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Veröffentlicht am 03.01.2021

über "schön" lässt sich wohl streiten

Schöne neue Welt
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Cover: Das Cover sieht aus wie eine optische Täuschung. Es ist erst einmal nichtssagend - über die Handlung des Buches. In einer Buchhandlung hätte ich es mir wahrscheinlich auch näher angeschaut.

Sprecher: ...

Cover: Das Cover sieht aus wie eine optische Täuschung. Es ist erst einmal nichtssagend - über die Handlung des Buches. In einer Buchhandlung hätte ich es mir wahrscheinlich auch näher angeschaut.

Sprecher: Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, weshalb ich ihm hier gerne zugehört habe. Auch werde ich mir gerne wieder etwas von ihm anhören.

Inhalt: "1932 erschien eine der größten Utopien des 20. Jahrhunderts. Hier wird das Glück verabreicht wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg. Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten, eine ideale Gesellschaft – bis einer hinter die Kulissen schaut: Der Alpha Bernard Marx, getrieben von einer Sehnsucht nach Freiheit, besucht eines der wenigen Reservate, in denen noch das alte unperfekte Leben geführt wird. Das könnte ihn von seinem Unbehagen heilen – oder etwa nicht? Eine prophetische Geschichte von anhaltender Aktualität."

Meinung: Mit dem Einstieg habe ich dahingehend etwas schwer getan, als dass ich lange die Namen nicht wirklich zuordnen konnte. Das ist wahrscheinlich einfacher, wenn man das Buch liest und somit noch die Schreibweise des Namens vor Augen hat. Es ist erschreckend und faszinierend sogleich, wie die Menschen leben und handeln und vor allem denken. Auch wird in diesem Buch eine Art Gehirnwäsche vollzogen und alles existiert in einer Klassengesellschaft. Der "Wilde", der nach Bernards Besuch im Reservat auf die Bildfläche tritt kann dies genauso wenig nachvollziehen. Daher kann man sich mit ihm recht gut identifizieren, da die "jetzige Welt" eher seinen Denkmustern entspricht. Dadurch wollte ich auch unbedingt wissen, wie es mit ihm und der Frau weiter- und ausgeht. Ich habe das Hörbuch an einem Tag durch gehabt.

Er geht von der Grundidee - eine Geschichte in der Zukunft zu erzählen - in die Richtung von 1984 von George Orwell, nur dass die zukünftige Welt in beiden sehr unterschiedlich aussieht.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Interessant, befremdlich.

Reigen
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Charaktere: Insgesamt treffen wir hier verschiedene Personen, die man aber alle nicht näher kennenlernt. Sympathisch fand ich hier eigentlich niemanden, da sie ja auch eigentlich alle fremdgehen bzw. mehrere ...

Charaktere: Insgesamt treffen wir hier verschiedene Personen, die man aber alle nicht näher kennenlernt. Sympathisch fand ich hier eigentlich niemanden, da sie ja auch eigentlich alle fremdgehen bzw. mehrere Verhältnisse parallel haben.

Meinung: Also mit dem ersten Dialog zwischen Dirne und Soldat wird man direkt in das erste Treffen hineinkatapultiert. Diese Treffen sind recht kurzweilig und eigentlich auch unterhaltsam. Für die Zeit wohl passend ziemt man sich hier eigentlich jedes Mal noch von der einen Seite und die andere Seite forciert die "sexuelle Vereinigung". Eigentlich gibt es hier halt nicht wirklich eine Story oder ein Kennenlernen eines Charakters, sondern einfach ein Aufeinandertreffen von Personen, die allesamt Geschlechtsverkehr mit mindestens eben 2 Personen haben. So nimmt man hier aus der Geschichte nicht wirklich etwas mit, da eben einfach auch nicht wirklich Tiefgründiges passiert, aber es ist mit 66 Seiten recht kurz und eben einfach die Idee finde ich gut, dass sich so ein Kreis einfach schließt und es alles irgendwie ähnlich aber doch auch anders verläuft bei den einzelnen Begegnungen.
Somit benutzt er hier eine Hintergrundidee mit dem Kreis, und das Hauptaugenmerk liegt wohl darauf und nicht die einzelnen Geschichten. Auch benutzt er Mundart, so dass es natürlich teilweise etwas schwieriger flüssig zu lesen ist, es aber dadurch auch umso authentischer macht.
Schön fand ich noch den zeitlichen Verlauf am Ende und eben interessant, dass dieses Werk lange nicht aufgeführt wurde und dann einen Skandal ausgelöst hat.
Insgesamt war es kurzweilig, da es viele verschiedene Begegnungen sind und wenige Seiten hat, auch etwas unterhaltsam und ich fand die Idee mit dem Kreis einfach gut.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Unterhaltsam und spannend geht es weiter mit einigen für mich störenden Elementen.

Necare
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Cover: Diese neue Version des Covers gefällt mir richtig gut! Ich finde es ansprechend, harmonisch und passend. Ich mag Schnörkel und damit diese kleinen Blätterranken am Rand. Durch den Flakon ist das ...

Cover: Diese neue Version des Covers gefällt mir richtig gut! Ich finde es ansprechend, harmonisch und passend. Ich mag Schnörkel und damit diese kleinen Blätterranken am Rand. Durch den Flakon ist das Cover passend zum Inhalt. Auch die Schriftart von "Necare" gefällt mir sehr gut. Ein gelungenes Cover!

