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Veröffentlicht am 17.03.2025

Schottische Weihnachten

Christmas Cake und Glitzerschnee
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A Blithe Yule! In "Christmas Cake und Glitzerschnee" von Ursi Breidenbach begleiten wir die 33-jährige Münchnerin Jenny, als sie in der Vorweihnachtszeit für ein Forschungsprojekt nach Edinburgh reist. ...

A Blithe Yule! In "Christmas Cake und Glitzerschnee" von Ursi Breidenbach begleiten wir die 33-jährige Münchnerin Jenny, als sie in der Vorweihnachtszeit für ein Forschungsprojekt nach Edinburgh reist. Doch ihr beruflicher Trip nach Schottland entpuppt sich als viel mehr, als sie ihre Großmutter väterlicherseits kennenlernt und sich sogar verliebt. ❤️

Für mich war die Weihnachtsstimmung von Anfang an da – und das, obwohl Jenny überhaupt kein Weihnachtsfan ist. Umso witziger fand ich, dass sie direkt im ersten Kapitel in ihrem Hotelzimmer aufwacht, da im Erdgeschoss eine Weihnachtsparty samt Karaoke stattfindet. Das war einfach so ein toller und lustiger Einstieg in die Story.

Auch das Setting ist so bildhaft und toll beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst durch weihnachtlich dekorierten Straßen von Edinburgh zu schlendern. Und dann ist da noch die Wette von Jenny und ihrem Stief-Cousin Callum, die ich echt süß fand und die für weihnachtliche Stimmung gesorgt hat. 🎄🎅🏼

Jenny und Callum sind beide sehr sympathische Protagonisten, die jedoch nicht unterschiedlicher sein könnten. Doch Unterschiede ziehen sich ja bekanntlich an – und so kommen sie sich schnell näher. Die Chemie zwischen ihnen war für mich auch direkt spürbar, allerdings ging mir das alles zwischen den beiden viel zu schnell und hat sich etwas überstürzt und kitschig angefühlt. Ein klein wenig Drama gab es gegen Ende natürlich auch, das hat sich aber glücklicherweise in Grenzen gehalten hat. 🙂

Besonders gut gefallen hat mir aber Jennys Zusammenführung mit ihrer Großmutter und ihrer schottischen Familie. Auch wenn Jenny aufgrund der Erzählungen ihres Vaters einen Groll gegen ihre Großmutter hegt, lässt sie sich doch darauf ein und lernt diese kennen und lieben.

Insgesamt ist "Christmas Cake und Glitzerschnee" ein schöner Roman für zwischendurch, der mit seinem tollen Setting und sympathischen Charakteren weihnachtliche Stimmung versprüht.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Nette Fortsetzung mit einigen Schwächen

The Girls Ghostbusting Agency – Kooky Spooky Love
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Nachdem mich der Auftakt der Girls Ghostbusting Agency mit seinen cozy Kleinstadt-Vibes so gut unterhalten hat, war ich wahnsinnig gespannt auf den zweiten Fall von Melody und ihrem Geisterjäger-Team. ...

Nachdem mich der Auftakt der Girls Ghostbusting Agency mit seinen cozy Kleinstadt-Vibes so gut unterhalten hat, war ich wahnsinnig gespannt auf den zweiten Fall von Melody und ihrem Geisterjäger-Team. In "The Girls Ghostbusting Agency – Kooky Spooky Love" entführt uns Josie Silver dieses Mal nach Maplemead Castle, allerdings konnte mich der zweite Band leider nicht mehr ganz so abholen wie der Vorgänger. 🥲

​Silvers Schreibstil ist auch dieses Mal wieder gewohnt flüssig, locker und bringt eine tolle Prise Humor mit. Ich liebe es, welch cozy Atmosphäre sie erschafft – allerdings hätte ich auf die gelegentlichen sprachlichen Entgleisungen ins Vulgäre verzichten können, da ich diese zum Teil doch recht unpassend und störend fand.

​Toll gefallen haben mir auch wieder die Found-Family-Vibes, die Melody, Marina und Artie versprühen. Die Drei sind so ein tolles Team und arbeiten so gut zusammen – für meinen Geschmack kam das aber fast etwas zu kurz, da Melody die meiste Zeit ohne ihr Team auf Maplemead Castle war.

