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Veröffentlicht am 08.04.2025

Herzerwärmend ♡

Luzie in den Wolken
1

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 Rezension Rezensionsexemplar atlantikverlag charlottelucas luzieindenwolken Roman Trauer Tod wunsch alleinerziehendemutter Schriftsteller schreibblockade #zweitechancen ⁣

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 ...

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶

Rezension

Rezensionsexemplar

atlantikverlag

charlottelucas

luzieindenwolken

Roman

Trauer

Tod

wunsch

alleinerziehendemutter

Schriftsteller

schreibblockade #zweitechancen ⁣

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ganz klar, es hat meinen Namen gerufen! Wer mich kennt, weiß, dass ich auf Geschichten abfahre, in denen es um Alleinerziehende geht, Kinder eine Rolle spielen, ebenso die Liebe und ein wenig traurig darf sie auch sein, wenn ich am Ende mit einem Happy End belohnt werde. All das scheint diese Geschichte zu versprechen. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Gabriel Bach, ein ausgebrannter Bestsellerautor in der Krise, sitzt an der Elbe, als ein roter Luftballon vorbeifliegt, an dem ein Zettel befestigt ist. Darauf steht: »Liber Got, mein Papa ist bei dir im Himell - kannst du mir nicht bite einen neuen schikken? Von ganzem Hertzen, deine Luzie in den Wolken.« Als Gabriel diese Worte liest, kommt ihm zum ersten Mal seit Langem wieder eine Idee, die eine Lawine von Ereignissen in Gang setzt, die nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben von Luzie und ihrer Mutter Miriam völlig auf den Kopf stellen wird ... ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Wer eine herzerwärmende Geschichte sucht, dürfte hiermit einen Volltreffer landen, denn genau das war sie für mich. Gabriel, Miriam und Luzie waren einfach tolle Charaktere, die man nicht nur sofort liebgewonnen hat, man hat auch mit ihnen gelitten und sich über kleine Fortschritte gefreut. Das Thema Trauerbewältigung wird hierbei zwar angesprochen, aber das sensibel und nicht vordergründig, sodass man beim Lesen eher das Gefühl hatte, man würde sich eine richtig schöne Komödie anschauen. Dramen, verpackt mit Humor. Das mag ich! Ich erinnere mich an eine Szene, wo ich so in der Story war, dass ich um mich herum alles vergessen habe. Ohnehin hat die Autorin es geschafft, dass Bilder vor meinem Auge entstanden sind, die zusammengesetzt einen Film ergaben, den ich by the way, tatsächlich umgesetzt gerne im TV schauen würde. Und auch wenn es für mich ein paar Längen im Mittelteil gab, möchte ich zusammenhängend betrachtet keinen Stern abziehen, weil mich dieses Buch nicht nur gut unterhalten, sondern auch glücklich gemacht hat. Am Ende flossen dann auch ein paar Tränchen, was zu einer guten Komödie natürlich dazugehört. Von daher kann und möchte ich dieses Buch gerne weiterempfehlen, an alle, die Filme mögen, wie z.B. "Keinohrhase" oder Geschichten wie "Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag". ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Herzerwärmend, traurig, aber dennoch humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren. Es wurde nicht zuviel Versprochen.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Prädikat Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Stromlinien
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?

Aktuell zieht es mich immer wieder zu Geschichten, wo der Schauplatz sich dort befindet, in denen Gezeiten eine Rolle spielen, also am Wasser, vorzugsweise in meiner Nähe, ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?

Aktuell zieht es mich immer wieder zu Geschichten, wo der Schauplatz sich dort befindet, in denen Gezeiten eine Rolle spielen, also am Wasser, vorzugsweise in meiner Nähe, der Nordsee und auch Elbe. Zudem mag ich es in verschiedene Zeitebenen einzutauchen. Als ich den Klappentext zu "Stromlinien" gelesen hatte, dachte ich sofort, das klingt sehr spannend. Wo ist Ennas Schwester und auch deren Mutter? Warum war sie überhaupt so lange im Gefängnis? Und was hat das mit dem Bootsunglück zu tun? Schätze, dies wird eine Geschichte zum Miträtseln.

