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Veröffentlicht am 21.03.2025

Die Einheit der Valkyren

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Ich habe mir das Buch gekauft und angefangen zu lesen bevor ich es mir auf der Lyx Pop Tour in Berlin von Bianca Iosivoni signieren ließ.


Es ist ein Jugendbuch und dementsprechend geschrieben.


SPOILER


Am ...

Ich habe mir das Buch gekauft und angefangen zu lesen bevor ich es mir auf der Lyx Pop Tour in Berlin von Bianca Iosivoni signieren ließ.


Es ist ein Jugendbuch und dementsprechend geschrieben.


SPOILER


Am Anfang mochte ich das Buch total. Es war schön geschrieben. Der Leser bekam einen direkten Zugang zu Blair, Tochter einer Valkyre und Schwester der Erbin der Valkyren-Kräfte. Ihre Schwester Fenja wurde von ihrer Mutter trainiert. Sie ist die ältere Tochter und somit die Nachfahrin des Erbes der Mutter. Am Tag als Blair ihre Familie zum Flughafen bringt, geschieht ein Unfall, der das Schicksal der Familie auf den Kopf stellt und Blair beide verliert. Ihr bester Freund Ryan steht ihr zur Seite, doch Blair hat am Unfallort eine Gestalt gesehen, dass sie die Geschehnisse nicht für einen Zufall hält.


Als Blair dann nach Vancouver reist um die Wurzeln ihrer Mutter zu ergründen und die übrigen Valkyren über ihren Verlust informiert, wird sie immer neugieriger was sich wirklich hinter den Valkyren verbirgt. Zwar hat ihre Mutter sie informiert, aber die Details zu deren Geschichte sowie das Kampftraining hat nur ihre Schwester Fenja erfahren.


Ryan folgt Blair nach Vancouver und sie kommen sich - sehr zu Blairs Freude - sogar näher. Jedoch möchte er, dass sie mit ihm zurück fährt, Blair aber entscheidet sich dagegen, weil es ihr keine Ruhe lässt herauszufinden was wirklich mit ihrer Mutter passiert ist. So trifft sie im Gebäude der Valkyren auf einen Krieger, eine Seele, von der sie glaubt, er sei ihr Freund.


Als sie ihn und die Valkyren näher kennenlernt und sich später zeigt, dass sie die Fähigkeiten aufgrund des Verlusts ihrer Schwester und Mutter geerbt hat, bilden die Valkyren sie entsprechend aus.


Ich muss sagen während dieser Zeit hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Denn ich fand Blairs Trauer um ihre Familie war zumindest insoweit versiegt, dass sie sich auf andere Dinge konzentrieren konnte. Mir ist auch schleierhaft wie sie ihrem besten Freund so schnell vergeben konnte. Das hat nichts mit rationalem Denken zu tun.


Ich finde die Geschichte an sich sehr gut. Das Thema ist gut gewählt und spannend, aber da es ein Jugendbuch ist, noch dazu nur 346 Seiten lang, wirkt alles etwas dünn und teilweise übersprungen. Ich finde, die Geschichte hätte ruhig ausgedehnter sein können. Zwischendurch fragte ich mich , wo eigentlich Zev geblieben ist, weil er so lange nicht erwähnt wurde. Außerdem lernt man die anderen Valkyren nur mäßig kennen. Auch da hätte ich mir mehr gewünscht.


Was außerdem meiner Meinung nach ein Manko ist, sind die typischen Formulierungen, die man in jedem Buch findet: "Meine Haut begann zu kribbeln", "Hitze stieg in mir auf", "Das hier war immer noch mein bester Freund". Ich denke, das hat man jetzt alles oft genug gelesen.


Ich muss allerdings sagen, dass zum Ende hin die Ereignisse sich überschlagen haben. Es geschah Vieles, das ich nicht hätte voraussagen können. Das hat natürlich neugierig auf den Folgeteil gemacht.


Die Geschichte ist wirklich gut, aber es fehlt an Details und Ausschmückungen.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein Hotel mit merkwürdigen Besuchern

Wolkenschloss
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Das Wolkenschloss ist im typischen Schreibstil von Kerstin Gier geschrieben.

Ich habe das Exemplar bereits eine ganze Weile, aber jetzt habe ich es erst gelesen und auch das dauerte eine Weile, weil es ...

Das Wolkenschloss ist im typischen Schreibstil von Kerstin Gier geschrieben.

Ich habe das Exemplar bereits eine ganze Weile, aber jetzt habe ich es erst gelesen und auch das dauerte eine Weile, weil es mir besonders am Anfang schwer fiel, Begeisterung dafür zu zeigen und zu entwickeln.