​Zwar nimmt der Romance-Teil in diesem Band deutlich mehr Raum ein, was ich mir nach dem Auftakt gewünscht hatte, allerdings war die Umsetzung für mich leider nicht ganz ideal. Das Love Triangle konnte mich einfach nicht so richtig überzeugen und hat dem Ganzen für meinen Geschmack etwas den Charme genommen.

​Richtig gut gefallen hat mir dafür aber der eigentliche Geisterfall, den ich bis zum Schluss super spannend fand. Es hat mir viel Spaß gemacht, die Geister kennenzulernen und mitzurätseln, was damals wohl mit Brittania passiert ist. Die Auflösung habe ich so überhaupt nicht kommen sehen und sie hat mich emotional auch echt etwas mitgenommen. 🥹

​Insgesamt ist "The Girls Ghostbusting Agency – Kooky Spooky Love" eine nette Fortsetzung für gemütliche Lesestunden, die für mich aber leider hinter dem Auftakt zurückbleibt. Ich hoffe sehr, dass das Trio im nächsten Band wieder mehr gemeinsam im Mittelpunkt steht! 🙃👻

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Bloß nicht einschlafen...

REM
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Ich war wahnsinnig gespannt auf "REM" von Annika Strauss und Sebastian Fitzek. Da ich Strauss' Debütroman "Nachtfahrt" total genial fand, waren meine Erwartungen an ihr neues Werk natürlich entsprechend ...

Ich war wahnsinnig gespannt auf "REM" von Annika Strauss und Sebastian Fitzek. Da ich Strauss' Debütroman "Nachtfahrt" total genial fand, waren meine Erwartungen an ihr neues Werk natürlich entsprechend hoch. Die Schlafthematik gepaart mit Horrorelementen klang jedenfalls sehr vielversprechend.

Der Einstieg fiel mir total leicht, was nicht zuletzt an dem flüssigen und mitreißenden Schreibstil lag. Hinzu kommt, dass ich Alysee als Protagonistin sehr interessant fand. Sie leidet unter Schlafproblemen, was auf ein Trauma aus ihrer Kindheit zurückzuführen ist – denn als Vierjährige musste sie miterleben, wie ihr Vater ermordet wurde, und seine letzten Worte waren, dass sie bloß nicht einschlafen soll. Das hat direkt zu Beginn für eine richtig beklemmende Atmosphäre gesorgt.

Die Schlafklinik war ein spannendes Setting, das von Anfang an eine unheimliche und isolierte Atmosphäre geschaffen hat. Ich konnte mir richtig bildlich vorstellen, was für Experimente Alysees Vater und Onkel in Bezug auf das Schlafen und Träumen dort durchgeführt haben. Das hat bei mir für ordentlich Gänsehaut gesorgt.

Doch leider wurde dieses Potenzial im weiteren Verlauf durch die zunehmend verwirrende Handlung für mich nicht voll ausgeschöpft.
Mit der Zeit wurde alles immer skurriler, und viele der Wendungen fühlten sich nicht nachvollziehbar an. Vieles war einfach too much und zu konstruiert. Auch die Auflösung war mir zu abgespaced und konnte mich am Ende nicht so ganz abholen. Hinzu kommt, dass ich die Gruppe rund um Amir etwas unnötig fand, da die Charaktere nicht wirklich für die Handlung relevant waren.

​Insgesamt ist "REM" ein solider Thriller mit einer spannenden Grundidee, der mich ganz gut unterhalten hat, aber für mich persönlich leider nicht an die Intensität von "Nachtfahrt" herankommt. Ich hoffe ihr nächster Thriller kann mich wieder mehr überzeugen. 📖👀

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Solider Thriller mot naiver Protagonistin

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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Die Königin der Plot Twists ist zurück! Freida McFadden liefert einen Thriller nach dem anderen wie am Fließband ab – und bisher hat mich noch keiner enttäuscht. Und nachdem mir "Der Freund" und "Der Lehrer" ...