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Enna und Jale sind in den Elbmarschen zu Hause. Sie leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, beobachten Kormorane und Austernfischer – und zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Doch als es endlich so weit ist, verschwindet nicht nur Alea spurlos, sondern auch Jale. Entschlossen durchkämmt Enna auf der Suche nach ihnen das Alte Land, ohne zu ahnen, dass dieser Weg sie für immer verändern wird.

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:

Gleich vorweg, dieses Buch war so gut und so spannend, dass ich meine höchste Auszeichnung Prädikat Lieblingsbuch vergeben habe.
Nach dem Prolog, der erst noch verwirrend war, wie so oft, war ich dann aber direkt bei Enna und Jale, den 17-jährigen Zwillingsmädchen angekommen. Jahrelang haben die Zwei die Tage heruntergezählt, bis ihre Mutter endlich aus der Haft entlassen wird. Sie selbst sind bei der Großmutter Ehmi (auch ein Zwilling), in der Elbmarsch, aufgewachsen. Sie lieben ihre Heimat und kennen sich auch sehr gut mit der dortigen Flora und Fauna aus. All das beschreibt die Autorin sehr atmosphärisch, dass dabei lebendige Bilder entstanden sind.
Mit dem Nichtauftauchen der Mutter, dem Verschwinden von Jale, bin ich in einen Sog geraten, wo nur das eigene Leben mich hin und wieder herausgeholt hat. Ich habe es als Verschnaufpause bezeichnet. Unwissentlich, dass ich mit Fortschreiten der Geschichte, die so gut konstruiert war, ich in einen Strudel geraten werde. Auf diesem Weg habe ich so viele Theorien aufgestellt, wie alles zusammenhängen könnte, dass mir stellenweise ganz schwindelig wurde und das meine ich wirklich positiv.
Am Ende angekommen, gab es Tränen. Meine Gefühle lassen sich beschrieben mit Traurigkeit und gleichzeitig Wärme. Und so schipperte ich, mit ein wenig Wehmut, aber glücklich ans Ende der Geschichte, wo ich dann, in einer Anmerkung der Autorin erfahren habe, dass es sich hierbei stellenweise auch um einige reale Geschehnisse handelte. Für mich eine unvergessliche Reise in die Elbmarsch.

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:

PrädikatLieblingsbuch

Jahreshighlight

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Sehr atmosphärisch

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Als mir dieses Buch vorgestellt wurde, gab es einen Vergleich mit "Der Gesang der Flusskrebse". Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen, habe aber mitbekommen, dass ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Als mir dieses Buch vorgestellt wurde, gab es einen Vergleich mit "Der Gesang der Flusskrebse". Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen, habe aber mitbekommen, dass viele es sehr gefeiert haben. Den Film dazu kenne ich allerdings und mochte ihn auch. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob diese Geschichte mich auch begeistern kann.⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Elijah kehrt in sein leer stehendes Elternhaus in Washington zurück, wo immer noch seine große Liebe Nakita wohnt, die er nie vergessen konnte. Als jedoch eine Leiche auf seinem Grundstück gefunden wird, muss Elijah nun für seine Gerechtigkeit kämpfen.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Sehr atmosphärisch erzählt die Autorin diese Geschichte, sodass die Bilder, die dabei vor meinen Augen erzeugt wurden, mir vermittelten, ich sei selbst ein Teil davon. Mit diesen Bildern in meinem Kopf habe ich gegoogelt, um zu schauen, wie ich mir den See und den Ort tatsächlich vorstellen kann. Ich war ganz erstaunt, dass ich etwas vorgefunden habe, was eigentlich nur in meinen Kopf existiert und nur durch eine Erzählung entstanden ist.⁣
Es wurde ja der Vergleich zu "Der Gesang der Flusskrebse" gezogen und ich möchte noch ein weiteres Buch hinzufügen. Und zwar "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert". Wir haben hier nämlich eine Lovestory, ein Buch in einem Buch, einen Mord, eine Kleinstadt und jede Menge Ungereimtheiten, die diesen Roman zu einer spannenden Geschichte formen. Ich hatte wirklich Spaß am Lesen und meinen Seelenfrieden erst mit Beenden der Geschichte gefunden, als sich alle fügte. Ich war oft hin- und hergerissen, mit meinem Verdacht. Das Ende fand ich gut gelöst, nur zwischendurch gab es für mich die ein oder andere Länge. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Atmosphärisch, spannend und ich hatte viel Spaß am Miträtseln, kurz...⁣

