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Veröffentlicht am 10.06.2025

Dämonen, Tension, Mystery

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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Darum geht's:

Als ich die Augen aufschlage, weiß ich nicht, wo ich bin. Nur dass ich auf einem Bett aus Moos auf einem schwarzen, spiegelglatten Boden liege. Ich weiß auch nicht, wer ich bin. Nur dass ...

Darum geht's:

Als ich die Augen aufschlage, weiß ich nicht, wo ich bin. Nur dass ich auf einem Bett aus Moos auf einem schwarzen, spiegelglatten Boden liege. Ich weiß auch nicht, wer ich bin. Nur dass Macht unter meiner Haut vibriert. Noch bevor ich mich irgendwie orientieren kann, bekomme ich Gesellschaft. Ein Daemon namens Daesra, halb Mensch, halb Monster. Ebenso gefährlich wie verführerisch. [...]

Meine Meinung:

Das Cover und der Titel passen wirklich gut zusammen und die düstere Aufmachung - zusammen mit dem Idee, eine Kombination aus Dark Romance und Fantasy zu lesen - hat mich sehr begeistert!

Die Grundidee der Geschichte ist auch wirklich spannend: die Gedächtnislücken erwecken zusammen mit der dunklen Atmosphäre des Labyrinths besonders am Anfang eine richtige Gänsehaut-Stimmung! Im Laufe der Geschichte hat sich die Handlung dann doch aber öfters gezogen, und ich hatte das Gefühl, dass auch oft viel drumherum geschehen ist, was von der weiteren Plotentwicklung ein bisschen abgeschliffen ist.

Die Charaktere sind mir leider auch bis jetzt immer noch sehr blass. Zur Protagonistin Sadaré konnte ich keinen hundertprozentigen Draht aufbauen, weil ich auch etwas das Gefühl hatte, dass sie sich selbst durch die Amnesie nicht so richtig kennt - da wäre auch noch viel Potential für mehr Toughness gewesen, besonders Daesra gegenüber. Dieser hat in meinen Augen auch einfach so, so viel Potential, das noch mehr hätte ausgeschöpft werden können. Oftmals war die Dynamik zwischen den Protas und mehr spooky als tiefgründig, Tension gab es aber dennoch genug.

Der Schreibstil hat mir noch mit am besten gefallen, die umschreibenden, sehr mysteriösen Strukturen passen gut in das düstere Gesamtbild.

Insgesamt konnte "Dark Labyrinth" das darin befindliche Potenzial nicht ganz ausschöpfen, dennoch gebühren der Idee und dem düster-geladenen Worldbuilding definitiv Aufmerksamkeit!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Vampire und Wölfe im Dark Romance Setting

Nightwood Academy 1 - Dark Romantasy Serie
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Darum geht's:

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter bricht für die 20-jährige Abby eine Welt zusammen. Verzweifelt nach Antworten suchend, beschließt sie, an der Nightwood Academy zu studieren. Dem Ort, ...

Darum geht's:

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter bricht für die 20-jährige Abby eine Welt zusammen. Verzweifelt nach Antworten suchend, beschließt sie, an der Nightwood Academy zu studieren. Dem Ort, an dem ihre Mutter das letzte Mal lebend gesehen wurde. Hinter den ehrwürdigen Mauern der schottischen Universität verbirgt sich jedoch weit mehr als eine elitäre Bildungseinrichtung. [...] Inmitten der düsteren, magischen Welt findet sie sich plötzlich zwischen zwei attraktiven Vampirbrüdern wieder, die beide ihr Herz höherschlagen lassen.


Meine Meinung:

Das Cover ist mit den dunklen Tönen und dem Rot sehr ansprechend gestaltet, da es sofort neugierig auf die mystische, vielleicht auch etwas blutige Innenwelt des Buches neugierig macht!

Vorab ist es auch wichtig zu erwähnen, dass es sich bei diesem Buch um einen Sammelband der ersten vier Episoden handelt - und die Reihe besitzt über zwanzig, also ist der erste Schritt in die Geschichte erst der Anfang einer langen Reise.

Die Grundidee der Handlung ist eigentlich ziemlich gut. Das Internat in Schottland hat eine tolle, düstere Atmosphäre und passt super zur Verbindung mit sämtlichen übernatürlichen Wesen. Die Anwesenheit letzterer fand ich auch super cool, wenngleich es am Anfang sehr viele verschiedene waren, sodass der Überblick etwas verloren gegangen ist.