Die Königin der Plot Twists ist zurück! Freida McFadden liefert einen Thriller nach dem anderen wie am Fließband ab – und bisher hat mich noch keiner enttäuscht. Und nachdem mir "Der Freund" und "Der Lehrer" so gut gefallen haben, habe ich mich natürlich tierisch auf ihr neues Werk "Die Ehefrau" gefreut. Doch dieses Mal bin ich leider mit etwas gemischten Gefühlen zurückgeblieben.

Dabei ist mir der Einstieg wieder total leicht gefallen. McFaddens Schreibstil ist so flüssig und packend, dass ich direkt mitten im Geschehen war. Und die Situation im Café fand ich einfach so gut gemacht, auch wenn mir Adam und sein Jobangebot etwas suspekt waren.

​Sylvia war mir hingegen anfangs sympathisch und ich konnte richtig mit ihr mitfühlen. Sie ist verzweifelt auf der Suche nach einem Job – da kommt das Angebot, als Pflegekraft für Adams Frau Victoria auf einem abgelegenen Anwesen auf Long Island zu arbeiten, wie gerufen. Die Atmosphäre dort war durch die Abgeschiedenheit und den mysteriösen Unfall von Victoria extrem beklemmend und ich wollte unbedingt wissen, welche Geheimnisse hinter der perfekten Fassade von Adam und seiner Ehe lauern. 👀

Leider wurde mir Sylvia im Verlauf immer unsympathischer. Sie war irgendwann so naiv, dass ich ihre Entscheidungen kaum noch nachvollziehen konnte – vor allem, da sie Victorias Tagebuch liest, in dem Adam alles andere als gut wegkommt.

​Wie gewohnt gibt es einige Plot Twists, die ich so nicht habe kommen sehen. Allerdings war das Ganze für meinen Geschmack zu viel Hin und Her und zu weit hergeholt. Die Auflösung wirkte extrem konstruiert und leider nicht wirklich plausibel. Das hat sich einfach zu gewollt angefühlt. 😬

​Insgesamt ist "Die Ehefrau" ein solider Thriller für zwischendurch, der sich super schnell wegliest, aber für mich definitiv schwächer war als ihre letzten Bücher. Ich hoffe sehr, dass mich ihr nächstes Werk wieder mehr packen kann! 💥

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Nett für zwischendurch

Der Nachbar
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Lange Zeit war Sebastian Fitzek mein absoluter Lieblingsautor, wenn es um Psychothriller ging. Allerdings hatten mich seine letzten Werke eher enttäuscht – und "Das Kalendermädchen" im letzten Jahr war ...

Lange Zeit war Sebastian Fitzek mein absoluter Lieblingsautor, wenn es um Psychothriller ging. Allerdings hatten mich seine letzten Werke eher enttäuscht – und "Das Kalendermädchen" im letzten Jahr war für mich sein bisher schwächstes Buch. Mit "Der Nachbar" wollte ich ihm dieses Jahr aber noch eine (letzte) Chance geben...

Der Schreibstil hat mir wie gewohnt sehr gut gefallen, da er sehr flüssig und rasant ist. Dadurch war ich sofort im Geschehen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Außerdem empfand ich Sarah mit ihrer etwas seltsamen Art, ihrem Dunkelbuch und ihrer Monophobie, also der panischen Angst vor der Einsamkeit, als interessante Protagonistin. Ich habe von Anfang an mit ihr mitgefiebert, als sie das beunruhigende Gefühl bekommen hat, beobachtet zu werden und niemals wirklich allein zu sein. Oder ist doch alles nur Einbildung?

Für mich war die Story spannend und sehr atmosphärisch und ich habe ständig mitgerätselt, wer der mysteriöse Nachbar sein könnte. Allerdings hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass die vielen Twists einfach too much sind. Die zahlreichen Wendungen sind zwar spannend, haben sich aber gleichzeitig auch sehr konstruiert und nicht wirklich glaubwürdig angefühlt. Und auch das Ende kam mir etwas zu plötzlich.

Insgesamt ist "Der Nachbar" ein guter Psychothriller für zwischendurch, der aber absolut nicht an Fitzeks frühere Werke herankommt. Da mir das Buch aber deutlich besser gefallen hat als "Das Kalendermädchen" im letzten Jahr, werde ich Fitzek noch eine weitere Chance geben. 🤭

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