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Katjuschka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Engelsbrunn

Neues Glück im kleinen Friseursalon
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Sie hat keine Ahnung, was sie auf der Flucht vor ihrem alten Leben in den verträumten Ort Engelsbrunn im Odenwald geführt hat.
Doch als die junge Friseurin Hanne den gemütlichen 50er-Jahre-Friseursalon ...

Sie hat keine Ahnung, was sie auf der Flucht vor ihrem alten Leben in den verträumten Ort Engelsbrunn im Odenwald geführt hat.
Doch als die junge Friseurin Hanne den gemütlichen 50er-Jahre-Friseursalon am Marktplatz sieht, der zu verpachten ist, kann sie nicht widerstehen.
Zwischen liebenswerten, teils kauzigen Dorfbewohnern, einer Kuh auf dem Sprung zur Modelkarriere und nicht zuletzt einem feschen Dorfpolizisten scheint sie ihr Glück zu finden.
Vorausgesetzt, die Schrecken der Vergangenheit holen sie in ihrer neuen Heimat nicht ein...

Das ich mir dieses Buch trotz des etwas albernen Covers gekauft habe, lag am Handlungsort Odenwald, denn dort lebt ein Teil meiner Familie.
Außerdem klang auch die Story ganz lustig.
Von Elizabeth Horn kannte ich bisher nur ihre Gardasee-Krimis, nun also Komödie?
Hanne ist von Anfang an sehr sympathisch, warum und vor wem sie sich in dem kleinen und abgelegenen Ort zu verstecken versucht - und das will sie ganz offensichtlich - ist lange nicht klar. Man ahnt es höchstens.
Salon-Inhaber Elmar ist der erste von verschiedenen liebenswerten Engelsbrunnern, die Hanne und die Leser(innen) kennen- und lieben lernen.
Der ganze Ort scheint irgendwie wie aus der Welt gefallen zu sein - und das ganz ohne schnarchig zu wirken.
Mit verschiedenen Events und frischen Ideen gelingt es Hanne dem etwas plüschigen Salon ein neues Image zu verpassen, zieht dabei aber leider auch über Engelsbrunns Grenzen hinaus Aufmerksamkeit auf sich. Und das scheint ihr Angst zu machen...
Den Wettbewerb "Hessens Next Top-Kuh" von HitRadio FFH hat es übrigens wirklich einmal gegeben. Die Gewinnerin damals hieß übrigens tatsächlich Elvira.
Ein liebenswerter kleiner Roman mit sowohl lustigen, als auch ernsten Tönen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Jersey - Liebe

Das alte Kapitänshaus – Inselsehnsucht
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Vollkommen unerwartet erben Lilly, Rose und Jasmin das Gästehaus ihrer Mutter auf der malerischen Insel Jersey.
Die Bedingung: Jede von ihnen muss die Pension mindestens drei Monate allein führen, bevor ...

Vollkommen unerwartet erben Lilly, Rose und Jasmin das Gästehaus ihrer Mutter auf der malerischen Insel Jersey.
Die Bedingung: Jede von ihnen muss die Pension mindestens drei Monate allein führen, bevor sie das Haus verkaufen dürfen.
Lilly übernimmt als Erste.
Während sie sich durch den Hotelalltag kämpft, findet sie überraschend Gefallen daran, Gastgeberin zu sein.
Doch dann taucht Simon auf - der Mann, der ihr einst das Herz brach - , und alles droht aus den Fugen zu geraten.
Kann Lilly ihre Vergangenheit hinter sich lassen und die Pension retten?

Dieser erste Teil der Trilogie beginnt zuerst etwas traurig mit dem Tod der Mutter.
Aber dann wandelt sich die Handlung in eine zauberhafte Geschichte rund um das fiktive Gästehaus in Saint Aubin auf Jersey.
Lilly, die jüngste der Schwestern, steht im Mittelpunkt der Geschehnisse.
Sie ist als erste bereit die 3 Monate das Gästehaus zu leiten und lernt dabei sehr schnell, dass dies gar nicht so einfach ist.
Zum Glück hat Lilly alte und neue Freunde, die ihr zur Seite stehen.
Könnte sie, nachdem sie einige Jahre rastlos durch Europa gereist war, nun ausgerechnet auf Jersey ihren Heimathafen haben?
Ihre große Liebe Simon, den sie über die Jahre vergessen wollte, möchte heute ihr Freund sein.
Kann das gut gehen?

