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Veröffentlicht am 09.07.2025

Ein sanftes Buch mit viel Gefühl nah an der Realität!

Pure Promise
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„Ich verspreche es dir auf makellosteste, aufrichtigste, reinste Weise“

Das Buch „Pure Promise“ von Merit Niemeitz ist der zweite Teil der Evergreen Empire-Trilogie und erzählt die Geschichte ...

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„Ich verspreche es dir auf makellosteste, aufrichtigste, reinste Weise“

Das Buch „Pure Promise“ von Merit Niemeitz ist der zweite Teil der Evergreen Empire-Trilogie und erzählt die Geschichte von Marigold und Benedict. Seit Jahren kämpft Marigold darum von ihren Brüdern ernst genommen zu werden. Auch jetzt nach dem Tod ihres Vaters gibt Odell ihr kein Stimmrecht im Unternehmen. Deshalb greift sie zu härteren Maßnahmen und geht mit Benedict eine Fake-Beziehung ein. Benedict ist der Erbe des größten Konkurrenzunternehmens und soll Odell zum Handeln zwingen. Doch in der Welt, in der alles falsch scheint, ist die Fake-Beziehung plötzlich das Echteste, was sie jemals hatten.

Ich finde das Cover ist ganz in Ordnung. Einerseits finde ich den Blauton des Hintergrundes nicht so schön, dafür aber die Blumenranken umso mehr, weil sie die Cover der Trilogie verbinden. Es ist schön, ein gemeinsames Detail zu haben.

Was ich hingegen einfach nur perfekt fand, war der Titel. Er ist so untrennbar mit dem Buch verbunden und dennoch im Muster identisch zu den anderen Büchern.
Eine weitere Verbundenheit der Bücher war das Parfüm. Es wurde aber trotzdem anders gezeigt und verschiedene Bedeutungen erzählt. Vor allem, weil die Protagonisten eine andere Verbindung zum Parfüm haben.

Ähnlich war das auch bei den Charakteren die komplett anders gezeigt wurden. Sie hatten andere Wirkungen auf die Protagonisten und trotzdem in der Handlungsart gleich. Dies hat mir besonders gut gefallen, da jeder jeden anders wahrnimmt, auch wenn es dieselbe Handlung geht. Außerdem waren sie allesamt sehr vielschichtige und komplexe Charaktere, mit ihren eigenen Schwächen und Stärken.

Dadurch ist das Buch sehr nah an der Realität, authentisch und greifbar geworden. Begünstigt wurde dies noch durch die Entwicklungen und Veränderungen, die nur langsam im Verlauf des Buches stattfinden. Es ist ein ständiger Wandel in den Gefühlen, Personen und teils auch im Umfeld, der erst im Rückblick so richtig auffällt.

Ähnlich sah es auch bei den Gefühlen aus. Oft waren die Emotionen gar nicht benennbar, sondern wurden durch Handlungen ausgedrückt. Zudem kam die Liebe zwischen Marigold und Benedict schleichend über mehrere Monate und war am Ende extrem intensiv.

Und hier wären wir auch schon wieder beim nächsten Punkt. Das Buch spielte über mehrere Monate, was ich grundsätzlich sehr begrüße. Allerdings wurden hier die Zeitumbrüche fast gar nicht gekennzeichnet, wodurch es schwer war, herauszufinden, wo wir gerade sind.

Zudem wurden oft einige Momente abgebrochen, wenn es mal spannend war oder ich das Gefühl hatte, es handelt sich um eine wichtige Stelle. Das fand ich sehr schade.
Ein weiterer negativer Punkt war für mich die Spannung. Ich hatte zwar einige Fragen und Gedanken für den weiteren Verlauf, aber trotzdem kein richtiges Spannungsgefühl. Selbst wenn mal ein wenig aufkam ist es innerhalb von zwei bis drei Kapitel wieder weggebrochen.

Ich kann mir vorstellen, dass der Schreibstil daran seinen Anteil hat. Er war für mich nicht fesselnd und dadurch oft schwer zu fokussieren. Dafür gab es jedoch viele Beschreibungen und Gedankengänge der Protagonisten. Diese unterschieden sich auch stark bei Marigolds und Benedicts perspektiven, was irgendwie auch die Persönlichkeiten stärker geformt hat.

