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Veröffentlicht am 09.03.2025

Besser als Band 1, trotzdem kein Highlight!

Actually Yours
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Die Rückkehr nach Napa Valley ist keine einfache für Natalie Vos.
Sie ist zu große Risiken eingegangen, hat ihren Job als Investmentbankerin verloren und ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt.
Nun ist ...

Die Rückkehr nach Napa Valley ist keine einfache für Natalie Vos.
Sie ist zu große Risiken eingegangen, hat ihren Job als Investmentbankerin verloren und ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt.
Nun ist sie zurück, doch fühlt sich auf dem Weingut ihrer Familie fehl am Platz.
Um an ihren Treuhandfond zu kommen, den sie braucht, um eine eigene Investmentfirma zu gründen, muss sie nicht nur eine Festanstellung haben, sondern auch noch verheiratet sein.
Mit August Cates streitet sie sich seit ihrem Kennenlernen und doch ist er es, der ihr als Erstes einfällt, wenn sie an mögliche Heiratskandidaten denkt, denn da ist auch eine enorme Anziehung zwischen ihnen, der sie beide widerstehen.

"Actually Yours" von Tessa Bailey ist der zweite Band der Napa Valley-Reihe, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der dreißig Jahre alten Natalie Vos und des fünfunddreißig Jahre alten August Cates erzählt wird.

Der erste Band hat mir ja leider gar nicht gefallen, da war ich wirklich froh, als ich das Ende erreicht hatte, aber dem zweiten Band wollte ich dennoch eine Chance geben.
Ich tue mich ja immer etwas schwer, wenn Liebesromane aus der personalen Erzählperspektive geschrieben sind, weil ich so das Gefühl habe, dass da immer eine gewisse Distanz zwischen Leser und Protagonisten bleibt. Hier hat es mir auch nicht gut gefallen, aber immerhin hat mir die Geschichte von Natalie und August deutlich besser gefallen als die von Hallie und Julian im ersten Band.

Natalie ist genau wie ihr Bruder Julian auf dem Weingut der Familie Vos aufgewachsen, doch wo Julian aufgrund seiner Intelligenz schnell Anerkennung fand, gelang es Natalie nur mit negativen Dingen aufzufallen. Auch Natalie weiß viel über Wein, doch ihre Mutter nimmt sie nicht ernst.
Nun ist sie nach ihrer Kündigung und ihrer Trennung zurück in Napa Valley und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sie will zurück nach New York, eine eigene Investmentfirma gründen, doch dafür braucht sie Kapital. Es wartet ein Treuhandfond auf sie, doch der wird nur ausgezahlt, wenn sie verheiratet ist.

August Cates ist ein ehemaliger Navy SEAL und hat das Weingut Zelnick Cellar gegründet, um den Traum seines besten Freundes Sam zu erfüllen, der im Einsatz gefallen ist. Doch August versteht nichts von der Weinherstellung und so steht sein Traum vor dem Aus, wenn er keinen Kredit bekommt.

Die beiden sind wie Katz und Maus. Als sie sich kennengelernt haben, waren sie kurz davor, der Anziehung zwischen ihnen nachzugeben, doch August hat die Stimmung zerstört und seitdem feinden die beiden sich an.
Eine Ehe würde ihnen beiden helfen, doch sie müssen auch den Treuhänder überzeugen, dass ihre Ehe echt ist, was ihnen aber leichter fällt, als gedacht.

Natalie wirkt im ersten Moment etwas kühl und unnahbar, aber sie ist zum Teil auch unsicher und versteckt dies gekonnt unter einer harten Schale. Sie ist es gewohnt, dass ihre Familie sie nicht wirklich wahrnimmt oder nur ihre Fehler in ihr sieht.
August ist sehr fürsorglich und mutig. Er vergöttert Natalie und würde alles für sie tun.