ICH BIN BEGEISTERT!

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Bin wieder begeistert

Die Anatomie der Einsamkeit
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Nachdem der Vorgänger "Die Halbwertszeit von Glück" 2024 meine höchste Auszeichnung "Prädikat Lieblingsbuch" erhalten hat und es auch ein Jahreshighlight für mich war, ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Nachdem der Vorgänger "Die Halbwertszeit von Glück" 2024 meine höchste Auszeichnung "Prädikat Lieblingsbuch" erhalten hat und es auch ein Jahreshighlight für mich war, bin ich fast ausgerastet, als ich damals gesehen habe, dass Ende Februar 2025, ein neues Buch erscheinen wird. Nun ist es endlich soweit und jetzt bin ich natürlich ganz gespannt, ob mich dieses Buch genauso begeistern kann.⁣⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Journalistin Olive träumt von der ganz großen Geschichte - und davon, endlich ein Zuhause zu finden. Zwar ist sie in einer liebevollen Familie aufgewachsen, aber sie wird das Gefühl nicht los, dass ihr etwas fehlt, um wirklich glücklich zu sein. Können ausgerechnet die Nachforschungen zu dem alten, scheinbar wertlosen Kompass ihrer Großmutter Olive aus ihrer Einsamkeit führen?

Zwanzig Jahre zuvor führt Claire ein Leben auf der Überholspur. Aber die Nachricht vom Tod ihrer Schwester Iris wirft sie aus der Bahn. Sie flieht Hals über Kopf auf die kleine Felsinsel, auf der Iris lebte. Dort findet Claire haufenweise Zeichnungen - darunter auch eine von einem alten, scheinbar wertlosen Kompass ...

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Wieder einmal fand ich es großartig, wie alles miteinander verstrickt wurde. Louise Pelt ist für mich inzwischen ein Garant für spannende, emotionale Geschichten, die so miteinander verwoben sind, dass man das Gefühl hat, man würde einzelne Geschichten lesen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Verschiedene Personen, verschiedene Orte und verschiedene Zeitebenen. Die ganze Zeit rätselt man mit, wie alles zusammenhängt. Durch Perspektivwechsel kam nie Langeweile auf, obwohl es für mich manchmal nicht schnell genug ging, das wiederum ist aber eher meiner eigenen Ungeduld geschuldet.⁣
Die Charaktere sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen, sodass mich auch dieses Buch glücklich zurückgelassen hat. Am Ende flossen sogar noch ein paar Tränen, auch damit ist bei der Autorin fast immer mitzurechnen.⁣
Ich liebe diese Art von Geschichten, die so aufbaut sind. Weil eben durch die verschieben Erzählstränge der Spannungsbogen lange oben gehalten wird.⁣
Jetzt heißt es warten, bis wieder ein neues Buch erscheint. Ungeduld lässt grüßen 🙈. Wer diese Bücher aber genauso liebt wie ich und es auch nicht erwarten kann, dem möchte ich auch noch die anderen Bücher der Autorin (unter Lucy Astner) ans Herz legen. Ebenso gut! ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Bin wieder begeistert!/ /

