Profilbild von Buchliebe4

Buchliebe4

Lesejury Star
offline

Buchliebe4 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buchliebe4 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Ein leichter Sommerroman

Der Sonne entgegen
0

Dieses wunderschön gestaltete Cover fällt sofort auf und strahlt eine Leichtigkeit aus, der man sich nicht entziehen kann. Zudem bringt es die beiden Protagonisten und ihren Geschichte perfekt zum Ausdruck.

Der ...

Dieses wunderschön gestaltete Cover fällt sofort auf und strahlt eine Leichtigkeit aus, der man sich nicht entziehen kann. Zudem bringt es die beiden Protagonisten und ihren Geschichte perfekt zum Ausdruck.

Der Roman hat mich von der ersten Seite an sofort an die Hand genommen und mich in das Leben von Romy und Valentin entführt. Abwechselnd taucht der Leser in die Welt der beiden ein und dadurch wurden beide total greif- und fühlbar, was mir sehr gut gefallen hat.
Die verschiedenen Emotionen kamen dadurch auch sehr gut zum tragen.
Besonders das leidenschaftliche Prickeln der beiden und die neu entstehende Nähe kam hier sehr gut zum tragen.
Die anderen Charaktere blieben für mich persönlich allerdings ein wenig zu farblos.

Die Umgebung hat die Autorin wieder sehr gut beschrieben, dass man als Leser selbst das Gefühl bekam, in Italien vor Ort zu sein.

Und auch wenn ich durch die beiden sehr sympathischen Hauptcharaktere in meinem Kopf das reinste Kopfkino stattfand und ich die Geschichte auch gerne gelesen habe, gibt es ein Aber.
Während mich der Anfang so mitgerissen hat und mich auch mit einer Leichtigkeit verzaubert hat, so blieb dieses Gefühl leider nicht dauerhaft. Denn der Aufbau und Ausgang der Geschichte war ab einen gewissen Punkt, für mich leider sehr vorhersehbar und hat mir dadurch diese prickelnde Spannung genommen, was ich sehr schade fand.

Dennoch ein guter Roman, der nach Urlaub und einem kleinen Abenteuer duftet


Fazit:

3 Sterne für einen leichten sommerlichen Roman

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2025

Eine Geschichte, in der ich mich nicht fallen lassen konnte

Die Garnett Girls
0

Durch den Klappentext bin ich auf das Buch Die Garnett Girls aufmerksam und neugierig geworden.
Die Hauptrolle spielt in dem Buch Margo und ihre drei Töchter, Rachel, Imogen und Sasha. Vor vielen Jahren ...

Durch den Klappentext bin ich auf das Buch Die Garnett Girls aufmerksam und neugierig geworden.
Die Hauptrolle spielt in dem Buch Margo und ihre drei Töchter, Rachel, Imogen und Sasha. Vor vielen Jahren hatte Margo eine Liebesgeschichte zu Richard, doch als diese zerbrach, war nichts mehr so, wie es war, denn mehr oder weniger waren die drei Mädchen auf sich alleine eingestellt. Margo gibt sich ihrer Leidenschaft hin und über ihre Vergangenheit verliert sie kein Wort. Doch genau ihr Schweigen verhindert noch Jahre später, das ihre drei Töchter im Erwachsenenalter ihr wahres Glück finden…..
Durch die Leseprobe und den Klappentext hatte ich eine tiefgründige und auch spannende Reise von Margo und ihren Töchtern erwartet. Der Schreibstil der Autorin ließ sich auch leicht lesen, war aber aufgrund der vielen Namen am Anfang doch leicht verwirrend.
Die Autorin hat die Beziehungen der 4 Frauen gut durchleuchtet und besonders die zwischenmenschliche Beziehung wurde hier gut in den Vordergrund gestellt. Ebenso kam die immense Konfliktsituation innerhalb der Familie dadurch gut zum tragen.
Doch Margo als Hauptcharakter war mir persönlich total unsympathisch. Ihr Handeln fand ich nicht immer nachvollziehbar. Auch wenn mich als Charakter eine große Empathie auszeichnet, so konnte ich ihr diese nicht entgegenbringen. Sie wirkte auf mich wie eine überhebliche Diva ohne jegliches Verständnis und Feingefühl, besonders gegenüber ihren Töchtern.
Zusätzlich fehlte mir leider die Tiefe, die einfach dazu führt, dass die Figuren lebendig werden und man sich als Leser komplett in das Geschehen fallen und treiben lassen kann. Das führte leider auch dazu, dass alle weiteren Charaktere total farb- und glanzlos blieben
Das einzige was mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte waren die bildhaft geschilderten Worte zu Isle of Wight und dem Strandhaus der Familie. Da flammten kurz Bilder vor Augen auf und ich konnte, wenn auch kurz aufatmen.
Alles in einem ein Roman, der sich leicht lesen lässt, aber bei dem mir einfach die Tiefe total gefehlt hat und ich dadurch ausgebremst wurde.

