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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2025

Toller Roman

Das Leben fing im Sommer an
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Zum Inhalt:
Im Sommer 2006 ändert sich für den fünfzehnjährigen Chris alles. Er verbringt die Abende mit seinen Freunden, verschläft die heißen Tage im Schwimmbad, will Fußballprofi werden und noch mehr ...

Zum Inhalt:
Im Sommer 2006 ändert sich für den fünfzehnjährigen Chris alles. Er verbringt die Abende mit seinen Freunden, verschläft die heißen Tage im Schwimmbad, will Fußballprofi werden und noch mehr wünscht er sich endlich cool zu sein, ein ganz normaler Teenager eben. Als sich dann ausgerechnet das schönste Mädchen der Schule für ihn interessiert beginnt eine emotionale Zeit.
Meine Meinung:
Ich kannte den Namen des Autoren nicht und war umso überraschter, dass er ein durchaus erfolgreicher Profifußballer ist. Von enem Fußballer liest man vielleicht mal eine Biografie, einen Roman eher nicht. Hier hatte ich fast das Gefühl, dass der Autor ein wenig seine Jugendzeit als Inspiration genommen hat und darum einen wirklich gut gelungenen Roman gebaut hat. Das Buch hat Humor, ein wenig fühlt man sich auch in die eigene Jugend zurückversetzt. Das Buch wirkt sehr authentisch wie eine Teenagerzeit eben so ist, unbeschwert, von Zweifeln geplagt, erste Liebe, ein ewiges auf und ab.
Fazit:
Toller Roman

Veröffentlicht am 12.03.2025

Sehr komplex

Barbarisches Kreta
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Zum Inhalt:
Es ist heiß auf Kreta als ein deutsches Urlauberpaar als vermisst gemeldet wird. Kurz darauf ist ein französisches Paar verschwunden. Auch wenn keine Leichen gefunden wurden, beginnen Galavakis ...

Zum Inhalt:
Es ist heiß auf Kreta als ein deutsches Urlauberpaar als vermisst gemeldet wird. Kurz darauf ist ein französisches Paar verschwunden. Auch wenn keine Leichen gefunden wurden, beginnen Galavakis und sein Team zu ermitteln, denn die Familien der Vermissten und ein angeschwemmter Arm sorgen bereits für Aufsehen und das kann man in Hochsaison nun gar nicht brauchen.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist deutlich komplexer als die vorherigen Bände und man muss schon seine Sinne beisammen halten, damit einem nichts entgeht. Mythen von verlorenen Piratenschätzen und die vergangene Hochkultur der Insel werden geschickt in eine sehr spannende und vielschichtige Geschichte verwoben. Natürlich wird auch wieder sehr gut das kretische Lebensgefühl rüber gebracht, das hat die Autorin drauf, schließlich lebt sie einen großen Teil des Jahres auf der Insel. Das Buch bringt auch immer wieder neue Entwicklungen, so dass es nie langweilig wurde. Schön fand ich dass Gavdos und Dia auch eine Role gespielt haben. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Sehr komplex

Veröffentlicht am 07.03.2025

Spannendes Setting

Die Kammer
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Zum Inhalt:
Eine Gruppe von Tauchern müssen vor ihrem Einsatz an einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Was eigentlich für die Profis Routine ist wird schnell ...

Zum Inhalt:
Eine Gruppe von Tauchern müssen vor ihrem Einsatz an einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Was eigentlich für die Profis Routine ist wird schnell zum Alptraum als es den ersten Toten gibt und es wird nicht der Letzte sein. Und es gibt kein Entkommen, denn das Öffnen der Türen würde den Tod für alle bedeuten.
Meine Meinung:
Für mich ja reine absolute Horrorvostellung in einem kleinen Raum tagelang eingesperrt zu sein ohne dass man jederzeit raus kann. Wenn dann noch jemand stirbt steigt der Horror noch, denn es gibt kein Entkommen. Die Geschehnisse in der Kammer wirken gleich irgendwie bedrohlich und es bleibt lange im Dunkeln, was hinter all den Geschehnisse steckt. Der Spannungsbogen wird dadurch hoch gehalten. Die Protagonistin Ellen wirkt sehr authentisch gerade auch, weil sie als Mutter sehr unter der Abwesenheit der Familie leidet. Insgesamt ist das Buch sehr spannend und vorstellbar geschrieben, weil die Bedingungen in der Kammer fast fühlbar sind.
Fazit:
Spannendes Setting