Dennoch hat mir das Buch am Ende sehr gut gefallen und ich habe mich richtig in Marigolds und Benedicts Leben eingefühlt. Ich würde es jedem weiterempfehlen und denke, dass es nicht schwer ist das Buch zu lieben.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2025

Ein Buch mit Makeln und noch viel mehr Gefühl!

Delicate Dream
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„Ich habe nie aufgehört von dir zu Träumen“

In dem Auftakt der Evergreen Empire-Trilogie „Delicate Dreams“ von Merit Niemeitz geht es um Emmeline und Odell. Als Odells Vater bei einem Unfall ...

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„Ich habe nie aufgehört von dir zu Träumen“

In dem Auftakt der Evergreen Empire-Trilogie „Delicate Dreams“ von Merit Niemeitz geht es um Emmeline und Odell. Als Odells Vater bei einem Unfall stirbt, soll er der CEO des Familienunternehmens werden. Zuerst muss er dazu allerdings ein eigenes Parfüm kreieren. Dazu bittet er Emmeline um Hilfe. Doch die beiden sind sich nicht fremd. Früher waren sie die besten Freunde, bis mehr aus ihnen wurde und Odell sie von sich stieß. Jetzt versuchen beide all dies zu verdrängen. Doch sie kommen nicht gegen die zarten Gefühle und den aufflammendem Traum von einem wir an.

Das Cover hat mich direkt mit dem zarten Rosa und dem Blümchen für sich überzeugt. Und auch wenn ich es am Anfang als sehr kitschig empfand, muss ich jetzt zugeben, dass es einfach nur passend ist.

Vor allem gegenüber dem Titel, da dieser ja ebenfalls zarte Träume heißt. Es passt einfach perfekt zum Buch, weil hier ebenfalls oft über Träume gesprochen wird. Oft waren diese Träume auch sehr zerbrechlich und für die Protagonisten in weiter ferne, zumindest zu Beginn.

Weitere Themen waren zum Beispiel Freundschaft, Familie und Erbe, aber auch Grundlegendes wie Vertrauen, Mut und Selbstverständnis. Diese Kombination hat sich super ergänzt und eine Symphonie der Gefühle gespielt.

Zudem haben die Charaktere sehr stark gefühlt. Alles was sie getan haben, kam von ihren Gefühlen. Auch gegenüber haben sie spürbar gefühlt und mich voll in ihren Bann gezogen. Es war schwer sich nicht in sie hineinzuversetzen.

Außerdem wurden die Sinne nochmal neu gezeigt und dargestellt. Wegen des Themas Parfüms, geht es ohnehin schon oft ums riechen. Deshalb haben fast alle Charaktere gelernt die Düfte zu lesen. Zudem haben sie mit dem Herz gedacht und mit den Augen gesprochen. Es war eine neue Perspektive in Bezug auf die Sinne. Ich finde es ist eine fantastische Idee, die Sinne mal zu verändern.

Da allerdings jeder Mensch eine eigene Wahrnehmung hat, konnte man die einzelnen Perspektiven von Emmeline und Odell gut zuordnen und sich durch die Beschreibungen perfekt in sie hineinversetzen.

Besonders gelungen finde ich dies, weil auch der Schreibstil davon beeinflusst wurde. Zum Beispiel wurde die Umwelt durch die Gerüche beschrieben und hatten damit eine ganz andere Wirkung. Es war eine willkommene Abwechslung und hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht.

Nur die Spannung hat mir am Ende eindeutig gefehlt. ZU Beginn war ich wie gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Gegen Ende habe ich jedoch die Lust verloren und eine längere Lesepause eingelegt. Dabei habe ich leider vieles vergessen, bis ich mich aufraffen konnte, die beiden letzten Kapitel zu lesen.

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es war zwar ein frischer Wind, hatte jedoch für mich einige Makel und schwere Themen. Ich denke aber, dass man sich vollkommen auf dieses Buch einlassen muss, um es zu lieben. Dies ist mir leider schwer gefallen. Das Buch würde ich trotzdem immer wieder lesen!

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein schweres und leichtes Buch mit einigen Makeln und einem wunderschönen Ende!

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch
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Ich vermisse deinen Herzschlag. Ich vermisse dich. Ich vermisse uns.

Das Buch „Wie die Stille vor dem Fall – Zweites Buch“ von Brittainy C. Cherry beendet die Geschichte von Shay und Landon. ...

