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Alesia

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Besiedlung einer neuen Welt

Lyneham
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Die Besiedlung des Mondes Perm ist die letzte Hoffnung der Menschheit, da die Erde stirbt. In Stasiskammern reist der zwölfjährige Henry mit seinem Vater und seinen Geschwistern dorthin. Ein Weltraumreise ...

Die Besiedlung des Mondes Perm ist die letzte Hoffnung der Menschheit, da die Erde stirbt. In Stasiskammern reist der zwölfjährige Henry mit seinem Vater und seinen Geschwistern dorthin. Ein Weltraumreise die 12000 Jahre dauert. Doch Perm und die Gegebenheiten sind anders als erwartet. Dies beginnt schon beim Absturz des Raumschiff. Gleichzeitig ist Henrys Mutter Mildred mit einem späteren technischen hochentwickelten Raumschift nachgereist und hat dabei ihre Familie um Jahrtausende überholt. Mildred trifft in der Vergangenheit Entscheidungen die sich unmittelbar auf die Zukunft von Perm und ihre Familie auswirken.

Bereits das Cover des Buches ist recht düstere gehalten. Es zeigt drei Personen auf einer Gesteinsformation die einer Hand ähnelt. Man kann erahnen, das die Besiedlung von Perm keine einfache Angelegenheit wird.

Normalerweise lese ich eher Bücher aus dem Fantasybereich und weniger Science Fiction. Die Idee der Besiedelung fremder Planeten hat mich aber schon immer fasziniert. Deshalb hat mich auch der Klappentext dieses Buches sehr angesprochen. Die Geschichte hat im Prinzip zwei Handlungsperspektiven. Zum einen Henrys Erlebnisse bei Ankunft auf dem Mond Perm und im Biom, zum anderen diüe seiner Mutter, Wissenschaftlerinnen Mildred Meadow, mit dem ersten Expeditionsteam. Mildred Meadow ist auf jeden Fall eine ungewöhnliche Figur. Wie im Prolog schon angedeutet hochintelligent, sehr auf ihre Wissenschaft fokusiert, und nicht unbedingt eine Sympatieträgerin. Die Idee einen Großteil der Geschichte aus der Perspektive eines etwas älteren Kindes zu erzählen hat mir gut gefallen. So habe ich mich besser in die Welt und Technologie eingefunden. Das Worldbilding des für Menschen lebensfeindlichen Mondes, sowie seiner ungewöhnlichen unsichtbaren Tierwelt und der geheimnisvollen, gefährlichen Anomalie, hat mir unglaublich gut gefallen. Auch wenn ich mir nicht unbedingt sicher bin, ob ich mir alles so vorgestellt und nachvollzogen habe, wie vom Autor gedacht. Die Handlung des Buches und die Entwicklungen darin fand ich so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Gleichzeitig wirft der Autor auch philosophische Fragen auf. Lyneham hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich kann diesen Roman auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Die Spielerin des Hades

Die Spiele der Unsterblichen
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Ara trainiert seit ihrer Kindheit. Ihr Ziel ist es an den Spielen der Unsterblichen teilzunehmen und Rache an Zeus zu üben, da ihre Schwester die oftmals tötlich endenden Spiele nicht überlebt hat. Doch ...

Ara trainiert seit ihrer Kindheit. Ihr Ziel ist es an den Spielen der Unsterblichen teilzunehmen und Rache an Zeus zu üben, da ihre Schwester die oftmals tötlich endenden Spiele nicht überlebt hat. Doch anstelle von Zeus wird Ara von Hades zur Spielerin auserwählt. Bald ist nicht nur ihr Leben sondern auch ihr Herz in Gefahr.

Tötliche Spiele, griechische Götter und eine Liebesgeschichte. Die Spiele der Unsterblichen von Annaliese Avery hat das alles und gerade weil mich die griechische Mythologie schon immer fasziniert hat, bin ich von diesem Buch begeistert. Die Geschichte ist schnell und gut lesbar. Inhaltlich könnte man Vergleiche zum später erschienen " The Games Gods Play " ziehen, wobei "Die Spiele der Unsterblichen" eher für jüngere Leser und Leserinnen ab ca. 13 Jahren geeignet ist. Die Liebesgeschichte, die als slow burn beschrieben wird, war eher absolute Anziehung nach wenigen Treffen. Gerade weil hier die großen beziehungstechnischen Dramen ausblieben, war ich positiv überrascht. Ara selbt ist eine sympatische Protagonisten. Ihre Heldenreise mag zwar nicht unbedingt zu charakterlichem Wachstum führen, trotzdem muss sie bedeutende Entscheidungen treffen. Von der Darstellung des Hades war ich am meisten überrascht. Er wirke auf mich tatsächlich eher gewissenhaft, sanft und fürsorglich. Auf jeden Fall anders als man sich einen Gott der Unterwelt vorstellt. Das die weiteren Götter, mit Ausnahme von Zeus und Poseidon, sowie die anderen Auserwählten etwas blass blieben, hat mich nicht gestört. Das Ende ist vielleicht etwas vorhersehbare, fühlt sich angenehm und behaglich an. Gut finde ich auch, das die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Für mich auf jeden Fall eine Empfehlung im Jugendbuchbereich.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Mord an der medizinischen Eliteakademie

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Quinn studiert an der renommierten Schreiber Akademie Medizin im ersten Semester. Nicht weil sie eine Karriere als Ärztin anstrebt, sondern weil sie totkrank ist und den Tod besser verstehen will. Noch ...

Quinn studiert an der renommierten Schreiber Akademie Medizin im ersten Semester. Nicht weil sie eine Karriere als Ärztin anstrebt, sondern weil sie totkrank ist und den Tod besser verstehen will. Noch vor Semesterbeginn wird der neue Direktor des Institutes ermordet. Bald gerät ihr ältester Bruder unter Verdacht. Doch welche Geheimnisse sind hinter den Mauern der Akademie verborgen?

