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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Nette Liebesgeschichte - aber leider nicht mehr

Maybe Meant To Be
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Ich lese immer mal wieder gerne einen schönen Liebesroman und war deshalb sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider wurde ich letztendlich nicht richtig von ...

Ich lese immer mal wieder gerne einen schönen Liebesroman und war deshalb sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider wurde ich letztendlich nicht richtig von der Geschichte abgeholt und auch mit den Figuren konnte ich mich sehr schwer identifizieren.

Die Storyline dreht sich um die besten Freunde Sage und Charlie, über die alle glauben, dass sie füreinander bestimmt sind - obwohl Charlie jeden Monat eine neue Freundin hat und Sage noch nie eine richtige Beziehung hatte. Als Luke Morrissey auf dem Bexley-Campus auftaucht, bringt seine Anwesenheit sofort alles durcheinander. Charlie und Luke fühlen sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen, was Sage die Möglichkeit gibt, Zeit mit Charlies Zwillingsbruder Nick zu verbringen. Aber Charlie hat Angst davor, zu seinen Gefühlen für Luke zu stehen. Und Sage fürchtet, Nick könnte sie für die Liebe seines Lebens halten. Sage und Charlie werden sich aufeinander verlassen müssen, auf ihre lebenslange Freundschaft, um die Dinge mit den Jungs, die sie lieben, zu klären.

In die Storyline habe ich recht gut hineingefunden, wobei ich sagen muss, dass ich erst einmal von den ganzen Namen, die fallen, erschlagen wurde. Deshalb musste ich nach und nach erst einmal alle zuordnen. Der Schreibstil ist locker-leicht und spricht vor allem Teenager an. Aber irgendwie ist der Schreibstil jetzt nicht 100%ig mein Fall, ich kann aber gar nicht sagen, woran das wirklich liegt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sage und Charlie erzählt. Das finde ich sehr gut, denn so kann man sich mit deren Denken und Handeln besser identifizieren. Jedoch blieben mir Beide ein wenig zu blass, so richtig identifizieren konnte ich mich nicht mit ihnen, was schade ist.

Leider konnte mich auch die Storyline nicht richtig abholen und war teilweise auch etwas zäh. Das Ende dagegen hat mir gut gefallen, aber es war dann doch recht abrupt. Eine nette Liebesgeschichte für Zwischendurch, aber leider auch nicht mehr. Ich kann deshalb nicht mehr als 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Spannender SciFi-Roman mit ein paar Längen

Lyneham
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Ich lese sehr gerne SciFi-Romane, die mich in eine andere Welt entführen und mit einer spannenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich schon das Cover ...

Ich lese sehr gerne SciFi-Romane, die mich in eine andere Welt entführen und mit einer spannenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich schon das Cover sehr neugierig gemacht hat und auch der Klappentext. Leider wurde ich aber von der Storyline nicht ganz so abgeholt, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um Henry Meadows, der zwölf wird, als die Erde stirbt. Mit seinem Vater und seinen Geschwistern reist er nach Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Henrys Mutter ist mit einem anderen Raumschiffgeflogen. Sie wird von der Familie sehnsüchtig erwartet. Doch plötzlich mehren sich die Zeichen: Sie ist schon hier gewesen, vor langer Zeit. Und sie hat eine Warnung hinterlassen.

In die Geschichte selbst habe ich recht gut hineingefunden, aber ich muss sagen, dass ich mit dem recht zackigen Schreibstil so meine Probleme hatte. Ich hätte es mir dann doch etwas bildlicher und ausführlicher gewünscht. Zwar wurde die Welt schon auch gut beschrieben, aber ich bin es von anderen Romanen anders gewohnt.

Es ging zwar gleich spannend los und ich konnte die Emotionen und Gedanken von Henry sehr gut nachvollziehen, doch danach hat es sich etwas gezogen. Deshalb habe ich mich auch teilweise dazu zwingen müssen, weiterzulesen. Auch blieben mir teilweise die Figuren etwas zu blass. Doch gegen Ende wird die Spannung noch einmal hochgeschraubt, was mir dann sehr gut gefallen hat.

Zusammengefasst ist dies ein guter SciFi-Roman, der mich unterhalten hat, aber ich hatte mir ein klein wenig mehr versprochen. Ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Nette, kurzweilige Krimikomödie

Yallah, Mord!
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Ich lese sehr gerne humorvolle Krimis und da ich den Komiker Bülent Ceylan ebenfalls sehr mag, war ich auf dieses Buch mehr als gespannt. Von der kurzweiligen Geschichte wurde ich auch gut unterhalten, ...

Ich lese sehr gerne humorvolle Krimis und da ich den Komiker Bülent Ceylan ebenfalls sehr mag, war ich auf dieses Buch mehr als gespannt. Von der kurzweiligen Geschichte wurde ich auch gut unterhalten, aber so viel gelacht, wie erwartet, habe ich am Ende dann leider doch nicht.

