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Veröffentlicht am 21.03.2025

Schicksalhafte Radtour

Irish Kisses – Mein Weg zu dir
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Carly McCormick möchte am St. Patrick’s Day möglichst weit weg von Dublin sein, denn in den letzten Jahren wurde sie an diesem Tag vom Pech verfolgt. In diesem Jahr bucht sie notgedrungen eine Radreise ...

Carly McCormick möchte am St. Patrick’s Day möglichst weit weg von Dublin sein, denn in den letzten Jahren wurde sie an diesem Tag vom Pech verfolgt. In diesem Jahr bucht sie notgedrungen eine Radreise entlang Irlands atemberaubender Westküste. Diese Tour mit einem attraktiven, aber mürrischen Reiseleiter und Wetterkapriolen ist so gar nicht das, was Carly sich gewünscht hat.

Carly war mir von Beginn an sympathisch, der Reiseleiter Sam hat es mir zu Beginn etwas schwerer gemacht und die Teilnehmer der bunt gewürfelten Truppe habe ich auch nicht alle sofort ins Herz geschlossen. Aber mit jedem weiteren Tag dieser Tour, die so manche Herausforderung bot, lernte ich die Urlauber besser kennen. Nach und nach erkannte ich, dass jeder ein Päckchen aus seiner Vergangenheit zu tragen hatte. Im Nachhinein kann man sagen, dass es keine normale Radtour war, aber inwiefern müsst ihr selber herausfinden.

Der lockere und humorvolle Schreibstil der Autorin sorgt für einen guten Lesefluss. Ihre bildhaften Beschreibungen ließen nicht nur mein Kopfkino anspringen, sondern versetzten mich auch zurück zu meinem eigenen Irlandaufenthalt. Ich kannte von Josie Donovan schon „Irish Love – Vom Glück geküsst“ und habe mich sehr gefreut hier einige Personen aus dem Roman wiederzutreffen.

Ein humorvoller Wohlfühlroman, der aber auch die gesamte Bandbreite der Emotionen beinhaltet und mich manches mal sehr berührt hat. Für mich ein Lesevergnügen, das mir fünf glänzende Sterne wert ist.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

26 Buchstaben sind wirklich zu viel, oder?

Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule
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Maulwurf möchte, dass auch die Tiere im Garten von Frau Bienenstich in die Schule gehen können, um lesen und schreiben zu lernen, rechnen muss man mal sehen. Aber es gibt so viel vorher zu organisieren. ...

Maulwurf möchte, dass auch die Tiere im Garten von Frau Bienenstich in die Schule gehen können, um lesen und schreiben zu lernen, rechnen muss man mal sehen. Aber es gibt so viel vorher zu organisieren. Wer ist z. B. der Lehrer oder wo soll der Unterricht stattfinden. Nachdem alle Fragen geklärt sind, macht sich Zipfelmaus auf den Weg, um die erste Unterrichtsstunde zu geben. Aber wo sind denn alle? Nur der kleine Spatz ist da und die anderen haben alle eine Ausrede parat. Ach herje, außer dem A gibt es noch weitere 25 Buchstaben und Ferien gibt’s auch noch nicht. Aber ein Ereignis lässt die Tiere erkennen wie wichtig es ist, lesen und schreiben zu können.

Auf dem hübschen Cover sind schon einige der Protagonisten zu sehen. Bevor es mit der Geschichte losgeht, werden aber alle Tiere in Wort und Bild vorgestellt. Das gefällt uns schon gut, denn so kommen man in der Geschichte nicht durcheinander, denn nicht jeder kennt schon Zipfelmaus und ihre Freunde. Alle Tiere sind sehr nett, na gut vielleicht Spitzmaus nicht so ganz, Spitzmaus ist ein wenig grummelig, aber wir mögen ihn trotzdem.

Uwe Becker hat diese niedliche Geschichte in einem kindgerechten und herzerwärmenden Schreibstil mit einer guten Portion Humor verfasst. Das Thema Schule betreffend kommen mir einige Aussagen doch ziemlich bekannt vor.

Die durchweg farbigen Illustrationen von Ina Krabbe sind sehr detailliert und wunderschön. Sie verstärken den Text noch zusätzlich.

Es ist schön wie die Tiere das Problem erkennen, nach einer Lösung suchen und dann gemeinsam handeln. Zudem gefällt mir wie an einem praktischen Beispiel gezeigt wird wie wichtig es ist, dass man lesen und schreiben kann.

Ein ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Geschichte mit der geliebten Zipfelmaus.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Chaotisches Abenteuer

Henriette Huckepack – Ene, mene, Haferbrei, wer schlüpft da aus dem Frühstücksei?
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Tante Martha hat Henriette und ihre Freundin Ferida zum Frühstück eingeladen, denn ihr wurde ein sehr großes Ei per Post geliefert und daraus soll jetzt eine Portion Rührei für alle gemacht werden. Doch ...

Tante Martha hat Henriette und ihre Freundin Ferida zum Frühstück eingeladen, denn ihr wurde ein sehr großes Ei per Post geliefert und daraus soll jetzt eine Portion Rührei für alle gemacht werden. Doch daraus wird nichts. Statt einer gemütlichen Frühstücksrunde befinden sich die drei Hexen, samt ihrer Tiere, kurz darauf auf einer turbulenten Fahrt zum Hexeninstitut. Warum wollt ihr wissen? Na, das kann ich doch hier nicht verraten! Aber schaut euch mal das wunderschöne Cover an, vielleicht könnt ihr es dann erraten.