Ich mochte besonders Natalie richtig gerne, da August Natalie für meinen Geschmack zu sehr auf ein Podest gestellt hat.
Ihre Geschichte ließ sich gut lesen, ich mochte die Tropes Enemies-to-Lovers und auch die vorgetäuschte Ehe, die ja gar nicht so vorgetäuscht war!
Manche Themen hätten für mich gerne noch vertieft werden können, wie der Tod von Sam, oder ganz allgemein das Thema Weinherstellung, aber der Fokus lag hier klar auf der Beziehung von Natalie und August.
Für mich war der zweite Band zwar auch kein Highlight, aber immerhin hat dieser die Napa Valley-Reihe doch noch ein Stück weit gerettet.

Fazit:
"Actually Yours" von Tessa Bailey hat mir deutlich besser gefallen als der erste Band!
Ich mochte Natalie und August echt gerne, auch wenn ich mich wieder mit der personalen Erzählperspektive schwergetan habe.
Manche Themen hätten für meinen Geschmack gerne noch vertieft werden dürfen, aber auch so ließ es sich gut lesen.
Ich vergebe starke drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Kaum Handlung, kaum Worldbuilding, schade ums Potenzial!

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Nyra lebt seit dem Überfall auf den Palast von Marmoris auf den Straßen und kämpft um ihr Überleben. Als ausgerechnet der Anführer der Rebellen Dacre sie aufgreift und zur Rebellin ausbilden möchte, wird ...

Nyra lebt seit dem Überfall auf den Palast von Marmoris auf den Straßen und kämpft um ihr Überleben. Als ausgerechnet der Anführer der Rebellen Dacre sie aufgreift und zur Rebellin ausbilden möchte, wird ihre Lage nicht besser, denn er darf nie erfahren, dass sie die verlorene Prinzessin von Marmoris ist, die der König seit Jahren versteckt hat.

"The Veiled Kingdom" von Holly Renee ist der Auftakt der gleichnamigen Trilogie und wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Nyra und Dacre, des Sohns des Rebellenanführers, erzählt.

Der König von Marmoris blutet sein Volk langsam aus. Es wird von jedem im Königreich erwartet, sich dem König vorzustellen und eine Abgabe zu entrichten, die man mit seiner jeweiligen Macht schuldig war.
Nyra ist die Tochter des Königs, die Erbin, doch sie besitzt keinerlei Macht, weshalb der König sie jahrelang versteckt hat und versucht hat, ihre Macht auf grausame Weise zu wecken, bis es ihr gelang zu fliehen.
Seitdem lebte sie auf den Straßen der Stadt, bis sie beim Stehlen erwischt wird und im Kerker landet. Ausgerechnet ist Wren, die Tochter des Anführers der Rebellion, ihre Zellengenossin und als deren Bruder Dacre sie rettet, befreit er auch Nyra, die nun zur Rebellin ausgebildet werden soll. Dacre weiß, das sie etwas verschweigt, doch das Ausmaß dessen, was sie verheimlicht, kann er nicht erahnen.

Nyra ist eine mutige Protagonistin, die zwar als Prinzessin geboren wurde, sich aber trotzdem gegen das Leben im Palast entschieden hat und lieber in Armut auf der Straße lebt, statt sich weiterhin den Misshandlungen ihres Vaters auszusetzen, der mit allen Mitteln Nyras Macht erwecken will, denn eine machtlose Erbin kann er sich nicht leisten. Nyra ist willensstark und wird immer mehr zur Kämpferin.
Dacre wird dagegen ausgebildet, eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und die Rebellen anzuführen. Er ist hart und unnachgiebig, fordert Nyra immer wieder heraus und auch wenn er ihr nicht vertraut, so kann er doch der Anziehung zwischen ihnen nicht widerstehen. Er ist auch besitzergreifend und eifersüchtig.