Obwohl es in dem Buch um eine Praktikantin, eine sich anbahnende Liebesgeschichte sowie Hoteldiebe, Betrüger und Gewalt geht, schafft es Kerstin Gier wie keine andere, im ganzen Buch Humor einfließen zu lassen. Ihre witzige Erzählweise ist absolut einmalig und verdient immer einen bis zwei Sterne. Allerdings dauerte es doch sehr lange bis in der Geschichte mal wirklich was passierte, weshalb ich die übertrieben guten Bewertungen gar nicht so ganz nachvollziehen kann. Natürlich soll der Leser, das Personal und die einzelnen Gäste richtig kennenlernen und mitraten als der Diebstahl vollzogen wird und sich die ersten Gäste als fragwürdig herausstellen, aber bis zu diesem Moment liest man gefühlt nur, dass Fanny - unsere Hauptprotagonistin - in ihre Kammer geht und Vögel füttert, Kinder betreut und mit weiblichen Gästen aneckt oder mit männlichen flirtet,

Ich habe beim Lesen oft lachen müssen, aber der Tiefgang der Story fehlte mir total. Am Ende der Geschichte ist auch wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Bis zur Hälfte des Buches habe ich mich gelangweilt, weil ich die Alltagsgeschichten über Fannys Praktikum ziemlich gedehnt und unnötig fand. Zugegeben, anfangs wusste man nicht wer sich als Bösewicht entpuppt, aber die Lovestory war unverkennbar.

Fanny ist ein sympathischer Charakter, aber das Buch hätte theoretisch auch nur halb so lang sein können. Die ganzen Personen, die darin auftauchen und relevant sind, sind deutlich geworden und gut durchdacht, aber ohne besondere Vorkommnisse, sodass mir persönlich die Spannung in dem Buch absolut fehlte.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Liebe macht sterblich

Pearl – Liebe macht sterblich
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Das Buch sieht wunderschön aus. Das Cover ist einmalig!

Storytechnisch würde ich sagen, dass man es ruhig lesen kann. Es ist kein dickes Buch und es ist gut. Allerdings sollte man hier keinen Tiefgang ...

Das Buch sieht wunderschön aus. Das Cover ist einmalig!

Storytechnisch würde ich sagen, dass man es ruhig lesen kann. Es ist kein dickes Buch und es ist gut. Allerdings sollte man hier keinen Tiefgang erwarten. Die Story hat durchaus Potenzial, aber es berührt den Leser letztlich nicht.

Pearl ist eine Suchende, genau wie ihre Freunde Damien und Alexa. Obwohl sie Alexa viel länger kennt, hat sie zu Damien eine engere und auch körperliche Beziehung. Ich hatte während der gesamten Geschichte das Gefühl, dass sie für ihn mehr als nur eine Freundin ist. Man kommt aus dem Grübeln nicht raus, ob er letztlich doch in sie verliebt ist, weil es permanent so rüber kommt. Der Gedanke, dass ein Suchender nur dann menschlich und sterblich wird, wenn er die wahre Liebe erfährt, ist wirklich gut, aber die Umsetzung ist leicht fraglich. Beispielsweise gibt es in der Story Jäger - Suchende, die durch die wahre Liebe Erlösung fanden und es sich zur Aufgabe gemacht haben, andere Suchende zu töten. Es gibt nämlich auch Suchende, die so lange verzweifelt nach Liebe suchten, dass sie mittlerweile ausgelaugt und verzweifelt sind. Ein Suchender hat leider die Fähigkeit durch einen Kuss, der eben nur ein Kuss ohne echte Gefühle ist, dem Geküssten die Fähigkeit zu lieben zu rauben.

Pearl trifft auf ihrer langen Suche endlich jemanden, dem sie vertraut und zu dem sie sich hingezogen fühlt. Dieser ist allerdings ein Jäger, der zudem auch noch einen Komplizen hat, dessen wahre Liebe gestorben ist. Seither ist sein Komplize ein verbitterter Jäger, der alle Suchenden hasst, obwohl er selbst einer war. Er hat den Namen Hubertus, was ich schon ganz schrecklich fand - von seinem Ende ganz zu schweigen. Generell hat das Ende viel versaut. Es war überdramatisch und trotzdem voller Happy Ends.. Alexa geriet während der ganzen Story sehr in den Hintergrund, was ich auch schade fand. Die Personenbeschreibung blieb zudem auch ein wenig auf der Strecke und ich konnte auch nicht so richtig nachvollziehen, warum Pearl sich überhaupt letztlich verliebte, da er doch so unehrlich zu war.

