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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2025

Unterhaltsames Sachbuch

Die Gerüche der Kathedrale
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Seit vielen Jahren interessiere ich mich für Geschichte (nicht nur aber auch für das Mittelalter) daher war dies genau das richtige Buch.
Wendy Wauters schafft es, die Atmosphäre in Antwerpen lebendig ...

Seit vielen Jahren interessiere ich mich für Geschichte (nicht nur aber auch für das Mittelalter) daher war dies genau das richtige Buch.
Wendy Wauters schafft es, die Atmosphäre in Antwerpen lebendig werden zu lassen ohne das eine extra Story den Leser durch das Buch trägt. Ja, man kann dieses Buch eigentlich als ein Sachbuch bezeichnen denn viele Fakten über das uns zeitlich recht nahe und in vieler Hinsicht doch so fremde Mittelalter und das damalige Leben werden hier vermittelt. Eine übersichtliche Zeittafel, viele Bilder und ein umfangreiches Register mit Quellenangaben runden die gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ab.
Mir als historisch interessierter Leserin hat das gut recherchierte, informative Buch inklusive der Aufmachung sehr gut gefallen. Man merkt, dass die Autorin Kunsthistorikerin und gefragte Vortragsrednerin ist - beide Fähigkeiten sind hier gut verknüpft.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Hm, viele Spurensucher ersetzen keinen Spurenfinder

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Das Zepter des Königs ist kurz vor der wichtigsten Zeremonie verschwunden. Silas, königlicher Spurensucher und langjähriger Freund von Enos hat es nicht gefunden. Daher ruft der König etliche weitere Spurensucher ...

Das Zepter des Königs ist kurz vor der wichtigsten Zeremonie verschwunden. Silas, königlicher Spurensucher und langjähriger Freund von Enos hat es nicht gefunden. Daher ruft der König etliche weitere Spurensucher zu sich. Auch Enos reist mit seinen Kindern in die Hauptstadt. Merkwürdige Vorkomnisse, ein Todesfall, Erpressung, üble Machenschaften der Magier und alte Freundschaften beleben den Aufenthalt. Außerdem geraten die Spurenfinder in tödliche Gefahr.
Eine rundum gelungene Geschichte - äußerst unterhaltsam und nett geschrieben. Die Protagonisten haben alle ihre liebenswerten oft kauzigen Eigenschaften die nicht zu kurz kommen. Die gelungenen Illustrationen von Bernd Kissel ergänzen den Text hervorragend.
Eine absolute Leseempfehlung, allerdings mit dem Hinweis unbedingt Band 1 vorher zu lesen!

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Weihnachten - ein besinnliches Fest?

Ein Alman feiert selten allein
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Als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren ist Weihnachten für Elif kein Buch mit sieben Siegeln. Konzept, Abläufe, Essen – natürlich ist ihr alles vertraut. Doch als sie das erste Mal mit ...

Als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren ist Weihnachten für Elif kein Buch mit sieben Siegeln. Konzept, Abläufe, Essen – natürlich ist ihr alles vertraut. Doch als sie das erste Mal mit der Familie von Jonas, ihrem Freund Weihnachten feiern wird erkennt sie erst was dies wirklich für eine deutsche Familie bedeutet. Eine Familien-Whatsapp Gruppe, wochenlang im Voraus detaillierte Planungen über einfach jede Kleinigkeit, Elif ist fassungslos.
Natürlich wird hier vieles überspitzt dargestellt, aber mal ehrlich, es gibt da schon so einiges was man von der eigenen Familie wieder erkennt (bei uns wurde früher z.B. auch das Weihnachtspapier gebügelt und wiederverwendet).
Ich fand die Geschichte wunderbar geschrieben, sehr unterhaltsam und auch zum Nachdenken anregend. Denn was bleibt heute oft noch von Weihnachten übrig außer Stress und Kommerz?

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Die Polizei - (k)ein Freund und Helfer

Der zweite Verdächtige
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Ein absoluter Page-Turner - mal wieder. Im Darkroom einer Schwulenbar liegt ein Toter, gestorben an einer Überdosis k.o. Tropfen. Sein letzter Kontakt Jan Staiger gerät unter Mordverdacht und für Kriminalhauptkommissar ...

Ein absoluter Page-Turner - mal wieder. Im Darkroom einer Schwulenbar liegt ein Toter, gestorben an einer Überdosis k.o. Tropfen. Sein letzter Kontakt Jan Staiger gerät unter Mordverdacht und für Kriminalhauptkommissar Berger ist die Sache klar, mit dementsprechende4 Härte geht er vor. Rechtsanwalt Rocco Eberhardt hält als Strafverteidiger dagegen, auch wenn er lange darüber im Unklaren ist was genau ihn an dem Fall stört. Natürlich trägt auch die Rechtsmedizin in dieser Angelegenheit einen wichtigen Anteil bei der Aufklärung des Falls.
Der Aufbau mit vielen Wendungen ist sehr durchdacht, mir gefällt der Schreibstil und der Einblick in die Abläufe der Rechtsmedizin, Polizei und im Gericht. Die Polizei dein Freund und Helfer - oder nicht?
Der Cliffhanger auf der letzten Seite - gemein, sehr gemein. Wann ist der Erscheinungstermin des nächsten Bandes?

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Veröffentlicht am 03.03.2025

skurril und unterhaltsam

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Volker Klüpfel kann’s auch solo – Tommi und Svetlana würde ich nicht unbedingt als Ermittler Duo bezeichnen und auch der Fall dient eigentlich eher der Rahmenhandlung. Dies aber sehr durchdacht und mit ...

Volker Klüpfel kann’s auch solo – Tommi und Svetlana würde ich nicht unbedingt als Ermittler Duo bezeichnen und auch der Fall dient eigentlich eher der Rahmenhandlung. Dies aber sehr durchdacht und mit ein paar Wendungen doch ein Krimi ist das Buch in meinen Augen eher nicht, dafür angenehme Unterhaltung.
Tommi sieht sich als angehenden Schriftsteller der gerade nur auf Seite 15 seines Thrillers festhängt. Er lebt und arbeitet im alten Wohnmobil seines Vaters. Dieser wiederum hat sich munter und bei der Damenwelt sehr aktiv in einem Seniorenwohnheim eingemietet. Dann gibt es noch Svetlana, ukrainische Putzfrau, belesen, mysteriös und voller in klischeehaft gebrochenem Deutsch vorgetragenen Weisheiten.
Trotz aller Reibereien haben Tommi und Svetlana das Herz am rechten Fleck als sie ein Mädchen alleine im Wald finden. Die Kleine spricht nicht und da die Polizei nicht weiterkommt beginnen die beiden auf eigene Faust nach der Mutter zu suchen.
Ich fand die Protagonisten sympathisch und unterhaltsam, selbst die Nebencharaktere wie Tommis Vater und Laura haben mir gut gefallen. Insgesamt war dies eher ein Cosy-Crime und durchaus unterhaltsam und wenn der Kluftinger mal eine Pause bekommt ist dies nach den letzten Bänden auch nicht so verkehrt.

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