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Veröffentlicht am 17.07.2025

Gran.di.os!!!

All Better Now
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"All Better Now" hat mich im besten Sinne umgehauen: sowohl die aufgeworfenen philosophischen Fragen als auch die reine Spannung, die sich im Verlauf der Erzählung immer mehr zuspitzt, hatte ich so ehrlich ...

"All Better Now" hat mich im besten Sinne umgehauen: sowohl die aufgeworfenen philosophischen Fragen als auch die reine Spannung, die sich im Verlauf der Erzählung immer mehr zuspitzt, hatte ich so ehrlich gesagt nicht erwartet.

Angesprochen hat mich zunächst die Prämisse:

Ein Virus geht um. Wer den Ausbruch der durch das Virus verursachten Erkrankung überlebt, sieht die Welt nicht nur mit anderen Augen, sondern ist zudem glücklich und zufrieden. Das hat Auswirkungen, die die (Wirtschafts-) Welt in ihren Grundfesten erschüttert, denn die "Genesenen" kaufen weniger, bieten unentgeltliche Unterstützung und so weiter. Das mobilisiert VerfechterInnen des Status quo. Sie suchen nach einem Gegenmittel.

Mir hat vor allem die Umsetzung gefallen. Es gibt zwar reichlich Plakatives, gleichzeitig lässt Neal Shusterman seinen LeserInnen aber viel Freiraum, sich selbst Gedanken zu machen. Er liefert keine einfachen Antworten. Shusterman ist schlau genug, zwar verschiedene Pole zu liefern - die Genesenen und deren GegnerInnen -, er liefert aber auch allerlei Grautöne. Die Utopie in Form der Genesenen und ihrer Handlungsweisen wird ebenso immer wieder in Frage gestellt wie der Status quo.

Dank dieser Grautöne und Infragestellungen sind die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar. Insbesondere Mariel stellt eine Identifikationsfigur dar, die (menschliche) Widersprüchlichkeiten ganz wunderbar in sich vereint. Die daraus resultierenden Entscheidungen und Konsequenzen waren für mich nachvollziehbar. Ebenso ging es mir mit Róns Vater Blas, der zunächst fast alle Klischees eines Milliardärs liefert, sich im Lauf des Romans aber als wesentlich komplexer herausstellt, als ich ihm anfangs zugetraut hatte.

Die Extreme sind in Rón (ein Genesener und "der Gute") und Morgan (eine dermaßen fiese Antagonistin, dass es sowohl beängstigend als auch eine Freude ist) eingearbeitet. Und dann gibt's natürlich noch ganz viele weitere Nebenfiguren, die alle dazu beitragen, dass die Welt in "All Better Now" mit all ihren Problemen, Ungewissheiten und Möglichkeiten zum Leben erweckt wird.

Ein Teil der Spannung und Faszination resultierte für mich aus der Tatsache, dass der Roman so weit in der Realität verankert ist, dass ich als Leserin mir vorstellen konnte, dass das Erzählte auch real möglich wäre. Und wenn es möglich wäre, wie würde ich reagieren? Zu welchem "Team" würde ich gehören? Team Rón, Team Mariel oder doch eher Team Morgan/Blas? Ich rechne es Neal Shusterman hoch an, dass er all diesen "Teams" nachvollziehbare Motivationen gegönnt hat.

Da "All Better Now" der erste Band einer geplanten Dilogie ist, endet der Roman mit einem Cliffhanger, der aber erfreulicherweise weniger fies ausgefallen ist als ich befürchtet hatte. Es half allerdings, dass ich wusste, dass es eine Fortsetzung und somit einen Cliffhanger geben würde. Angesichts dessen, was Shusterman in "All Better Now" abgeliefert hat, bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung "All Over Now".

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Der Titel ist Programm! :-)

Sonne, Glück und Blaubeerduft
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Mit "Sonne, Glück und Blaubeerduft" hat der Oetinger Verlag passend zur Sommerzeit eine gelungene Zusammenstellung kurzer schwedischer Kindergeschichten veröffentlicht. Die Geschichtensammlung wird ab ...

Mit "Sonne, Glück und Blaubeerduft" hat der Oetinger Verlag passend zur Sommerzeit eine gelungene Zusammenstellung kurzer schwedischer Kindergeschichten veröffentlicht. Die Geschichtensammlung wird ab einem Alter von 4 Jahren empfohlen. Ich schließe mich dieser Empfehlung an.