Ich hatte schon ein paar eher negative Rezensionen gelesen und wusste, dass ich lieber ohne hohe Erwartungen an das Buch herangehen sollte.
Die Geschichte ließ sich gut lesen, auch wenn die Handlung eher dünn war, und da ich wusste, dass der Fokus auf der Liebesgeschichte zwischen Nyra und Dacre liegen würde, war ich auch nicht so enttäuscht, dass die Welt nicht wirklich erklärt wurde und man nicht viel davon sah.
Wobei ich mich auch schwertue das, was zwischen Nyra und Dacre war, als Liebesgeschichte zu bezeichnen.
Da war starke Anziehung auf beiden Seiten und Nyra hat sich von Dacre unterwerfen lassen, aber sie haben sich nicht wirklich kennengelernt und von Liebe sind die beiden noch ganz weit entfernt, dafür steht noch zu viel zwischen ihnen. Dacre hat ihr nie vertraut, weil er wusste, dass Nyra ihm zu viel verschweigt.

Ich finde es allerdings sehr schade, dass die Welt so in den Hintergrund gerückt wurde, denn da hat Holly Renee so viel Potenzial liegen gelassen! Ich hätte gerne mehr über die Hintergründe erfahren, warum müssen die Menschen Abgaben an den König entrichten? Wie groß ist das Königreich? Nyra, Wren und Dacre sind Fae, aber auch das wird nur beiläufig erwähnt. Wie entstand die Rebellion? Was versprachen sie sich von dem Überfall? Wie agieren sie?
Es sind so viele Fragen offen und auch wenn ich vorher wusste, dass ich vom Worldbuilding nicht viel zu erwarten hatte, bin ich doch enttäuscht, einfach weil das Potenzial da war und für eine zwar interessante Liebesgeschichte beiseitegeschoben wurde, die mich aber auch nicht berühren konnte, weil es weniger um Gefühle als um Verlangen ging.
Auch das Ende war mir viel zu abrupt. Das nenne ich mal einen Cliffhanger, aber das Buch an dieser Stelle enden zu lassen, das war schon sehr überraschend und ich hasse es, dass ich sagen muss, dass ich trotzdem so neugierig bin, wie die Geschichte im zweiten Band weitergehen wird! Und natürlich ist da auch Hoffnung, dass die Welt im zweiten Band endlich mehr Tiefe bekommt!

Fazit:
Auch wenn ich ohne Erwartungen an "The Veiled Kingdom" von Holly Renee herangegangen bin, so bin ich trotzdem ein wenig enttäuscht.
Ich wusste, dass das Worldbuilding sehr ausbaufähig sein würde, aber ich fand es dann doch so schade zu sehen, wie viel Potenzial da liegen geblieben ist, weil die Ansätze echt vielversprechend waren!
Die Liebesgeschichte zwischen Dacre und Nyra war weniger von Gefühlen, sondern mehr von Verlangen geprägt, sodass diese mich auch nicht wirklich überzeugen konnte.
Dennoch ließ sich das Buch gut lesen und hat mir auch irgendwie gefallen, aber um das verschenkte Potenzial tut es mir echt leid, sodass ich drei Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Hat mich im Mittelteil etwas verloren!

Our Infinite Fates
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Evelyn kann sich an viele ihrer früheren Leben erinnern, die immer mit denen von Arden verbunden waren. Doch jedes Leben endete kurz vor ihrem achtzehnen Geburtstag.
In diesem Leben ist ihre Schwester ...

Evelyn kann sich an viele ihrer früheren Leben erinnern, die immer mit denen von Arden verbunden waren. Doch jedes Leben endete kurz vor ihrem achtzehnen Geburtstag.
In diesem Leben ist ihre Schwester an Leukämie erkrankt und Evelyn kann ihr Knochenmark spenden, nur rückt ihr achtzehnter Geburtstag immer näher und die Zeit rennt.
Auch die Frage, warum Arden sie in jedem Leben verfolgt, plagt Evelyn.
Wird sie das Rätsel endlich lösen können?

