Profilbild von sabrinakatha

sabrinakatha

Lesejury Profi
offline

sabrinakatha ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sabrinakatha über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Eine beeindruckende Welt in der Tiefe

Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)
0

"Jeder Winkel der Katakomben wollte mich töten. Die Tunnel, die Lebewesen, selbst die Luft oder das Wasser. Nichts hieß mich willkommen, alles schrie nach Tod." (S.63)

In dem Buch erwartet einen eine ...

"Jeder Winkel der Katakomben wollte mich töten. Die Tunnel, die Lebewesen, selbst die Luft oder das Wasser. Nichts hieß mich willkommen, alles schrie nach Tod." (S.63)

In dem Buch erwartet einen eine spannende Welt in den Tiefen der Katakomben. Die Katakomben sind in verschiedene Ebenen aufgeteilt. Sie beherbergen eine Vielzahl von Tier- und Pfanzenarten, teils gefährlich, teils ungefährlich. Die ganze Welt, die von der Autorin erschaffen wurde, fand ich sehr kreativ und durch die tollen Beschreibungen konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Jede Ebene hat ihre eigenen Eigenschaften und auch verschiedenen Tiere und Pflanzen. So tauchte man immer wieder in eine neue Welt ein.

Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr angenehm, so dass mir der Einstieg in das Buch leicht fiel. Das Buch beginnt direkt mit Maeves Ausflug in die Katakomben und es dauert nicht lange, bis sie in Schwierigkeiten gerät. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und es herrscht zunächst eine düstere Atmosphäre. Man wartet nur darauf, was als nächstes geschehen wird und an jeder Ecke lauert eine Gefahr. Aber neben den Gefahren, kann man mit der Zeit auch liebe Tiere und schöne Orte entdecken, die genauso faszinierend waren. Die Geschichte hat einige Wendungen parat, mit denen ich nicht gerechnet habe und es bleibt von vorne bis hinten spannend.

Innerhalb der Geschichte wurden auch Neopronomen eingebaut und ich fand, dass sich dies wunderbar in die Geschichte eingegliedert hat und gut zu lesen war. Maeve selbst verwendet die Pronomen "sie", sieht sich aber nicht als Frau. Ich finde schön, dass dieses Thema Platz in der Geschichte gefunden hat.

Abschließend kann ich sagen, dass es sich hierbei um eine wirklich tolle Fantasy Geschichte handelt, die ich sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehle. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Klare Leseempfehlung!

Der Tote in der Crown Row
0

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und ist passend zu der Zeit, in der das Buch spielt. So findet man oft einige Wörter, die im normalen Sprachgebrauch nicht üblich sind, aber die Stimmung ...

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und ist passend zu der Zeit, in der das Buch spielt. So findet man oft einige Wörter, die im normalen Sprachgebrauch nicht üblich sind, aber die Stimmung dieses Buches wunderbar unterstützen. Auch die Dialoge zwischen den Charakteren sind passend für das Jahr 1901. Die beschriebenen Ermittlungsmethoden passen ebenfalls in die Zeit, was einen aus heutiger Sicht manchmal etwas erschreckt, aber damals wirklich so üblich war. Mir hat gefallen, dass die Autorin auf solche Dinge geachtet hat und man dadurch vollkommen in eine andere Zeit eintauchen konnte.

Gabriel ist ein spezieller Charakter und erinnert mich etwas an Sherlock Holmes, ist aber abgesehen von einigen Ähnlichkeiten ein eigenständiger Charakter. Also keine Sorge, einen erwartet hier kein zweiter Sherlock Homes. Er lebt sehr zurückgezogen, hat seine festen Gewohnheiten und lebt für seine Arbeit als Anwalt und das Aneignen von neuem Wissen aus Büchern. Er hat mich mit seinem trockenen Humor einige Male zum Schmunzeln gebracht und durch seine Empathie bei den Ermittlungen, sowie seine Ansichten über Frauen in juristischen Berufen (die leider zu dieser Zeit diesen Beruf noch nicht ausüben durften), mochte ich ihn wirklich gerne. Gabriel wird von Constable Wright bei seinen Ermittlungen unterstützt. Ich fand es spannend diese Ermittlungen zu verfolgen. Nebenbei vertritt Gabriel noch einen Mandanten vor Gericht und auch diesen Fall habe ich gespannt verfolgt. Ich fand toll, wie man nach und nach der Lösung beider Fälle näher kam und wie sich am Ende alles schlüssig zusammengefügt hat.

Ein Buch, was ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann und das ich sicherlich ein zweites Mal lesen werde.

Veröffentlicht am 07.04.2025

Ein richtig guter Thriller!