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Ich vermisse deinen Herzschlag. Ich vermisse dich. Ich vermisse uns.

Das Buch „Wie die Stille vor dem Fall – Zweites Buch“ von Brittainy C. Cherry beendet die Geschichte von Shay und Landon. Nachdem Landon weggezogen ist, hat Shay das Gefühl, er entgleitet ihr immer weiter. Bis sie einen Schlussstrich zieht. Von nun an beobachtet sie seine Karriere nur noch aus der Ferne. Doch eines Tages steht er wieder vor ihr und beginnt um Shay und ihre Liebe zu kämpfen. Ist Shay aber wirklich bereit, ihn wieder in ihr Herz zu lassen, mit dem Risiko, dass er es erneut bricht?

Das Cover gefällt mir hervorragend! Das Grün ist nicht nur bei den Flecken, sondern zieht sich zum Teil auch in den Hintergrund. Es scheint, als würde das Rose vertrieben werden. Ich kann nicht sagen warum, aber irgendwie finde ich dies passend.

Der Titel gewinnt in diesem Buch schon viel mehr an Bedeutung. Es wird auch wörtlich immer wieder vom Fallen und der Stille gesprochen. Außerdem kommt beides auch indirekt in der Handlung vor. Zumindest wenn man darauf achtet.

Der Schreibstil war für dieses Buch mehr als nur passend. Er war auffallend leicht zu lesen. Zudem konnte ich auch recht schnell lesen. So hatte ich wieder das Gefühl mit einer Seite gleich zehn Seiten zu lesen. Besonders wenn es spannend war.

Und es war eigentlich fast immer spannend. Allerdings nie auf die überzogene, unrealistische Art, sondern immer angenehm zu lesen.

Ich fand es sehr gut, dass der Schreibstil leicht ist, weil die Handlung umso schwerer zu lesen ist. Ich denke, es liegt daran, dass es zeigt, dass geliebte Menschen toxisch werden können. Dies war von beiden Seiten schwer zu lesen.

Und von beiden Seiten konnte man zu genüge lesen. Shay und Landon haben sich vor allem am Anfang einigermaßen gleichmäßig abgewechselt. Leider wurde Landon gegen Ende immer weniger, obwohl ich besonders ihn gerne gehört habe.

Die ersten 100 Seiten haben sich für mich so angefühlt, als wäre ich noch im zweiten Band. Die beiden waren noch so jung und der Klappentext traf irgendwie gar nicht zu. Erst nach einem Zeitumbruch ging es langsam Richtung Klappentext. Dennoch traf er irgendwie nie ganz zu.

Die Zeit wurde meistens gut angezeigt. Meistens wurde am Anfang eines Kapitels kurz gesagt, wo wir gerade zeitlich sind oder in den ersten paar Sätzen des Kapitels wurde es erwähnt. Dies fand ich sehr wichtig, weil es oft und viele Zeitsprünge gab und ich andernfalls komplett verwirrt wäre.

Zumal ich schon von dem ersten Band ein wenig verwirrt war. Dort gab es einige Szenen mit Shay und Landon, die es hier entweder gar nicht gab oder sie anders ausgelegt wurden.

Dies war auch bei den Personen oft der Fall. Manche kamen irgendwie gar nicht vor, obwohl sie laut Band eins eine enge Beziehung zu den Protagonisten haben. Andere, wie zum Beispiel Landon und Ellie wurde ganz anders beschrieben. Ich möchte trotzdem nicht anfechten, dass mir die Charaktere gefallen haben.

Ein paar Unstimmigkeiten sind mir auch so im Leben der Protagonisten und der Geschichte aufgefallen. Außerdem gab es einige Sachen, über die ich immer noch nachdenke, weil ich mir unsicher bin, wie sie einzuordnen sind oder wie sie letztendlich sind. Manche Details und Geschehen sind auch einfach vergessen worden. Oder haben nicht die passende Aufmerksamkeit bekommen. Und das obwohl gar nicht so viel passiert ist, was sie verdrängt haben könnte.

Die Gefühle waren zwar immer aufgewühlt, aber meistens von kleineren Geschehen und nicht von der großen Katastrophe. Dies hat mir gut gefallen, weil es somit realitätsnaher erschien. Desweiteren gab es kein hin und her zwischen Shay und Landons Beziehung, was mir gut gefallen hat und auch zur Story passt, weil es ein wenig mehr Ruhe bringt.