Abby, die Protagonistin, ist auch eine interessante Persönlichkeit. Beim Lesen lernt man mit ihr zusammen gut die ersten Eindrücke des Internats kennen, doch je weiter die Handlung fortgeschritten ist, desto weniger nachvollziehbar sind mir ihre Handlungen und Entscheidungen gefallen - besonders im Bezug auf die Love Interests, mit denen ich leider nicht wirklich warm geworden bin.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nicht viel Dark Romance gelesen habe, aber das Körperliche stand mir gegenüber den Gefühlen zu sehr im Vordergrund, während andere Szenen schon fast etwas kindlich gewirkt haben - aber wie gesagt: ich bin auch keine Expertin auf dem Gebiet!

Der Schreibstil der Autorin ist auch gut gelungen. Ab und zu hätte ich mir noch ein paar mehr Gefühle gewünscht, doch insgesamt war er sehr leicht und hat mich beim Lesen durch die Geschichte fliegen lassen.

Für meinen Geschmack sind auch noch so viele Fragen übrig geblieben, aber da wird man wohl noch die Folgebände lesen müssen!

Insgesamt ist "Nightwood Academy" eine kurzweilige Dark Romance mit übernatürlichen Elementen. Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt, dennoch könnte das Buch jenen gefallen, die nach einer Mischung aus Dark Romance und Fantasy-Romanen suchen!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2024

Modernes Romeo und Julia?

I'll look for you, Everywhere
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Darum geht's:

Magdalen und Theo haben für ihr Studium das malerische Chivasso, in dem sie zusammen aufgewachsen sind, verlassen. Jahrelang haben sie sich nicht mehr gesehen, erst eine Hochzeitseinladung ...

Darum geht's:

Magdalen und Theo haben für ihr Studium das malerische Chivasso, in dem sie zusammen aufgewachsen sind, verlassen. Jahrelang haben sie sich nicht mehr gesehen, erst eine Hochzeitseinladung bringt die beiden zurück. Sie versuchen sich voneinander fernzuhalten, denn sie dürfen sich nicht verlieben. Trotzdem laufen sie sich immer wieder über den Weg und können die knisternde Anziehung zwischen ihnen nicht ignorieren. Bis die düsteren Geheimnisse ihrer Familien an die Oberfläche treten...

Meine Meinung:

Das Cover ist ein wirklicher Eyecatcher und zusammen mit dem wunderschönen Farbschnitt verspricht es eine romantisch-leichte Lovestory mit sommerlichen Italien-Feeling.

Leider konnte der Inhalt dann aber doch nicht ganz mit dem Cover mithalten. Vor allem lag das meiner Meinung nach an dem Storyaufbau und den Charakteren.

Grundsätzlich finde ich die Idee der Geschichte wirklich ansprechend und habe mich sehr auf eine moderne, vielleicht auch ein wenig kitschige, Romeo-und-Julia-Adaption gefreut. Leider aber ist keine wirkliche Spannungskurve entstanden und obwohl auch gut beschriebene spicy-Szenen dabei waren, war mir das Gesamtkonzept nicht passend genug und zu dramatisch an den falschen Stellen. Auch deepere Themen wurden beispielsweise angesprochen, aber kaum aufgearbeitet. Nichtsdestotrotz möchte ich die idyllische italienische Atmosphäre.

Wahrscheinlich hätte mir die Geschichte noch so viel besser gefallen, wenn man an den Charakteren - vor allem am Protagonisten Theo noch etwas gefeilt hätte. Insgesamt entwickeln weder die Haupt- noch dir Nebencharaktere eine besonders facettenreiche Persönlichkeit, doch besonders gestört hat mich das sehr egoistische und rücksichtslose Verhalten Theos Magdalen gegenüber, sodass ich am Ende kaum noch Verständnis für seine Absichten aufbringen konnte. Schade eigentlich, da mit mehr Kommunikation und Sensibilität so viel Potential dagewesen wäre!

Insgesamt konnte mich "I'll look for you, everywhere" auf den zweiten Blick leider nicht so ganz von sich überzeugen, den Hype kann ich aufgrund der wackligen Charakterdynamik auch nicht wirklich nachvollziehen. Auch meine Romeo-und-Julia-Hoffnungen wurden nicht ganz erfüllt, dennoch ist die Geschichte ganz nett für zwischendurch :)

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Veröffentlicht am 06.10.2023

Spannender Zeitreisethriller mit Potential

Time Shifters
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Darum geht's:

Bologna, 19. Mai, 11.56: Eine Bombe explodiert in einer Schule. Ein Amoklauf von unvorstellbarem Ausmaß.Was wäre, wenn sich diese Katastrophe nie ereignet hätte? Wenn sich die Zeit um 24 ...

