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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Kurzweilige Storyline an der Nordsee

Küstenrauschen
2

Gerade jetzt, wenn es draußen wieder wärmer wird, lese ich sehr gerne kurzweilige Romane, die mich an andere Orte mit Urlaubsfeeling entführen und mich zeitgleich mit einer schönen Story unterhalten. Deshalb ...

Gerade jetzt, wenn es draußen wieder wärmer wird, lese ich sehr gerne kurzweilige Romane, die mich an andere Orte mit Urlaubsfeeling entführen und mich zeitgleich mit einer schönen Story unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch gleich sehr gespannt.

Die Geschichte dreht sich um Kleintierärztin Lea, für die es kaum schlimmer laufen könnte: Job verloren, Freund weg - und das alles auf einmal. Eine Auszeit muss her. Da passt die Bitte ihres Opas, ihn in seiner Praxis an der Nordsee zu unterstützen, perfekt. Zurück in ihrer Heimat Krummhörn findet Lea das idyllische Leben wieder, das sie einst so liebte: freundliche Menschen, klare Seeluft und eine beruhigende Bodenständigkeit. Doch nicht alles ist so harmonisch, wie es scheint - vor allem nicht mit Großtierarzt Bajo, der gemeinsam mit ihrem Opa die Praxis führt und Lea mit seiner Sturheit regelmäßig den letzten Nerv raubt…

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Nur mit der Mundart hatte ich ab und zu meine Probleme, denn damit bin ich nicht so bewandert. Aber das ist jetzt nicht ganz so tragisch.

Lea war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren. Sie musste aber wahrlich einiges mitmachen. An der Nordsee lernt sie dann Banjo kennen und das verändert sehr viel in ihrem Leben. Ich habe den Beiden auch die ganze Zeit die Daumen gedrückt. Es gab dann auch noch überraschende Wendungen, aber das versöhnliche Ende war dann doch recht vorhersehbar.

Trotzdem wurde ich gut von der kurzweiligen Storyline unterhalten und vergebe für den Roman 4 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.04.2025

Ganz viel Drama in Italien

Lieber solo als allein
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Ich lese sehr gerne Romane, die mich in ein anderes Land entführen und mit interessanten Figuren unterhalten – wenn dann noch ein Schuss Humor dazu kommt, ist das natürlich ein weiterer Pluspunkt. Deshalb ...

Ich lese sehr gerne Romane, die mich in ein anderes Land entführen und mit interessanten Figuren unterhalten – wenn dann noch ein Schuss Humor dazu kommt, ist das natürlich ein weiterer Pluspunkt. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Leonie, die gerade ihr Touristikstudium beendet hat und der Traumhochzeit mit Luca entgegenfiebert. Gefeiert wird im Herzen Italiens, in Perugia, wo Lucas Eltern ein Hotel betreiben. Auch Gabriele lässt sich den großen Tag ihrer Enkelin nicht entgehen – es ist das erste Mal seit dem Tod ihres Mannes, dass sie sich wieder hinauswagt ins Leben. Das ist schwer, aber auch ganz schön prickelnd, vor allem, als sie in Italien dem charmant-knarzigen Reiseführer Francesco begegnet. Leonies Eltern, Katrin und Oliver, sind seit Jahren getrennt. Nun sitzen sie auf dem Weg zur Hochzeit im gleichen Flieger. Und eigentlich fühlt sich das gar nicht so schlecht an. Alle Zeichen scheinen auf Grün zu stehen, doch dann beginnt nicht nur die Fassade des Hotels zu bröckeln, denn italienische Hochzeiten haben ganz eigene Gesetze …

In die Storyline habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner, flüssiger Lesefluss gegeben. Die Hauptfiguren sind interessant beschrieben. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Dabei habe ich vor allem Leonie in mein Herz geschlossen.

Den humorvollen Schreibstil fand ich immer sehr toll bei anderen Büchern von Tessa Henning, die ich bisher gelesen habe. Aber diesmal habe ich ein klein wenig davon vermisst. Natürlich gibt es auch witzige Passagen, die mich zum Lachen gebracht haben, aber etwas mehr davon wäre noch besser gewesen. Mir gab es diesmal einfach einen Tick zu viel Drama. Teilweise gab es auch Längen, aber zum Ende hin wurde dann die Spannungsschraube angezogen, so dass mir der Schluss sehr gut gefallen hat mit seiner versöhnlichen Auflösung. Ich vergebe diesmal 4 von 5 Sternen für den Wohlfühlroman, der mir richtig Lust auf Italien gemacht hat

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Unterhaltsamer historischer Roman mit ein paar Längen

Montmartre - Licht und Schatten
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Ich verschlinge zurzeit historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und mich zusätzlich auch noch etwas dazulernen lassen. Bereits der Klappentext und das Cover haben mich deshalb ...

Ich verschlinge zurzeit historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und mich zusätzlich auch noch etwas dazulernen lassen. Bereits der Klappentext und das Cover haben mich deshalb sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Und ich wurde gut von der Storyline unterhalten, auch wenn es die ein oder andere Länge gab.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1866. Elise Lambert und Valérie Dumas werden am selben Tag geboren. Sonst haben die beiden Mädchen nicht viel gemeinsam. Elise, Tochter einer einfachen Wäscherin, wächst in Armut auf dem Hügel von Montmartre auf. Valérie hingegen ist die Tochter eines wohlhabenden Kunsthändlers vom Boulevard de Clichy. In einer Zeit, in der Frauen kaum Möglichkeiten haben, hegen die beiden große Träume. Valérie ist eine begnadete Malerin, die es an die Kunstakademie schaffen möchte, wo auch Toulouse-Lautrec und van Gogh studieren. Elise dagegen möchte als Tänzerin in den schillernden Varietés von Montmartre berühmt werden. Schicksalsschläge und die Liebe stellen beide vor ungeahnte Herausforderungen, doch die jungen Frauen kämpfen für ihr Glück.