Zur Story:
Eine Woche vor der großen Premiere von Bülents neuem Programm wird der Kühlhausbesitzer Lasse Hoppsen erhängt in einem Kühlschrank aufgefunden. Der Hauptverdächtige: Hasan, der Bülents Bühnenfigur zum Verwechseln ähnlich sieht. Haben sich seine Figuren selbstständig gemacht? Als Bülent auch noch einen rosa Kamm zugeschickt bekommt, der auf den Mord hinweist, wird ihm klar, dass es jemand auf ihn abgesehen hat. Und er entdeckt, dass Comedy mordsgefährlich sein kann ...

In die Geschichte habe ich erst einmal ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker-leicht, passt zum Buch und es ist ein guter Lesefluss gegeben.

Der Charakter Bülent ist sehr sympathisch und hat in der Geschichte immer den richtigen Riecher. Zudem wirkt er auch sehr tiefgründig in einigen Passagen, was ich so gar nicht erwartet habe. Toll fand ich auch, wie die berühmten Bühnencharaktere in die Storyline integriert wurden. Doch als Hörbuch würde die Storyline in meinen Augen sogar noch etwas besser funktionieren.

Die Geschichte selbst ist unterhaltsam und humorvoll. Aber ich habe mir eigentlich gedacht, dass ich doch öfters schmunzeln und laut loslachen werde, wenn ich das Buch lese, aber das war leider nicht ganz der Fall. Trotzdem bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und wurde gut von der kurzweiligen Krimikomödie unterhalten. Ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Etwas anders, als vom Titel her erwartet

Wie ich Thomas Gottschalk rumkriegte
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Der Titel des Buches – „Wie ich Thomas Gottschalk rumkriegte“ – hatte mich gleich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Auch, dass es von einer Reporterin verfasst ist, hat mich fasziniert, da ich ebenfalls ...

Der Titel des Buches – „Wie ich Thomas Gottschalk rumkriegte“ – hatte mich gleich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Auch, dass es von einer Reporterin verfasst ist, hat mich fasziniert, da ich ebenfalls jahrelang Redakteurin war. Deshalb war ich sehr gespannt darauf.

Das Buch enthält 25 Anekdoten aus dem Leben der ehrgeizigen Vollblut-Reporterin Gabi Thieme. Sie war in ihrem Leben Schwerverbrechern auf der Spur, sprach mit einem verurteilten Mörder im Knast, kämpfte sich durch Jahrhundertfluten und entkam einem der schwersten Zugunglücke der DDR. Gabi Thieme hat viele Jahre als „Provinzjournalistin“ das Geschehen in ihrer ostdeutschen Heimat beobachtet.

Nachdem ich das überraschend kleine Buch mit insgesamt 76 Seiten nun gelesen habe, muss ich sagen, dass die Autorin es zwar schafft, mich mit den Geschichten aus ihrem Leben zu fesseln. Aber es geht hier nicht wirklich um Schlagzeilen und Geheimnisse aus ihrer journalistischen Arbeit (was ich vom Titel her dachte), sondern größtenteils um private Geschichten. Sie schafft es aber trotzdem auf amüsante sowie teils emotionale Art diese 25 kleinen Geschichten rüberzubringen.

Ich wurde gut von dem Buch unterhalten, auch wenn ich eine ganz andere Erwartung durch den Titel hatte. Dieser ist etwas irreführend. Ich vergebe aber sehr gerne 3 von 5 Sternen dafür.

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Anspruchvolles Jugendbuch

Der Achte Tag
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Auch wenn ich nicht mehr wirklich in die Zielgruppe passe, lese ich immer wieder gerne Jugendbücher, die mich mit einer spannenden und mitreißenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt ...

Auch wenn ich nicht mehr wirklich in die Zielgruppe passe, lese ich immer wieder gerne Jugendbücher, die mich mit einer spannenden und mitreißenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um den 13-jährigen Jax und dessen mutige Freundin Evangeline, die sich auf ein atemberaubendes Abenteuer einlassen, um das Rätsel des achten Tages zu entschlüsseln. Zudem müssen sie die Welt vor einer dunklen Bedrohung retten.

In die Storyline habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt gut zu der Zielgruppe. Jedoch hatte ich einige Probleme die ganzen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander richtig zu verstehen. Dazu gibt es dann auch einen Stammbaum, der sich aber besser am Anfang des Buches gemacht hätte, um sich direkt einen Überblick zu verschaffen. Ohne dieses Wissen war es aber etwas mühsam, dem Ganzen zu folgen.

Die Geschichte blieb zwar immer auch spannend, aber sie wurde auch immer düsterer und verworrener, was es manchmal schwierig gemacht hat, der Storyline richtig folgen zu können. Da das Buch für Jugendliche gedacht ist, finde ich das nicht immer passend, da man sich doch immer mal wieder stark konzentrieren muss wegen der anspruchsvollen Erzählform. Deshalb denke ich, dass die Geschichte eher für jungen Erwachsene gedacht ist und nicht wirklich ab 12/13 Jahren.

Hier handelt es sich auch zeitgleich um das Auftaktbuch zu einer Trilogie. Auch wenn mich dieses Buch nicht so gepackt hat, wie gewünscht, bin ich trotzdem gespannt wie es in der Fortsetzung weiter geht. Für den ersten Band vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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