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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2025

Halt leider wenig mit Schauplätzen zu tun

Schauplätze der Weltliteratur
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Das Sachbuch ist reich illustriert und optisch wunderbar gestaltet. Leider hört es hier mit den positiven Eigenschaften des Werks auch auf. Die Auswahl der aufgelisteten Bücher aus der Weltliteratur ist ...

Das Sachbuch ist reich illustriert und optisch wunderbar gestaltet. Leider hört es hier mit den positiven Eigenschaften des Werks auch auf. Die Auswahl der aufgelisteten Bücher aus der Weltliteratur ist meines Erachtens äußerst eigenwillig. Von vielen den vorgestellten Werke habe ich noch nie gehört. Was mich jedoch am meisten gestört hat ist, dass das Buch überhaupt nicht auf die geographischen Schauplätze der einzelnen Handlungen eingeht, was ich dem Titel nach jedoch durchaus erwartet hätte. Es werden lediglich Werke - aufgeteilt nach verschiedenen Epochen - in einer Zusammenfassung der Handlung vorgestellt. Diese Werke spielen zwar in den unterschiedlichsten Regionen der Erde, doch in der Vorstellung des Buches kommt dies überhaupt nicht zur Sprache. Vielleicht wäre es außerdem sinnvoll gewesen, die Werke nicht nach Epochen sondern nach Weltregionen in denen ihre Handlung statt findet, zu unterteilen.

Zusammenfassend war es ein ziemlich endtäuschendes Sachbuch von dem ich etwas ganz anderes erwartet hätte, jedoch bekommt man beim überfliegen der einzelnen Vorstellungen der verschieden Bücher Inspirationen für das nächste Leseabenteuer, darunter möglicherweise auch so manchen Geheimtipp.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Schwere Kost

Ginsterburg
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Im Mittelpunkt des Romans stehen Lothar und seine Mutter Merle. Im weiteren Umfeld der beiden werden die Erlebnisse des zweiten Weltkrieges von den ersten Anfängen bis zum Ende 1945 aus der Sicht vieler ...

Im Mittelpunkt des Romans stehen Lothar und seine Mutter Merle. Im weiteren Umfeld der beiden werden die Erlebnisse des zweiten Weltkrieges von den ersten Anfängen bis zum Ende 1945 aus der Sicht vieler weiterer fiktiver Personen berichtet.

Vor allem die Vielzahl der der Personen und Handlungen hat mir Schwierigkeiten beim Verfolgen der Ereignisse bereitet. Man muss sich wirklich sehr konzentrieren um hier den Überblick zu behalten. Es handelt sich hier auf keinen Fall um ein Buch, das man zwischendurch lesen kann. Einzelne Darstellungen waren äußerst eindrücklich, wie z. B. die Verschmierte Fassade von Merles Haus, obwohl sie noch nicht einmal Jüdin war. Der Autor versteht es geschickt mit Sprache umzugehen und die Ereignisse aus der Sicht der Menschen aus der damaligen Zeit zu vermitteln, doch konnte mich das Buch aufgrund seiner Unübersichtlichkeit leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Nicht das was ich erwartet habe

Dancing Queen
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Die Enddreißigerin Paulina ist desillusioniert von ihrer Beziehung und dem Leben allgemein. Einzig ihr Hund und ihre Arbeitskollegin Maite, mit denen sie schließlich einen Roadtrip ins Umland von Buenos ...

Die Enddreißigerin Paulina ist desillusioniert von ihrer Beziehung und dem Leben allgemein. Einzig ihr Hund und ihre Arbeitskollegin Maite, mit denen sie schließlich einen Roadtrip ins Umland von Buenos Aires unternimmt scheinen ihr etwas Freude zu bereiten. Auf diesem Ausflug machten die drei außerdem unerwartet Bekanntschaft mit Lara, einer 15jährigen, die Paulina neuen Mut zu geben scheint.

Nachdem das erste Kapitel spektakulär mit einem Autounfall beginnt, habe ich mir auch vom weiteren Verlauf des Romans etwas mehr erwartet. Leider ist es eher ein Dahingeplätscher von melancholischen Lebenserfahrungen Paulinas, bei denen zwischendurch immer wieder der besagte Autounfall aufblitzt der wie ein Fixpunkt über der ganzen Handlung steht.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, da es mit rund 170 Seiten jedoch recht kurz gehalten ist, habe ich bis zum Schluss durchgehalten.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Sehr pathetisch

Mathilde und Marie
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Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief ...

Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief geerdeten Isländerin Jónína in deren Wahlheimat in der belgischen Provinz willkommen geheißen.

Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Thematisch finde ich das Buch durchaus interessant, doch ist die Handlung leider sehr platt umgesetzt. Alles kreis unentwegt und ausschließlich um Harmonie und Naturverbundenheit, so dass es sich ganz und gar nicht glaubhaft anfühlt. Ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern, 13 Buchhandlungen, einem Fernseher und einer Stunde Internet pro Tag, zudem der Name Redu, den man mit "reduzieren" übersetzen kann, das ist alles etwas zu viel des Guten. Handlungsmäßig gibt es kaum einen Fortgang, es geht fast ausschließlich um die Atmosphäre die der Roman erzeugen soll. Lediglich die Figur der Mathilde bringt einen kleinen Gegenpol in die Handlung, was den Großteil des Romans jedoch nicht wirklich interessanter macht.

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