Die Geschichte um Lilly und das alte Kapitänshaus war für mich wie eine Rückkehr auf meine persönliche Trauminsel Jersey.
Ich kenne fast alle im Roman erwähnten Orte und Plätze von einem Aufenthalt im Jahr 2023.
Auch ich saß z.B. im Restaurant am Leuchtturm, bin durch die King Street geschlendert, bei Ebbe zum Elizabeth Castle gelaufen, habe am Yachthafen die Boote angeschaut.
Mein Highlight aber ist und bleibt der Traumstrand St. Brelades Bay!
Auch wenn die deutsche Besatzung während des Krieges auf Jersey ihre Spuren hinterlassen hat und noch immer ein großes Thema ist, sind deutsche Besucher heute willkommene und gern gesehene Gäste.
Ich habe mich sehr schnell in diese wunderschöne Insel und ihre unfassbar netten und freundlichen Menschen verliebt und möchte unbedingt noch einmal dorthin reisen!
Bis es soweit ist lese ich noch die weiteren Teile der Jersey-Trilogie von Anne Labus und träume mich nach St. Helier.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Teil 2 der Reihe

Rumkugeln bis zum Tod. Ein Hansel & Pretzel Krimi
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Nicht nur im Café Hansel & Pretzel liegt Weihnachtsstimmung in der Luft: Die kanadische Stadt Kitchener veranstaltet einen Christkindlmarkt nach deutschem Vorbild.
Doch die festliche Idylle wird jäh zerstört, ...

Nicht nur im Café Hansel & Pretzel liegt Weihnachtsstimmung in der Luft: Die kanadische Stadt Kitchener veranstaltet einen Christkindlmarkt nach deutschem Vorbild.
Doch die festliche Idylle wird jäh zerstört, als Santa Claus mit einem Messer im Rücken gefunden wird.
Der Mordfall lässt Linns lang ersehnte Verabredung mit dem charmanten Polizeiinspektor Bas van de Groot platzen.
Doch einfach abwarten und Tee trinken? Das ist nichts für Linn.
Aus Neugier beginnt sie, selbst Nachforschungen über den ermordeten Weihnachtsmann anzustellen.
Sein vermeintlich perfektes Leben ähnelt einem Baumkuchen: Je mehr Schichten sie freilegt, desto dunkler werden seine Geheimnisse.
Und ganz nebenbei findet sie heraus, warum Bas plötzlich keine Zeit mehr für sie hat...

Ein zweiter Krimi-Snack, den beThrilled für 99 Cent zum Download angeboten hatte.
Kurze Kapitel mit verschiedenen Verdächtigen und Motiven laden zum miträtseln ein.
Tatsächlich fand ich diesen Teil interessanter als den Reihen-Auftakt!
Im Anhang gibt es noch 3 Rezepte aus dem leckeren Angebot der Bäckerei.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Wer braucht Sylt, wenn man nach Amrum fahren kann?

Der Duft von Kuchen und Meer
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Ein Haus auf Amrum! Und das will Oma Undine ihr schenken? Maren kann ihr Glück kaum fassen.
Seit ihr Lebensgefährte vor vier Jahren starb, hat die alleinerziehende Mutter es nicht leicht.
Und jetzt tun ...

Ein Haus auf Amrum! Und das will Oma Undine ihr schenken? Maren kann ihr Glück kaum fassen.
Seit ihr Lebensgefährte vor vier Jahren starb, hat die alleinerziehende Mutter es nicht leicht.
Und jetzt tun sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten auf.
Mit ihrer sechsjährigen Tochter reist die Konditorin auf die bezaubernde Nordseeinsel.
Das Reetdachhaus gleich hinter den Dünen begeistert die beiden sofort.
Als sie im Gartenschuppen auf einen wunderschönen verstaubten Backtisch stoßen, haben Maren und Leni schon den Duft von Vanille und Butter in der Nase.
Doch dann macht Omas Bruder Ocke ihnen klar, dass sie auf Amrum nicht erwünscht sind.
Maren möchte die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht bringen.
Warum hat Oma Undine damals Hals über Kopf die Insel verlassen und ist nie zurückgekehrt?
Bei der Suche nach Antworten lernt Maren neben ihrer neuen Verwandtschaft auch den Insulaner Mattes kennen.
Kann die Insel ein Neuanfang sein?
Für ihre Tochter, für sie selbst - und für ihr Herz, das sich mit jedem Atemzug, mit jedem Blick auf Wasser und Horizont weiter öffnet?