"Our Infinite Fates" von Laura Stevens ist ein Einzelband, der aus der Ich-Perspektive von Evelyn erzählt wird.

Alle achtzehn Jahre werden sowohl Evelyn als auch Arden direkt nach ihrem gewaltsamen Tod wiedergeboren.
Meistens ist es Arden, der Evelyns Leben kurz vor ihrem gemeinsamen achtzehnten Geburtstag beendet, doch er hat ihr nie erklärt, warum er das tut.
Sie werden in unterschiedlichen Körpern wiedergeboren, mal als Mädchen, mal als Junge. Mal verbringen sie ihr ganzes Leben miteinander, verlieben sich, manchmal begegnen sie sich erst kurz vor dem Ende. Trotz des vielen Leids ist da eine enorme Anziehungskraft, die sie immer wieder zueinander bringt und sie werden sich immer lieben.

In diesem Leben ist Evelyn Branwen Blythe und lebt mit ihrer Mutter und ihrer an Leukämie erkrankten Schwester in Wales. Sie hat in jungen Jahren ihren Vater verloren, kurz darauf ihre Großeltern. Fast zeitgleich kamen die Erinnerungen an ihr Schicksal zurück.
An ihre letzten Leben kann sie sich noch gut erinnern, bei ihren früheren Leben sind es nur noch Bruchstücke.
Während Evelyn ihre Schwester Gracie mithilfe einer Knochenmarkspende retten will, rückt ihr achtzehnter Geburtstag immer näher und mit jedem Tag, der vergeht und Arden noch nicht aufgetaucht ist, wird sie nervöser, auch weil sie den Termin für die Entnahme nicht beeinflussen kann. Sie will überleben, um ihre Schwester zu retten und auch, um ihre Pläne für ihr Leben endlich angreifen zu können, doch dafür muss sie Arden auch endlich den Grund für ihr Schicksal entlocken, was nicht einfach wird.

Ich mochte die Idee der Wiedergeburt richtig gerne und auch, dass Evelyn und Arden in jedem Leben miteinander verbunden sind. Am Anfang konnte mich das Buch auch fesseln, aber ich fand es dann doch sehr langatmig, besonders im Mittelteil.
Nach maximal drei Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, gab es immer ein Kapitel aus der Vergangenheit.
El Salvador 2004, Russland 1986, Nauru 1968, Algerien 1932, Frankreich 1915, Österreich-Ungarn 1898, die Vereinigten Staaten von Amerika 1862, Niederländisch-Ostindien 1770, Norwegen 1652, das Osmanische Reich 1472,das Mali-Reich 1290 und die nördliche Song-Dynastie im Jahre 1042.
Wir begleiten Evelyn und Arden durch so viele spannende Zeiten in so unterschiedliche Kulturen. Mal kennen sie sich schon lange, mal finden sie sich erst kurz vor dem unausweichlichen Ende, denn jedes Leben endete unweigerlich vor ihrem achtzehnten Geburtstag.
Ich fand die Geschichte in der Gegenwart am spannendsten, obwohl auch die Rückblicke interessant waren, da man hier viel prägendes über Arden und Evelyn erfahren hat.
Die Rückblicke haben mich allerdings leider oft rausgerissen, den Lesefluss unterbrochen und haben die Spannung für mich etwas rausgenommen.
Zu Beginn wusste man noch nicht, wer Arden in der Gegenwart war und hat mit Evelyn in jeder neuen Begegnung nach Hinweisen gesucht. Gleichzeitig wusste man, dass die Zeit läuft und man sich nicht sicher sein konnte, dass Evelyn Gracie wirklich retten kann.
Erst die letzten hundert Seiten haben mir dann wieder besser gefallen, weil hier endlich begonnen wurde, die offenen Fragen zu klären. Mit der Auflösung war ich dann erst nicht wirklich zufrieden, aber es gab dann noch zwei Kapitel am Ende, die mir dann doch richtig gut gefallen haben und die das Buch für mich zu einem guten Abschluss gebracht haben!

