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Veröffentlicht am 17.03.2025

Unbedingt lesen, wenn dich das Leben hin und wieder überfordert

Unbedingt lesen, wenn ...
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"Unbedingt lesen, wenn..." war mein erstes Buch von Dr. Julie Smith. Natürlich war mir ihr Name durch "Aufstehen oder liegen bleiben?" ein Begriff, allerdings kam ich nie dazu, dieses zu lesen. Da ich ...

"Unbedingt lesen, wenn..." war mein erstes Buch von Dr. Julie Smith. Natürlich war mir ihr Name durch "Aufstehen oder liegen bleiben?" ein Begriff, allerdings kam ich nie dazu, dieses zu lesen. Da ich aber ein großer Fan von Selbsthilfebüchern bin und mir diese auch oft dabei helfen, Neues über mich selbst zu lernen und mich mir selbst auseinanderzusetzen, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, da der Schreibstil sehr flüssig und verständlich ist. Die kurzen und gut strukturierten Kapitel sind in drei Kategorien aufgeteilt, die sich mit der Beziehung zu anderen, zu sich selbst und den eigenen Gefühlen beschäftigen.

Der Aufbau der Kapitel hat mir dabei sehr gut gefallen. Jedes Kapitel beginnt dabei mit einem Brief der Autorin an die Leser, in dem sie einfühlsam auf das Thema des Kapitels eingeht. Abschließend werden unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungsansätze beleuchtet, hin und wieder gibt es auch ein paar praktische Übungen. Abgeschlossen wird jedes Kapitel mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Key Takeaways.

Auch wenn es nicht immer einfach ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und den eigenen Problemen und Unsicherheiten auf den Grund zu gehen, kann ich das Buch jedem sehr ans Herz legen. Ich bin ein chronischer Overthinker und fühle mich so oft vom Leben überfordert, deshalb hat es gut getan, mit dem Buch mehr über mich zu erfahren und auch darüber, wie ich zukünftig besser mit der ein oder anderen Situation umgehen kann. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Zauberhafte Eishockey-Romance

Collide
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He Falls First trifft auf Grumpy x Sunshine – und ich bin Feuer und Flamme! "Collide" von Bal Khabra ist eine Eishockey-Romance, die mich direkt umgehauen hat, nicht zuletzt wegen Aiden, der eine absolute ...

He Falls First trifft auf Grumpy x Sunshine – und ich bin Feuer und Flamme! "Collide" von Bal Khabra ist eine Eishockey-Romance, die mich direkt umgehauen hat, nicht zuletzt wegen Aiden, der eine absolute Green Flag ist. 💚

Dank des flüssigen und humorvollen Schreibstils war ich sofort in der Story und wollte das Buch am liebsten gar nicht weglegen. Die Ausgangssituation mit Summers Forschungsarbeit, aufgrund derer sie und Aiden sich erst kennenlernen, hat mir total gut gefallen. Allerdings war mir Summer die meiste Zeit viel zu grumpy und ich fand ihre Abneigung gegenüber allem, was mit Eishockey zu tun hat, etwas übertrieben.

Glücklicherweise gleicht Aiden das mit seiner lieben und positiven Art aus und es war so süß zu sehen, wie er Summers harte Schale nach und nach knackt und sie sich näher kommen. Ich fand die Chemie zwischen den beiden von Anfang an so spürbar und umso genervter war ich dann, wenn Summer mal wieder total grumpy wurde und abgeblockt hat. Dennoch gab es so viele schöne Momente zwischen den beiden – und natürlich auch sehr viel Spice! 🌶

Insgesamt ist "Collide" eine tolle Eishockey-Romance, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Und Aiden ist einfach der perfekte Bookboyfriend!

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Hochemotionaler Abschluss der Strong-Hearts-Dilogie

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Band 1 wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Lilly und Aron in "Shine Like Midnight Sun" von Sarah Stankewitz weitergeht. Und ich mochte ...

Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Band 1 wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Lilly und Aron in "Shine Like Midnight Sun" von Sarah Stankewitz weitergeht. Und ich mochte die Fortsetzung tatsächlich mehr als den Vorgänger, was mir nicht oft passiert.

Dank des flüssigen Schreibstils war ich direkt mitten im Geschehen – zunächst auf Sylt, wo Lilly nach ihrer überstürzten Flucht aus Island bei ihrer Großmutter unterkommt. Mir hat Lillys Beziehung zu ihrer Oma so gut gefallen, und es gab auch einen Moment am Strand, bei dem mir direkt schon die Tränen gekommen sind. Dass es direkt am Anfang so emotional wird, damit hatte ich nicht gerechnet. 🥹

Als Lilly dann zurück nach Island fliegt, um für SaveTheIceland zu arbeiten, schafft es Stankewitz wieder, die wunderschöne und raue Natur des Landes perfekt einzufangen und bildhaft darzustellen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. 😍🌊

Schön war auch das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren, auch wenn diese in Band 2 etwas mehr in den Hintergrund treten. Eigentlich bin ich kein Fan von neuen Charakteren – hier habe ich mich aber über Mindy als neue Figur gefreut, da Lilly mit ihr nun eine "eigene" Freundin hat, die nicht zu Arons Clique gehört.

Und dann ist da natürlich noch die Beziehung von Lilly und Aron, die so tragisch und hochemotional ist. Dadurch, dass die Story aus Sicht von beiden Protagonisten erzählt wird, erfährt man als Leser so viel über ihre Ängste und ihren Schmerz. Wie die beiden hatte ich gehofft, dass Aron rechtzeitig ein Spenderherz bekommt, hatte gleichzeitig aber auch Angst, dass er keins bekommt. Das Ende hätte dann für mich aber gerne noch etwas ausführlicher sein können. 🫣

"Shine Like Midnight Sun" hat mich mit seinem tollen Schreibstil und seinem tragischen Protagonistenpaar zu Tränen gerührt. Ein wirklich schöner und hochemotionaler Abschluss der Strong-Hearts-Dilogie. 🥹🫶🏼

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Spannender Fall rund um den Lebkuchenmann

Eulenschrei
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Mit "Eulenschrei" habe ich nun endlich meinen ersten Psychothriller von Max Bentow gelesen. Und was soll ich sagen? Ich bin echt begeistert, denn der Fall rund um den Lebkuchenmann ist super spannend. ...

Mit "Eulenschrei" habe ich nun endlich meinen ersten Psychothriller von Max Bentow gelesen. Und was soll ich sagen? Ich bin echt begeistert, denn der Fall rund um den Lebkuchenmann ist super spannend.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr atmosphärisch und hat mich ab der ersten Seite gepackt. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wobei der Fokus aber auf den beiden Protagonisten Nils Trojan und Carlotta Weiss liegt. Mir hat es aber gut gefallen, dass es immer mal wieder auch Kapitel aus Sicht der Opfer und deren Angehöriger sowie Rückblenden zur Geschichte des Täters gibt. Dadurch wird es nie langweilig und man hat als Leser das Gefühl, immer hautnah mit dabei zu sein.

Profilerin Carlotta Weiss und Kommissar Nils Trojan sind dabei zwei sehr sympathische Protagonisten. Carlotta ist neu im Team von Trojan, sie ergänzen sich aber sehr und arbeiten super zusammen – und das, obwohl ihr Vorgesetzter versucht, die beiden gegeneinander auszuspielen. Mir hat es gefallen, dass sie sich aber gar nicht erst auf diese Machtspielchen einlassen und stattdessen Hand in Hand ermitteln.

Mit Carlottas Ermittlungsmethoden hatte ich jedoch zum Teil meine Probleme. Einerseits finde ich es spannend und faszinierend, wie sie sich in den Täter hineinversetzen kann. Andererseits grenzen ihre Schlussfolgerungen für mich manchmal an Hellseherei und ich konnte sie deswegen nicht immer nachvollziehen.

Der Fall des Lebkuchenmanns ist durchweg spannend, temporeich und auch sehr brutal. Ein Mord jagt den nächsten und die Opfer scheinen zufällig ausgewählt, da das Ermittlerduo zunächst keine Zusammenhänge herstellen kann. Die Auflösung des Falls fand ich ebenfalls sehr spannend, allerdings auch nicht zu 100 Prozent nachvollziehbar, da der Täter zeitgleich mehrere Mordserien mit unterschiedlichen Motiven begeht.

Dennoch ist "Eulenschrei" ein rasanter und spannender Psychothriller, der definitiv Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Carlotta und Trojan.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Schöner Weihnachtsroman mit Tiefgang

Lichterzauber in Whispering Heights
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Ich liebe die Vorweihnachtszeit! Meist fange ich sogar schon im September mit den ersten cozy Weihnachtsfilmen und -büchern mit Kleinstadtsetting an, um mich langsam auf Weihnachten einzustimmen. Bei "Lichterzauber ...

Ich liebe die Vorweihnachtszeit! Meist fange ich sogar schon im September mit den ersten cozy Weihnachtsfilmen und -büchern mit Kleinstadtsetting an, um mich langsam auf Weihnachten einzustimmen. Bei "Lichterzauber in Whispering Heights" von Julie Larsen hatte ich auch mit einem gemütlichen Buch gerechnet – was es auch ist. Aber es ist auch noch so viel mehr.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Protagonistin Maggie und ihrem neuen Nachbarn Vincent. Und beide sind einfach so sympathisch! Vor allem Maggie habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Sie liebt den Winter, Weihnachten, ihren Job als Illustratorin und sie brennt für den Weihnachtsdekowettbewerb, den die Kleinstadt Whispering Heights jedes Jahr veranstaltet.

Gleichzeitig wird aber auch schnell klar, dass Maggie ein Päckchen mit sich herumträgt. Denn sie leidet unter Angstzuständen und Panikattacken und meidet deshalb so gut es geht den Kontakt zu anderen Menschen. Umso wichtiger ist ihr der Weihnachtsdekowettbewerb, der Familien zu ihrem Haus zieht, sie sich an ihrer Dekoration erfreuen.

Doch dann zieht Vincent im Haus nebenan ein und bringt Maggies Leben völlig durcheinander. Ich musste so lachen, als Maggie ihren Ausraster wegen Vincents aufblasbarer Palme im Vorgarten hat. Es war aber so schön zu sehen, wie die beiden sich dann langsam näherkommen und Maggie sich im Laufe der Story entwickelt und etwas selbstbewusster wird.

Umgekehrt ist Maggie aber auch der Grund, dass Vincent sich in Whispering Heights einlebt und sich nach seinem Umzug nicht mehr so einsam fühlt. So ergänzen die beiden sich perfekt und begegnen sich zu einem Zeitpunkt, als beide dringend jemanden benötigen. Und wie toll und liebenswert sind bitte auch Vincents neugewonnene Zugbekanntschaften? 😍

Insgesamt ist "Lichterzauber in Whispering Heights" eine schöne und cozy Weihnachtsgeschichte mit Tiefgang, die ohne unnötiges Drama auskommt. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

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