Wir hatten uns „Bakabu und die Kostüm-Party“ gewünscht, weil wir dachten, uns so schon mal auf die 5. Jahreszeit einstimmen zu können. Doch es kam anders …
Nach der Lektüre habe ich herausgefunden, dass ...
Wir hatten uns „Bakabu und die Kostüm-Party“ gewünscht, weil wir dachten, uns so schon mal auf die 5. Jahreszeit einstimmen zu können. Doch es kam anders …
Nach der Lektüre habe ich herausgefunden, dass Bakabu bereits eine beträchtliche Reihe ist. In Österreich scheint der kleine Ohrwurm sehr bekannt zu sein. Ich hatte bis dato noch nie etwas von ihm gehört.
Da wir mit den Figuren nicht vertraut waren, hätte ich mir eine kurze Vorstellung auf der Umschlagseite gewünscht. Immerhin kommen in der Geschichte 7 Charaktere vor:
- Bakabu, ein Ohrwurm
- Mimi Lou, eine durchgeknallte Knallfröschin mit Sprachproblem
- Charlie Gru, eine ängstliche Tontaube, die stottert und die Wortanfänge manchmal verdreht
- Onkel Kornett, eine Ohrmuschel
- Ukuleila, eine schrille Grille
- Jack Embalo, ein maulender Maulesel
- Camillo, ein Klang-Chamäleon
Die meisten kann man gut erkennen - spätestens dann, wenn gesagt wird, was sie sind.
Onkel Kornett haben wir bis zum Schluss nicht erkannt. Es wird nur in einem Nebensatz gesagt, dass sich die Freund*innen beim Nebelhorn der Ohrmuschel treffen. Wir haben „Ohrmuschel“ jedoch nicht mit „Onkel Kornett“ verbunden. Erst während meiner Recherche wurde uns dies klar.
Hinzu kommt, dass wir noch immer nicht verstehen, was ein Klang-Chamäleon sein soll. Meine Nachforschungen diesbezüglich haben nichts ergeben. Und der Satz „Klang-Chamäleons ändern ihre Farbe, wenn sie pfeifen.“ hat uns ebenso wenig weitergebracht. Vielleicht ist es der Fantasie des Autors entsprungen.
Am meisten hat mein Kind aber die Anleitung zum Pfeifen gestört. Sie selbst kann es bereits. Hat es irgendwann von sich aus gewollt und probiert, bis sie es konnte. Mit der Anleitung im Buch (Lippen wie ein O formen und Zunge an die unteren Zähne) klappt es keinesfalls. Wir haben es mit mehren Personen ausprobiert, aber nach diesem Hinweis ist es niemanden gelungen. (wir haben die Zunge alle an den oberen Zähnen)
Die Bilder sind bunt und platzeinnehmend. Es gibt wenige Details zu entdecken, die zum Verweilen einladen. Die Illustrationen sind sehr klar und fokussiert, um sie auch in einer großen Kinderrunde ansehen zu können.
Lediglich auf den letzten beiden Seiten passen Bild und Text nicht ganz zusammen, denn „es wird schon dunkel“ und trotzdem ist der Himmel noch weiß und hellblau.
Ansonsten fanden wir die Geschichte wirklich süß.
Niemand wird ausgeschlossen. Alle helfen sich gegenseitig. Es gilt das Motto: Probiere es, bis du es kannst.
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