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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Schlechte Übersetzung

The Exes
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Die Geschichte von "The Exes" fand ich nach dem Lesen des Klappentextes sehr spannend und ich bin auch gut ins Buch reingekommen. Allerdings ist mir bereits auf den erstes Seiten aufgefallen, dass sich ...

Die Geschichte von "The Exes" fand ich nach dem Lesen des Klappentextes sehr spannend und ich bin auch gut ins Buch reingekommen. Allerdings ist mir bereits auf den erstes Seiten aufgefallen, dass sich das Buch holprig liest. Da ich zumeist deutsche Autoren lesen, habe ich es selten mit Übersetzungen zu tun und habe das erst mal so hingenommen. Im Buch gab es dann aber doch viele Wörter und auch Redewendungen, die man so im deutschen nicht verwendet. Ich war etwas schockiert zu sehen, dass das Buch übersetzt worden ist. Ich hatte erst eine KI im Verdacht.
Die Handlung hat viele Wendungen. Es ist spannend. Allerdings wirkt vieles sehr inszeniert und unrealistisch. Wenn es das Buch sein soll, sollte man es auf jeden Fall auf englisch lesen. Die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen haben mir ganz gut gefallen, konnten das Buch aber auch nicht retten.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

An sich eine gute Idee

Elf ist eine gerade Zahl
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Der Klappentext und das schöne Cover des Buches haben mich direkt überzeugt und mir war klar, dass ich die eher schwere Geschichte von Katja und ihrer an Krebs erkrankten Tochter Paula lesen möchte.
Die ...

Der Klappentext und das schöne Cover des Buches haben mich direkt überzeugt und mir war klar, dass ich die eher schwere Geschichte von Katja und ihrer an Krebs erkrankten Tochter Paula lesen möchte.
Die Idee für das Buch fand ich an sich toll: Es wechseln sich Kapitel ab, in denen man über die Behandlung und das Leben im Krankenhaus erfährt, mit Kapiteln, in denen Katja ihrer Tochter eine Geschichte erzählt.
Die Handlung im Krankenhaus fand ich schlüssig, die Emotionen waren gut spürbar und ich mochte diese Kapitel, auch, wenn das Thema natürlich nicht einfach war.
Die Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt habe ich nicht verstanden. Es ging sicher um eine Botschaft, die die Mutter ihrer Tochter geben wollte, aber mir war gänzlich unklar, was die Botschaft nun sein sollte. Ich war reichlich verwirrt und immer froh, wenn das Kapitel fertig war. Ich habe das Buch ganz gelesen, da ich immer noch auf einen Aha-Moment gewartet habe. Dieses blieb allerdings aus.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Was die Psyche mit uns macht

Junge Frau mit Katze
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Obwohl das Buch "Lügen über meine Mutter" der Autorin bereits lange darauf wartet gelesen zu werden, war nun mein erstes Buch der Autorin dieses, da mich das Thema, vor allem aber wohl der Titel ...

Obwohl das Buch "Lügen über meine Mutter" der Autorin bereits lange darauf wartet gelesen zu werden, war nun mein erstes Buch der Autorin dieses, da mich das Thema, vor allem aber wohl der Titel sehr angesprochen hat.

Das Buch erzählt die Geschichte von Elas Leben, wobei wir die Protagonistin ein ganzes Jahr begleiten und ihre Veränderung beobachten können. Es wird wechselnd aus Elas Leben und dem Leben der Mutter berichtet. Zwischendrin gibt es immer wieder Zitate japanischer Autoren, wobei mir hier oft der Zusammenhang unklar war mit den Kapiteln.

Ela leidet an einer Vielzahl von Symptomen, sodass sich das Buch primär in Krankenhäusern oder bei Ärzten abspielt. Das war leider gerade so gar nicht, was ich gebraucht habe. Die ersten zwei Drittel sind sehr negativ. Am Ende des Buchs kam zum Glück nochmal Entwicklung rein, trotzdem war ich froh, als ich durch war.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Ich hatte mehr erwartet

Kokoro
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Ich habe mich mit „Kokoro“ schwergetan und muss ehrlich sagen: So ganz habe ich das Buch nicht verstanden. Der Titel und die Aufmachung hatten bei mir bestimmte Erwartungen geweckt – ich hatte auf eine ...

Ich habe mich mit „Kokoro“ schwergetan und muss ehrlich sagen: So ganz habe ich das Buch nicht verstanden. Der Titel und die Aufmachung hatten bei mir bestimmte Erwartungen geweckt – ich hatte auf eine tiefgründige Auseinandersetzung mit japanischer Lebensphilosophie gehofft. Stattdessen bekam ich eine merkwürdige Mischung aus ausgedehnten, oft langatmigen Reiseberichten und eher willkürlich eingestreuten Lebensweisheiten oder Tipps, die für mich inhaltlich kaum zusammenpassten.

Der Reiseanteil liest sich teilweise wie ein Tagebuch mit vielen Details, die mir weder besonders spannend noch wirklich relevant erschienen. Die Tipps wiederum wirkten häufig eher banal oder standen völlig unverbunden zum zuvor Erzählten. Für mich fehlte eine klare Linie oder ein roter Faden, der das Ganze zusammenhält. Vielleicht liegt es an mir – aber das Buch konnte mich weder intellektuell noch emotional abholen. Schade, denn das Thema hätte viel Potenzial.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Ein erster Krimi!

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
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Bei diesem Buch muss ich zugeben, dass der Titel eher mich neugierig gemacht hat und zum Schmunzeln gebracht hat als die Kinder. Da ich selbst ein großer Krimifan bin, dachte ich, dass es soweit ist, dass ...

Bei diesem Buch muss ich zugeben, dass der Titel eher mich neugierig gemacht hat und zum Schmunzeln gebracht hat als die Kinder. Da ich selbst ein großer Krimifan bin, dachte ich, dass es soweit ist, dass die Kinder das Genre auch mal testen müssen.
Das Buch hat kurze Kapitel, eine große Schrift und immer wieder Illustrationen, sodass es für die Kinder gut zu lesen war und definitiv auch eine Empfehlung für Erstleser ist.
Neben der kleinen Kriminalgeschichte, welche ich ganz niedlich und auch sehr adäquat für die Kinder fand. Versucht das Buch ein bisschen Bildung den Kindern näher zu bringen. Hier ging es zum Beispiel um den Erfinder von Penicillin. An sich eine schöne Idee, allerdings fand ich es auch ein bisschen übertrieben und ich hatte das Gefühl, dass es eher den Lesefluss stört.
Für mich wäre es auch ohne diese Wissensvermittlung ein schönes Kinderbuch gewesen.

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