Meinung:
Schreibstil: Ich habe schon andere (neuere) Bücher der Autorin gelesen, bei denen mir der Schreibstil flüssiger vorkam und ich damit hier gefühlt manchmal nicht ganz so flüssig durch das Buch gleiten konnte.
Inhalt: Ich bin auch gut in den zweiten Teil gestartet, hatte den ersten Teil aber auch vor Kurzem erst gelesen. Insgesamt versteht es die Autorin auf jeden Fall, einen Spannungsbogen zu erzeugen. So fand ich diesen gesamten Teil wieder spannend und auch unvorhersehbar, wobei ich mir dachte, dass es bestimmt nicht alles stimmt, was ich mir zusammengereimt hatte. Etwas störend und unnötig dramatisch, aber vielleicht notwendig für die Spannung, fand ich das in der dritten Person und man wusste nicht sicher von wem da die Rede ist. Die Autorin hat hier die Aufmerksamkeit des Lesenden erhalten bis zum Ende, was es grundsätzlich für mich zu einem guten Buch macht.
Auch hier haben mich, wie im ersten Teil, manche Dinge an Harry Potter erinnert, wie z.B. Pflanzen um die man sich kümmern muss und die sich nur beschweren (bei HP kreischen die ja beim Umtopfen, hier reden und motzen sie halt die ganze Zeit) oder dass es eben einen seltenen wertvollen Trank gibt (wie bei HP ja "Das pure Glück").
Charaktere: Force mag ich grundsätzlich und habe sie hier wieder gerne begleitet. Ihre Freundinnen Celeste, Shadow und Thunder mag ich alle drei sehr gerne. Night mag ich grundsätzlich auch, wobei er eben oft undurchschaubar ist und mich stört, dass hier immer alle Mädchen so sehr auf ihn fliegen, was irgendwann einfach nur noch nervt. Dagegen finde ich dann Sky einfach nur sympathisch und angenehm. Forces Vater finde ich überaus seltsam und unsympathisch.
Fazit: Also grundsätzlich fand ich das Buch unterhaltsam und spannend, was es auf jeden Fall gut macht, aber einige Dinge haben mich gestört, so dass ich es nicht immer ganz so genießen konnte.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Sehr unterhaltsam, etwas dramatisch.

Mismatch
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Cover: Das Cover wirkt jugendlich freundlich und verspricht eine angenehme Liebesgeschichte durch die Pastellfarben. Dadurch dass ich Basketball liebe spricht mich das Cover durch den Ball noch viel mehr ...

Cover: Das Cover wirkt jugendlich freundlich und verspricht eine angenehme Liebesgeschichte durch die Pastellfarben. Dadurch dass ich Basketball liebe spricht mich das Cover durch den Ball noch viel mehr an.

Charaktere: Als Leser begleitet man hier abwechselnd Austin und Joyce. Joyce ist mir auf Anhieb sympathisch und ich habe mich gut in sie hineinversetzen können und sie daher hier gerne begleitet. Aus Austin wurde ich zunächst nicht ganz schlau und wie vor allen anderen wurde auch das Geheimnis von ihm vor der Leserschaft geheim gehalten. Er wurde mir aber immer sympathischer. Seine Beschreibung war mir dann manchmal aber etwas übertrieben auf "gutaussehend" gelegt. Lori ist natürlich klasse und so eine Freundin kann sich nur jeder wünschen. Joshua kommt hier so gar nicht gut weg und ist daher einfach sehr unsympathisch. Er verhält sich kindisch und egoistisch. Carol ist auch super und eben eine Großmutter wie man sich sie nur wünschen kann.

Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Es wird abwechselnd aus Austins und Joyces Perspektive erzählt, so dass es etwas abwechslungsreicher ist. Austins Geheimnis wird wie gesagt auch vor der Leserschaft lange geheim gehalten, was natürlich die Neugierde weckt, aber auch etwas nervt, da die ganze Zeit um den heißen Brei herumgeredet wird. Ich hatte das Buch in kurzer Zeit durchgelesen, da es einfach unterhaltsam und kurzweilig ist. Ich fand es sehr interessant und wollte das Geheimnis natürlich auch wissen und dann wie alles weiter- und ausgeht. Eine schöne Liebesgeschichte, die teilweise etwas dramatisiert wurde, aber eben einfach unterhaltsam war und daher kann ich sie allen Liebes-Sport-Geschichten-Fans weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Kurzweilig, traurig.

Bis zum Mond und zurück
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Cover: Das Cover ist passen zum Inhalt des Buches mit dem Mond. Mir gefällt dieser Türkiston auch sehr gut.

Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Man leidet mit Alex und Connor mit. ...

Cover: Das Cover ist passen zum Inhalt des Buches mit dem Mond. Mir gefällt dieser Türkiston auch sehr gut.

Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Man leidet mit Alex und Connor mit. Interessant wie die 4 Transplantationsleute mit Alex und seiner Familie zusammenkommen. Es ist alles sehr traurig, aber auch interessant und man möchte wissen, wie sich alles entwickelt und ob die Charaktere sich auch weiterentwickeln. Etwas hat mich das Buch an ein Buch von Ceclia Ahern erinnert. Alles in allem war es ein unterhaltsames Buch, dass gut für zwischendurch ist, obwohl es da dann angenehmere Geschichten gibt und es wird mir wahrscheinlich nicht länger in Erinnerung bleiben.