Darum geht's:

Bologna, 19. Mai, 11.56: Eine Bombe explodiert in einer Schule. Ein Amoklauf von unvorstellbarem Ausmaß.Was wäre, wenn sich diese Katastrophe nie ereignet hätte? Wenn sich die Zeit um 24 Stunden zurückdrehen ließe? Wenn es in Prag Agenten gäbe, die auf solche Aufgaben spezialisiert wären? Agenten wie die Time Shifters.Michaela ist eine von ihnen. Ihr bleiben 24 Stunden Zeit, um die Tat zu verhindern. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sich die Vergangenheit nicht ohne Weiteres ändern lässt ...


Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr ansprechend und aufgrund des mystischen Vibes passt es auch super zum Inhalt. Auch der Klappentext konnte mich sehr begeistern, da so direkt Spannung aufgebaut wird.

Auch die Idee der Geschichte mit den Zeitreisen mochte ich sehr, sehr gern und der Crime-Aspekt hat mir auch richtig gut gefallen. Handlungsmäßig wurde es aber an einigen Stellen ziemlich verzwickt und chaotisch und kleinere chronologische Ungereimtheiten haben mich ein wenig ins Stocken gebracht...Dass die Geschichte auch noch in Prag spielt, konnte mich dennoch besonders begeistern - auch wenn ich mir davon noch mehr Beschreibungen gewünscht hätte, da diese ein bisschen kurz gekommen sind.

Ich bin außerdem ein großer Fan der Perspektivwechsel, die sogar noch zeitlich und örtlich variieren. Leider ist es mir aber nicht so wirklich gelungen, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Zwar sind sie super spannend und gegensätzlich, doch irgendwie hat mir da das Gefühl gefehlt.

Der Schreibstil des Autors war auch sehr angenehm zu lesen - besonders da ein großer Fokus auf dem Spannungsbogen lag, der gut gelungen ist.

Insgesamt ist "Time Shifters" also ein actiongeladenes Buch, das mich aber leider nicht völlig von sich überzeugen konnte. Dennoch denke ich, das die Geschichte viel Potential hat und damit besonders jüngere LeserInnen begeistern kann!

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Veröffentlicht am 15.05.2023

Die Handlung hätte auch für ein Buch gereicht

A Place to Stay
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Darum geht's:

(Achtung: Spoiler für Band 1)

Haras Reise nach Seoul war erfolgreich: Nach 25 Jahren hat sie ihre leibliche Mutter gefunden und freut sich darauf, sie näher kennenzulernen. Doch eine neue ...

Darum geht's:

(Achtung: Spoiler für Band 1)

Haras Reise nach Seoul war erfolgreich: Nach 25 Jahren hat sie ihre leibliche Mutter gefunden und freut sich darauf, sie näher kennenzulernen. Doch eine neue Familie, ein Job in einem fremden Land und eine andere Sprache – das alles überfordert sie immer mehr. Ihre Beziehung zu Yujun hat Hara schweren Herzens beendet, denn ihre Liebe darf nicht sein. Nur mühsam kann Hara ihre Sehnsucht nach dem Mann mit den breiten Schultern, dem umwerfenden Lächeln und der aufrichtigen Art unterdrücken. Er hat ihr das Gefühl gegeben, endlich einen Platz in der Welt, ein Zuhause, gefunden zu haben. Doch wie kann das richtig sein, wenn ihre Liebe verboten ist?

Meine Meinung:

In "𝐀 𝐏𝐥𝐚𝐜𝐞 𝐭𝐨 𝐒𝐭𝐚𝐲" geht die Geschichte von Hara und Jujun weiter und man lernt noch mehr über die Stadt Seoul und das Land kennen. Vielleicht lag es daran, dass ich für mich feststellen musste, kein Südkorea-Fan zu sein, aber leider hat sich die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen ohne handlungsmäßig signifikant voranzukommen. Nichtsdestotrotz konnte mich die Autorin letztendlich aber durch ihren angenehmen Schreibstil doch noch mehr von ihrer Geschichte überzeugen.

Insgesamt konnte die Dilogie meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen, dennoch würde ich die Bücher allen weiterempfehlen, die sich für die Kultur Südkoreas interessieren und mehr darüber erfahren möchten.

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