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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2018

Ein erfrischend schöner Familienkrimi!

Ich küss dich tot
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Hotelmanagerin Annabelle ist kurz vor Weihnachten schon fast auf dem Weg von New York nach Singapur, um ihre neue Stelle anzutreten, da bekommt sie eine Nachricht aus ihrer Heimat Puxdorf in Bayern. Ihre ...

Hotelmanagerin Annabelle ist kurz vor Weihnachten schon fast auf dem Weg von New York nach Singapur, um ihre neue Stelle anzutreten, da bekommt sie eine Nachricht aus ihrer Heimat Puxdorf in Bayern. Ihre Mutter teilt ihr mit, dass der Vater schwer erkrankt sei und Annabelle sofort Heim kommen müsse. So verschiebt sie ihren Arbeitsantritt von Weihnachten auf Silvester und fährt nach Hause. Nach einer turbulenten Fahrt durch Schnee und Eis, dort angekommen, muss Annabelle feststellen dass ihr Vater nicht etwa krank ist, sondern das heimische Hotel vor dem Ende steht. Dazu kommt noch eine Leiche im Schnee, die von ihren Eltern, mit Hilfe der Hausangestellten beseitigt wird.
Nun hat Annabelle knapp zwei Wochen Zeit, das Hotel zu retten und gleichzeitig die Geschehnisse im Dorf zu verstehen. Dazu kommt noch das sie plötzlich in eine Wirrwar aus Gefühlen gerät.

Dieses Buch beschreibt in humorvoll, tragische Weise, wie es ist wenn man die Heimat im eigenen Alltag vergessen hat. In ihrem Werk hält uns Ellen Berg teilweise mal wieder einen Spiegel vor. Vergessen wir nicht auch oft, im Alltagsstress, wo unsere Wurzeln sind? Des Weiteren zeigt sie das Krimis bzw. Morde auch witzig verpackt sein können.
Durch Haufenweise ironische, wie auch poetische Weisheiten, welche die Charaktere immer mal wieder von sich geben, musste ich oft schmunzeln oder gar lachen.
Das Dorfleben, mit ihren Tücken und Vorzügen wurde für mich sehr real dargestellt, indem sowohl die Pflege der Traditionen, sowie auch das vorhanden sein von Fortschritt aufgezeigt wurde.
Neben den Dramen, die sich rund um die Rettung des Hotels „Edelweiss“ abspielen, ist dieses Buch auch eine romantische Liebesgeschichte mit Wirren und Herzschmerz.

Fazit: Ein Buch das von Anfang bis Ende unterhält und ich es deshalb zu 100% weiterempfehle.

Veröffentlicht am 19.12.2017

Traum oder Realität?

Der Traummacher
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Der eher introvertierte Luis verbringt einen aufregenden Abend mit der quirligen Simona. Ein paar Stunden später stirbt sie direkt vor seinen Augen an Herzversagen. Luis wusste nichts von ihrem angeborenen ...

Der eher introvertierte Luis verbringt einen aufregenden Abend mit der quirligen Simona. Ein paar Stunden später stirbt sie direkt vor seinen Augen an Herzversagen. Luis wusste nichts von ihrem angeborenen Herzfehler.
Dann ein Jahr später, erscheint, Simonas Mutter, zuerst ein schwarzer Hund und dann Simona selbst. Leidet Franziska Wiesner an Halluzinationen, oder ist Ihre Tochter wirklich auferstanden?
Auch wenn mich der Anfang des Buches erst einmal verwirrt hat, fesselte mich Max Bentow`s Schreibstil sehr. Das erste Drittel des Thrillers konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da es mir doch recht realitätsfremd vorkam. Erst nach und nach kommt der Leser dem Hintergrund näher. Ab ca. Mitte des Buches konnte ich es dann nur noch sehr schwer aus der Hand legen. Bis zum Ende hielt diese Spannung dann auch stand.
Wie Bentow die Abgründe und Ängste der menschlichen Seele beschreibt, hat mich absolut gefesselt und fasziniert. Letztendlich kam dann auch das persönliche Leben des Nils Trojan nicht zu kurz. Wer die Trojan Reihe kennt, weiß um sein leidendes Inneres Ich.
Fazit: Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich kann es 100% weiterempfehlen. Auch an Leser, welche die Reihe nicht kennen, da jeder Thriller in sich abgeschlossen ist.

Veröffentlicht am 23.01.2026

Ein Leben ist es Wert gelebt zu werden!

Sonnenaufgang Nr. 5
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Jonas Engelbaum hat Germanistik studiert und sich als freischaffender Autobiograf selbständig gemacht. Sein erster Auftrag ist, das Leben der Film Diva Stella Dor niederzuschreiben. Dafür fährt er in den ...