Fazit:
"Our Infinite Fates" von Laura Steven ist ein guter Einzelband!
Ich mochte die Idee und die Geschichte von Evelyn und Arden insgesamt sehr gerne!
Leider fand ich den Mittelteil sehr langatmig und die Rückblicke auf ihre früheren Leben haben meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen, auch weil immer mehr Fragen aufgeworfen wurden.
Die letzten hundert Seiten konnten mich aber sehr fesseln und auch die Auflösung fand ich dann gelungen!
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Ist hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben!

The Stars are Dying
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Astraea kann sich nur an die letzten fünf Jahre erinnern, ihr Leben davor liegt im Dunkeln.
Alle hundert Jahre findet das Libertatem statt, in dem fünf Auserwählte gegeneinander antreten, um ihrem Königreich ...

Astraea kann sich nur an die letzten fünf Jahre erinnern, ihr Leben davor liegt im Dunkeln.
Alle hundert Jahre findet das Libertatem statt, in dem fünf Auserwählte gegeneinander antreten, um ihrem Königreich in den nächsten hundert Jahren Schutz vor den Angriffen der Vampire zu bringen.
Gemeinsam mit ihrer Freundin Cassia reist Astraea nach Vesitire, dem Königreich der Mitte, in dem das Libertatem stattfindet und gerät plötzlich selbst als Auserwählte in das Spiel. Fünf gefährliche Prüfungen liegen nun vor ihr.
Gut, dass sie den geheimnisvollen Nyte an ihrer Seite hat, der ihr beisteht.

"The Stars are Dying" von Chloe C. Peñaranda ist der erste Band der Nytefall-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Astraea erzählt wird.
Es gibt am Ende noch zwei Bonuskapitel. Das eine wird aus der Sicht von Rosalind und das andere aus der von Nyte erzählt.

Astraea lebt behütet im Herrenhaus von Hektor Goldfell, der sie zu ihrer Sicherheit im Haus hält. Astraea ist aber neugierig auf die Welt außerhalb und ihr gelingt es, das Haus zu verlassen und freundet sich so mit Cassia an, der sie begegnet.
Doch Astraea ist auch einsam und immer mehr sehnt sie sich nach einem Leben außerhalb von Hektors Herrenhaus. Besonders nachdem sie dem mysteriösen Nyte begegnet, der in Gedanken mit ihr sprechen kann und ihr hilft, wenn sie sich in eine gefährliche Situation begibt.
An ihr Leben, bevor Hektor sie gefunden hat, kann Astraea sich nicht erinnern, doch ihren Erinnerungen kommt sie im Verlauf des Libertatems immer näher.
Astraea ist zum Teil ein wenig naiv, was aber auf ihre geringe Erfahrung zurückzuführen ist. Sie ist fürsorglich und kümmert sich um andere. Sie ist auch neugierig, stur und bringt sich nicht nur einmal in Gefahr.
Insgesamt mochte ich sie echt gerne!

Die Geschichte ließ sich eigentlich gut lesen, aber es hat sich besonders am Anfang für meinen Geschmack schon sehr gezogen, weil die Handlung sehr langsam Fahrt aufgenommen hat und die Liebesgeschichte auch eher Slow Burn war, was mich ehrlich gesagt überrascht hat.
Ich muss auch sagen, dass ich der Geschichte manchmal nicht komplett folgen konnte, ich entweder so unaufmerksam gelesen habe oder die Beschreibungen einfach ungenau waren.
Jedenfalls haben mich manche Kleinigkeiten überrascht und ich bin mit dem Schreibstil auch nicht ganz warm geworden.

