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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2025

Das Monster in den Bergen

Die Schanze
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Ellen kehrt nach langer Zeit in ihren Heimatort zurück. In diesem ist ihr zwar etwas grausames widerfahren, doch ein verlockendes Jobangebot holt sie zurück. Kurz nach ihrer Rückkehr wird ein ermordeter ...

Ellen kehrt nach langer Zeit in ihren Heimatort zurück. In diesem ist ihr zwar etwas grausames widerfahren, doch ein verlockendes Jobangebot holt sie zurück. Kurz nach ihrer Rückkehr wird ein ermordeter Mann aufgefunden. Warum zu genau diesem Zeitpunkt und aus welchem Grund? Wie hängt die Vergangenheit damit zusammen und wird es nur eine Leiche geben?

Die meisten Charaktere in diesem Buch mochte ich gar nicht, dass ist wahrscheinlich aber auch genau so gewollt. Die meisten Männer sind nur auf ihren eigenen Profit und ihr eigenes Wohl aus, und die Art und Weise, wie sie über die Vergangenheit gesprochen haben, ist echt widerlich. Die Frauen sind einem etwas sympathischer, doch so wirklich warm bin ich mit niemandem geworden, außer mit Ellen selbst.
Die Handlung ist vielversprechend, jedoch wurde nicht das volle Potential genutzt. Ich habe mir aufgrund des Klappentextes eine etwas andere Geschichte vorgestellt, die insgesamt auch mehr Gruselfaktor hat und spannender ist. Einiges konnte man sich auch recht schnell erschließen, doch nicht alles. Ich hätte mir auch gewünscht, dass noch etwas mehr Atmosphäre aufkommt. Die gibt es schon, doch wegen den ständigen Sprüngen zwischen den verschiedenen Personen, ist diese manchmal etwas untergegangen.
Den Sprecher mochte ich gern. Seine Stimme passt gut zu diesem Genre und man hört ihm gerne zu.
Das Cover finde ich passend, auch wenn es für einen Thriller nichts besonderes ist.
Ich kann das (Hör-)Buch jedem empfehlen, der einen doch unterhaltsamen Thriller sucht, in dem die dunkle Vergangenheit eines Dorfes ans Licht geholt wird.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Die Liebe ist kompliziert

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Alice wird von ihrem Freund betrogen, weshalb sie ihre Matratze aus dem Fenster wirft. Dabei trifft sie Lennon und Alice trifft sich als Entschuldigung mit ihm auf einen Drink. Für sie ist klar, dass es ...

Alice wird von ihrem Freund betrogen, weshalb sie ihre Matratze aus dem Fenster wirft. Dabei trifft sie Lennon und Alice trifft sich als Entschuldigung mit ihm auf einen Drink. Für sie ist klar, dass es nur eine einmalige Sache sein wird, da sie im Moment die Nase voll von Männern hat. Doch Lennon ist total anders als sie ihn sich vorgestellt hat und die beiden werden Freunde und vielleicht sogar bald mehr.

Die Charaktere in diesem Buch haben mir richtig gut gefallen. Nicht nur Alice und Lennon haben es mir angetan, auch Zara, Fred, Tobey und Matt. Jeder einzelne von ihnen ist toll und symphatisch.
Die Geschichte hat mich am Anfang total gefesselt und es hat riesigen Spaß gemacht, sie zu lesen. Mit der Zeit hat sich das für mich etwas geändert, ich habe das Buch trotzdem noch gerne gelesen, es konnte mich nur nicht so begeistern wie am Anfang. Die Handlung mochte ich gerne. Es spielt nicht nur die Beziehung zu Lennon eine Rolle, sondern auch die Freunde der beiden und eine Buchhandlung, in der Alice arbeitet. Diese Mischung hat mir gut gefallen, da es deshalb nicht zu eintönig gewesen ist.
Den Schreibstil finde ich toll. Das Buch liest sich leicht und der Humor ist klasse. Die Listen von Alice haben mir ebenso sehr gut gefallen und haben viel zur Geschichte beigesteuert.
Das Cover passt gut zu diesem Wohlfühlroman. Ich finde es sehr süß und mit den Farben gut gelungen.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der ein humorvolles Wohlfühlbuch sucht, das tolle Charaktere und eine unterhaltsame Story hat. Auch wurde das Thema Selbstfindung eingebaut, was ich wichtig finde.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Die ewige Dunkelheit

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Ein tödlicher Nebel umgibt Asidia. Um den Fluch zu brechen, rekrutiert Kommandant Jude Männer. Doch aufgrund ihrer Art wird Kiara anstelle ihres Bruders rekrutiert und mit den anderen Rekruten wird sie ...

Ein tödlicher Nebel umgibt Asidia. Um den Fluch zu brechen, rekrutiert Kommandant Jude Männer. Doch aufgrund ihrer Art wird Kiara anstelle ihres Bruders rekrutiert und mit den anderen Rekruten wird sie darauf vorbereitet, in den tödlichen Nebel zu gehen.