The Surf House
0

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir im Buch die Landschaftsbeschreibungen aufgefallen, man kann sich alles direkt vorstellen, obwohl man noch nie in ...

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir im Buch die Landschaftsbeschreibungen aufgefallen, man kann sich alles direkt vorstellen, obwohl man noch nie in Marokko war. Ab der ersten Seite ist man direkt in der Geschichte drin und die Spannung wird langsam aufgebaut.

Die Autorin hat in diesem Buch viele verschiedene und abwechslungsreiche Charaktere erschaffen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Hauptcharakterin Bea mochte ich sehr gerne. Aus ihrer Sicht liest man den Großteil der Geschichte. Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Zwischen Beas Kapiteln sind immer wieder Kapitel aus der Sicht der verschwundenen Urlauberin Savannah geschoben, die einen Rückblick ihrer Reise zeigen. Diese habe ich immer gerne gelesen, so konnte man sie kennenlernen und mehr über sie erfahren. Als der Bruder von Savannah auftaucht, um seine Schwester zu suchen, begann das Buch für mich richtig spannend zu werden. Als Leser wird man eingeladen mitzurätseln und lernt auch eine Reihe von Leuten kennen, die mehr über Savannah zu wissen scheinen. Ich fand toll, wie die Geschichte immer neue Hinweise und Wendungen parat hatte. Immer wenn man denkt, man ist auf einer heißen Spur, kommt es wieder ganz anders. Das Buch hatte gegen Ende eine Wendung nach der anderen parat und mit keiner davon habe ich gerechnet. Wirklich ein toller Thriller, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!

Veröffentlicht am 10.03.2025

Eine klare Leseempfehlung

Stromlinien
0

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und mir den Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Durch das gesamte Buch ziehen sich Beschreibungen der Natur, bei denen die Elbe und die Tier- und ...

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und mir den Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Durch das gesamte Buch ziehen sich Beschreibungen der Natur, bei denen die Elbe und die Tier- und Pflanzenwelt beschrieben werden. Die Beschreibungen vermittelten eine ruhige und friedliche Stimmung, aber gleichzeitig war die ganze Zeit eine Spannung zu spüren, auf das was passieren würde. Dieser Gegensatz hat mir gut gefallen. Eigentlich mag ich lange Naturbeschreibungen in Büchern nicht gerne, aber zu diesem Buch hat es total gepasst und hat für mich auch einen großen Teil der Atmosphäre des Buches ausgemacht.

Im Lauf der Geschichte bekommt man schrittweise immer mehr kleine Puzzleteile an die Hand, aber gleichzeitig ergeben sich auch immer wieder neue Fragen, so blieb die Spannung aufrecht und man wollte immer weiter lesen. Ich mochte, wie sich immer mehr alles zusammengefügt hat und konnte die Handlung des Buches absolut nicht vorhersehen. Damit verbunden hat man auch die Charaktere immer besser kennengelernt und konnte ihre Handlungen verstehen und ihre Emotionen nachfühlen. Auch die Zusammenhänge zwischen den Charakteren haben mir gut gefallen. Ein tolles Buch, das zeigt, wie weitreichend Entscheidungen sein können und eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2025

Eine aufregende Reise

Something Old, Someone New
0

Die Idee des Buches, eine Reise anzutreten um mehr über die Vergangenheit und das damit verbundene Karma des Verlobungsrings herauszufinden fand ich direkt interessant. Mit dem lockeren und lustigen Schreibstil ...

Die Idee des Buches, eine Reise anzutreten um mehr über die Vergangenheit und das damit verbundene Karma des Verlobungsrings herauszufinden fand ich direkt interessant. Mit dem lockeren und lustigen Schreibstil hatte die Autorin mich dann auch direkt. Man muss an ganz vielen Stellen einfach in sich rein schmunzeln. Die Filmvergleiche, die sich durch das ganze Buch ziehen, fand ich sehr kreativ, obwohl ich viele Filme auch nicht kannte und sie waren sehr passend, da Shea in der Filmbranche arbeitet.

Das Buch beschreibt nicht nur die Reise, bei der Shea herausfinden will, was für eine Geschichte der Ring hat, sondern beschäftigt sich auch mit dem Thema Ehe im allgemeinen. Und auch Shea setzt sich langsam damit auseinander, warum sie heiraten möchte, was die Ehe für Veränderungen mitbringt und was sie sich für ihre Zukunft wünscht. So ist die Reise auch eine Reise, in der sie sich und ihre Gefühle und Ängste besser kennenlernt. Das Ende war für mich dann sehr passend und ein guter Abschluss für dieses Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere