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Veröffentlicht am 19.03.2025

Eine wirklich anstrengende Beziehung: Mord und Liebe durch die Jahrhunderte

Our Infinite Fates
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Evelyn möchte ihrer Schwester Knochenmark spenden, aber ihr bleibt nicht viel Zeit. Denn Evelyn erinnert sich an ihre früheren Leben und weiß, dass ihre große Liebe Arden wie in jedem Leben kommen wird, ...

Evelyn möchte ihrer Schwester Knochenmark spenden, aber ihr bleibt nicht viel Zeit. Denn Evelyn erinnert sich an ihre früheren Leben und weiß, dass ihre große Liebe Arden wie in jedem Leben kommen wird, um sie noch vor ihrem 18. Geburtstag zu töten. Aber Evelyn ist entschlossen, dieses Mal zu überleben - zumindest lange genug, um ihre Schwester zu retten.

Evelyn kennt ihr Schicksal eigentlich, aber auch nach Jahrhunderten ist bei ihr und Arden noch keine Routine eingekehrt. Sie liebt ihre neuen Familien jedes Mal, träumt von einer Zukunft und liebt Arden, auch wenn sie nicht versteht, warum ihre Leben so sind wie sie sind. Daher kann sie es auch nicht akzeptieren.

Abwechselnd zu Kapiteln aus der Gegenwart gibt es Kapitel, die die früheren Leben der Protagonisten behandeln, insbesondere ihre letzten Momente zusammen. Ich fand es da ganz interessant, dass Evelyn und Arden dabei kein festes Geschlecht haben und außerdem haben mir die kleinen Einblicke in ganz unterschiedliche Kulturen sehr gut gefallen, auch wenn ich teilweise schon ein wenig hinterfragt habe, ob sie historisch akkurat sind.

Es sind nur noch wenige Tage bis zu Evelyns Geburtstag und daher ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. Dazu kommt die Frage, warum Arden Evelyn immer wieder töten muss. Mehr als die Hälfte des Buches habe ich dadurch ziemlich schnell verschlungen, bis mein Interesse dann stark nachließ, als langsam Antworten kamen. Außerdem mochte ich auch den Schreibstil nicht immer, weil er oft etwas zu direkt ist und es dreht sich auch einiges im Kreis.

Die Protagonisten reden über vieles, aber kommen nie wirklich voran. Sie haben eine wirklich komplizierte Beziehung und Evelyn hat auch immer wieder mal unterschiedliche Reaktionen auf ihren bevorstehenden Tod und weiß nicht, wie sie mit ihrer großen Liebe umgehen soll. Ich fand die beiden zusammen dann meistens nur nervig, während mich eigentlich durchaus interessiert hat, ob Evelyn ihre Ziele erreichen wird.

Zum Ende hin hat mir das Buch kaum noch gefallen und die Liebesgeschichte konnte mich nicht so richtig packen, weil ich Arden nicht mochte und auch Evelyns Liebe daher nicht nachempfinden konnte. Da hat auch nicht geholfen, dass die Protagonisten explizit darüber gesprochen haben. Evelyns Wettlauf gegen die Zeit fand ich spannend, aber das hat leider nicht gereicht.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Toxische Beziehungen und Schnitzeljagd des Todes

A Fall to Forgive
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Für mich ging diese Geschichte schon zu sehr Richtung Dark Romance, weil die Protagonisten Lou und Camelia schon eine komplizierte Beziehung zueinander haben, da Lou sie auch gemobbt hat, um sie vor Rory ...

Für mich ging diese Geschichte schon zu sehr Richtung Dark Romance, weil die Protagonisten Lou und Camelia schon eine komplizierte Beziehung zueinander haben, da Lou sie auch gemobbt hat, um sie vor Rory zu beschützen. Und dann ist da noch der Antagonist der Geschichte, dessen strahlende Persönlichkeit den meisten Raum einnimmt: Rory. Er ist manipulativ und hilft dabei, das Schlechteste aus den Menschen in seinem Umfeld herauszuholen, und macht auch nach seinem Tod noch alle verrückt.

Ich hatte bei dem Klappentext schon eine ganz andere Geschichte erwartet, vor allem hätte ich gedacht, dass es mehr um Lou, Camelia, Schuld und Vergebung geht, also eine emotionale Reise, aber stattdessen geht es um Rory und seine Spielchen, denn er hat es noch geschafft, jede Menge Rätsel und Hinweise zu hinterlassen, zusätzlich zu den emotionalen Narben bei Lou und Camelia, sodass diese noch nicht wissen, ob sie einander vertrauen können.

Eine Schnitzeljagd war wirklich nicht das, was ich erwartet hätte, und auch die anderen Themen waren nicht so mein Fall. Es geht viel um Manipulation, Demütigung und toxische Beziehungen; keiner der Charaktere war mir sympathisch, daher haben mich weder die Liebesgeschichte noch Rorys Todesumstände interessiert, weil er so unerträglich war. Außerdem fand ich vieles bei diesen Ermittlungen sehr unglaubwürdig, sodass ich es gar nicht mehr ernst nehmen konnte.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Alte Freundschaften, Bücherliebe und nervige Protagonisten

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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Erin, James und Bonnie waren beste Freunde, bis James etwas tat, dass Erin ihm nicht verzeihen konnte. Die lebensfrohe Bonnie starb viel zu jung und Jahre später kämpfen Erin und James immer noch mit ihrer ...

Erin, James und Bonnie waren beste Freunde, bis James etwas tat, dass Erin ihm nicht verzeihen konnte. Die lebensfrohe Bonnie starb viel zu jung und Jahre später kämpfen Erin und James immer noch mit ihrer Trauer und finden Trost in einem öffentlichen Bücherschrank und fremden Randnotizen in ihren liebsten Büchern - nicht ahnend, dass sie ausgerechnet miteinander schreiben.

Mein größtes Problem mit diesem Liebesroman war, dass ich die Protagonisten beide nicht besonders sympathisch fand und auch die romantischen Gefühle konnten mich nicht überzeugen. Erin ist immer noch stinkwütend, dabei steckt natürlich auch mehr hinter dem entzweienden Ereignis. Aber Erin hat auch nie versucht, da mehr zu erfahren, denn sie interessiert sich hauptsächlich für sich selbst und die Motive anderer Menschen sind ihr eher egal.

James ist aber auch nicht besser und mich hat etwas genervt, dass beide Charaktere ähnliche Probleme mit Familie und Freunden haben, weil sie feste Meinungen zu allem haben, klärende Gespräche vermeiden und mit Scheuklappen durchs Leben laufen. Ich fand beide egoistisch, trotzig und unreif.

Und die Gefühle zwischen ihnen konnte ich dann auch nicht nachvollziehen. James ist einfach schon immer in Erin verliebt, denn sie mögen ja beide gerne klassische Literatur. Während ihres Austausches konnte ich zwar schon fühlen, dass sie viel Gesprächsstoff haben und sich verstanden fühlen, aber ich fand sie insgesamt zu anstrengend, um mehr in ihrer Beziehung zu sehen. James himmelt Erin quasi ohne Einschränkungen an, Erin hingegen denkt kaum an ihn. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum James Erin nach all der Zeit noch mag, warum er sie überhaupt je mochte und umgekehrt.

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Veröffentlicht am 25.05.2024

Kaum Spannung und auch sonst nichts

One Of Six - Vertrauen
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Luca, Devan und ihre Leidensgenossen hatten gehofft, dass sie ihrem Peiniger entkommen sind, aber schon bald fühlen sie wieder, dass die Gefahr hinter jeder Ecke lauert.

Es ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Luca, Devan und ihre Leidensgenossen hatten gehofft, dass sie ihrem Peiniger entkommen sind, aber schon bald fühlen sie wieder, dass die Gefahr hinter jeder Ecke lauert.

Es ist mehr als nur Paranoia, denn durch die Perspektive des Antagonisten wissen wir ja bereits, dass er noch mitten in seinen Plänen steckt und noch lange nicht fertig ist. Diese Perspektive hat mir nicht so gut gefallen, weil ich immer das Gefühl hatte, dass da mehr Spannung versprochen wurde, als ich dann aus den Perspektiven der anderen Charaktere erlebt habe.

Letztendlich war ich auch eher enttäuscht von den Erklärungen und hätte mehr clevere Zusammenhänge erwartet. Es gab hier kaum etwas zum selbst entdecken und miträtseln und nur total offensichtliche Schlüsse, die man ziehen konnte. Aber an dieser Stelle blieb man dann stecken, bis das Buch die Lösung verrät, die dann doch etwas aus dem Hut gezaubert wirkt.

Auch die Geheimnisse zwischen den Charakteren und die Liebesgeschichten zwischen ihnen konnten mich einfach nicht packen. Insgesamt findet das Buch sich selbst durch die verschiedenen Geheimnisse und Gefahren so spannend, dass es sich nicht wirklich Mühe gibt, wirklich Spannung aufzubauen und auch zu liefern.

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Anstrengende Charaktere und dazu passender Schreibstil

Allein mit dir in der Unendlichkeit
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Aldo hat oft Schwierigkeiten, seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und auch seine geringen Erfolge als Dozent zeigen, dass Kommunikation ihm nicht liegt. Obwohl er in seinem Gebiet ziemlich genial ...

Aldo hat oft Schwierigkeiten, seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und auch seine geringen Erfolge als Dozent zeigen, dass Kommunikation ihm nicht liegt. Obwohl er in seinem Gebiet ziemlich genial ist, denkt er auf eine andere Art und Weise. Bei Künstlerin Regan hingegen ist die Gefühlswelt sehr chaotisch und kompliziert, auch ihre Gedanken scheinen daher wild zusammengewürfelt zu sein. Während es den beiden daher schwer fällt, Beziehungen mit anderen Menschen zu pflegen, verstehen sie einander auf eine besondere Art und Weise und fühlen sich zueinander hingezogen. Am Anfang fand ich ihre Gespräche auch ganz süß, weil man spürt, wie viel ihnen diese Verbindung bedeutet, auch wenn sie noch nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Das größte Problem hatte ich mit dem Schreibstil, der für mich einfach anstrengend zu lesen war. Regan und Aldo sind beide auf ihre Art speziell und der Schreibstil spiegelt das wieder. Viele sprachliche Bilder, knappe Sätze, die mit einer Dringlichkeit formuliert sind, zeigen Verwirrung, Obsessionen und Ängste der Charaktere. Obwohl ich es eigentlich nicht schlecht finde, dass der Schreibstil zu den Protagonisten und ihren komplexen Gedanken passt, hat es meinen Lesefluss sehr gestört und mich einfach frustriert. Wie gesagt, nicht grundsätzlich schlecht, aber einfach nichts für mich.

Dazu wurden mir die Protagonisten auch einfach nicht sympathisch. Sie haben schon ihre Probleme und die verschiedenen Herausforderungen des Alltags sind für sie nicht leicht zu bewältigen, doch ihre Verbindung zueinander bringt auch ihre positive, fröhlichere Seite zum Vorschein. Trotzdem fand ich sie auch anstrengend. Die Handlung dreht sich im Kreis, weil die Charaktere an ihren Verhaltensmustern festhalten, und der Schreibstil macht es schwer, sich in die Situationen hineinzuversetzen.

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