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Veröffentlicht am 30.03.2026

Zwischen Portal-Fantasy und verpasstem Funken

Die Pforten von Lopahr
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Inhalt
Bei ihrer Reise nach Bali stößt Rachel nicht nur auf ihren unheimlich gut aussehenden Stiefcousin Cayl, sondern auch auf eine gefährliche Parallelwelt, die sie nicht wieder so schnell hergeben will. ...

Inhalt
Bei ihrer Reise nach Bali stößt Rachel nicht nur auf ihren unheimlich gut aussehenden Stiefcousin Cayl, sondern auch auf eine gefährliche Parallelwelt, die sie nicht wieder so schnell hergeben will. Ein Pakt soll ihr dabei helfen, zurückzufinden, doch ob das der richtige Weg war, wird sich herausstellen.

Meine Meinung
Neben Rachel und Cayl lernen wir in der Welt von Lopahr noch viele andere Figuren kennen, die Rachel auf ihrem Weg begleiten werden. Allerdings hatte ich bei ihnen das Gefühl, dass sie alle relativ oberflächlich bleiben und wir gar nicht so viel von ihnen erfahren. Ähnlich sieht es auch bei Cayl aus, der bis auf kleine Neckereien ziemlich verschlossen bleibt und wenig von sich preisgibt. Rachel ist gefühlt manchmal ein sehr naives Mädchen und kommt im nächsten Moment doch ziemlich gut "alleine" klar. Leider konnte ich ihre Gefühle zu Cayl so gar nicht nachvollziehen, mir hat die Begleitung im Verlieben-Prozess gefehlt. Sie sagt gern, wie gut er aussieht, aber an ihren Gefühlen konnte ich nicht so richtig teilhaben. Der Romance-Anteil in der Geschichte ist also eher überschaubar, auch wenn es ein zwei Szenen gibt, in denen sich etwas anbahnen wollte, dafür begleiten wir die Charaktere eher auf ihrer Reise zurück zur Pforte.
Dann gab es einen Punkt, den ich einfach inhaltlich nicht verstanden habe, daher hier eine Mini-Spoilerwarnung, auch wenn ich versuche, so wenig wie möglich zu verraten: An einem Punkt erhält sie ein zeitliches Limit und wenig später wird dieses Limit einfach komplett ignoriert und sie kann tagelang durch die Welt streifen. Ich habe leider nicht mitbekommen, ob das an ihrer Form lag und damit erklärt wurde, was ich dann anscheinend überlesen habe, oder ob das einfach ignoriert wurde, ich habe jedenfalls bei vielen Zeitangaben ihrer Reise ständig darüber gegrübelt.
Bali als Handlungsort stand nur am Anfang der Geschichte und wurde kaum ausgebaut, was ich aber auch okay fand. Lopahr dagegen fühlt sich an wie eine tatsächliche parallele Welt, mit ähnlichen Elementen zur Erde, nur ein paar mystischen Figuren mehr und zusätzlicher Magie.
Ansonsten gibt es handlungstechnisch immer mal wieder neues zu entdecken und das Magie-System ist auch nicht das einfachste, ebenso ist es immer mal wieder spannend und dem Schreibstil der Autorin konnte ich ansonsten auch gut folgen.
Trotzdem hat mich die Geschichte letztendlich nicht so richtig überzeugen können. Ich bin mir trotz Cliffhanger daher unschlüssig, ob ich die Reihe fortsetzen möchte.

Fazit: Eine spannende Portal-Fantasy mit interessantem Magiesystem, die jedoch durch oberflächliche Figuren, wenig fühlbare Romance und einen irritierenden Logikbruch (der meiner Lesekompetenz geschuldet sein könnte) hinter ihren Möglichkeiten bleibt.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Dunkle Weissagung, blasse Umsetzung

Bloodsong 1. Odines Prophezeiung
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Inhalt
Wie jedes andere edle Mädchen im Reich erhält auch Odine nach ihrem 18. Geburtstag eine Prophezeiung, die ihr Leben bestimmen wird. Doch ihr Orakelspruch fällt so düster aus, dass sie vom Hof und ...