Am Ende war es ein sehr interessantes Buch, welches auch einige Makel hat. Es ist ebenso schwer wie leicht und hat ein wirklich wunderbares Ende! Es zeigt, wie schnell geliebte Menschen toxisch werden können und dass es sich lohnt, um die Liebe zu kämpfen.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Ein interessantes Buch mit positiven und negativen Aspekten!

Infinity Falling - Bring Me Home
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Wir hatten alles riskiert, und der Einsatz war mein Herz gewesen

Das Buch „Bring me home“ von Sarah Sprinz ist das Finale der Infinity Falling-Trilogie. Megan freut sich endlich am Set von Infinity ...

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Wir hatten alles riskiert, und der Einsatz war mein Herz gewesen

Das Buch „Bring me home“ von Sarah Sprinz ist das Finale der Infinity Falling-Trilogie. Megan freut sich endlich am Set von Infinity Falling zu sein und eine Hauptrolle spielen zu dürfen. Gedämpft wird ihre Freude nur von der Presse, die sie ständig runtermacht. Eines Abends trifft sie in einer Bar auf Cole. Er ist Arzt und ihm ist ein folgenschwerer Behandlungsfehler unterlaufen. Kurz geben sie sich der Anziehung hin nicht wissend, wer der andere ist. Bis sie am Set wieder aufeinandertreffen und eine PR-Beziehung eingehen…

Das Cover gefällt mir am besten aus der ganzen Trilogie. Grundsätzlich mag ich Blautöne gerne und hier harmoniert er sogar noch super zu den Farben des Titels. Leider scheint das Glitzer nun mehr Gelb statt Gold, weil es sich ziemlich mit dem blau sticht.

Dafür passt der Titel umso besser. Tatsächlich wird im Buch das Thema „zuhause“ im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne zur Sprache gebracht und ist grundsätzlich relevant.

Was mir hingegen nicht gefallen hat war die Umsetzung. An sich ist die Story des Buches sehr gut und auch wirklich interessant, aber es wurde meiner Meinung nach schlecht umgesetzt. Zwar ist man am im Prolog schon voll reingestartet und die folgenden Kapitel waren auch noch sehr interessant. Dann zog sich aber alles in die Länge, wodurch ich das Gefühl hatte nach dem halben Buch noch immer am Anfang zu drehen. Gegen Ende hingegen wurde plötzlich alles gequetscht und es war, als wären in zwei Kapiteln drei einschneidende Ereignisse. Ich habe mich irgendwie im Kreis gedreht und wusste nicht mehr, wo mein Kopf steht.

Auch bei den Gefühlen habe ich dies gespürt. Am Anfang war es echt spannend und ich wurde mit reingezogen. Danach wurde alles stumpf und am Ende ist der Druck zu groß gewesen und am Ende ist der Druck zu groß geworden und alles kam auf einmal. Ich konnte mich dann nicht mehr auf eine Situation einstellen, weil es sich zu schnell geändert hat. Es schien, als hätte jemand versucht, die großen Gefühle zu schreiben, ohne dabei selbst etwas zu fühlen oder die Gefühle zu verdrängen.

Vor allem für die Charaktere fand ich das sehr schade. Sie waren mir sehr sympathisch und kommen größtenteils auch authentisch rüber. Allerdings war ich manchmal ein wenig enttäuscht, weil mir die Charaktere aus den vorherigen Bänden, wie zum Beispiel Aven, Hayes und Ruben oft gefehlt haben.

Ich habe erwartet, dass sie einen größeren Platz einnehmen. Besonders bei Ruben und Hayes habe ich mehr erwartet. Nicht zuletzt, weil diesbezüglich einiges offengeblieben ist. Zudem hatte ich aus dem Klappentext einige Erwartungen. Es wurde schon dort von einer PR-Beziehung gesprochen, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass sich dieses Thema schnell erledigt. Dem war leider aber nicht so.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, waren noch die Perspektivenwechsel. Sie waren von Anfang an bis zum Ende durchgehend gleich abwechselnd mit etwa gleich langen Kapiteln. Bisher hatte ich das nur bei zwei Bücher und finde, dass es etwas Besonderes ist.

Ebenfalls sehr besonders war der Schreibstil. Er war immer flüssig, und hat mich am Buch gehalten, auch wenn es gerade überhaupt nicht spannend war. Ich bin einfach von Wort zu Wort gehüpft und konnte nicht aufhören, bis das Buch fertig war. Und nicht spannend war es vor allem am Anfang bis kurz vor Ende.

