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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Ein Sommerroman zum Warmwerden

Sommernachtsküsse auf Fehmarn
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Kira Hofs neuer Roman “Sommernachtsküsse auf Fehmarn” spielt genau dort und entführt uns in warme Sommernächte auf der Insel in Maries Leben, voll mit Begegnungen mit lieben Menschen aber auch aufwühlenden ...

Kira Hofs neuer Roman “Sommernachtsküsse auf Fehmarn” spielt genau dort und entführt uns in warme Sommernächte auf der Insel in Maries Leben, voll mit Begegnungen mit lieben Menschen aber auch aufwühlenden Erinnerungen an die alten Zeiten.
Marie arbeitet im Immobilienbüro ihres Onkels, wohnt mit ihrer besten Freundin zusammen und leitet eine Theatergruppe. Das klingt nach einem schönen Alltag, der jedoch plötzlich durcheinandergewirbelt wird, als Ben in der Pension ihrer Eltern einzieht und ihre Wege sich mehrfach kreuzen, bis das Knistern zwischen den beiden nicht mehr zu überhören ist.

Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, um mit den Figuren warm zu werden, kann jetzt aber sagen, dass ich ein totaler Fan von Marie bin. Kira Hof schildert ihre Protagonisten lebendig und ansprechend, mir persönlich hat es gut gefallen, wie authentisch und lebensnah Marie in ihren Gedanken ist, wenn sie zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit ist.
Manche der geschilderten Konflikte schienen sich zu schnell zu lösen oder verändern, was aber vermutlich auch an der eher kurzen Zeitspanne liegt, die das Buch beschreibt. Aus verschiedenen Gründen wirkte nicht immer alles ganz rund, das war aber nicht wirklich störend beim Lesen.
Von einigen der beschriebenen Szenen war ich sehr berührt. Kira Hof hat definitiv das Potenzial, Geschichten zu erzählen, die einem zu Herzen gehen. Gerade am Ende war ich einfach in der Geschichte drin und wollte unbedingt wissen wie sie endet.

Definitiv ein schöner Sommerroman, der auch im Winter zum Warmwerden gelesen werden kann, der eine berührende Liebesgeschichte und enthält und trotzdem auch tiefergehend persönliche Themen anspricht.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Kaffee, Familie und Trubel

Für immer in der kleinen Kaffeerösterei
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Zum Inhalt: Corinne und Noah sind glücklich verheiratet und haben eine Tochter bekommen. Corinne kümmert sich um ihr Öcher Böhnchen, ihre Kaffeerösterei, und investiert ihre Zeit in die Kaffeestiftung. ...

Zum Inhalt: Corinne und Noah sind glücklich verheiratet und haben eine Tochter bekommen. Corinne kümmert sich um ihr Öcher Böhnchen, ihre Kaffeerösterei, und investiert ihre Zeit in die Kaffeestiftung. Doch hier läuft nicht alles rund und auch mit der unerwarteten Erbschaft scheint es plötzlich Probleme zu geben.

Corinne und Noah bemerken, dass irgendetwas zwischen ihnen steht, ohne es direkt beim Namen nennen zu können. Mit der Zeit können sie ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Das hat mir gut gefallen, da es genauso im echten Leben ja auch ist.
Die Schilderung des Familienalltags passte für mich (als Mama) nicht so ganz. Zum Einen weiß man nicht genau, wie alt ihre Tochter Mia ist. Dann schläft sie häufig (ohne Probleme), spricht aber schon erste Worte und nie ist jemand von ihr angestrengt - scheint mir einfach zu idyllisch, muss ich sagen.
Wie auch in den anderen Romanen taucht ein Problem auf, dicht gefolgt vom nächsten, bis am Ende des Buches alle wieder gelöst sind. Ich hätte es doch gerne etwas realistischer. Außerdem geht es immer so viel um Corinne, die anderen haben doch sicher auch immer mal mit etwas zu kämpfen.
Gut gefallen mir die Rückblenden zu Corinnes Großvater Eberhard in die Nachkriegszeit. Es wird anschaulich berichtet, hier gefällt mir auch die Erzähldynamik besser.

Fazit: Insgesamt ist es (wie schon die beiden Vorgänger) ein überwiegend leichter Roman zum Wohlfühlen, bei dem man immer einen Hauch von Kaffee in der Nase hat. Das macht das Lesen für mich auf jeden Fall besonders schön und spannend: In die Welt des Kaffeeröstens einzusteigen.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Mittendrin

Zwei Mäuse mit Jesus im Sturm
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Karla und Knabber geraten zufällig mit Jesus und seinen Freunden auf einem Boot. Dann bricht ein Sturm los. Hilfe! Was geschieht nun?
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Karla und Knabber sind zwei Mäuse, die zufällig eine Begegnung ...

Karla und Knabber geraten zufällig mit Jesus und seinen Freunden auf einem Boot. Dann bricht ein Sturm los. Hilfe! Was geschieht nun?
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Karla und Knabber sind zwei Mäuse, die zufällig eine Begegnung mit Jesus haben. Sie sind lebenslustig und mutig und wollen eigentlich nur eins: Eine Traube knabbern!

Der Fokus in diesem Buch liegt mehr auf den Mäusen als auf Jesus. Eher beiläufig wird die Geschichte der Sturmstillung erzählt, am Ende aber das Fazit gezogen, dass man mit Jesus weniger Angst haben muss und die Frage aufgeworfen, was er wohl noch alles kann? Das ist zum Einen natürlich ein schöner Gesprächsanlass mit Kindern, zum Anderen dürfte es hier aber gerne noch etwas tiefer in die Geschichte einsteigen.
___,____

Mein Fazit:
Die Idee hinter diesem Buch ist eine sehr schöne: Kinder mit reinnehmen in Erlebnisse mit Jesus!
Uns hat es leider nicht so recht erreicht, da ein Teil des Buches sich auch eher mit belanglosen Erlebnissen der Mäuse beschäftigt.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Spannend und warmherzig, aber nicht ganz überzeugend

Wo der Himmel uns berührt
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Mein erster Roman von Tracie Peterson konnte mich leider nicht so richtig überzeugen. Doch zuerst einmal zu den Aspekten, die ich als gelungen empfinde:
Der Roman ist definitiv spannend geschrieben: Immer ...

Mein erster Roman von Tracie Peterson konnte mich leider nicht so richtig überzeugen. Doch zuerst einmal zu den Aspekten, die ich als gelungen empfinde:
Der Roman ist definitiv spannend geschrieben: Immer wieder tauchen offene Fragen auf, die man gerne beantwortet haben möchte, oder man hält in gewissen Szenen unwillkürlich die Luft an und liest schneller. Ebenfalls habe ich die Charaktere sehr gemocht. Cassie scheint eine sehr besonnene, im Glauben verankerte junge Frau zu sein. Auch der historische Einblick ist sehr interessant.

Leider gab es einige Aspekte, die für mich nicht stimmig waren und das Leseerlebnis getrübt haben:
DIe Beschreibung der Charaktere habe ich als sehr schwankend empfunden: Beispielsweise wird Cassie direkt auf der ersten Seite als sehr traurig und einsam dargestellt. Nur 20 Seiten später erfährt man, dass sie in der Gemeinde und Stadt so sehr eingebunden und bekannt ist, dass alle ihr helfen möchten (mit ihrer gebrochenen Hand kann sie weder Essen kochen, noch arbeiten oder sich um Feuerholz kümmern). Nun ist mir natürlich bewusst, dass all das die Einsamkeit nicht zwingend lindert, dennoch ist das ein starker Kontrast.
Auch im weiteren Verlauf gibt es meines Erachtens sich widersprechende Aussagen.
Man könnte sagen, dass es mir schwergefallen ist, der Charakterentwicklung zu folgen.

Der zentrale Konflikt wurde nicht so richtig deutlich, weshalb die Geschichte auch lange nicht so wirklich an Fahrt aufgenommen hat: Erst auf Seite 95 kommt eine dritte Perspektive ins Spiel (was ich als merkwürdig spät empfunden habe) und dadurch wird so richtig klar, welcher Konflikt und welche Spannung (natürlich neben der Frage, wie es mit Cassie und Brandon weitergehen soll) hier vorliegt.

Mein Fazit:
Ein Roman, der mit seinen liebenswerten Charakteren und spannenden sowie tiefgehenden Szenen punktet.
Nicht überzeugend waren für mich allerdings die Entwicklung der Charaktere und letztlich die Darstellung und Lösung des zentralen Konflikts.
Somit war es für mich ein mit Einschränkungen freudiges Leseerlebnis.

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