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung von Nina Scheweling ist für mich in erster Linie ein Young Adult-Medizinthriller, der sich spannend liest, in dem Action aber nicht im Vordergrund steht. Das Setting rund um die elitäre Medizinakademie, nebst Studentenverbindungen und Familiengeheimnissen hat mir sehr zugesagt. Die Dark Academia Aspekte hätten für mich allerdings noch etwas mehr im Vordergrund stehen können. Auch die in der Beschreibung anführte zarte Slow-burn Liebesgeschichte entwickelt sich im ersten Band noch nicht wirklich. Die Geschichte ist aus Quinns Ich-Perspektive erzählt. Quinn ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Aufgrund ihrer Krankheit vermeidet sie Freundschaften und geht auch sozialen Aktivitäten aus dem Weg. Trotzdem gelingt es der Autorin, dass ich mich in Quinn hineinversetzen konnte. Das Buch hat eine eher bedrückende Atmosphäre. Man sollte sich vor dem Lesen darüber im klaren sein, dass Trauer, Krankheit und Tod eine Rolle spielen. Mit der Beschreibung von Präparationskurse sollte man ebenfalls kein Problem haben. An einigen Stellen beschreibt Quinn in ihrem Tagebuch die medizinischen Abläufe verschiedener Todesarten. Gerade wenn man jemanden auf diese Weise verloren hat, könnten diese Stellen belasten. Trotzdem konnte mich die Geschichte begeistern und mitreißen. Das Buch ist nicht abgeschlossen und endet mit einem interessanten Cliffhanger, der auf jeden Fall auf die Fortsetzung neugierig macht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Schlange und Wolf

The Serpent and the Wolf
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Vaasa, Königstochter aus dem Reich Asteria, wird unfreiwilligerweise mit Reid von Mireh, einem Herrscher des benachbarten Landes Ikruria, vermählt. Anstelle ihn wie geplant in der Hochzeitnacht zu töten, ...

Vaasa, Königstochter aus dem Reich Asteria, wird unfreiwilligerweise mit Reid von Mireh, einem Herrscher des benachbarten Landes Ikruria, vermählt. Anstelle ihn wie geplant in der Hochzeitnacht zu töten, flieht Vaasa. Als Reid sie wiederfindet bietet er ihr ein Bündnis an. Vaasa soll zum Erreichen seiner politischen Ziele weiterhin seine Ehefrau spielen, während er ihr dabei hilft Kontrolle über ihre aufkeimende, zerstörerische, Magie zu gewinnen.

The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson ist mitreißende slow-burn, arranged marriage, Romantasy mit einem recht komplexen Worldbilding. Das Cover finde ich schön gestaltet, der englische Titel wirkt leider etwas austauschbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Längen kamen für mich nicht auf. Erstaunlicherweise dreht sich sehr viel der Handlung um politische Konflikte und Intrigen, sowie natürlich auch um Vaasas Magie. Vaasa ist eine starke aber auch mistrauische Protagonistin. Sie wurde seit ihrer Kindheit dazu erzogen ihrem Königreich als diplomatische Waffe zu dienen. Gerade deshalb fällt es ihr schwer die arrangierte Ehe zu akzeptieren, zumal ihr Bruder, der Herrscher von Asteria, ihren Tod erwartet. Mir persönlich hat die sich langsam entwickelnden Liebesgeschichten zwischen Vaasa und Reid sehr gut gefallen. Vorallem weil Reid mich positiv überrascht hat. Er ist charmant, intelligent, stark und gutaussehenden. Eine angenehme Abwechslung zu den ansonsten oftmals toxisch wirkenden Romantasy Protagonisten. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der auf Band 2 neugierig macht. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich die Reihe weiterentwickelt. Bis jetzt 5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ab durch die Katzenklappe

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern
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Kater Muffin liebt Snacks und seine Ruhe. Er döst gern, macht Nickerchen und schläft (wenn auch nicht immer in dieser Reihenfolge). Am allerliebsten mag er Törtchen. Dumm nur, das er im Hause eines Zauberers ...

Kater Muffin liebt Snacks und seine Ruhe. Er döst gern, macht Nickerchen und schläft (wenn auch nicht immer in dieser Reihenfolge). Am allerliebsten mag er Törtchen. Dumm nur, das er im Hause eines Zauberers lebt. Dieser zaubert leider ziemlich fürchtlich und verwandelt Muffins letztes Törtchen in ein klebriges Kaninchen namens Tört. Auch die Katzenklappe ist vor Verzauberungen nicht sicher. Statt in den Garten führt sie Muffin und Tört zu den Wikingern und somit zu einem richtigen Abenteuer.

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern von Adam Stower ist ein Kinderbuch, das mir sehr positiv aufgefallen ist, da es nur so vor lustigen Ideen und Wortwitz sprüht, dabei abenteuerlich ist und zwei bezaubernde kleine Helden hat. Das Buch hat wenig Text, was nicht stört, da der vorhandene um so lustiger ist. Die Darstellung wirkt teilweise comicartig. Es gibt ganz viele toll gemachte Zeichnungen in schwarz/weiß. Muffin und Tört sind supersüß gezeichnet. Die Geschichte ist hierbei eher lustig als spannend. Ein Buch, das auf jeden Fall nicht langweilig ist und Spaß macht. Ich finde es ideal geeignet für Leseanfänger oder Grundschulkinder die vielleicht noch nicht so viel Spaß am Lesen gefunden haben. Mir haben Muffin und Tört sehr gut gefallen, weshalb ich mich auf jeden Fall schon auf das nächste Katzenklappenabenteuer freue.

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