Veröffentlicht am 07.03.2025

Hat mir gefallen

Schmerz
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Zum Inhalt:
Eigentlich soll Polizistin Dora aufgrund einer Hirnverletzung im Dienst nur noch Schreibtischarbeit leisten, doch als ein Teenager in einem Nationalpark verschwindet und die übrigen Kollegen ...

Zum Inhalt:
Eigentlich soll Polizistin Dora aufgrund einer Hirnverletzung im Dienst nur noch Schreibtischarbeit leisten, doch als ein Teenager in einem Nationalpark verschwindet und die übrigen Kollegen verhindert sind, wird sie beauftragt zu ermitteln. Gemeinsam mit Rado wird die Suche förmlich zur Obsession. Rado wird durch den Wunsch nach Gerechtigkeit angetrieben., Dora bemerkt Dinge, die andere nicht sehen, aber ihr Kopf ist unberechenbar.
Meine Meinung:
Islandkrimis sind oft düster und die Namen immer arg gewöhnungsbedürftig. So ist das hier im Grunde auch. Zudem bekommen wir es hier mit zwei Ermittlern zu tun, die eben anders sind. Dora hat mir mit ihrem besonderen Talent, aber auch ihren Einschränkungen gut gefallen. Rado ist aufgrund von Schwierigkeiten in der Familie ins Abseits geraten. Gemeinsam sind sie aber ein Ermittlerduo, dass mal so ganz anders ist. Es wird mal von Doras, mal von Rados Ermittlungen berichtet, zudem gibt es einige Handlungsstränge, deren Zusammenhang erst nach und nach erkennbar wird. So ist dies kein unheimlich rasanter Thriller sondern lebt eher von den besonderen Ermittlern und hat dadurch etwas besonderes.
Fazit:
Hat mir gefallen

Veröffentlicht am 06.03.2025

Sehr spannend

Don't Let Her Stay
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Zum Inhalt:
Wie sehr habe ich gefreut, als Richard seine Tochter Chloe aus erster Ehe zu uns holte. Sie könnte mit ihrer kleinen Schwester spielen, mit mir Kuchen backen, über Freunde und Uni sprechen. ...

Zum Inhalt:
Wie sehr habe ich gefreut, als Richard seine Tochter Chloe aus erster Ehe zu uns holte. Sie könnte mit ihrer kleinen Schwester spielen, mit mir Kuchen backen, über Freunde und Uni sprechen. Aber es sollte anders kommen, denn ich merkte schnell dass Chloe mich hasst. Bei ihrem Vater benimmt sie sich wie ein Engel, aber ich weiß, dass mit ihr was nicht stimmt. Und ich werde alles tun um die Familie zu schützen.
Meine Meinung:
Alles beginnt so wie man sich eine glückliche Familie vorstellt, aber schon sehr schnell beginnt die anfängliche Euphorie zu verfliegen. Denn Chloe scheint irgendetwas im Schilde zu führen, das bleibt aber lange Zeit im Dunkeln und hält die Spannung hoch. Auch hat man teilweise bei Dingen, die passieren keine Rechte Ahnung, wer dahinter steckt oder ob sich da nur jemand was zusammenfilmt. Ich fand dass das Buch einen sehr hohen Spannungsbogen hat und mich ab Punkt x nicht mehr losgelassen hat.
Fazit:
Sehr spannend