Wir kennen Tante Martha, Henriette, Ferida und ihre Tiere schon etwas länger, daher war es kein Problem ihnen allen direkt am Anfang wieder zu begegnen. Für Leser, die diese Reihe jetzt erst für sich entdecken, wäre eine Vorstellung der Protagonisten zu Beginn des Buches bestimmt hilfreich.

Genau wie die beiden Junghexen haben wir uns sofort in den kleinen Drachen Iiiek mit seinen großen Kulleraugen und den winzigen Flügelchen verliebt. Der Neuankömmling hat es aber faustdick hinter den Öhrchen und hält die Hexen ganz schön auf Trab. So gestaltet sich die Fahrt zum Hexeninstitut turbulent, chaotisch und abenteuerlich.

Ein spannendes und lustiges Buch aus der Feder von Andrea Lienesch zum Vorlesen, aber aufgrund der großen Schrift und kurzer Kapitel eignet sich die Geschichte auch für etwas versiertere Erstleser. Die zahlreichen, detaillierten und durchweg farbigen Illustrationen ergänzen und verstärken die Geschichte sehr gut.

Uns hat auch das vierte Abenteuer mit Henriette Huckepack sehr gut gefallen und sind schon gespannt, was die Junghexe als nächstes erleben wird.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Erschreckendes Szenario

Brennendes Watt
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Als auf Borkum die Leiche des Niederländers Luuk Raand angespült wird, ist das ein Fall für das deutsch-niederländische Ermittlungsteam Iska van Loon und Marten Jaspari. Bald stellt sich heraus, dass der ...

Als auf Borkum die Leiche des Niederländers Luuk Raand angespült wird, ist das ein Fall für das deutsch-niederländische Ermittlungsteam Iska van Loon und Marten Jaspari. Bald stellt sich heraus, dass der Mord an dem Mitarbeiter der Sicherheitsfirma, die das LNG-Terminal in Eemshaven schützt viel weitere Kreise zieht als zu Anfang gedacht.

Mir sind Iska und Marten inzwischen ans Herz gewachsen, schließlich begleite ich sie hier bereits zum dritten Mal bei ihren grenzübergreifenden Ermittlungen. Dieser Fall verlangt den beiden alles ab und es wird brenzlich für sie. Die Aufarbeitung und Regelung ihrer privaten Angelegenheiten müssen trotz wichtiger Entscheidungen warten.

Fynn Jacob hat bei diesem Krimi ein erschreckendes Szenario gezeichnet. Sein bildhafter Schreibstil hat mein Kopfkino zu Höchstleistungen angetrieben. Gerade in den heute herrschenden politisch unruhigen Zeiten kann ich nur hoffen, dass seine Fiktion niemals Realität wird.

Mich hat dieser sehr realistisch erscheinende Krimi in Atem gehalten und ich bin etwas traurig, dass das Ermittlerduo nun mindestens eine Auszeit nimmt oder die Zusammenarbeit sogar einstellt.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Wer ist es nur?

Strandkorbbriefe
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„Strandkorbbriefe“ ist der zweite Teil aus der Nordsee-Reihe von Marie Merburg. Ich kannte den Vorgänger „Nordseesterne“ nicht, hatte aber keine Verständnisprobleme.

Ein anonymer Liebesbrief im Krummhörner ...

„Strandkorbbriefe“ ist der zweite Teil aus der Nordsee-Reihe von Marie Merburg. Ich kannte den Vorgänger „Nordseesterne“ nicht, hatte aber keine Verständnisprobleme.

Ein anonymer Liebesbrief im Krummhörner Wochenblatt scheint hundertprozentig auf die Polizistin Merle zu passen. Aber ihr fällt partout kein entsprechender Kandidat ein und so begibt sie sich mit dem Redakteur Bastian quer durch Ostfriesland auf die Suche nach dem Verfasser. Ihr werdet überrascht sein was die beiden dabei alles erleben.

Merle zeigt sich im Laufe der Geschichte von unterschiedlichen Seiten. Sie ist eine taffe Polizistin, nach einem Vorfall aber eher ein ängstliches Wrack und sie leidet zudem unter Beziehungsängste. Die Suche ist gleichzeitig eine Reise zu ihrem eigenen Ich. Ihre Handlungen, Ängste und ihre Entwicklung hat die Autorin sehr realistisch und glaubwürdig beschrieben. So konnte ich mir ein gutes Bild von ihr machen, aber auch die anderen Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen. In meinem Kopfkino bekamen so alle ein eigenes Gesicht. Selbst den kleinen Hund Kalle, der in Stresssituationen ein Bächlein macht hatte ich bildlich vor mir.

Begeistert war ich von der bildhaften Beschreibung der Orte und Landschaft, die mich gedanklich nach Ostfriesland katapultiert haben. Für mich war diese Reise eine Wiederbegegnung mit vielen mir bekannten Orte, da ich gerne in Ostfriesland Urlaub mache.

Obwohl hier einige ernsthafte Themen wie z. B. die Verarbeitung eines Traumas gestreift wurden, war es für mich ein schöner Wohlfühlroman.

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