Inhalt
Wie jedes andere edle Mädchen im Reich erhält auch Odine nach ihrem 18. Geburtstag eine Prophezeiung, die ihr Leben bestimmen wird. Doch ihr Orakelspruch fällt so düster aus, dass sie vom Hof und sogar vor ihrer eigenen Familie fliehen muss. Ihr Reitlehrer Dariel verhilft ihr dabei zur Flucht, doch unterwegs stoßen sie auf eine Blutjägerin, die von ihrem Ziehvater beauftragt wurde, statt eines Monsters dieses Mal Odine zu jagen...

Meine Meinung
Den Schreibstil der Geschichte fand ich gar nicht schlecht, erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Odine und der Blutjägerin Oona. Leider waren mir die Namen die Geschichte über zu ähnlich, sodass ich immer wieder Schwierigkeiten hatte mir zu merken, welcher Name zu wem gehört.
Die Entwicklung von Oona fand ich ganz spannend, bei Odine dagegen hätte ich mir mehr davon gewünscht.
Spannungstechnisch kann ich mich irgendwie nicht richtig entscheiden, ob es mir genug oder zu wenig war, immerhin habe ich das Buch zu Ende gelesen, aber am Ende hat es sich angefühlt, als wäre kaum etwas passiert.
Leider hat sich für mich auch bis zum Ende keinerlei Zusammenhang zwischen Odines Weissagung, ihrer Verbindung und der Jagd durch Oona und Marus auf sie erschlossen, wäre das erklärt (oder zumindest mehr und besser angedeutet) worden, wäre es sicherlich spannender gewesen und ich hätte gern noch den zweiten Teil gelesen.

Fazit: So richtig abgeholt hat mich die Geschichte leider nicht.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Nette Idee, allerdings etwas holprige Umsetzung

Of Ash and Fire – Rise of the Phoenix
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Inhalt
Die junge Ava jobbt in einem Antiquitätengeschäft, während ihre Tante sie dazu drängt, sich endlich um ihre Zukunft zu bemühen. Dann jedoch stößt sie bei Nachforschungen auf ein geheimnisvolles ...

Inhalt
Die junge Ava jobbt in einem Antiquitätengeschäft, während ihre Tante sie dazu drängt, sich endlich um ihre Zukunft zu bemühen. Dann jedoch stößt sie bei Nachforschungen auf ein geheimnisvolles Notizbuch und wird außerdem noch von unheimlichen Schattenwesen verfolgt. Sie ahnt nicht, dass ein dunkler Orden auf der Suche nach ihr ist…

Meine Meinung
Den Schreibstil an sich fand ich zum Lesen ganz gut, allerdings hat mir die Schnelligkeit in der Handlung nicht ganz so gut gefallen. Zunächst weiß Ava nichts mit sich, ihren Albträumen und dem Tod ihrer Eltern anzufangen. Dann kommt es zu merkwürdigen Vorkommnissen, sie findet sich im Kampf der beiden gegnerischen Parteien wieder und gefühlt ist es zwei Tage später schon wieder alles vorbei.
Sie lebt in Frankfurt, allerdings haben gefühlt alle handelnden Personen englische Namen (oder sogar Verbindungen zu Großbritannien) und ab und zu werden Straßennamen und Orte in die Handlung eingeworfen, ohne dass diese großartig etwas beitragen - das Ganze hätte auch in Berlin oder London spielen können.
Die Gefühle, die Ava angeblich für die geheimnisvolle Yana entwickelt, sind mir auch definitiv vieeeel zu kurz gekommen - gefühlt wurde es nur mal in ein paar Nebensätzen erwähnt.
Ansonsten fand ich die Idee hinter der Geschichte mit dem inneren Phönix ganz spannend, ebenso die Antagonistin - wären sie nur nicht ebenfalls so kurz gekommen.