Insgesamt ist es ein Buch mit vielen guten, aber auch einigen negativen Aspekten. Vielleicht hat sich auch von den vorherigen Bänden die Erwartung immer gesteigert, und die Latte hier zu hoch lag. Trotzdem ist es ein interessantes und zugleich emotionales Buch.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Ein schöner und gelungener Abschluss der Reihe

The Finishing Touch
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„Wenn wir nicht aufpassen, können wir uns am Ende noch leiden.“ „Sorry, Braveheart, aber in diesem Leben nicht mehr.“

In dem Buch „The finishing touch” von Kara Atkin geschrieben und der dritte ...

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„Wenn wir nicht aufpassen, können wir uns am Ende noch leiden.“ „Sorry, Braveheart, aber in diesem Leben nicht mehr.“

In dem Buch „The finishing touch” von Kara Atkin geschrieben und der dritte Band der „The perfect fit“-Reihe geht es um Damian und Veronica. Nachdem Damian Veronicas neue Collection öffentlich beleidigt hat, werden beide gezwungen eine gemeinsame Collection auf die Beine zu stellen, um Schadensersatz zu betreiben. Allerdings fliegen in Veronicas Atelier schnell nicht nur die Fetzten, sondern auch die Funken. Doch beide sind überzeugt, dass sie nie mehr als Freunde füreinander sein können.

Das Cover gefällt mir ganz gut. Anfangs fand ich das beige nicht so schön, aber im Verlauf des Buches hat es mir immer besser gefallen. Zudem fügt es sich farblich perfekt in die Reihe ein. Desweiteren gefällt mir die Position von Veronica und Damian außerordentlich gut. Damian steht selbst sicher für Veronica, die ihn energisch packt. Dies spiegelt sich auch oft in den Gesprächen und der allgemeinen Atmosphäre wider.

Ebenso gefällt mir der Titel gut, da er indirekt auf die Collection anspielt, aber auch sonst oft in der Handlung oft wiederzufinden ist.

Den Schreibstil fand ich ganz in Ordnung. Ich konnte zwar in den ersten fünf Kapiteln nur sehr schleppend lesen. Sobald ich aber erstmal drin war, flog das Buch nur so dahin.
Etwas zäh war am Anfang auch die Spannung. Bis etwa zur Mitte hat es sich für mich so angefühlt, als kommen immer wieder dieselben Situationen. Als wäre ich in einer Dauerschleife gefangen. Das hat mich ziemlich genervt und dafür gesorgt, dass ich weniger Lust hatte, weiterzulesen. In der letzten Hälfte wurde dies dann besser und ich hatte auch wieder mehr Lust zum Lesen.

Was mich ebenfalls ein wenig gestört hat, ist der Fokus. Es ging irgendwie nur noch um Veronica, Damian und deren „Beziehung“, aber ansonsten kam fast gar niemand mehr zu Wort. Roan war nur in fünf, sechs Telefonaten vertreten, Mia fast nirgendwo und Ellie und Caleb genauso. Mir ist klar, dass dies in der Situation schwer ist, zu ändern, aber es hat mir trotzdem ziemlich gefehlt.

Dies hatte auch Einfluss auf die Gefühle. Zum Beispiel Damians Wut gegenüber Caleb kam oft gar nicht richtig zum Ausdruck. Stattdessen konnte ich nur die Gefühle zwischen Veronica und Damian wahrnehmen, was sicherlich auch ganz praktisch ist, dann aber auch sehr schnell eintönig ist.

Dafür waren die Gefühle von Damian und Veronica einfach perfekt. Es hätte einfach nicht besser sein können. Ich konnte immer zu hundertprozentig verstehen, worum es den beiden gerade geht und wie sie sich fühlen.

Was mir besonders gefallen hat, waren die Schlagabtäusche von Veronica und Damian. Ich habe schon länger ein Buch mit solchen Charakteren lesen wollen und Damian hat mich nicht enttäuscht. Sie konnten mich oft zum Lachen bringen. An dieser Stelle ein riesiges Lob von mir.

Insgesamt finde ist, dass es ein schöner und gelungener Abschluss der Reihe. Auch wenn man an ein paar Dingen noch arbeiten könnte…

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