In die Storyline habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist schön bildlich. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Das Buch ist mit fast 600 Seiten auch ein überraschend dicker Wälzer, doch trotzdem habe ich es in nur wenigen Tagen verschlungen. Es gab jedoch auch die ein oder andere Länge. Deshalb hätten ein paar Seiten der Geschichte gut getan. Mir waren einige Handlungsstränge zu ausführlich beschrieben, was es nicht gebraucht hätte, denn diese waren eher irrelevant.

Die beiden Protagonisten wurden auf jeden Fall authentisch beschrieben und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln gut identifizieren. Zudem finde ich die historischen Ereignisse und berühmte Personen sehr interessant und wirklich gut in die Geschichte eingebettet.

Zusammengefasst hat mich das Buch doch auch gut unterhalten und ich bin jetzt auf das zweite Band sehr gespannt. Der Auftakt erhält von mir 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Coole Storyline für junge Leser

Die Kickflip-Bande – Rebellinnen auf Rollen
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Ich bin immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für meine Tochter. Der Klappentext und die Illustrationen auf dem Cover haben sie schon gleich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht, denn das Skateboard ...

Ich bin immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für meine Tochter. Der Klappentext und die Illustrationen auf dem Cover haben sie schon gleich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht, denn das Skateboard kommt sehr cool rüber. Sie wurde auch gut von der Bande unterhalten.

Die Geschichte dreht sich um die Kickflip-Bande - das sind Harry-Potter-Nerd Rosa, die selbstbewusste Müjde, die rebellische Toni und die brave Natalia. So unterschiedlich die vier Mädchen auch sind, es gibt eine Sache, die sie verbindet: Ihre Liebe zum Skateboard! Und nachdem sie sich gefunden haben, kann sie nichts mehr aufhalten. Schon gar nicht der fiese Esso und seine Clique. Doch dann verletzt sich Natalia beim Skaten und ihre überfürsorgliche Mutter will gleich den ganzen Skatepark schließen lassen. Aber der ist doch das Zuhause der Kickflip-Bande…

In die Story hat meine Tochter ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist auf jeden Fall altersgerecht und meine 9-Jährige hat überhaupt keine Probleme, der Geschichte zu folgen. Jedoch wurden verschiedene Schriftarten- sowie Schriftgrößen im Text benutzt, was zwar die Geschichte auflockert, aber jetzt nicht unbedingt der Fall meiner Tochter ist. Da hätte sie sich einen „normalen“ Stil gewünscht. Die Illustrationen sind dagegen nett anzusehen und unterstützen die Story. Es könnten aber gerne noch mehr sein.

Die Story bleibt von Anfang bis zum Ende interessant und die einzelnen Figuren sind meiner Tochter im Laufe der Storyline ans Herz gewachsen. Wir wurden von dem Buch gut unterhalten und würden uns auf jeden Fall über weitere Bände freuen. Wir vergeben auf jeden Fall 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Ein schöner Wohlfühlroman

Sommerhimmel über dem Möwenhof
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Ich lese immer wieder gerne Romane, die im Norden spielen, da ich selbst aus Bayern komme und die Gegend an der Nordsee sehr interessant und toll finde. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses ...

Ich lese immer wieder gerne Romane, die im Norden spielen, da ich selbst aus Bayern komme und die Gegend an der Nordsee sehr interessant und toll finde. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Maren, die für einen Neuanfang mit ihren Kindern zurück an die Nordseeküste zieht, wo ihre Familie auf dem Möwenhof ein gemütliches Bed & Breakfast betreibt. Als sich Maren Hals über Kopf in den Bootsbauer Henning verliebt, könnte ihr Glück perfekt sein. Doch gerade jetzt plant ihr Onkel, das idyllische Kleinod zu verkaufen. Die Frauen vom Möwenhof geben nicht auf und setzen alles daran, ihn umzustimmen. Marens Beziehung zu Henning wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Kann sie auf seine Unterstützung vertrauen und ihr Zuhause retten?

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Positiv fand ich, dass die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Maren und Henning erzählt wurde. So konnte ich deren Handeln und Denken besser nachvollziehen. Einzig und alleine die Schriftgröße finde ich sehr klein, was gewöhnungsbedürftig war.

Maren ist mir gleich ans Herz gewachsen. Ich konnte mich mit ihr absolut identifizieren. Sie ist Mutter und wohnte eigentlich jahrelang in Bayern bevor sie an die Nordsee zieht. Ich dachte die ganze Zeit: Das könnte ich sein! Vor allem am Anfang konnte ich den Umzug und das ganze Drumherum sehr gut nachvollziehen. Und auch Henning war mir gleich sympathisch und ich habe mit den Beiden mitgefiebert.

Der kurzweilige Wohlfühlroman hat mich gut unterhalten und ich habe nun richtig Lust an die Nordsee zu reisen. Das Ende war auch, wie ich es mir gewünscht habe – jedoch auch etwas vorhersehbar, was aber bei dem Genre natürlich klar ist. Ich vergebe für das Buch auf jeden Fall gute 4 von 5 Sternen.

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