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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Vintage Love

Courting – Be mine through all time
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Regency Romane sind ja eh ein heißgeliebtes Guilty Pleasure von mir. Aber Regency Romane mit Zeitreise-Komponente und einem sexy Piraten- yes please!

Reed ist echt das Material aus dem meine Träume sind. ...

Regency Romane sind ja eh ein heißgeliebtes Guilty Pleasure von mir. Aber Regency Romane mit Zeitreise-Komponente und einem sexy Piraten- yes please!

Reed ist echt das Material aus dem meine Träume sind. Charmant und verwegen. Ich mochte seine schalkhafte Art und dass er im Vergleich zum kleingeistigen Gesellschaftsbild der damaligen Zeit sehr aufgeschlossen war. Es gab aber auch ein paar Nebenfiguren, die ich sehr interessant fand.

Dafür dass Rebecca volljährig ist und aus der modernen Zeit kommt, wirkt sie oftmals deutlich naiver und ängstlicher als einige der anderen Figuren.

Die Mischung aus Romance und Kriminalfall fand ich sehr ansprechend, wobei der Fokus schon deutlich auf der Lovestory und den Gesellschaftlichen Zusammenkünften lag. Trotzdem geben die Ermittlungen rund um Emily dem ganzen eine spannende und aufregende Note, die mir gut gefallen hat.

Die Geschichte liest sich ganz wunderbar, herrlich leicht und höchst amüsant. Ab und zu fielen die Figuren vllt ein bisschen aus der Rolle bzw. Zeit, aber das ist nicht weiter dramatisch. Das Ende ist ein bisschen drüber aber insgesamt hats mich einfach top unterhalten.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Entlang der Elbe

Stromlinien
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Geschichten, die in und um die Marschlande spielen, gab es in den letzten Jahren ja vermehrt, sodass der Handlungsort ein bisschen seinen Zauber für mich eingebüßt hat. Was mich an dieser Geschichte aber ...

Geschichten, die in und um die Marschlande spielen, gab es in den letzten Jahren ja vermehrt, sodass der Handlungsort ein bisschen seinen Zauber für mich eingebüßt hat. Was mich an dieser Geschichte aber total abgeholt hat ist, wie drei Generationen von Frauen füreinander einstehen, füreinander da sind trotz aller Widrigkeiten zusammenhalten.

Anfangs fand ich die Handlung etwas unübersichtlich, da sie vier Generationen der Familie Eggers umfasst. Es gab viele Zeitsprünge und verschiedene Erzählperspektiven, da musste ich erstmal reinkommen. Aber wenn man sich einmal darauf eingestellt hat, ist die Geschichte vielschichtig und durchaus tief-schürfend.

Ich fand die Story an sich nicht schlecht geplottet, aber gerade am Anfang zog sie sich ganz schön und die Handlung wirft viele Fragen auf. So circa ab der Hälfte des Buches wird es dann etwas temporeicher und so nach und nach lüften sich die Familiengeheimnisse. Viele der eröffneten Konflikte werden aber nicht abgeschlossen, sondern bleiben eher im Raum stehen.

Trotzdem mochte ich die Verstrickungen innerhalb der Handlung und vor allem die Storyline rund um Jales Verschwinden war sehr interessant geplottet. Es gibt eine eher subtile Spannung, die gut angelegt war. Ein eher ruhiger Roman, der mir nach hinten raus immer besser gefallen hat.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Tragisch schön

The First to Fall
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Ich weiß gar nicht so richtig wo ich die Geschichte thematisch verorten soll. Suspense ja, wobei eigentlich von Anfang an einigermaßen klar ist, was vorgefallen ist. Obwohl das gesamte Ausmaß erst im Verlauf ...

Ich weiß gar nicht so richtig wo ich die Geschichte thematisch verorten soll. Suspense ja, wobei eigentlich von Anfang an einigermaßen klar ist, was vorgefallen ist. Obwohl das gesamte Ausmaß erst im Verlauf der Handlung klar wird, lässt das Buch von vornherein keinen Zweifel daran, was vorgefallen ist. Erst zum Ende hin eröffnet sich eine neue Fimension innerhalb der Geschichte, die dann wirklich den Suspense-Faktor erhöht.

Die Geschichte hat einen sehr schwermütigen Unterton, der zumindest bei mir dafür sorgte, dass der Lovestorypart so ein bisschen unterging. Dabei waren Aurora und Jakob richtig gut zusammen.

Die ganze Handlung war einfach sehr loaded. Zukunftsängste, geplatzte Träume, Verlust, Schuld, polizeiliche Ermittlungen, Erpressung, mentale Gesundheit, angespannte Familienverhältnisse, falsche Freundschaften. Ich hab mich teilweise richtig erschlagen gefühlt. Natürlich macht das alles die Geschichte super tragisch, gibt ihr auch emotionale Tiefe und nimmt den Leser mit. Mir wars nur einfach zu viel.

Ich mochte die Kulisse und Auroras unkonventionelle Art, aber auch sie schleppt einiges an Ballast mit sich drum. Die kleinen Momente der Leichtigkeit zwischen ihr und den anderen Mitarbeitern des Chalets und teilweise auch mit Jakob haben sich daher oft wie Atempausen angefühlt.

Ich wollte schon wissen wie die Geschichte ausgeht und was genau am Berg vorgefallen ist, ein gewisser Sog ist also auf jeden Fall da.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Wohlfühl-Geschichte

Die Magnolienkatzen
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Ich bin ja ein absoluter Katzenfan und vergöttere die kleinen Fellknäule, mit Geschichten über Katzen kriegt man mich also eigentlich immer. Und diese hier ist einfach schön zu lesen.

Zum Inhalt: Schriftstellerin ...

Ich bin ja ein absoluter Katzenfan und vergöttere die kleinen Fellknäule, mit Geschichten über Katzen kriegt man mich also eigentlich immer. Und diese hier ist einfach schön zu lesen.

Zum Inhalt: Schriftstellerin Noriko lebt mit ihrer Mutter zusammen, ist eher eine Einzelgängerin und hat in letzter Zeit keine Inspiration, worüber sie schreiben kann. Als sie im Schrein um Glück bittet, taucht am nächsten Tag eine Katzenfamilie auf ihrem Grundstück auf. Und die verändern Norikos Leben.

Ich fand es einfach super schön zu verfolgen, wie die Kätzchen sich ins Haus und das Herz der Bewohner geschlichen haben und das Zuhause von Norikos Familie zu einem Treffpunkt aller Katze Liebhaber der Nachbarschaft wurde. Das Buch ist voller wunderbarer, herzerwärmender Momente die die Entwicklung der Kätzchen spiegeln. Die Beschreibungen sind dabei so detailverliebt und nahbar geschildert, dass ich mir das Szenario gut vorstellen konnte

Es gibt wenig wörtliche Rede, die Geschichte setzt sich hauptsächlich aus den Beobachtungen und Schilderungen der Protagonistin zusammen. Man merkt richtig, dass die kleinen ein Quell der Freude sind. Es ist eine Geschichte, die den Geist beruhigt und die Seele streichelt. Einfach schön, anders kann ichs nicht sagen.

Ich fand das Buch sehr angenehm und kurzweilig zu lesen. Man muss nicht nachdenken, kann sich einfach hineinsinken lassen.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Der Sommer deines Lebens

Das Leben fing im Sommer an
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Ich bin ehrlich: von einem Coming-of-Age Roman, den ein Fußballer geschrieben hat, habe ich mir nicht sonderlich viel erwartet. Im Buch steht zwar der Hinweis, die Ereignisse wären frei erfunden, aber ...

Ich bin ehrlich: von einem Coming-of-Age Roman, den ein Fußballer geschrieben hat, habe ich mir nicht sonderlich viel erwartet. Im Buch steht zwar der Hinweis, die Ereignisse wären frei erfunden, aber dass der Protagonist Christoph Kramer heißt und mal Fußballer werden will, sagt schon viel aus. Kramer und ich sind im gleichen Alter, was wohl der Grund ist, warum seine Schilderungen im Buch auch meine eigenen Erfahrungen im Jugendalter gut abbildeten und die Geschichte für mich dadurch sehr nahbar war. Hat mich tatsächlich ein bisschen wehmütig zurückgelassen.

Zum Inhalt: Sommer 2006, Chris ist 15 und will mal Fußballprofi werden. Da ist es natürlich nicht förderlich, dass er aus der U15-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen gekickt wurde. Und der eher unsichere Chris fragt sich, was er dann noch vorzuweisen hat, wenn nicht den Fußball. Denn da ist Debbie, das schönste Mädchen der Schule, dass er doch so unbedingt beeindrucken will. Es ist ein Sommer, der alles verändern könnte.

Chris Kramer nimmt uns mit in die frühen 2000er, was einen absoluten Vibe ausstrahlt. Ich verbinde mit dieser Zeit auch meine Teenie-Jahre und habe mich in vielen der geschilderten Ereignisse selbst wiedergefunden. Von Freibadpommes, die immer besser schmeckten als alle anderen, über erste Erfahrungen mit Alkohol bei Partys im Sportlerheim und den ersten Liebeskummer. Chris Kramer erzählt sehr nahbar von den Erfahrungen der Jugend, die wir vermutlich alle so oder so ähnlich durchgemacht haben.

Das Buch ist jetzt kein literarischer Geniestreich, muss es ja aber auch nicht sein. Die Sprache ist simpel und nahbar. Es gibt keine großen Eskalationen und am Ende des Buches machen alle mit ihrem Leben weiter. Aber genau das macht die Geschichte eigentlich so authentisch. Die Handlung spielt sich innerhalb vierer Tage ab, die für Chris Sommer bezeichnend sind- und hat sich Jugend nicht eben genauso angefühlt? Diese Schlüsselmomente in denen alles möglich scheint.

Das Buch ist kurzweilig und unterhaltsam, es lässt sich schnell und angenehm lesen, hat vielleicht nicht die wahnsinnig Tiefe, aber fühlt sich eben genau nach Sommer an. Mir hats gut gefallen.

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