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Veröffentlicht am 22.03.2025

Romantisch-sexy Royals Dilogie - erster Teil

Dark Cinderella
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Gleich zu Beginn - Dark Cinderella ist der erste Teil einer Dilogie - und endet daher mit einem Cliffhanger!!!!
Es geht um Sofia, eine junge Schwedin, deren Freundin Alva vor 6 Monaten verschwunden ist. ...

Gleich zu Beginn - Dark Cinderella ist der erste Teil einer Dilogie - und endet daher mit einem Cliffhanger!!!!
Es geht um Sofia, eine junge Schwedin, deren Freundin Alva vor 6 Monaten verschwunden ist. Das letzte, was von ihr bekannt ist, ist, dass sie Kontakt mit dem skonischen Königshaus hatte und sich vermutlich dort aufgehalten hat. 
Skonien ist ein erfundenes Land, was mich zunächst beim Lesen etwas irritiert hat, da es mich sehr stark an Skogland erinnert hat, eine wirklich tolle Jugendbuch Reihe von Kirsten Boie. 
Sofia also, eine junge Frau aus Schweden, macht sich auf, das Rätsel um das Verschwinden ihrer Freundin zu lösen und trifft bei ihren Nachforschungen auf die skonische Prinzessin, die sie direkt aus einer lebensgefährlichen Lage rettet. So lernt sie auch den Kronprinzen Maximilian kennen und nimmt sein Angebot, im Schloss zu arbeiten, an. 
Dabei will sie weiter nach Alva suchen - und gleichzeitig kommt sie den Königskindern, vor allem Maximilian immer näher und auch Maximilian ist von Sofia immer mehr verzaubert. 
Der Roman ist genretypisch aufgebaut mit wechselnden Perspektiven, die meist plausibel beschrieben sind (bei einer Szene aus Maximilians Sicht war ich etwas irritiert, aber im Großen und Ganzen passt es). Der Farbschnitt ist wirklich wunderschön und zeigt Sofia, ich vermute auf Band 2 werden wir dann Maximilian sehen. Sofia ist eine mutige, intelligente junge Frau, die ich sympathisch fand. Maximilian ist ebenfalls ein sympathischer Typ und die Liebe, die beide zu Büchern haben, tröstet mich dann doch über manche Klischees hinweg (eingesperrt in den Pflichten eines Royals, jammer jammer). 
Alles in allem eine Geschichte, die hält, was sie verspricht und gut geschrieben ist. Das Setting mag ich sehr gerne und ich konnte mich mit dem Märchenhaften und gleichzeitig Modernen in der Geschichte gut anfreunden. 
Leseempfehlung mit Warnung vor dem Cliffhanger am Ende - und ich habe den 2. Teil bereits vorbestellt!  

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Brutaler Unterwelt-Thriller

Die Kurve
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Die Kurve handelt von Carl, der ein Netzwerk aufgebaut hat aus jungen Menschen, die er in seinem Jugendzentrum kennengelernt hat. Jetzt, viele Jahre später, arbeiten alle für ihn und seine Auftraggeber. ...

Die Kurve handelt von Carl, der ein Netzwerk aufgebaut hat aus jungen Menschen, die er in seinem Jugendzentrum kennengelernt hat. Jetzt, viele Jahre später, arbeiten alle für ihn und seine Auftraggeber. Als er für einen amerikanischen Tycoon herausfinden soll, wie seine Tochter gestorben ist und gleichzeitig die Tochter eines Mafia Paten und ihren sterbenskranken Vater in Deutschland betreuen lassen soll, wird es für alle Beteiligten lebensgefährlich. 
Der Roman kommt erst langsam in Fahrt und ich brauchte etwas, um mit den vielen Perspektivwechseln und den Personen warm zu werden. Allerdings wurde dann der Bogen zwischen Gegenwart und Vergangenheit geschlagen und ab dann wurde es für mich spannend. Ich tauchte immer tiefer in die kaputten Leben der einzelnen Personen ein und wurde mehr und mehr in die Geschichte eingesogen bis zum heftigen Schluss. 
Fazit: Die Geschichte ist nicht im klassischen Sinne spannend oder ein Pageturner Thriller, aber sie ist wirklich gut aufgebaut und alle Fäden finden am Ende zusammen. Und kleine Warnung - einige Stellen sind wirklich brutal!

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Ruhig erzählte fesselnde Dystopie

Schweben
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Schweben handelt von einer jungen Frau, die in einer dystopischen Welt lebt. Der Klimawandel ist vollzogen und die Menschen leben abgeschottet in Siedlungen ohne Kontakt der Siedlungen untereinander. 
Die ...

Schweben handelt von einer jungen Frau, die in einer dystopischen Welt lebt. Der Klimawandel ist vollzogen und die Menschen leben abgeschottet in Siedlungen ohne Kontakt der Siedlungen untereinander. 
Die Ich-Erzählerin hat einen sehr seltsamen Beruf erfunden. Sie schlüpft in das Leben anderer Frauen und imitiert diese, als Schwester, Tochter, Freundin oder Ehefrau. In dieser "Rolle" spielt sie Beziehungen weiter - schlechte, konfliktbeladene. 
Als sie zu Emma wird verändert sich jedoch alles in ihrem Leben. 
Ich mochte den Roman sehr gerne. Als Dystopie angelegt herrscht beim Lesen die ganze Zeit eine latent beklemmende Atmosphäre. In dem recht kurzen Text, weniger als 200 Seiten, steckt allerdings viel, was mich zum Nachdenken gebracht hat. Durch den Beruf der Ich-Erzählerin, die ihren eigenen Namen nicht mehr erinnert, stellte sich mir beim Lesen oft die Frage, wie definiert man sich selbst und wer ist man eigentlich? Und wie ist das mit Beziehungen? In einer Welt, die Gewalt verbietet, bricht sich diese dennoch irgendwie Bahn - liegt das an dem Wesen der Menschen? Und warum suchen Menschen Beziehungen, in denen sie nicht glücklich sind oder vermeiden Beziehungen, die sie glücklich machen könnten?
Ein tiefgründiger Roman, der mich sehr beeindruckt hat und der zwar phantastische Elemente beinhaltet, aber ohne Effekthascherei auskommt. 
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Spannender Öko-Roman

Die Herde
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Die Herde ist ein gut geschriebener spannender Roman. In mehreren Strängen wird erzählt, wie sich Tierherden auf einmal seltsam benehmen und für die Menschen zur vermeintlichen Gefahr werden. Es beginnt ...

Die Herde ist ein gut geschriebener spannender Roman. In mehreren Strängen wird erzählt, wie sich Tierherden auf einmal seltsam benehmen und für die Menschen zur vermeintlichen Gefahr werden. Es beginnt mit der titelgebenden Elefantenherde, die in China ihr Revier verlässt und auf dem Weg Kollateralschäden hinterlässt. Weitere Schauplätze sind Thailand (eine Affenmeute in einer Tempelanlage) und Houston (Vogelschwärme).
Wir begleiten den schwedischen Zoologen Peter und die chinesische Staudamm-Ingenieurin Sui auf ihrem Weg hinter der Elefantenherde her. Parallel dazu erleben wir aus Sicht von Peters Vater Abel, einem Archäologen, einen spannenden Strang in einer Tempelanlage in Mexiko.
Die Stärke des Buches ist auf jeden Fall die gute Lesbarkeit. Schnelle Strang-Wechsel, kurze Kapitel und ein Stil, der das Lesen des Buches fast so anschaulich gestaltet, als würde man einen Film sehen.
Die Stränge werden alle aufgelöst und es kommt zu einem Showdown am Schluss des Buches. Besonders gut gefallen hat mir in dem Zusammenhang das Nachwort des Autoren, der seine Inspirationen zu den Strängen erstaunlicherweise fast alle aus wahren Vorgängen gezogen hat!
Die Message, dass der Mensch durch sein Eingreifen in das Ökosystem das wahre Problem der Natur darstellt, ist natürlich wahr und wichtig.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, es ist gut lesbar, spannend und für mich gut abgerundet erzählt, wenn ich auch kleine Schwächen sehe beim Ausgestalten einiger Charaktere und der Schluss dann etwas schnell kam.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Klassiker und letzter Fall von Miss Marple

Ruhe unsanft
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Als junges Mädchen war ich ein absoluter Agatha Christie Fan und ich liebte vor allem die Miss Marple Geschichten. Um meine jüngste Tochter, die meine Leidenschaft für spannende Literatur teilt, daran ...

Als junges Mädchen war ich ein absoluter Agatha Christie Fan und ich liebte vor allem die Miss Marple Geschichten. Um meine jüngste Tochter, die meine Leidenschaft für spannende Literatur teilt, daran teilhaben zu lassen, haben wir den gesamten Sherlock Holmes gelesen und den ersten und letzten Band von Miss Marple. Und ja, ein bisschen verstaubt und anstrengend ist die Lektüre im Vergleich zu den rasanten aktuellen Nachfolgern, aber - der Charme ist einfach grandios und man sollte das Original kennen!
Agatha Christies Ton ist einfach unverwechselbar und so bezaubernd beim Lesen und Miss Marple ist die reizendste Hobbyermittlerin ever!
Auch diesmal, in ihrem letzten Fall, enttäuscht sie nicht, als sie dem jungen Paar Giles und Gwenda Reed hilft, einen wie man heute sagen würde Cold Case aufzuklären. Das junge Ehepaar zieht in ein Haus, in dem Gwenda seltsame Erinnerungen überfallen - es stellt sich heraus, dass sie als Kind mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter eine Zeitlang in genau diesem Haus gelebt hat bis ihre Stiefmutter verschwand. Mithilfe von Miss Marple forschen die beiden jungen Leute nach und kommen dabei der Wahrheit auf die Spur - was sie selbst in tödliche Gefahr bringt!
Das Buch ist wirklich lesbar und ein Klassiker. Nicht zu lang, nicht zu langatmig und einfach ein klassischer Whodunit Krimi, wie ich sie schon als junges Mädchen geliebt habe. Alle Stränge werden aufgeklärt und man fragt sich, warum man nicht gleich gesehen hat, was für die gute Miss Marple in ihrer scharfsichtigen Art natürlich auf der Hand lag.... Aber diese betont immer wieder, dass man niemals einfach so glauben sollte, was einem die Menschen erzählen.
Ein Klassiker, der auch heute noch lesbar ist und immerhin einen Plot Twist vorweist, der mich und meine Tochter beim Lesen kalt erwischt hat.

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