Enthalten sind insgesamt acht Geschichten von verschiedenen AutorInnen. Vor allem Astrid Lindgren ist vertreten - mit gleich fünf Erzählungen, die aus ihren "Bullerbü"-, "Krachmacherstraße"-, "Michel"- und natürlich "Pippi"-Büchern stammen. Daran kann man gut erkennen, welchen Stellenwert die Lindgren-Bücher für den Oetinger Verlag immer noch haben.

Mir hat die Zusammenstellung insgesamt gefallen: Die Geschichten selbst sind sehr niedlich und versprühen sommerliche Gefühle. Die Auswahl ist also passend. Richtig gut sind auch die Bilder zu den Geschichten. Nach jeder Geschichte gibt es außerdem ein Rezept bzw. verschiedene Spiele- und Bastelideen, die sich leicht umsetzen lassen und super für die Zielgruppe geeignet sind.

Fazit: Auch wenn die Zusammenstellung sehr Lindgren-lästig ist, bietet das Buch eine ganz wunderbare Mischung aus schwedischen Kindergeschichten, einem Rezept sowie Bastel- und Spielideen, die sich allesamt leicht umsetzen lassen. Die Illustrationen laden zu gemeinsamen Betrachtungen ein und es kommen wunderbare sommerliche Gefühle beim Lesen und Betrachten des Buches auf.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Ein Pageturner für Kinder mit einer super erzählten Geschichte

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Mit "Impossible Creatures - Das Geheimnis der unglaublichen Wesen" hat Katherine Rundell einen spannenden, witzigen und toll erzählten Roman für LeserInnen ab 10 Jahren geschaffen. Der Roman bildet den ...

Mit "Impossible Creatures - Das Geheimnis der unglaublichen Wesen" hat Katherine Rundell einen spannenden, witzigen und toll erzählten Roman für LeserInnen ab 10 Jahren geschaffen. Der Roman bildet den Auftakt zu einer geplanten Trilogie. Und dieser Auftakt hat es in sich!

Katherine Rundell schafft es, ein von Anfang an schnelles Erzähltempo zu bieten, so dass keine Langeweile aufkommt. Gleichzeitig schafft sie es aber, die einzelnen Charaktere des Romans zum Leben zu erwecken, so dass wir während der Lektüre eine Beziehung zu ihnen aufbauen können. Dadurch war es uns möglich, mitzufiebern, mitzuleiden und mitzulachen. Der Roman ist eine echte Achterbahn der Gefühle!

Ein bisschen schwächelt Katherine Rundell leider bei der Beschreibung der Welten bzw. der Inseln und Städte. Allerdings ist das Tempo dermaßen rasant und die Geschichte ansonsten so gut erzählt, dass das kaum auffällt und nur wenig ins Gewicht fällt.

Im Gegensatz dazu sind wiederum die mythischen Wesen super ausgearbeitet. Es macht richtig Spaß, die Kreaturen und ihre Eigenheiten kennenzulernen. Einige Lacher sind garantiert, aber auch viele spannende Momente.

Auch die sich schnell entwickelnde Freundschaft zwischen Christopher und Mal wird super beschrieben. Die Entwicklung der beiden (sowohl gemeinsam als auch individuell) im Lauf des Romans ist meiner Meinung nach gelungen.

Besonders gut fanden wir das mehrseitige Bestiarium, das der Geschichte vorangestellt ist. So gewannen mein Sohn und ich einen ersten Eindruck einiger der Kreaturen, die uns später im Buch begegneten - und wir konnten schon einmal überlegen, auf welche wir uns besonders freuen. Das war ein super Einstieg.

Fazit: "Impossible Creatures - Das Geheimnis der unglaublichen Wesen" ist ein toll geschriebener Roman. Wir können es kaum abwarten, bis endlich die Fortsetzung erscheint. (Erfreulicherweise ist Katherine Rundell eine so gute Autorin, dass sie gänzlich ohne Cliffhanger am Ende des Romans auskommt.)

Ein Hinweis sei mir gestattet: In dem Roman werden Waffen genutzt und damit einhergehend Verletzungen und Tod. Mein Sohn kam gut damit klar, aber Kinder/Menschen reagieren ganz individuell auf diese Themen.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

GROSSARTIGES WORLDBUILDING, TOLLE BOTSCHAFT - EIN GELUNGENER SCI-FI-ROMAN

Lyneham
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"Lyneham" ist der erste Roman von Nils Westerboer, den ich gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht der letzte sein.

Henry landet mit seinen beiden Geschwistern und ihrem Vater auf Perm, denn menschliches ...

"Lyneham" ist der erste Roman von Nils Westerboer, den ich gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht der letzte sein.

Henry landet mit seinen beiden Geschwistern und ihrem Vater auf Perm, denn menschliches Leben auf der Erde war nicht mehr möglich. Perm ist allerdings weit davon entfernt, ein Paradies zu sein. Die ehemaligen Erdenbewohner müssen in eigens für sie erbauten Gebäuden, die hermetisch von der Außenwelt Perms abgeriegelt sind, leben, da sie schlicht menschenfeindlich ist. Und dann stellt sich den Kindern auch noch die Frage, wo ihre Mutter bleibt.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven: Henry und seine Mutter Mildred erzählen aus ihrer jeweiligen Zeit und Perspektive, denn wir LeserInnen erfahren schon recht früh, dass Mildred gemeinsam mit anderen WissenschaftlerInnen zwar später abgeflogen ist als ihre Familie, aber dank verbesserter Technik wesentlich früher auf Perm gelandet ist, um die Ankunft der letzten Menschen vorzubereiten.

Es gibt vieles, was mich an "Lyneham" begeistert hat - allem voran das Worldbuilding, das dermaßen gelungen ist, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte. Vor allem Mildreds Schilderungen Perms sind unglaublich faszinierend. Sie ist diejenige, die dem Leben auf Perm nachspürt, es erforscht und zu verstehen versucht. Ihre Beobachtungen und Schlüsse nachzulesen, ist ein wunderbares Erlebnis. Nils Westerboer ist gelungen, dass ich manchmal fast vergaß (oder vergessen wollte), dass es sich um Fiktion handelt. Und auch Mildred selbst ist eine so grandiose Persönlichkeit, dass ich gar nicht genug von ihr bekommen konnte.

"Lyneham" ist kein Spannungs-Sci-Fi im herkömmlichen Sinne. Die Erzählweise ist unaufgeregt und Westerboer legt es nicht darauf an, einen Pageturner abzuliefern. Wichtiger sind das bereits erwähnte Worldbuilding, die Charaktere und die Fragen, die sich im Verlauf der Handlung mal mehr, mal weniger subtil ergeben. Tatsächlich gibt es überraschend viele Themen, die Eingang in den Roman gefunden haben, ohne dass sie ihn unnötig aufblähen. Erfreulicherweise fügt sich alles sehr natürlich ein und ist immer im Sinne der Handlung.

Auch wenn die Spannung nicht im Vordergrund steht, gibt es dennoch zahlreiche spannende Momente, die allerdings ganz anders erzeugt wird, als ich vorher angenommen hatte. Der Beginn ist noch relativ vorhersehbar: Das Chaos der Ankunft, der gefährliche Weg zum Habitat, die Kämpfe um Sauerstoff... Der Anfang ist ziemlich konventionell, aber das ändert sich recht schnell, was dem Roman meiner Meinung nach sehr gut tut. Spannung ergibt sich im weiteren Verlauf vor allem aus den Beziehungen der Menschen zueinander - insbesondere aus den Differenzen zwischen Mildred und ihrem Chef Noah.

Am Ende - wenn sich alles zusammenfügt - ist "Lyneham" trotz der stattfindenden Action vor allem emotional packend. Da zeigt sich, wie wichtig es war, dass Westerboer sich auf die Charaktere konzentriert hat.

Ein Manko hat der Roman aber: Das Finale erfordert viel guten Willen der LeserInnen, es so zu akzeptieren, wie es Westerboer erdacht hat. Für mich war es okay, denn ich war emotional stark genug eingebunden, um darüber hinwegsehen zu können, dass es - nun ja - ein bisschen wie aus dem Hut gezaubert wirkt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es LeserInnen gibt, die sich daran stören. Ich kann damit leben, auch wenn sich - gerade im Vergleich zu meiner Begeisterung für den Rest des Romans - meine Freude in Grenzen hält.

Fazit: "Lyneham" ist super geschrieben, kommt ohne billige Effekte aus, stellt die richtigen Fragen an den richtigen Stellen, regt zum Nachdenken an und ist dabei auch noch unterhaltsam. Mit Mildred Meadows hat Nils Westerboer zudem eine Figur geschaffen, die ich so schnell nicht vergessen werde und von der ich nicht genug bekommen konnte. Ich bin begeistert!

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Großartiges Worldbuilding, tolle Botschaft - ein gelungener Sci-Fi-Roman

Lyneham
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"Lyneham" ist der erste Roman von Nils Westerboer, den ich gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht der letzte sein.

