Profilbild von Newinka

Newinka

Lesejury Star
offline

Newinka ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Newinka über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2025

Kein einfaches Leben

Das Echo der Sommer
0

Zuerst einmal möchte ich das Cover hervorheben. Die Farben und die Birkenstämme geben einen schönen Eindruck von der Stimmung des Buches. Gerade die Birken kommen auch immer wieder in der Erzählung ...

Zuerst einmal möchte ich das Cover hervorheben. Die Farben und die Birkenstämme geben einen schönen Eindruck von der Stimmung des Buches. Gerade die Birken kommen auch immer wieder in der Erzählung vor.
Es ist nicht ganz leicht in die Geschichte rein zu kommen, für den groben Überblick über die Handlung brauchte ich erstmal den Klappentext.
Das Zuhause von Inga, ihrer Mutter und der Tante wurde geflutet. Ebenso das gesamte Dorf. Die Bewohner bringen das nötigste in Sicherheit. Ingas Mutter möchte in einem festen Haus sesshaft werden, doch die Regierung ist der Meinung, das sei für ihre Volksgruppe nicht vorgesehen...
Das Buch macht traurig und nachdenklich und es ist beschämend wie mit indigenen Völkern umgegangen wird. Es ist nicht ganz einfach zu lesen und gerade die vielen Begriffe und Ausdrücke in der Sprache von Ingas Familie haben das Lesen erschwert. Sehr schade, dass es hier keine Übersetzung gibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2025

Interessant

Tuberkulose
0

Ein ganzes Buch über eine einzige Krankheit? Und dann auch Tuberkulose – betrifft uns das überhaupt noch? Nach der Lektüre dieses Buches kann man ganz klar sagen: Ja, definitiv. Die Gefahr ist ...

Ein ganzes Buch über eine einzige Krankheit? Und dann auch Tuberkulose – betrifft uns das überhaupt noch? Nach der Lektüre dieses Buches kann man ganz klar sagen: Ja, definitiv. Die Gefahr ist längst nicht gebannt, weder in den westlichen Ländern und schon gar nicht in den ärmeren Ländern dieses Planeten.



John Green lernt auf einer Reise nach Sierra Leone Henry kennen, der jahrelang gegen die Krankheit Tuberkulose gekämpft hat. Diese Begegnung mit einem beeindruckenden jungen Mann ist die Grundlage für die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema und letztendlich auch für dieses Buch. Zudem gibt es noch viele weitere persönliche Berichte im Buch, so dass das Lesen sehr abwechslungsreich ist.



Den Leser erwartet unheimlich viel Expertenwissen (teilweise war es jedoch sehr anstrengend dies zu lesen, so meine persönliche Meinung) aber auch ganz viel persönliche Geschichten, Hintergrundinformationen und eine Einordnung in den gesellschaftlichen und historischen Zusammenhang. Man kann viel Neues lernen und denkt über viele Dinge plötzlich anders. Wer seinen Horizont erweitern möchte und sich auch auf unbekanntes Terrain begeben möchte, ist mit diesem Buch gut bedient.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2025

Solider Ratgeber

Emotionale Abhängigkeiten – wie du sie erkennst und dich daraus befreist
0

Nachdem zu Beginn ausführlich verschiedene emotionale Abhängigkeiten erklärt wurden (und dabei geht es spannender Weise nicht nur um Abhängigkeiten von Menschen) folgen Methoden und Tipps wie man sich ...

Nachdem zu Beginn ausführlich verschiedene emotionale Abhängigkeiten erklärt wurden (und dabei geht es spannender Weise nicht nur um Abhängigkeiten von Menschen) folgen Methoden und Tipps wie man sich daraus befreien kann. Viel Platz ist auch für kleine Übungen, eigene Eintragungen und Reflexion. Das macht das Buch lebendig und hilfreich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2025

Etwas beklemmend

Kaltblut
0

Die mystische Atmosphäre, die das Cover zeigt, zieht sich durch diesen Roman. Ausgangspunkt für die Geschichte ist ein Unglück in den Bergen, bei dem 11 Männer ums Leben kommen. Doch wer ist verantwortlich ...

Die mystische Atmosphäre, die das Cover zeigt, zieht sich durch diesen Roman. Ausgangspunkt für die Geschichte ist ein Unglück in den Bergen, bei dem 11 Männer ums Leben kommen. Doch wer ist verantwortlich für die Sprengung. Schnell gibt es Verdächtigungen, die auch Stubber treffen. Einen seltsamen Einzelgänger aus dem Dorf. Seine Geschichte, seinen tragischen Verlust, das wird in vielen Zeitsprüngen erzählt. Die Stimmung ist immer etwas beklemmend, aber gerade das macht es auch so fesselnd. Einzig die manchmal etwas unklaren Wechsel zwischen den Erzählzeiten haben mich gestört.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2025

Historisch interessant

Goldene Zeiten. Die Münchner Ärztinnen
0

Ich kenne den ersten Band der Reihe nicht. Dennoch konnte ich gut in die Geschichte einsteigen und bin beim Lesen gut klar gekommen.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und man bekommt einen sehr guten Eindruck ...

Ich kenne den ersten Band der Reihe nicht. Dennoch konnte ich gut in die Geschichte einsteigen und bin beim Lesen gut klar gekommen.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und man bekommt einen sehr guten Eindruck vom schwierigen Leben der Frauen in Deutschland in den zwanziger Jahren. Drei junge Frauen kämpfen in dieser Zeit für ihren Traum Ärztinnen zu werden. Und es werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere