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Veröffentlicht am 02.05.2025

Emotionsaufgeladene Anthologie!

Love Poets Society
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Erste Gedanken und Handlung: Direkt nach der Ankündigung wanderte die Anthologie auf meine Wunschliste. Taylor Swifts Musik überzeugt mich seit Jahren vor allem durch die sehr bildhaften und nahbaren Texte, ...

Erste Gedanken und Handlung: Direkt nach der Ankündigung wanderte die Anthologie auf meine Wunschliste. Taylor Swifts Musik überzeugt mich seit Jahren vor allem durch die sehr bildhaften und nahbaren Texte, in welchen sich viele wiederfinden können. Umso gespannter war ich auf diese Kurzgeschichtensammlung, da einige meiner Lieblingsautorinnen aus dem Romance-Genre vertreten sind. Diese Sammlung umschließt 13 Kurzgeschichten, von welchen sich die Autorinnen jeweils einen Taylor Swift Song ausgesucht und dazu eine Geschichte verfasst haben.

Das Cover: Sehr zart, verspielt und farblich angenehm. Die Schreibmaschine spielt vor allem auf Taylor Swifts letztem Album TTPD eine große Rolle, weswegen ich diese Anspielung aufgrund der Kurzgeschichten hier sehr passen finde. Auch die Polaroid-Optik mag ich sehr und erinnert an ihr Album 1989.

Meine Meinung: Bereits zu Anfang wurde ich positiv überrascht. Besonders die Geschichten, in denen ich gemerkt hatte, dass die Lyrics der einzelnen Songs sehr eingehend studiert und in die Geschichte verwoben wurden, sagten mir besonders zu. Letztere waren besonders bildlich und atmosphärisch, was ich auch bei Taylors Songs sehr schätze. Teilweise wurden ganze Lyrics in eine Handlung umgewandelt, manchmal gab es kleine Anspielungen zu Taylor Swift allgemein. Doch selbst wer kein Taylor Swift Fan ist, kann hier süße Liebeskurzgeschichten lesen – es eignet sich demnach nicht nur für Fans! Dennoch muss ich zugeben, dass die Geschichten im letzten Drittel leider nicht mehr unbedingt meinen Geschmack entsprachen und ich eine Geschichte aufgrund des Schreibstils nicht beenden konnte. Doch ich habe auch gar nicht damit gerechnet, dass mir alle Geschichten gefallen – schließlich treffen hier so viele Autorinnen aufeinander mit unterschiedlichen Schreibstilen und Tropes, sodass es schwierig ist, allen zuzusagen. Hier noch einmal meine Lieblingsgeschichten ein wenig eingehender kommentiert:

Mounia Jayawanth: Begin Again: Eine wunderschöne Kurzgeschichte über einen kompletten Neuanfang mit Reflexion über die vergangene (leider ungesunde) Beziehung. Es war romantisch, atmosphärisch und auf den wenigen Seiten habe ich sehr bei Wendy und Sam mitgefühlt. Auch den Schauplatz im Café aus dem Musikvideo zu Begin Again fand ich sehr gelungen!

Gabriella Santos de Lima: Red: Eine Geschichte in Format eines Artikels. Fand ich sehr eindrücklich und berührend geschrieben. Besonders die Autorinnenvita unter dem Artikel hat mich sehr glücklich gemacht, da sie den Weitergang der Geschichte erzählt. Sehr emotional und intensiv!

Anabelle Stehl: Paris: Eine sehr ruhige Geschichte, bei der die Lyrics des Songs sehr gut in die Geschichte verwoben wurden. Die Autorin schafft nicht nur schöne, stimmungsvolle Bilder, sondern zeigt auch auf, wie wichtig und emotional Freundschaften neben der romantischen Liebe sind.

Leandra Seyfried: seven: Für mich die größte Überraschung! Von der Autorin hatte ich vorher noch nichts gelesen, doch diese Geschichte sagte mir aufgrund der verträumten, melancholischen Sommerstimmung zu. Auch die Liebesgeschichte war wunderschön und ich war beinahe traurig, dass es kein ganzes Buch zu Heather und Lesley gibt.

Rabia Doğan: The Archer: Theaterschulen liebe ich als Schauplatz sehr. Diese Geschichte hat viel Wut und anxiety in sich (wie Taylors Song), weshalb sie mir nahe ging. Die Liebesgeschichte ging mir an einem Punkt ein wenig zu schnell voran, aber dennoch habe ich bei den beiden sehr mitgefühlt und hätte mir auch hier einen ganzen Roman vorstellen können.

Ruby Braun: I can do it with a broken heart: Ebenfalls eine Überraschung für mich. Auch von Ruby Braun habe ich noch nichts gelesen, aber wurde direkt von der mystischen Atmosphäre und dem verträumten Schreibstil mitgerissen. Tolles Ende und eine gelungene Abrechnung mit einem gewissen Charakter. Auch das Setting mochte ich sehr!

Zudem fand ich auch die Geschichten von Marina Neumeier und Sophia Como süß!

Fazit: Zwar sagten mir nicht alle Geschichten zu, aber die Geschichten, die mir gefielen, waren dafür umso berührender! Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin froh, zu dieser Anthologie gegriffen zu haben. Ebenso habe ich mich gefreut, dass es auch queere Geschichten gab! Für Swifties perfekt geeignet, aber auch für alle anderen Romance-Lesende! Ich vergebe hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2025

Erneut über den Dächern von Paris

Birds of Paris – Der verborgene Turm
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Erste Gedanken: Auch die Fortsetzung kann mit viel Tempo und Freundschaft überzeugen. Die Freundesgruppe wird mit deutlich mehr Gefahren konfrontiert und es geht rasant weiter. In meinen Augen steht der ...

Erste Gedanken: Auch die Fortsetzung kann mit viel Tempo und Freundschaft überzeugen. Die Freundesgruppe wird mit deutlich mehr Gefahren konfrontiert und es geht rasant weiter. In meinen Augen steht der zweite Teil dem Auftakt in nichts nach!

Das Cover: Diesmal um einiges wärmer und sonniger. Alex ziert auf dem zweiten Band das Cover und auch Pirou die Taube darf nicht fehlen. Es ist freundlich und sehr schwungvoll – passend zur Reihe! Dennoch finde ich das Mysteriöse vom ersten Cover noch ansprechender.

Meine Meinung: Um nicht allzu viel vorwegzunehmen, überspringe ich die Inhaltsangabe. Die Fortsetzung setzt jedoch genau da an, wo der erste Band aufhört und es geht direkt spannend weiter. Auch in diesem Band beweist Kathrin Tordasi, wie schön sie Freundschaften und Zusammenhalt schreiben kann und immer ein wenig Magie zwischen die Seiten verwebt. Die Geschichte kann durch Spannung und Schwung überzeugen. Dennoch hätte ich mir teilweise auch ein paar ruhige Momente gewünscht, in welchen die Freundschaften und emotionalen Augenblicke noch etwas mehr Raum bekommen hätten. Diese gab es zwar auch im Laufe der Geschichte (und sie haben mir so gut gefallen!), nur hätten sie gerne noch länger sein können. Das Ende hingegen hat es in sich und ich würde am liebsten direkt zum nächsten Band greifen!

Die Charaktere: Für mich weiterhin das Herz der Geschichte. Die Freundesgruppe ist mir im Laufe der beiden Bücher wirklich sehr ans Herz gewachsen. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und dennoch unterstützen sie sich alle bedingungslos. Auch die ganzen Zweifel und Unsicherheiten, die angesprochen werden, haben der Geschichte noch mehr Tiefe verliehen und mich mitfühlen lassen. Davon gerne im nächsten Band noch mehr!

Fazit: Ein aufregendes Abenteuer, nicht nur für die Kleinen! Von mir gibt es hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2025

Hätte dieses Buch in meiner Jugend gebraucht!

People Pleaser
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Erste Gedanken: Mit „People Pleaser“ hat Anna Dimitrova einen authentischen und vor allem wichtigen Jugendroman geschrieben. Es ist nicht nur unterhaltsam, sondern zeigt auch schleichend auf, wie eine ...

Erste Gedanken: Mit „People Pleaser“ hat Anna Dimitrova einen authentischen und vor allem wichtigen Jugendroman geschrieben. Es ist nicht nur unterhaltsam, sondern zeigt auch schleichend auf, wie eine Person sich selbst verlieren kann, wenn sie es allen Recht machen möchte.

Das Cover: Die Farbpalette ist total spannend gewählt und setzt unsere Protagonistin sehr ästhetisch in Szene. Ich mag es unglaublich gerne, da es unglaublich viele Kanten und Ecken zeigt, aber die unsichere Pose von Nina dem Ganzen etwas Verletzliches verleiht.

Die Handlung: Über Probleme reden hilft! Zumindest ist Nina in ihrer Freundesgruppe dieser Meinung und geht auch in Therapie. Seitdem jedoch ihre beste Freundin Teo eine harte Zeit durchmacht und sich niemandem mehr anvertraut, weiß sich Nina nicht mehr zu helfen. Nach den Ferien kommt dann auch noch Aleks in die Klasse, den Nina selbst als „Red Flag“ bezeichnet und der eine Auge auf ihre Freundin wirft. Als dann auch noch von Teo Seite Interesse besteht und die beiden sich annähern, muss Nina das Ganze selbst in die Hand nehmen: Sie muss Aleks therapieren, damit er gut genug für ihre beste Freundin ist…

Meine Meinung: Innerhalb kürzester Zeit war ich in der Geschichte angekommen und überrascht, wie schnell ich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Letztere waren definitiv das Herz der Geschichte und begeisterten mich mit ihrer Vielschichtigkeit und ihrem Mut zu Fehlern. Ich flog förmlich durch die Geschichte und gegen Ende konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, als sich alle Geschehnisse zusammenspitzen und das Ausmaß von Ninas Aktionen öffentlich wurde. Einzig beim Ende hätte ich mir dann eine etwas kompliziertere Auflösung gewünscht, da sich alles doch recht schnell fügte, obwohl es sich lange angestaut hatte.

Die Charaktere: Es war wirklich bewundernswert, dass es bei jeder Person eine Eigenschaft (teilweise auch mehrere gab), die mich aufgeregt hat, ich ihnen trotzdem nie böse sein konnte, weil ich genau wusste, woher es kam und ich wollte, dass sie an sich arbeiteten. Nina ist eine komplexe Protagonistin, bei der ich mitgefiebert hatte, ihr aber zwischendurch auch so gerne einen Spiegel vorgehalten hätte. Dennoch war ihre Entwicklung bewundernswert, selbst wenn die Realisation schmerzhaft war. Doch auch Teo, Aleks und vor allem Finn habe ich mit all ihren Problemen und Ecken und Kanten ins Herz geschlossen – die einen schneller als die anderen, aber dadurch nicht weniger.

Fazit: Ein wirklich gelungener Jugendroman mit ernstem Unterton, der jedoch nicht herunterzieht. Einzig das Ende ging mir zu schnell. Gleichzeitig kann ich mir auch vorstellen, dass es somit noch ermutigender für die Leser:innen ist, über Probleme zu reden und das die Botschaft sein soll! Von mir gibt es hier 4/5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Kurzweilig, niedlich und gesellschaftskritisch

Purple Clouds - Honeymoon
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Bereits die Van-Day-Reihe und die Berlin-Night-Reihe von Mounia Jayawanth konnten mich von der Autorin überzeugen. Purple Clouds – Honeymoon steht den beiden Reihen in Nichts nach und reiht sich in die ...

Bereits die Van-Day-Reihe und die Berlin-Night-Reihe von Mounia Jayawanth konnten mich von der Autorin überzeugen. Purple Clouds – Honeymoon steht den beiden Reihen in Nichts nach und reiht sich in die humoristischen, aber gleichzeitig stets kritischen Liebesromane der Autorin ein.

Das Cover: Sehr pastellfarben, sehr niedlich – ich mag es unglaublich gern. Meistens bevorzuge ich Covern ohne Menschen, doch der Illustrationsstil gefällt mir in diesem Fall sehr gut!

Die Handlung: Debbies Traum geht endlich in Erfüllung: sie darf in der Redaktion ihres Lieblingsmagazins – Purple Cloud Magazin – arbeiten. Jedoch hätte sie nicht damit gerechnet, dass nach nur wenigen Tagen ihr gut gehütetes Geheimnis herauskommen würde. Deb hat vor vier Jahren geheiratet – zum Ehemann seit dem Tag der Hochzeit jedoch keinen Kontakt mehr. Als sie dann auch noch einen Artikel dazu verfassen soll, warum sie so früh als junge Frau geheiratet hat und ihr dann auch noch besagter Ehemann wieder über den Weg läuft, ist das Chaos perfekt. Nun müssen sich die beiden wieder zusammenraufen und stellen fest, dass die Chemie nach all den Jahren noch immer stimmt…

Meine Meinung: Wer nach einer niedlichen Liebesgeschichte und dennoch ernsten Untertönen sucht, kann mit dieser Geschichte nichts falsch machen. Ich habe mich durchgehend unterhalten gefühlt, mitgefiebert und gleichzeitig auch Einblicke in bestimmte Lebensbereiche bekommen, die ich noch nicht so oft in diesem Genre hatte. Ich konnte die Geschichte kaum aus der Hand legen und merkte, wie viel Spaß ich beim Lesen hatte. Mounia hat wirklich Fingerspitzengefühl, Situationen roh und nahbar zu schildern. Es ist vermutlich nicht der poetischste Schreibstil, aber dafür sehr ehrlich. Dennoch wurden mir im Laufe der Geschichte ein wenig zu viele Themen angesprochen, die aber nicht immer zufriedenstellend zu Ende geführt wurden. Alle angesprochenen Themen fand ich unglaublich wichtig – jedoch hätte mir der Fokus auf eine kleinere Menge mit einem runderen Abschluss mehr zugesagt.

Die Charaktere: Mounia schreibt nicht nur schöne Liebesgeschichten, sondern noch schönere Freundschaften. Ich habe die WG und die gesamte Freundesgruppe unglaublich gerne durch die Geschichte verfolgt und freue mich daher umso mehr auf die Folgebände, in denen einige Nebencharaktere dann die Hauptrolle einnehmen werden. Deb und Emorys Geschichte war mit viel Schmerz begleitet, aber war dennoch nicht zu schwer, sondern sehr liebenswert.

Fazit: Gute Unterhaltung trifft hier auf Gesellschaftskritik. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände und vergebe hier 4/5 Sternen, da ich mit bei einigen Themen noch einen runderen Abschluss gewünscht hätte.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.02.2025

Ereignisreicher und dynamischer Reihenauftakt!

Birds of Paris – Das magische Pendel
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Kathrin Tordasis Kinderbücher sind für mich immer eine gute Portion Fantasie und ganz viel Freundschaft und Abenteuer. Auch in „Birds of Paris“ lässt sich all das wiederfinden. Mit schneller und dynamischer ...

Kathrin Tordasis Kinderbücher sind für mich immer eine gute Portion Fantasie und ganz viel Freundschaft und Abenteuer. Auch in „Birds of Paris“ lässt sich all das wiederfinden. Mit schneller und dynamischer Erzählweise führt die Autorin durch das Geschehen und lässt bei all der Spannung kaum Zeit zum Durchatmen. Nach diesem Band ist der zweite Teil ein Muss!

Das Cover: Sehr lebhaft und farblich angenehm. Es versprüht eine Aufbruchstimmung, als würden die Betrachtenden die Protagonistin direkt mit auf ihr Abenteuer begleiten wollen. Ich finde es für die Zielgruppe sehr ansprechend und passend gestaltet!

Die Handlung: Eine Freundesgruppe zu finden fiel Léa schon immer schwer. Doch wie soll sie auch Kontakte knüpfen, wenn sie ständig mit ihrer Mutter in eine andere Stadt zieht? Seit Kurzem wohnt sie in Paris und gerät bereits an einem ihrer ersten Tage in mysteriöse Situationen. Warum kann das eine gleichaltrige Mädchen mit Tauben sprechen? Und warum vertraut sie ihr ein wichtiges Notizbuch an, obwohl sie sich zuvor noch nie über den Weg gelaufen sind? Eine Entführung führt zum anderen und plötzlich findet Léa sich in der magischen Unterwelt von Paris wieder…

Meine Meinung: Da ich bisher beinahe alle Bücher der Autorin gelesen habe (und die Fehlenden auf meiner Leseliste stehen habe), musste ich auch diese Geschichte lesen. Mit meinen Mitte zwanzig zähle ich vermutlich nicht mehr zur direkten Zielgruppe des Buches, dennoch bin ich der Meinung, dass Lesebegeisterte für Kinderbücher nie zu alt werden! Bei dieser Geschichte tat ich mich anfangs jedoch ein wenig schwer. Der Beginn ist sehr schnell und ich wurde direkt ins Geschehen hineingeworfen. Das hat durchaus für Spannung gesorgt, mir aber auch zu wenig Zeit gegeben, mich in die Geschichte einzufinden (was ich persönlich sehr mag). Doch nach einigen Kapiteln konnte ich mich an die Charaktere und das magische System gewöhnen und hatte wirklich viel Freude beim Lesen. Neben der sehr spannungsgeladenen Geschichte blieb auch ein bisschen Zeit für einige herzerwärmende Szenen, von denen ich mir gerne noch mehr gewünscht hätte. Besonders gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und las es beinahe in einem Rutsch. Das Ende könnte fieser nicht sein, weswegen ich dringend Band 2 lesen möchte!

Die Charaktere: Léa ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie ist ein aufmerksames Kind, offen und unglaublich mutig. Sie hat Probleme Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen, da sie so oft mit ihrer Mutter umzieht, doch das ändert sich, sobald sie auf eine Gruppe von Straßenkindern trifft. Die gemeinsamen Szenen der Charaktere waren wirklich sehr berührend und der Zusammenhalt herzerwärmend. Ich konnte zu jeder einzelnen Person einen Bezug aufbauen und war beeindruckt, dass bei der recht kurzen Buchlänge jeder Charakter genug Raum bekommen hat. Doch besonders Piou (eine Taube) konnte mich begeistern!

Fazit: Ein spannender und aufregender Auftakt, der nicht nur unterhält, sondern auch Raum für Freundschaft und das Eingestehen und Akzeptieren von Schwäche lässt. Ich hätte mir am Anfang gerne noch ein paar Seiten mehr gewünscht und gerne noch ein paar ruhige Momente, aber ich sehe es eher als positiv, dass ich mir noch mehr Seiten gewünscht hätte. Von mir gibt es hier 4/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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