In dem Reich von Solanis gibt es sechs Königreiche. Vesitire, das Reich in der Mitte herrscht über die fünf umliegenden Königreiche, kontrolliert die Grenzen. Der König von Vesitire richtet alle hundert Jahre das Libertatem aus, in dem fünf Auserwählte der Königreiche gegeneinander antreten. Der Sieger darf sich der Goldenen Garde des Königs anschließen, wird unsterblich und das siegreiche Königreich wird die nächsten hundert Jahre vor Vampirangriffen geschützt.
Es gibt drei Arten von Vampiren: die Seelenlosen, die sich von Seelen ernähren, die Schattenlosen, die sich von Blut ernähren und die Nachtwandler, die bei Tageslicht nicht rausgehen können.
Außerdem treffen wir auf Fae und dann gibt es noch die Celestials, die nach dem Ende des Krieges mit den Vampiren hinter einen Schleier geflüchtet sind und das Reich so verlassen haben.
Mir wurde hier ehrlich gesagt zu wenig erklärt, auch was die Geschichte der Sternenmaid und Nightsdeath angeht, zwei wichtigen Personen in der Geschichte der Welt und ich hatte auch damit gerechnet, dass die Vampire eine viel größere Rolle in der Geschichte spielen würden.
Was die Welt angeht, habe ich das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.

Auf den letzten zweihundert Seiten ist die Geschichte endlich richtig in Fahrt gekommen, denn auch von dem Verlauf des Libertatem hatte ich mir ein wenig mehr Spannung versprochen, mehr Konfrontationen zwischen den Auserwählten oder generell ein größeres Spektakel. Aber dann sind ein paar Masken gefallen und wahre Identitäten und Pläne sind ans Tageslicht gekommen.
Aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass man noch mehr Spannung aus der Handlung hätte herausholen können!
Am Ende hatte ich gefühlt mehr Fragen als zu Beginn und auch aus Nyte und Astraea bin ich nicht wirklich schlau geworden. Ich konnte Astraea verstehen, was ihre Zweifel gegenüber Nyte anging, aber es war ein Hin und Her und auch bei Nyte wusste man nie, woran man ist.
Einerseits bin ich gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, weil ihre Geschichte mich schon sehr interessiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde.

Fazit:
"The Stars are Dying" von Chloe C. Peñaranda ist ein Auftakt, von dem ich mir mehr versprochen hatte.
Ich fand, dass die Geschichte sich anfangs sehr gezogen hat und zum Schluss war es mir leider zu viel Hin und Her bei Nyte und Astraea. Ich war auch überrascht, dass es eher eine Slow Burn Geschichte war.
Außerdem hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil und das Gefühl bei der Welt nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Ich mochte aber die Grundidee und bin eigentlich gespannt, wie es mit Nyte und Astraea weitergehen wird.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Hat mir besser gefallen als der Auftakt!

Infinity Falling - Change My Mind
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Holly Triano und Ruben Belton sind wie Feuer und Wasser.
Während Holly Aven Amenta vertritt, ist Ruben der Manager von Hayes Chamberlain. Die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch im echten ...

Holly Triano und Ruben Belton sind wie Feuer und Wasser.
Während Holly Aven Amenta vertritt, ist Ruben der Manager von Hayes Chamberlain. Die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch im echten Leben ein Paar, sodass Ruben und Holly gezwungenermaßen viel Zeit miteinander verbringen müssen. Sie sind selten einer Meinung und in letzter Zeit baut sich eine Spannung der anderen Art zwischen ihnen auf.
Wie lange wird es dauern, bis sie dieser nachgeben?

"Change My Mind" von Sarah Sprinz ist der zweite Band der Infinity Falling Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der sechsundzwanzig Jahre alten Holly Triano und des gleichaltrigen Ruben Belton erzählt wird.