Ein weiterer Küstenroman von Anne Barns!
Wieder gespickt mit leckeren Backrezepten?

Maren sorgt seit dem plötzlichen Tod ihres Partners allein für ihre kleine Tochter Leni, unterstützt wird sie von ihrer Oma Undine.
Das diese eine Haus auf Amruf besitzt ist für Maren völlig neu!
Noch lebt Undines Tante Gesche dort, aber sie will nun ausziehen.
Jetzt soll also Maren das Haus bekommen und entscheiden ob es verkauft oder vermietet werden soll.
Dazu reisen Maren und Leni nach Amrum um das Haus in Augenschein zu nehmen.
Undine selbst war seit über 50 Jahren nicht auf Amrum, hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie.
Was ist in der Vergangenheit passiert, dass Undine dieses Teil ihres Lebens vor Tochter und Enkelin verschwiegen hat?
Maren will ergründen was geschehen ist und wenn möglich Undine mit ihrem Bruder versöhnen.

Ich mag die Bücher von Anne Barns, denn sie sind immer eine kleine literarische Reise an Ost- oder Nordsee, zusammen mit Protagonist(inn)en, die man gern auf einen Klönschnack treffen möchte.
Die Geschichten sind natürlich ein wenig vorhersehbar, aber zum Glück nicht kitschig.
Maren vermisst ihren Florian noch immer, die Trauer dominiert aber nicht ihr Leben, was ich sehr gut beschrieben fand.
Die sich anbahnende Romanze mit Mattes ist keine Herz über Kopf Geschichte, sondern entwickelt sich realistisch langsam.
Die kleine Leni ist einfach nur zauberhaft!
Ich mochte den kleinen Exkurs in Sachen Öömrang, dem nordfriesischen Dialekt von Amrum, vermittelt er doch sehr viel sympathischen Lokalkolorit.
Und natürlich gibt es im Anhang auch wieder die Rezepte der im Buch erwähnten Köstlichkeiten zum nachbacken.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Mehr als eine Zugfahrt

In einem Zug
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Eine Geschichte mit im Prinzip nur zwei Protagonist(inn)en in einem überschaubaren Raum hat definitiv den Charakter eines Kammerspiels.
Das funktioniert in einem Hörbuch bestimmt besser als gelesen - denke ...

Eine Geschichte mit im Prinzip nur zwei Protagonist(inn)en in einem überschaubaren Raum hat definitiv den Charakter eines Kammerspiels.
Das funktioniert in einem Hörbuch bestimmt besser als gelesen - denke ich mir zumindest.
Und Schauspieler Christian Berkel spricht die aus der Sicht von Eduard Brünhofer erzählte Handlung gekonnt ein.
Ich habe die 5 1/2 Stunden an einem Freitagabend in einem Zug (das Wortspiel drängt sich geradezu auf) durchgehört.
Startet die "gemeinsame" Reise zuerst mit nur leichtem Geplänkel, gewinnen die Gespräche der beiden immer mehr an Tiefe.
Eine berufsbedingt "typische" Wortwahl, bei der ein Gesprächspartner permanent das Gefühl haben würde therapiert zu werden, blieb bei Catrin zum Glück aus. Zumindest größtenteils.
Trotzdem (oder deswegen?) habe ich bei ihr ständig zwischen interessant und etwas anstrengend geschwankt.
Brünhofer war mir sehr sympathisch - bis auf seine leicht krankhafte Affinität zu Alkohol, das fand ich doch mehr als seltsam.
Den Dialogen (und gleichzeitig den Gedanken Brünhofers) zu folgen war sehr unterhaltsam und regen stellenweise zum nachdenken an.
Was hätte ich zu den teils sehr privaten Fragen von Catrin geantwortet?
Je näher der Zug dem Ziel München kam, desto sicherer wurde ich, dass Catrin etwas vor Brünhofer verbirgt.
Tatsächlich war das Ende überraschend, wenn auch ganz anders als von mir vermutet.
In "In einem Zug" findet sich etwas vom Charme von "Gut gegen Nordwind" wieder und eignet sich als Hörbuch ganz hervorragend für eine längere Zug- oder Flugreise.

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