Kiara ist mir sehr symphatisch gewesen. Sie ist charakterstark und steht für diejenigen ein, die ihr etwas bedeuten. Sie ist stur und lässt sich nichts sagen. Jude ist wegen seinen Erfahrungen abgestumpf, doch Kiara findet seinen weichen Punkt, weshalb er bei ihr verletzlich sein kann. Der Unterschied zwischen seiner harten und seiner verletzlichen Art, hat mir gut gefallen.
Die Handlung ist nicht schlecht, jedoch wurde für mich nicht das volle Potential ausgeschöpft und es hatte einige Längen. Die Welt hat mir gut gefallen, vor allem die düstere Atmosphäre. Auch die Art und Weise, wie die Götter eingebaut wurden und das Ende konnten mich überzeugen. Zum Schluss sind Sachen herausgekommen, die ich nicht erwartet habe, was mein Interesse am zweiten Band geweckt hat.
Der Schreibstil ist gut. Ich mag es, wenn aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt wird und wenn es zum Anfang eines Kapitel zum Beispiel Briefe gibt, da man so einen noch genaueren Einblick in die Situation und Welt bekommt.
Das Cover mag ich sehr. Es passt gut zu der Geschichte, da es mit den Blumen mysteriös wirkt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für düstere High-Fantasy mit Flüchen, Göttern und Magie interessiert. Die Charaktere sind interessant und jeder hat ein Geheimnis, das es aufzudecken gilt. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Den Geheimnissen der Royals auf der Spur

Dark Cinderella
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Sofia hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre beste Freundin Alva, die verschwunden ist, wiederzufinden. Zuletzt hat sie sich im Schloss von Skonien aufgehalten, weil sie für die Königsfamilie gearbeitet ...

Sofia hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre beste Freundin Alva, die verschwunden ist, wiederzufinden. Zuletzt hat sie sich im Schloss von Skonien aufgehalten, weil sie für die Königsfamilie gearbeitet hat. Deswegen bewirbt auch Sofia sich dort und bekommt einen Platz.

Sofia und Maximilian mochte ich sehr. Sofia ist eine starke Persönlichkeit, die alles für die Menschen machen würde, die ihr etwas bedeuten und sie gibt nicht so leicht auf. Maximilian hat mich positiv überrascht. Obwohl er ein Prinz ist, ist er nicht arrogant, weshalb er mir sehr symphatisch ist. Außerdem hat es mir gefallen, dass er sich seinen Vorteilen bewusst ist und nicht davor zurückschreckt, ein Vorbild für andere zu sein.
Die Handlung konnte mich gut unterhalten, ich hätte mir nur gewünscht, dass Alva eine etwas größere Rolle gespielt hätte. Zwischendrin verliert sich Sofias Wunsch, Alva zu finden, nämlich etwas. Was ich wiederum sehr mochte ist, dass Kritik an der Monarchie geäußert wurde. Solche Staatsformen werden leider auf der Ausbeutung von vielen Menschen aufgebaut. Das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger, weshalb ich schon sehr gespannt bin, wie es weitergehen wird.
Die beiden Sprecher haben bei der Verkörperung der zwei Protagonisten einen tollen Job gemacht. Man hört ihnen gerne zu und die Emotionen kommen in den wichtigen Momenten gut herüber.
Das Cover ist recht schlicht, was ich sehr ansprechend finde. Und es passt gut zu einer royalen Geschichte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine schöne Romance mit leichtem Suspense-Touch sucht. Die Protagonisten sind toll und auch das Setting ist interessant.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Die Jägerin und der Prinz

We hunt the Flame
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Zafira ist eine Jägerin und muss sich als Mann verkleiden, um ihr Volk zu beschützen. Um die Ausbreitung des Arz' zu verhindern, bricht sie auf, um ein Artefakt zu finden. Doch nicht nur sie macht sich ...

Zafira ist eine Jägerin und muss sich als Mann verkleiden, um ihr Volk zu beschützen. Um die Ausbreitung des Arz' zu verhindern, bricht sie auf, um ein Artefakt zu finden. Doch nicht nur sie macht sich auf die Suche, auch Nasir, der Prinz, tut es. Doch in seinem Plan überlebt Zafira nicht.

Zafira und Nasir sind zwei interessante Persönlichkeiten. Zafira ist mutig und stark, und denkt nur an das Wohl der Menschen. Nasir ist da anders. Er ist die Marionette seines Vaters und führt nur seine Befehle aus. Anfangs fande ich ihn schwer zu greifen, doch mit der Zeit bin ich mit ihm warm geworden und konnte sein Verhalten besser nachvollziehen.
Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, jedoch war es mir in manchen Momenten etwas zu langatmig, weil die Spannung nicht konstant aufrechterhalten werden konnte. Aber die Grundidee mit dem Artefakt und der Suche nach diesem hat mir gut gefallen. Was einem aber bewusst sein sollte ist, dass das kein Buch für Zwischendurch ist. Man muss sich für die Geschichte Zeit nehmen und bewusst lesen, weil man sonst nicht mehr mitkommt, vor allem beim letzten Drittel. Das arabische Setting habe ich interessant gefunden, jedoch wurde da meiner Meinung nach das volle Potential nicht ausgenutzt und ich hätte mir zu manchen Aspekten ein paar mehr Erklärungen gewünscht.
Der Schreibstil ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig gewesen. Es sind viele verschachtelte Sätze, was mir vor allem am Anfang aufgefallen ist, da mir das den Einstieg erschwert hat. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und dann ist mein Lesefluss auch nicht mehr so holprig gewesen. In dem Buch werden auch arabische Wörter verwendet, weshalb es am Ende ein Glossar gibt. Ich persönlich habe nicht ständig nachgeschlagen und habe es einfach so hingenommen. Ich kann mir aber vorstellen, dass einige sich daran stören könnten, das sollte einem also bewusst sein.
Das Cover mag ich sehr. Ich finde es zieht den Blick auf sich und weckt das Interesse des Lesers.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nicht vor einer komplexen Fantasy-Geschichte zurückschreckt und ein arabisches Setting interessant findet. Die Handlung ist insgesamt gelungen und interessant mitzuverfolgen, weshalb man dem Buch eine Chance geben sollte.

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