Fazit: Das Konzept ist meiner Meinung nach ausbaufähig, genau wie die Personen. Aber es ist wie gesagt, ein relativ dünnes Buch, was man zwischendurch ruhig mal lesen kann. Aber ich würde es kein zweites Mal greifen.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Erica & Blake

Hardwired - verführt
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Das Buch ist ein typisches Shades of Grey Cover. Ein gutaussehender erfolgreicher Milliardär, der noch dazu der Hengst im Bett ist verliebt sich in eine 22-jährige, die gerade ihr Studium beendet hat. ...

Das Buch ist ein typisches Shades of Grey Cover. Ein gutaussehender erfolgreicher Milliardär, der noch dazu der Hengst im Bett ist verliebt sich in eine 22-jährige, die gerade ihr Studium beendet hat. Zugegeben, Erica ist erfolgsorientiert. Sie hat ihre eigene Social-Media-Website gegründet und sucht nun Investoren, dennoch kann sie mit ihm nicht mithalten. Shades of Grey war ein Welterfolg, genau wie Twilight, aber das ist kein Grund diese Stories auszuschlachten.
Die Art und Weise wie Erica und Blake sich kennenlernen, ist unspektakulär. Sie stoßen in einem Restaurant zufällig zusammen und seither ist er überall wo sie auch ist. Genau wie Christian Grey ist er ein Kontrollfreak, reich und arrogant. Natürlich ist der Sex der beste in Ericas Leben, jedes einzelne Mal ist eigentlich nicht mehr zu übertreffen, aber Blake schafft es wieder und wieder. Das ist ziemlich lächerlich und übertrieben.
Was mir aber an der Story gut gefällt ist, dass Erica ihren eigenen Kopf hat, sich nichts gefallen lässt und überhaupt eine starke selbstbewusste Frau ist, die sich ihren Erfolg selbst erarbeitet hat. Zum Ende hin bei einem Familientreffen wurde die Geschichte richtig spannend. Ich würde 3,5 Sterne geben, wenn das ginge. Ich habe das zweite Buch auch, welshalb ich die Fortsetzung erst einmal lesen werde um mir weiterhin eine Meinung zu bilden.
Ich denke, wer Shades of Grey nicht gelesen hat, wird das Buch toll finden. Bisher geht es allerdings auch nicht um S&M, aber es gab schon Andeutungen darauf, dass das noch kommen könnte.
Ich bin gespannt wie es weitergeht. Es wäre wirklich schön, wenn es nicht so vorhersehbar wird und für Überraschungen gesorgt ist.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Zeitreisen und verworrene Familiengeheimnisse

Die Maske der Vergangenheit
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Ich war versucht 4 Sterne zu geben, aber der Epilog hat mich eindeutig umgestimmt.

Eigentlich fliegt Luzie nach Venedig um mehr über ihre Großmutter zu erfahren. Über die erfährt sie in der gesamten Story ...

Ich war versucht 4 Sterne zu geben, aber der Epilog hat mich eindeutig umgestimmt.

Eigentlich fliegt Luzie nach Venedig um mehr über ihre Großmutter zu erfahren. Über die erfährt sie in der gesamten Story eigentlich nichts. Dass ihr Vater sie einfach so fliegen ließ, ohne zu wissen, wann genau sie wiederkommt, finde ich immer noch sehr fragwürdig.

Ich konnte auch nicht verstehen, warum niemand mit ihr über ihre Oma gesprochen hat - oder dass Luzie auch nicht nach ihr gefragt hat bzw. nur anfangs. Stattdessen geht es nur um die Familie bei der sie Unterkunft findet. Und auch dort bleiben Fragen offen: Wohnen Enrico und Paola weiterhin zusammen? Finden Sie Frieden? Besucht Luzie die zwei noch?

Auch Luzies Heimreise fällt weg in der Story. Wo kommt plötzlich die Frau her, die ihr Vater offenbar bei sich hat? Konnte er Luzies Erlebnisse in Venedig glauben? Schließlich ging es doch auch um seine Familie.

Woher wusste eigentlich Jonas, wo bzw. bei wem in Venedig er anrufen muss um Luzie ausfindig zu machen?

Haben Polizei und Rettungswagen Giulia und Paul mitgenommen ohne Fragen über deren Alter zu stellen?

Wie genau ist die Situation am Ende eigentlich ausgegangen? Wurde die Zeit in Venedig angehalten oder nicht?

Warum können sie und Jonas einfach in der Zeit springen wie es ihnen beliebt? Und jeder scheint auch die Tatsache absolut hinzunehmen, dass das möglich ist..

Das Buch ließ sich wirklich gut lesen. Man wollte immer wissen wie es weitergeht. Venedig wurde schön beschrieben und es war sehr angenehm darüber zu lesen, ABER es bleiben zu viele Fragen offen und viele Entscheidungen sind extrem fragwürdig. Die Themen "Zeitreise" und auch "Familiengeheimnisse" sind gut gewählt, aber nicht ausgereift umgesetzt.

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