher bringt.

Ich habe die ersten Bände gelesen und war neugierig auf dieses hier - wird Bridget endlich reifer? So, wie es sich las: leider nicht. Es ist der gleiche Schreibstil wie noch im ersten Buch, nur dass es für mich für eine über 50jährige einfach nicht mehr passt. Sie hat 2 Kinder, ist aber eigentlich auch ohne Job damit überfordert - ja, den Mann zu verlieren ist Mist, aber allein der Kinder wegen ein bisschen zusammenreißen.... hätte der Figur nicht geschadet. Es fließen weiterhin große Mengen Alkohol - Zigaretten gibt es nicht mehr so viele, aber trotzdem. Das Geplänkel mit ihren Freunden ähnelt auch immer noch dem aus dem ersten Buch und der Schlagabtausch mit den neuen Männern, erinnern am Ende doch nur wieder wie das aufgewärmte Szenario mit Mr. Darcy. Auch Daniel ist wieder mit von der Partie, nervt mich persönlich aber nur. Wirklich warm werde ich mit Bridgets Lebensstil einfach nicht und auch mit ihrer Art habe ich das ein oder andere Problem. Klar, sie ist da, wenn man sie braucht und meint es meistens nur gut und ich verpeilt, aber irgendwie fand ich es schade, dass sie gefühlt so gar keine Entwicklung durchgemacht hat.

Lustige Szenen hatte das Buch durchaus und als Fortsetzung lässt es sich gut lesen. Aber von einem Highlight ist es weit entfernt. Ich bin gespannt auf den Film - aber ob der noch was retten kann?

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Vorsicht: Abgeleckte Bücher

Die Bücherhexen
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Im Gegensatz zu seinen Eltern (die Computerspiele testen) geht Ernest gern in die Bibliothek. Das Lesen als Hobby teilt er mit seinen besten Freunden. Eines Abends schläft Ernest in der Bibliothek ein ...

Im Gegensatz zu seinen Eltern (die Computerspiele testen) geht Ernest gern in die Bibliothek. Das Lesen als Hobby teilt er mit seinen besten Freunden. Eines Abends schläft Ernest in der Bibliothek ein und als er erwacht, wird er Zeuge einer skurrilen Szene - Hexen, die Bücher ablecken um sie mit einem Fluch zu belegen. Das bringt Ernest und seine Freunde in eine schwierige Situation, wie sollen sie verhindern, dass alle Leser verflucht werden?

Das Ganze Szenario ist wirklich spannend, die Idee klasse, nur an der Umsetzung hapert es für mich gewaltig. Mein Großer ist beim Lesen des 1. Kapitels bereits ausgestiegen. Ihn haben die teilweise wirklich sehr langen und verschachtelten Sätze verwirrt, er musste sie mehrfach lesen um den Sinn zu verstehen und das hat die Lesefreude extrem getrübt. Auch das Vorlesen machen solche langen Sätze nicht einfacher. Mich als Erwachsener haben sie nicht so gestört, allerdings fand ich es extrem nervig, ständig angesprochen zu werden. Die Erklärung, dass er nur noch "Leser" schreibt und sich bitte jeder angesprochen fühlen soll. Ich weiß nicht, was das in einem Kinderbuch zu suchen hat - also jedenfalls nicht mitten im Text. Gerne als kleine Anmerkung am Anfang oder als Trigger am Ende. So war für mich das Lesevergnügen getrübt.

Die Geschichte selbst, sieht man von den obigen Punkten ab - erinnert sehr an "Hexen hexen" was jetzt nicht schlecht ist, ich mag das Buch, aber irgendwie kommt es mir hier komisch vor.

Von uns gibt es nur 3 von 5 Sternen - es hat Potential, aber wenn das Kind, für das das Buch eigentlich gedacht ist, abbricht, geht einfach nicht mehr.

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Veröffentlicht am 14.06.2024

Mittsommerfest mit Folgen

Mittsommerlügen
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Nach einer Mittsommerfeier verschwindet eine Junge Frau spurlos und ihre kleine Tochter (3) bleibt zurück.

Soviel zur Zusammenfassung der Ereignisse. Klingt erst mal spannend, ist es aber am Anfang gar ...

Nach einer Mittsommerfeier verschwindet eine Junge Frau spurlos und ihre kleine Tochter (3) bleibt zurück.

Soviel zur Zusammenfassung der Ereignisse. Klingt erst mal spannend, ist es aber am Anfang gar nicht. Es gibt ein riesiges Besäufnis, was für mich schon ein absolutes NoGo ist, wenn Kinder dabei sind. Aber okay, es ist Schweden in den 80ern und dann auch noch auf dem Land.

Dann ist der nächste Morgen und Maria verschwunden. Alle, auch die Polizei gehen nicht von einem Verbrechen aus und lassen die Ermittlungen schnell wieder liegen. Hier zieht es sich sehr in die Länge mit Beschreibungen usw. Erst im letzten Drittel - 15 Jahre später, wird es endlich spannend, so dass das Ende überzeugen konnte.

Nicht überzeugen konnten mich die Figuren. Sie alle haben ihre Geheimnisse und sind hintenrum blöd. Ich hatte selten ein Buch, bei dem ich gar keine Sympathien aufbauen konnte. Das ist hier der Fall, ich bim mit keinem warm geworden und konnte viele Handlungen gar nicht nachvollziehen. Auch die Polizei spielt mit Ermittlungen keine wirklich große Rolle und gäbe es den Zufall nicht, würden wir heute noch im Wald stehen.

Im Nachhinein wars ein gutes Buch mit Startschwierigkeiten. Cover und Klappentext sind super, das innere naja, eben nicht rund und recht träge am Anfang (so ein bisschen wie "The Viilage"). Noch mal werde ich es ziemlich sicher nicht lesen.

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