Solider Band 2
Feels like Loss“Feels Like Loss” fällt für mich leider, leider, leider an gewissen Stellen in die Band-2-Falle. Was heißt das? Bei manchen Trilogien, in denen wir ein einziges Paar begleiten, kommt mir Band 2 als Überbrückungsbuch ...
“Feels Like Loss” fällt für mich leider, leider, leider an gewissen Stellen in die Band-2-Falle. Was heißt das? Bei manchen Trilogien, in denen wir ein einziges Paar begleiten, kommt mir Band 2 als Überbrückungsbuch vor, in dem nicht so viel passiert wie in Band 1 und 3. Auch bei diesem Buch gab es immer wieder Momente, die es für mich so nicht gebraucht hätte und gerade was Milas Charakterentwicklung angeht, hätte es “Feels Like Loss” nicht zwingend gebraucht.
Für Leo hingegen ist dieses Buch so, so wichtig, gerade was die Verarbeitung seiner Vergangenheit angeht. Trotzdem hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt, weil wir an sich drei große Themen haben, die im Laufe des Buches abgehakt werden, ohne wirklich auf den großen Showdown zuzuarbeiten. Und gerade das Thema am Anfang lässt mich zwiegespalten zurück, weil ich es einerseits wichtig finde, über Themen wie Normalität in der Beziehung zu sprechen, andererseits sind Dinge passiert, bei denen ich das Buch gerne an die Wand gepfeffert hätte.
Sarah Heines Schreibstil hat mich wieder durch die Seiten fliegen lassen und so konnte ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden, was für einen Slow Reader wie mich eine ziemliche Errungenschaft ist. Auch die Settings in Berlin und an einem anderen europäischen Ort, den ich am besten nicht verrate, weil es sonst spoilert, haben mir wieder richtig gut gefallen, genauso wie die Integration der Nebencharaktere in die aktive Geschichte.
Die letzten 50 Seiten waren wieder super spannend und dieser Cliffhanger, ahhhh! Ich bin soo gespannt, wie es mit Mila und Leo im letzten Teil der Reihe weitergeht!
“Feels Like Loss” ist ein solider zweiter Band, dem hin und wieder der rote Faden gefehlt hat, mich aber insgesamt gut unterhalten konnte.