Ruben und Holly haben mir im ersten Band ja schon fast besser gefallen als Aven und Hayes, mit denen ich mich etwas schwergetan habe. Ich fand ihre Dynamik schon da interessant und habe mich sehr auf ihre Geschichte gefreut!
Auch die Themen im ersten Band konnten mich nicht komplett überzeugen, weil es mir zu bedrückend war, aber das ist auf jeden Fall Geschmackssache.
Im zweiten Band geht es mit Holly und Ruben zurück nach Hollywood und auch zurück nach Vancouver, wo die Fortsetzung von Infinity Falling gedreht wird.
Natürlich lernen wir in diesem Band auch wieder die Schattenseiten der Filmindustrie kennen. Machtmissbrauch, Drogenmissbrauch und natürlich auch die irren Arbeitszeiten sind nur drei von vielen weiteren Themen, die im zweiten Band behandelt werden. Diese haben mir sehr gut gefallen haben und ich fand es auch nicht ganz so bedrückend wie im Auftakt.

Ruben mochte ich richtig gerne! Wie Holly ist er ein pflichtbewusster Manager, der für Hayes immer ein offenes Ohr hat. Aber Ruben hat in Hollywood nicht nur eine schlechte Erfahrung gemacht, die ihn noch immer belasten und was vieles erklärt, sodass man ihn und seine Handlungen besser verstanden hat. Er ist sehr fürsorglich und hat ein gutes Herz.
Mit Holly hatte ich dann ehrlicherweise so meine Probleme.
Sie hat immer gegen Ruben geschossen, hatte so viele Vorurteile und hat lange nicht über den Tellerrand hinausgeblickt oder mal vernünftig nach Rubens Beweggründen gefragt. Sie hat sich oft angegriffen gefühlt und vorschnell geurteilt.
Ich habe sie dafür bewundert, dass sie sich in Hollywood einen Namen gemacht hat, dass sie den Personen, natürlich hauptsächlich Männer, die sie nicht ernst nehmen, mutig und bestimmt die Stirn bietet. Sie war mir aber einfach zu anstrengend.
Als sie und Ruben der Anziehungskraft zwischen ihnen endlich nachgeben, war sie es, die unnötig viele Regeln zwischen ihnen aufgestellt hat und über alles bestimmen wollte, während er sehr einfühlsam war. Ruben hat mich wirklich positiv überrascht!

Die Handlung ließ sich gut lesen, aber fand ich zum Teil etwas langatmig.
Der Fokus lag natürlich weniger auf den Dreharbeiten zum zweiten Teil von Infinity Falling und verständlicherweise mehr auf den Blick hinter die Kulissen zu Ruben und Holly.
Holly hat eine schwierige Familiensituation, die immer wieder Thema ist, die aber für mich nicht wirklich zu einem befriedigenden Abschluss gebracht wurde. Da aber auch die Essstörung von Hayes immer wieder thematisiert wurde, was ich übrigens sehr stark fand, da er noch lange nicht geheilt ist, hoffe ich, dass auch die Themen von Ruben und Holly im dritten Band noch weiter verfolgt werden.
Denn auch bei Ruben passiert auf den letzten fünfzig Seiten noch etwas sehr Wichtiges und auch hier gibt es noch keinen richtigen Abschluss, was ich schade finde, auch weil das Buch schon sehr umfangreich war und es dann doch Themen gab, die mir zu offen geblieben sind.
Aber wie gesagt, hier hoffe ich auf den dritten Band und freue mich auch schon sehr auf Megan und Cole!

Fazit:
"Change My Mind" von Sarah Sprinz hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der Auftakt, aber so richtig wollte der Funke auch im zweiten Band nicht überspringen.
Ich fand Holly sehr anstrengend, während Ruben mich positiv überraschen konnte!
Die Handlung fand ich stellenweise langatmig und ich fand es schade, dass hier dann noch ein paar Themen offengeblieben sind. Aber da auch Themen aus dem ersten Band weiter verfolgt wurden, was ich sehr stark fand, hoffe ich, dass diese Themen im dritten Band noch weiter verfolgt werden.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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