Fazit: Spannende Idee, die aber nicht an den Handlungsort angepasst war und zudem viel zu schnell abgehandelt wurde.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Unterhaltsam, aber nicht komplett überzeugend

A Midsummer's Nightmare
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Inhalt
Während die Proben für die alljährliche Shakespeare Aufführung am Murray-College laufen, sind vier der beteiligten Studierenden urplötzlich in merkwürdige Ereignisse verwickelt. Zusätzlich zum allgemeinen ...

Inhalt
Während die Proben für die alljährliche Shakespeare Aufführung am Murray-College laufen, sind vier der beteiligten Studierenden urplötzlich in merkwürdige Ereignisse verwickelt. Zusätzlich zum allgemeinen Prpfungsstress müssen sie nun herausfinden, welche Geister am College ihr Unwesen treiben und was dahinter steckt...


Meine Meinung
Ich habe die Geschichte gehört und fand den Sprecher sehr angenehm.
Im ersten Drittel gab es zwar recht viele Ereignisse, dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass die Geschichte nur etwas vor sich hin plätschert und noch gar nicht wirklich begonnen hat.
Ari als Hauptcharakter, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, war mir recht sympathisch. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass Aris Emotionen entweder kaum herauskommen oder nicht gut genug dargestellt waren. So hat sich die anbahnende Liebesgeschichte für mich überhaupt nicht danach angefühlt (obwohl ich die andere Person auch mochte).
Die dargestellte Diversität in verschiedenen Ausprägungen hat mir gut gefallen, insbesondere wie aufgezeigt wurde, was den Alltag unter weißen Cis-Menschen erschwert.
Der Fantasy-Anteil und die Spannung im späteren Teil der Geschichte haben mir gut gefallen, weil lange nicht klar war, wer in welchem Maß betroffen und beteiligt war.
Insgesamt konntd die Geschichte mich nicht wirklich überzeugen, hat mich aber trotzdem ganz gut unterhalten.


Fazit: Interessanter Ansatz mit diversen Charakteren und Fantasy-Anteil, der nicht komplett überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Späte Spannung und etwas farblose Charaktere

Nightowls
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Inhalt
Nyx und James sind Nachtboten und versuchen, die Ursache für die bevorstehende Apokalypse zu finden, um sie doch noch zu verhindern. Auf der Suche nach dem Chaosträger müssen die beiden sich nicht ...

Inhalt
Nyx und James sind Nachtboten und versuchen, die Ursache für die bevorstehende Apokalypse zu finden, um sie doch noch zu verhindern. Auf der Suche nach dem Chaosträger müssen die beiden sich nicht nur mit den Agenten eines feindlichen Ordens auseinandersetzen, sondern auch mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit...

Meine Meinung
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was dabei hilft, einen Einblick in die veschiedenen Storylines zu erhalten. Leider konnte es mir nicht so richtig dabei helfen, mit den Charakteren warm zu werden. Auch wenn ich sie nicht schrecklich fand, waren mir weder Nyx noch James (oder einer der anderen Charaktere) wirklich sympathisch. Gefallen hat mir, dass hier queere Beziehungen angedeutet wurden, das hätte aus meiner Sicht aber durchaus vertieft werden können.
Den Schreibstil fand ich in Ordnung, auch wenn ich merkwürdig fand, wie mit Zeitsprüngen in der Geschichte umgegangen wurde.
So richtig spannend wurde es dann irgendwie auch erst im letzten Drittel der Geschichte und die Auflösung, wer und wie für das Chaos verantwortlich ist, war dann doch überraschend und gut gelöst, aber wie das Abwenden der Apokalypse funktioniert hat, habe ich nicht so ganz verstanden.
Interessant wäre für mich noch gewesen, mehr über die Tagboten, insbesondere ihre Fähigkeiten, und den Orden zu erfahren.

Fazit: Nette Idee, allerdings waren mir die Protas nicht sympathisch genug und die Spannung kam etwas spät.

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