Fazit:
3 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2025

Nett geschrieben, aber leider völlig anders als erhofft

Something Old, Someone New
0

Ich war sehr auf dieses Buch gespannt gewesen, denn der Klappentext versprach Spannung, Romantik und gute Laune, denn genau das versprüht schon das Cover.

Alles in einem war es auch ein netter Roman, ...

Ich war sehr auf dieses Buch gespannt gewesen, denn der Klappentext versprach Spannung, Romantik und gute Laune, denn genau das versprüht schon das Cover.

Alles in einem war es auch ein netter Roman, der sich allerdings nur sehr anders entwickelt, wie eigentlich am Anfang des Buches als erhofft.

Der Schreibstil der Autorin ließ sich leicht und flüssig lesen und die Geschichte wird aus Sicht von Shea beschrieben. So begleitet der Leser Shea auf ihren Weg und auf ihrer Reise. Und trotz der vielen Gedanken und den guten Einblicken in ihr Leben, bin ich mit ihr leider gar nicht warm geworden.
Das lag vielleicht an ihren Regeln und an den Aberglauben an gewisse Dinge. Ich empfand sie einfach zu kompliziert und besonders ihrer Art sich selbst im Wege zu stehen, hat meinen Lesefluss sehr gebremst.
Auch wenn Graham durch seine lockere Art etwas Spannung in die Handlungen rein brachte, so blieben die anderen Charaktere dennoch fast alle farblos. Da hätte ich mir echt mehr Farbe gewünscht.

Von der Reise zu den Vorbesitzerinnen des Ringes hatte ich mir auch mehr versprochen. Da steckte soviel Potenzial drin und leider hat mir besonders hier, die Tiefe und auch die große Überraschung gefehlt. Viel mehr empfand ich die Reise, die von einem Ort zum nächsten führte und trotz der vielen Stationen, als zu langatmig.

Ich hatte eine ganz andere Vorstellung vom Buch gehabt, denn am Ende war es eher eine Reise zur Selbstfindung von Shea und hat mich leider überhaupt nicht erreicht.

Fazit:

Ein netter Roman, der sich völlig anders entwickelt, als gedacht
3 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2024

Auf nach St. Peter-Ording

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga
0

Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und war jedes male immer sehr begeistert gewesen.
Auf ihre St. Peter-Ording-Saga bin ich erst durch den zweiten Band gestossen und obwohl ich den ersten ...

Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und war jedes male immer sehr begeistert gewesen.
Auf ihre St. Peter-Ording-Saga bin ich erst durch den zweiten Band gestossen und obwohl ich den ersten Band nicht kenne, konnte ich mich problemlos in die Handlungen einfinden und auch ebenso die Charaktere auf ihren Weg begleiten.
Der Schreibstil von Frau Janz ist angenehm und leiht zu lesen.