Henry landet mit seinen beiden Geschwistern und ihrem Vater auf Perm, denn menschliches ...

"Lyneham" ist der erste Roman von Nils Westerboer, den ich gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht der letzte sein.

Henry landet mit seinen beiden Geschwistern und ihrem Vater auf Perm, denn menschliches Leben auf der Erde war nicht mehr möglich. Perm ist allerdings weit davon entfernt, ein Paradies zu sein. Die ehemaligen Erdenbewohner müssen in eigens für sie erbauten Gebäuden, die hermetisch von der Außenwelt Perms abgeriegelt sind, leben, da sie schlicht menschenfeindlich ist. Und dann stellt sich den Kindern auch noch die Frage, wo ihre Mutter bleibt.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven: Henry und seine Mutter Mildred erzählen aus ihrer jeweiligen Zeit und Perspektive, denn wir LeserInnen erfahren schon recht früh, dass Mildred gemeinsam mit anderen WissenschaftlerInnen zwar später abgeflogen ist als ihre Familie, aber dank verbesserter Technik wesentlich früher auf Perm gelandet ist, um die Ankunft der letzten Menschen vorzubereiten.

Es gibt vieles, was mich an "Lyneham" begeistert hat - allem voran das Worldbuilding, das dermaßen gelungen ist, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte. Vor allem Mildreds Schilderungen Perms sind unglaublich faszinierend. Sie ist diejenige, die dem Leben auf Perm nachspürt, es erforscht und zu verstehen versucht. Ihre Beobachtungen und Schlüsse nachzulesen, ist ein wunderbares Erlebnis. Nils Westerboer ist gelungen, dass ich manchmal fast vergaß (oder vergessen wollte), dass es sich um Fiktion handelt. Und auch Mildred selbst ist eine so grandiose Persönlichkeit, dass ich gar nicht genug von ihr bekommen konnte.

"Lyneham" ist kein Spannungs-Sci-Fi im herkömmlichen Sinne. Die Erzählweise ist unaufgeregt und Westerboer legt es nicht darauf an, einen Pageturner abzuliefern. Wichtiger sind das bereits erwähnte Worldbuilding, die Charaktere und die Fragen, die sich im Verlauf der Handlung mal mehr, mal weniger subtil ergeben. Tatsächlich gibt es überraschend viele Themen, die Eingang in den Roman gefunden haben, ohne dass sie ihn unnötig aufblähen. Erfreulicherweise fügt sich alles sehr natürlich ein und ist immer im Sinne der Handlung.

Auch wenn die Spannung nicht im Vordergrund steht, gibt es dennoch zahlreiche spannende Momente, die allerdings ganz anders erzeugt wird, als ich vorher angenommen hatte. Der Beginn ist noch relativ vorhersehbar: Das Chaos der Ankunft, der gefährliche Weg zum Habitat, die Kämpfe um Sauerstoff... Der Anfang ist ziemlich konventionell, aber das ändert sich recht schnell, was dem Roman meiner Meinung nach sehr gut tut. Spannung ergibt sich im weiteren Verlauf vor allem aus den Beziehungen der Menschen zueinander - insbesondere aus den Differenzen zwischen Mildred und ihrem Chef Noah.

Am Ende - wenn sich alles zusammenfügt - ist "Lyneham" trotz der stattfindenden Action vor allem emotional packend. Da zeigt sich, wie wichtig es war, dass Westerboer sich auf die Charaktere konzentriert hat.

Ein Manko hat der Roman aber: Das Finale erfordert viel guten Willen der LeserInnen, es so zu akzeptieren, wie es Westerboer erdacht hat. Für mich war es okay, denn ich war emotional stark genug eingebunden, um darüber hinwegsehen zu können, dass es - nun ja - ein bisschen wie aus dem Hut gezaubert wirkt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es LeserInnen gibt, die sich daran stören. Ich kann damit leben, auch wenn sich - gerade im Vergleich zu meiner Begeisterung für den Rest des Romans - meine Freude in Grenzen hält.

Fazit: "Lyneham" ist super geschrieben, kommt ohne billige Effekte aus, stellt die richtigen Fragen an den richtigen Stellen, regt zum Nachdenken an und ist dabei auch noch unterhaltsam. Mit Mildred Meadows hat Nils Westerboer zudem eine Figur geschaffen, die ich so schnell nicht vergessen werde und von der ich nicht genug bekommen konnte. Ich bin begeistert!

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