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Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Maus - Mein erstes Kochbuch

Die Maus - Mein erstes Kochbuch
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Das Buch habe ich vor kurzem von meiner Mutter geschenkt bekommen. Sie war der Meinung das ich so was gebrauchen könnte, um meinem Sohn tolle Gerichte zu kochen die Kinder lieben. Die Aufmachung des Buches ...

Das Buch habe ich vor kurzem von meiner Mutter geschenkt bekommen. Sie war der Meinung das ich so was gebrauchen könnte, um meinem Sohn tolle Gerichte zu kochen die Kinder lieben. Die Aufmachung des Buches ist wirklich Kind gerecht und passt zur Maus und ihrem Image. Es werden einfache Wörter benutzt und die Arbeitsschritte gut erklärt. zudem gibt es auch immer ein großes Bild vom essen wie es im Endeffekt aussehen könnte. Die meisten Rezepte sind einfach und unkompliziert und es schmeckt hinter her auch. Doch Kinder würde ich nicht allein kochen lassen. Es heißt zwar, dass dieses Buch ab 6 Jahre geeignet ist, aber es sollte für alle Fälle immer ein Erwachsener oder ältere Kinder anwesend sein. Alles in allem ist es aber ein tolles Kochbuch.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Stunde der Erben

Die Stunde der Erben
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Dies ist der dritte und letzte Teil der Sturmzeitreihe. Ich muss ehrlich sagen das dieser Teil nicht an die ersten beiden Bücher ran kommt. Sturmzeit und Wilde Lupinen waren einmalige Bücher. In diesem ...

Dies ist der dritte und letzte Teil der Sturmzeitreihe. Ich muss ehrlich sagen das dieser Teil nicht an die ersten beiden Bücher ran kommt. Sturmzeit und Wilde Lupinen waren einmalige Bücher. In diesem Teil erfährt man zwar auch wie es rund um Felicia weiter geht, aber ich fand ihn nicht mehr so fesselnd.

Der Schreibstil und die Beschreibungen der Protagonisten sind bei Charlotte Link immer einmalig. So lässt sich dieses Buch auch einfach und sehr gut lesen. Man kann sich alles sehr schön vorstellen und erlebt es quasi mit.

Felicia ist nun eine alte Frau und bestimmt dass ihre Enkeltochter Alexandra ihre Firma übernehmen soll. Alexandra ist alles andere als begeistert, tut dies aber trotzdem. Alex ist ihrer Großmutter in vielem sehr ähnlich. Sie ist eine taffe sehr ehrgeizige junge Frau die alles der Firma und ihrem Interesse hintenanstellt. Felicia ist zunehmend stolz auf ihre Enkeltochter und überschreibt ihr die Firma ganz im glauben eine gute Wahl getroffen zu haben.

Zur gleichen Zeit machen sich Julia und Richard Gedanken über eine Flucht aus der DDR in die BRD. Doch sie werden erwischt und ins Gefängnis gesteckt. Deswegen nimmt Felicia wieder Kontakt zu Maskim Marakow auf. Dieser wohnt in der DDR und war dort ein wichtiger Berater der im Hintergrund agierte. Doch Marakow kann nichts ausrichten, er ist ein alter kranker Mann.

Der dritte Teil hat seine eigene Dynamik und wenig mit der Felicia aus den ersten beiden Bänden. Sie wird hier eher zu einer Nebenfigur die für alle wichtig ist und im Hintergrund die Fäden spinnt. Eigentlich schade. Man erfährt zwar wie es ihr im Alter ergeht, aber immer nur beiläufig.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Fotos nach Rezept

Fotos nach Rezept
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Ich hatte dieses Buch eigentlich meinem Mann geschenkt. Er ist begeisterter Hobbyfotograf und hatte sich seit einiger Zeit die Videos von Benjamin Jaworskyj auf YouTube angeschaut. Seine Meinung zum Buch ...

Ich hatte dieses Buch eigentlich meinem Mann geschenkt. Er ist begeisterter Hobbyfotograf und hatte sich seit einiger Zeit die Videos von Benjamin Jaworskyj auf YouTube angeschaut. Seine Meinung zum Buch war geteilt. Wer die Videos kennt braucht dieses Buch nicht. Denn alles was Ben in seinen Videos erklärt tut er hier auch noch mal in schriftlicher Form. Kennt man die Videos sollte man sich das Geld sparen. Außer man liest gerne mal etwas nach.

Da ich etwas Zeit hatte und nichts Besseres zu tun hatte, habe ich mir das Buch auch mal zu Gemüte geführt;). Ich persönlich kenne die Videos von Ben nicht und habe mich auch noch nicht sehr intensiv mit der Spiegelreflexkamera auseinander gesetzt. Dies hat sich aber nachdem lesen des Buches geändert.

Die Aufmachung ist wie ein Kochbuch. Am Anfang gibt es allgemeine Hinweise und Tipps zu der Kamera. Es wird einem Begriffe wie ISO, Blende, Objektiv, Fokussieren usw. erklärt und anhand von Bildern begreiflich gemacht. Die Erklärungen sind simpel und einfach, man kann sie gut verstehen und verinnerlichen. Nach der Einführung kommen die „Rezepte“. Diese haben, wie bei einem Kochbuch, eine Zutatenliste und die nötigen Beschreibungen sowie Zusatztipps. Das gesamte Buch ist mit Bildern gespickt die einem zum Nachahmen animieren. So lässt sich das Buch nicht nur gut lesen sondern ist auch super zum reinen angucken geeignet.

Mich hat es zum nachmachen auf jeden Fall angeregt. Ich habe also die Kamera ausgepackt und mich gleich an ein „Rezept“ gewagt. Ich habe mich für das „Rezept“ „der Ring“ entschieden. Ich muss dazu sagen dass ich mich nicht an die Zutat „Dunkelheit“ gehalten habe. Darum habe ich etwas mit der Blende gearbeitet. Fotografieren heißt auch immer improvisieren!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehnsucht nach Sansibar

Sehnsucht nach Sansibar
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Sehnsucht nach Sansibar gehört zum Genre der Love and Landscape Romane. Diese Romane haben neben einer Liebesgeschichte und wundervollen Landschaften auch einen historischen Hintergrund. Dieser ist hier ...

Sehnsucht nach Sansibar gehört zum Genre der Love and Landscape Romane. Diese Romane haben neben einer Liebesgeschichte und wundervollen Landschaften auch einen historischen Hintergrund. Dieser ist hier auch zu finden. Laut der Autorin ist dieses Buch eine Liebeserklärung an Sansibar. Dies merkt man schnell an ihren Beschreibungen der Insel. Micaela Jary schafft es den Leser in eine andere Welt zu entführen. Die Beschreibungen der Landschaft und der Düfte sind so lebendig das man die Wärme der Sonne zu spüren meint und die orientalischen Gerüche riecht. Auch sieht man die Landschaft vor seinem geistigen Auge. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, für einen Roman mit historischem Hintergrund aber doch etwas zu modern und locker.

Was mir sehr gut gefallen hat sind die drei Hauptcharaktere. Alle drei Frauen versuchen trotz Rückschlägen ihren Weg zu gehen. Sie haben alle ein Ziel und versuchen alle dieses zu erreichen. Und obwohl sie sehr unterschiedlich sind kommt eine wunderbare Freundschaft zu Stande.

1888 Viktoria hat ihre Eltern kompromittiert und wird von diesen nach Sansibar geschickt. Die junge Reederstochter gehört der Frauen Bewegung in Hamburg an und kämpft für mehr Rechte der Frau. Sie selbst möchte lieber Lehrerin werden statt zu heiraten und selbst Kinder zu bekommen. Viktoria ist eine taffe, sehr sympathische Frau, die versucht ihren Weg zu gehen.

Auf dem Schiff nach Sansibar begegnet sie Julia von Braun. Diese junge Frau ist etwas naiv und voller romantischer Ideen und Träume. Sie macht auf den Leser einen etwas labilen Eindruck da sie oft mit ihrer Gesundheit Probleme hat.

Die dritte im Bunde ist Antonia. Sie reist als Sekretärin mit dem Forscher Max Seiboldt. Antonia hegt eine heimliche Liebe zu ihrem Chef und das macht ihr das Leben oft schwer. Sie ist eher die graue Maus unter den der Freundinnen. Sie ist zurückhaltend und hat auch Kleidungstechnisch nicht viel zu bieten. Doch Viktoria und Antonia verstehen sich auf Anhieb, denn beide sind sehr wissbegierig und wollen immer mehr dazu lernen.

Die drei neuen Freundinnen versprechen sich auf Sansibar in Kontakt zu bleiben. Doch dies gestaltet sich oft schwieriger als gedacht. Denn jede hat mit neuen Problemen zu kämpfen.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Durch die sehr unterschiedlichen Charaktere von Viktoria, Julia und Antonia kommt viel Spannung, Abwechslung und Bewegung in die Geschichte. Es wird immer zwischen den Leben der drei Frauen hin und her gewechselt. Ich habe mit jeder Mitgefühlt und gebangt. Micaela Jary hat mich in eine andere Welt mitgenommen und so ein paar nette Lesestunden geschenkt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tochter der Elbe

Tochter der Elbe
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Die Autorin hat in diesem Buch Fakten mit Fiktionen gut vermischt. Man kann sich vorstellen, dass die die Geschichte genau so verlief. Es gibt ja immer historische Persönlichkeiten zu denen es wenige Informationen ...

Die Autorin hat in diesem Buch Fakten mit Fiktionen gut vermischt. Man kann sich vorstellen, dass die die Geschichte genau so verlief. Es gibt ja immer historische Persönlichkeiten zu denen es wenige Informationen gibt. Genau solche findet man in diesem Buch. Sie bekommen dann ein „neues“ Leben. Leider ist der Autorin bei ihrer Recherche ein Fehler unterlaufen. Dies sagt sie im Nachwort aber selbst und eigentlich tut es der Geschichte nicht weh. Aber schade fand ich es trotzdem. Der Schreibstil ist sehr einfach. Die Sätze sind nicht zu verschachtelt und kurz, daher lässt sich das Buch gut und schnell lesen.

1248 Friedrichsdorf in der Haseldorfer Marsch. Dort führen die Bewohner ein beschauliches Leben direkt an der Elbe. Auch Hilke lebt mit ihren Eltern, dem Lehrling Jens in dem Dorf. Jens und Hilke lieben sich. Doch Jens geht bald auf Wanderschaft verspricht Hilke aber wieder zu kommen um sie zu heiraten. Doch kaum ist Jens fort geschieht etwas Tragisches in Friedrichsdorf. Die Deiche halten eine Sturmflut nicht stand und überfluten alles. Hilke verliert alles, kann sich und ihren Freund aus Kindheitstagen aber retten. Als sie auf der Burg des Herrn Friedrich ankommen um Schutz zu suchen, schlägt Hilke und Hein purer Hass entgegen. Hein ist seit einem Unfall gelähmt und die Dörfler sind böse auf ihn. Wie konnte dieser kranke „Krüppel“ die Flut überleben, aber ihre gesunden armen Angehörigen nicht? Hilke ist fest entschlossen für Hein und sich zu kämpfen. Also begibt sie sich auf die Suche nach Jens. Doch diese Unterfangen gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn nicht lange nach ihrer Flucht von der Burg geraten sie in die Kriegswirren des Dänenkönigs Erik und seines Bruders Adam. Wie sollen Hilke und Hein nur ihr Leben bestreiten, als Frau und gelähmter? Doch die beiden kämpfen sich mit allen Mitteln durch das Leben und schließen auch wichtige Freundschaften.

Alles in allem hat mir die Geschichte ganz gut gefallen auch wenn sie nicht sehr überragend war. Sie war kurzweilig, aber auch etwas zu vorrausschauend. Es gab zwar immer mal Wendungen die einen Überrascht haben, aber das war eher selten.