Die verschiedenen Charaktere hat Frau Janz gut ausgearbeitet mit all ihren Facetten und doch
konnte mich die Geschichte leider nicht so richtig abholen.
Der Verlauf der Geschichte war am Anfang echt gut, aber dann plätscherte diese so vor sich hin und mir hat einfach der Tiefgang total gefehlt.
Obwohl die Autorin so viele unterschiedliche Themen in der Geschichte eingebaut hat und das auch dementsprechend der damaligen Zeit angepasst hat, haben mir einfach die Bilder dazu total gefehlt. Viele Herausforderungen wurden rasant schnell abgearbeitet und verflüchteten sich mit einer Leichtigkeit.

Dennoch habe ich den Roman sehr gerne gelesen und werde wahrscheinlich auch an Band 3 nicht einfach so vorbeigehen.

Fazit:
Ein leichter netter Roman mit einer Zeitreise in den 70ziger Jahre, mit einigen Schwächen, dennoch aber lesenswert
3 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2023

Eine falsche Entscheidung kann die letzte sein...

Zwei Fremde
2

Einer will dir helfen. Der andere dich töten.
Aber du weißt nicht wer……

Mal ganz ehrlich, wer mag nicht dieses Buch lesen, bei diesen Worten?
Als ich zum ersten mal das Cover und die Worte gelesen habe, ...

Einer will dir helfen. Der andere dich töten.
Aber du weißt nicht wer……

Mal ganz ehrlich, wer mag nicht dieses Buch lesen, bei diesen Worten?
Als ich zum ersten mal das Cover und die Worte gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wenn das Cover schon solche eine Spannung verursachen kann, dann muss das Buch doch mega sein, oder?

Auf jeden Fall bin ich federleicht in die Geschichte gestartet und war sofort gefesselt von dem spannenden Geschehen. Es ging gleich spannend los und sollte so auch erst einmal bleiben. Gebannt verfolgte man das Geschehen im Hotel- fernab vom prallen Leben in der Einsamkeit.
Die Autorin hat es gut geschafft dass sich bei mir die Bilder zu dem Hotel und die Ortschaft in meinen Kopf brannten
Und auch die Gedanken ratterten dabei mächtig im Salto. Ständig kamen neue Informationen zum Vorschein oder Situationen, wo man sich dann fragte, wer hier denn nun eigentlich wirklich wer ist. Wer hat was zu verbergen und warum? Und wer ist hier der gute und wer ist der böse? Ein Spiel der Gedanken, welche mich gut auf Trab gehalten haben. Für meinen Geschmack ist die große Frage, welcher Cop der Richtige ist, doch viel zu früh gelöst worden und hat damit auch einen Teil der Spannung eingebüßt.
Es war nicht so, dass ich das Buch dadurch dann weniger gelesen habe, denn es ging weiter actionreich zu. Und doch …

bin ich mit dem Hauptcharakter Remie nicht so ganz warm geworden. Sie wirkte auf mich zu kühl und ich bekam sie dadurch nicht wirklich zu fassen. Gar fühlte es sich für mich so an, als wenn ich hinter einem Vorhang stehen würde- ganz nah dran und doch ganz weit weg.
Gerade ihre Entwicklung im zweiten Abschnitt des Buches war so ziemlich überraschend- gänzlich unerwartet.

Dem Autor ist in dieser Hinsicht hervorragend gelungen, den Leser in Hinsicht auf die Charaktere auf die falsche Spur zu schicken, so dass so einige Puzzleteile aufgedeckt worden sind, mit denen so gar nicht zu rechnen war.

Allerdings wurde für mich persönlich am Ende wieder unheimlich viel Potenzial verschenkt, denn das Ende kam so abrupt. Und zum anderen war es aus meiner Sicht völlig übertrieben und unrealistisch dargestellt. Das war echt schade.



Fazit:
Alles in einem ein Buch, mit viel Action und leider auch verschenkten Potenzial, welches ich dennoch in einem Rutsch durchgelesen habe
3 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung