Süße RomCom in tollem Kleinstadt-Setting
Practice Makes PerfectIch liebe ja Kleinstadt-Settings – vor allem, wenn die Einwohner so liebenswert schrullig sind. Deswegen liebe ich Rome in "Practice Makes Perfect" von Sarah Adams auch so sehr. Jeder kennt jeden, jeder ...
Ich liebe ja Kleinstadt-Settings – vor allem, wenn die Einwohner so liebenswert schrullig sind. Deswegen liebe ich Rome in "Practice Makes Perfect" von Sarah Adams auch so sehr. Jeder kennt jeden, jeder mischt sich ein und gibt ungefragt seine Meinung ab. Ich musste beim Lesen so oft lachen und habe vor allem auch Mable und Harriet mit ihrer Rivalität schon sehr gefeiert. 😁🤭
Auch die beiden Protagonisten Annie und Will waren mir sofort sympathisch. Ihr Aufeinandertreffen im Restaurant zu Beginn der Story fand ich echt süß, und je mehr Zeit die beiden miteinander verbracht haben, desto mehr habe ich die Chemie zwischen ihnen gespürt. Irgendwann wollte ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen, da die beiden so gut miteinander harmoniert haben und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. 😍
Da die Story aus Sicht von Annie und Will erzählt wird, erhält man Einblicke in die Gedanken, Gefühle und Ängste beider Protagonisten, was mir gut gefallen hat. Außerdem mochte ich den tollen und flüssigen Schreibstil, auch wenn ich hin und wieder über das ein oder andere etwas altbackene Wort wie "anheimfallen" oder "delirieren" gestolpert bin, die ich so im täglichen Sprachgebrauch noch nie wirklich gehört habe, und schon gar nicht von Menschen in ihren Zwanzigern. Außerdem bin ich kein Fan davon, wenn ich als Leser direkt angesprochen und dann auch noch gesiezt werde – dies kam glücklicherweise aber nicht allzu oft vor. 🙂
Insgesamt ist "Practice Makes Perfect" eine gelungene Fortsetzung der "When in Rome"-Reihe, die mit sympathischen Charakteren und einem liebenswert schrulligen Kleinstadt-Setting überzeugt. Ich freue mich jetzt schon darauf, in Band 3, in dem Annies und Noahs Schwester Emily im Fokus steht, wieder nach Rome zurückzukehren. 🥰