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Prädikat Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Der gefrorene Fluss
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣⁣
⁣⁣
Zuerst einmal muss ich die Aufmachung des Buches loben. Das ist mir nämlich als Erstes ins Auge gesprungen. Der Einband und der wunderschöne Buchschnitt sind einfach ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣⁣
⁣⁣
Zuerst einmal muss ich die Aufmachung des Buches loben. Das ist mir nämlich als Erstes ins Auge gesprungen. Der Einband und der wunderschöne Buchschnitt sind einfach ein Hingucker. Auf Instagram bin ich dann auf eine Rezension gestoßen, worin das Buch als Highlight tituliert wurde. Das hat mir gereicht, dass ich es ganz schnell kaufen musste. Inzwischen habe ich bei etlichen anderen gesehen, dass sie die Geschichte ähnlich gut empfunden haben. Nun war meine Neugierde wirklich geweckt. Wird es auch für mich ein Highlight werden?⁣⁣
⁣⁣
𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Maine, 1789: Als der Kennebec River zufriert und die Leiche eines toten Mannes im Eis sichtbar wird, soll Martha Ballard den Leichnam untersuchen und die Todesursache feststellen. Als Hebamme und Heilerin ist sie in vieles eingeweiht, was sich hinter verschlossenen Türen in der Kleinstadt Hallowell abspielt. Ihr Tagebuch ist eine Aufzeichnung aller Geburten und Todesfälle, Verbrechen und Debakeln, die sich in der engen Gemeinschaft ereignen. Monate zuvor dokumentierte Martha die Einzelheiten einer angeblichen Vergewaltigung, die von zwei der angesehensten Herren der Stadt begangen wurde – einer von ihnen wurde nun tot im Eis aufgefunden. So ist Martha sich sicher, dass sie es hier mit einem Mord zu tun hat. Doch ein örtlicher Arzt widerlegt ihre Schlussfolgerung und erklärt den Tod für einen Unfall. Martha ist entschlossen, den schockierenden Mord auf eigene Faust zu untersuchen.⁣
Im Laufe eines Winters, während der Prozess näher rückt und Gerüchte und Vorurteile zunehmen, ist Martha beharrlich auf der Suche nach der Wahrheit. Ihr Tagebuch gerät bald in den Mittelpunkt des Skandals, verwickelt diejenigen, die sie liebt, in die Sache und zwingt Martha, zu entscheiden, wo ihre eigene Loyalität liegt.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣⁣
⁣⁣
Was für eine spannende und einzigartige Geschichte? Verbunden mit dem Nachwort der Autorin, bin ich einfach nur begeistert. Mir war tatsächlich nicht klar, dass es Martha Ballard wirklich gab. Von Anfang an war sie meine Heldin. Sie war stark, ausgezeichnet in ihrer Arbeit und hatte einen ausgesprochen starken Gerechtigkeitssinn. Was gut war! Denn deswegen ist vor allem diese spannende Geschichte entstanden. Die Autorin benutzt deren Aufzeichnungen und baut darum etwas auf, was mich total gefesselt hat. Teils ausweglos verstrickt sie hier Reales mit Fiktiven, sodass ich es kaum abwarten konnte, wie diese Geschichte enden wird. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Krimi. Sehr interessant fand ich dabei auch die medizinischen Aspekte von damals, bezüglich Schwangerschaft und Geburt, die erstaunlicherweise vom heutigen Stand nicht mal so weit entfernt sind. Martha hat mich sehr an die Romanfigur "Elisabeth Zott" aus "Eine Frage der Chemie" erinnert, so eigenwillig und stark. Wobei es Martha ja in echt gab. Ich mag solche Charaktere einfach. Sie, und auch Martha, werden mir vermutlich noch ewig in Erinnerung bleiben.

starkefrauen

heldinnen⁣⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Ein historischer Kriminalroman mit einer wahren Heldin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sehr fesselnd!

Herzensbuch

PrädikatLieblingsbuch #Highlight

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