Jonas Engelbaum hat Germanistik studiert und sich als freischaffender Autobiograf selbständig gemacht. Sein erster Auftrag ist, das Leben der Film Diva Stella Dor niederzuschreiben. Dafür fährt er in den kleinen Küstenort in dem Stella lebt. Schafft er es nicht diese Autobiografie zufriedenstellend zu verfassen weitere Kunden zu akquirieren, wird er nach Hause fahren und seinem Vater im Restaurant helfen. So ist es mit ihm abgesprochen.
Das Buch beschreibt im großen und ganzen, dass jeder eine andere Art hat mit dem Leben klar zu kommen. Jeder durchschreitet Höhen und Tiefen.
So gibt es in diesem Buch Jonas, der früh seine Mutter verloren hat und die Trauer nicht mit seinem Vater teilen kann.
Dann Bentje, die eine ganz eigene Weise gefunden hat mit dem Verlust ihres Mannes umzugehen.
Des Weiteren Nessa, die Ihre Eltern schon als Kind verloren hat und bei Pflegeeltern aufgewachsen ist.
Außerdem Stella, die mehr oder minder große Schauspielerin. Immer elegant und herrschaftlich. Ihre Erinnerungen stecken in, im Haus verteilten, Zetteln.
Durch die Geschichten dieser und weiterer Menschen wird Jonas langsam klar, dass er sich viel zu lange vor sich selber verschlossen hat.
Der Schreibstil von Carsten Henn hat mir sehr gut gefallen, da er die Geschichte rund um Jonas und Stella teils humorvoll rüber bringt ohne die zeitweise Tragik nicht ganz auszublenden.
Die Lesestimme von Oliver Siebeck ist angenehm in Klang und Intonation.
Fazit: Ein sehr schönes Buch über das Miteinander verschiedener Generationen. Es lädt auch ein bisschen zum nachdenken an, ob es wirklich ratsam ist vor gewissen unangenehmen Dingen die Augen zu verschließen.

Zitat Stella Dor: „...und manchmal ein weißer Elefant“.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Vorhersehbar, aber fesselnd!

Die kleine Inselbibliothek
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Lucy Sullivan führt eine Buchhandlung und betreut einen Bücherschrank. Durch ihre Buchliebe geht sie eine Brieffreundschaft mit einem Unbekannten ein.
So in etwa beginnt der Roman von Savannah Carlisle. ...

Lucy Sullivan führt eine Buchhandlung und betreut einen Bücherschrank. Durch ihre Buchliebe geht sie eine Brieffreundschaft mit einem Unbekannten ein.
So in etwa beginnt der Roman von Savannah Carlisle. Erzählt wird sowohl eine romantische Brieffreundschaft zweier Buchliebhaber, als auch von dem Versuch eine kleine Insel vor dem Massentourismus zu bewahren.
Das Buch beschreibt die Insel Heron Isle sehr gut. Sodass ich mich, beim Lesen, fast dort hin versetzt gefühlt habe.
Wie die Menschen in diesem Ort miteinander umgehen und zusammenhalten wird gut dargelegt. Auch das hin und her zwischen Lucy und Logan, die gegnerische Parteien vertreten, sich aber eigentlich sehr sympathisch finden gibt dem Roman eine gewisse Spannung.
Der Schreibstil hat mir in seiner Detailgetreue sehr gut gefallen. Das Buch konnte mich fesseln.

Fazit: Auch wenn man ja weiß wie solche Geschichten meist enden, ist dieses Buch doch voller romantischer Spannung. Eine schöne Sommerlektüre zum weg träumen.
Meiner Meinung nach ein Muss für Romantiker.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Mal was ganz anders, interessant!

Heißluftfritteuse vegetarisch
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Ich habe das das Buch als E- Book . Dazu muss ich als erstes erwähnen, dass dort die Darstellung nicht so gut ist. Die Seiten werden nicht auf der kompletten Seite angezeigt, sondern nur im Ausschnitt. ...

Ich habe das das Buch als E- Book . Dazu muss ich als erstes erwähnen, dass dort die Darstellung nicht so gut ist. Die Seiten werden nicht auf der kompletten Seite angezeigt, sondern nur im Ausschnitt. Dadurch wird der Text sehr klein. Wenn man das Endgerät quer nimmt wird zwar die Seite auf den ganzen Bildschirm übertragen, aber man kann nur zwischen zwei Seiten hin und her blättern. Das finde ich nicht ganz so toll, somit habe ich mich bei meiner Rezension lediglich auf den Inhalt konzentriert.
Das Buch ist in mehrere Kategorien aufgeteilt. Diese sind Einsteigerwissen, Snacks&Vorspeisen, Bunte Salate, Hauptgerichte und Süße Leckereien.
Ich habe ein paar getestet z.b. Einen Süßkartoffelsalat, Blumenkohl Wings oder ein Dessert mit Streusel.
Alle Rezepte waren gut verständlich und die Zubereitung einfach. Die Zutaten sind nicht außergewöhnlich. Z.B. Ayvar,Tahin oder Tofu sind mittlerweile ja in fast jedem Supermarkt zu bekommen. Portobello Pilze oder Rauchmandeln sind da schon etwas exotischer, aber in gut sortierten Bioläden auch zu bekommen. Werden aber auch nur in zwei Rezepten benötigt.
Jedes Rezept ist mit einem Bild versehen und am Ende des Buches gibt es ein Inhaltsverzeichnis.
Sehr gefällt mir dass es nicht nur Rezepte für Gerichte in Fritteuse gibt sondern auch noch welche für Suppeneinlagen und Dips.
Fazit: Ein Buch mit tollen Rezepten, nicht nur für eingeschworene Vegetarier. Das ein oder andere Rezept kann man auch als Beilage zum Fleisch nehmen. Aber es ja auch nicht immer Fleisch sein. Klare Weiterempfehlung.

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