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Veröffentlicht am 29.03.2025

Etwas komisch am Anfang, danach absolut fesselnd

Gilded Wings
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"Gilded Wings" konnte mich mit seinem Klappentext ansprechen. Ich war gespannt auf eine Fantasy Story mit Fae und anderen Wesen. Dabei lernt man am Anfang Morgan kenne, die leidenschaftlich gerne für eine ...

"Gilded Wings" konnte mich mit seinem Klappentext ansprechen. Ich war gespannt auf eine Fantasy Story mit Fae und anderen Wesen. Dabei lernt man am Anfang Morgan kenne, die leidenschaftlich gerne für eine Bibliothek arbeitet. Die "Dragerfield Bibliothek" hat einige Bücher, die schon sehr alt sind. Allerdings gibt es Regeln an die sich Morgan halten muss. Es gibt zum Beispiel Bücher, die in einem speziellen Fach gelegt werden und die von ihr nicht in dem geheimnisvollen Raum selbst aufgeräumt werden darf. Doch es kommt dazu das genau ein Buch fehlt. Sie fährt Nachts Hals über Kopf in die Bibliothek und stolpert in die Geheimnisse darin. Drager, der Sonnengott, ist der Inhaber der Bibliothek und die Faes leihen sich nur Nachts Bücher aus. Morgan lernt ihn kennen und entdeckt eine Welt, die sie selbst nur aus Büchern kennt. Ihr Leben stellt sich auf den Kopf und gleichzeitig gibt es eine Gefahr, die Drager und seine Brüder bedroht.

Morgan war mir direkt sympathisch. Sie war ein Mensch und hat sich doch recht gut in die Fae Welt eingefügt. Ihre Neugier war groß, was absolut verständlich ist. Gleichzeitig war sie klug, tapfer und auch ängstlich. Sie wusste das ihr Leben nicht mehr so sein wird wie vorher. Trotzdem hatte sie immernoch ein ziemlich loses Mundwerk.
Drager konnte ich nicht so richtig einschätzen. Mal war er da und sofort wieder weg. Er hat zwischen seiner wütenden und mürrischen Art immer wieder gewechselt. Selten das er mal freundlich war. Er entwickelt ein Beschützerinstinkt gegenüber Morgan. Man konnte ihn aber leider nicht so gut kennenlernen um zu verstehen, was in ihm vorgeht.
Zahak war interessanter. Zahak ist der Bruder von Drager und sieht ihm wie aus dem Gesicht geschnitten gleich aus. Nur seine Ausstrahlung ist düsterer und doch hat er Morgan sofort beschützt. Er hat sie deutlich besser behandelt.
Es gibt noch einige Nebencharakter die zur Story gehören und die das ganze nochmal spannender machen.

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Man liest nur aus der Sicht von Morgan. Als ich die ersten hundert Seiten gelesen habe, habe ich mir wirklich die Frage gestellt was ich da überhaupt lese. Es war verrückt, komisch, lustig und überraschend. Man bekommt Spicy Szenen die kurz beschrieben sind. Doch die Spicy Szenen am Anfang waren echt verrückt. Danach wird man in die Welt der Fae geführt. Diese war wunderbar beschrieben, mit ihren gefährlichen Wesen und Pflanzen. Ab da wurde es auch spannender und man hat viele Infos über die Welt bekommen. Es kommen Fragen auf, die nicht alle beantwortet werden. Der Spannungsbogen steigt bis zum Ende hin. Das Ende hatte einen fiesen Cliffhanger, der absolut neugierig auf Band zwei macht. Diese Story hatte einfach eine gute Mischung aus Humor, Geheimnissen, Spice und Spannung. Ich bin aufjedenfall gespannt auf die Fortsetzung und möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Allerdings hoffe ich auch das nicht mehr solche verrückten Spicy Szenen auftauchen. Es hat von mir eine Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Cam war schwierig

A Touch of Storm
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Band drei der Reihe und somit der Finale Abschlussband. Ich wusste schon das man endlich Luc seine Story bekommt und das auch Cam eine riesige Rolle darin spielt. Die Chemie der beiden spürt man schon ...

Band drei der Reihe und somit der Finale Abschlussband. Ich wusste schon das man endlich Luc seine Story bekommt und das auch Cam eine riesige Rolle darin spielt. Die Chemie der beiden spürt man schon in den ersten beiden Bücher der Trilogie. Umso gespannter war ich auf die Story. Luc ist schon eine ganze Weile in seine beste Freundin Cam verliebt. Doch diese sieht in ihm nur einen guten Freund. Selbst mit Hinweisen darauf bemerkt sie nicht, das hinter seinen Blicken mehr steckt. Die beiden sind eigentlich schon seit Kindertagen miteinander befreundet. Als sie sich eines Abends betrinken, landen beide zusammen im Bett. Das bringt die Freundschaft sehr zu Schwanken. Einen One Night Stand mit ihrem besten Freund war nämlich das was Cam so gar nicht gebrauchen kann. Allerdings hat aber dieser One Night Stand mehr zum nachdenken in ihr angeregt. Die Gefühle werden stärker und Cam kann sich diesen nicht mehr entziehen.

Dadurch das ich beide Charakter schon in den vorherigen Bücher kennenlernen durfte, wurde meine Meinung zu ihnen nicht geändert oder eher zum Teil. Luc war mir schon von Anfang an sympathisch. Er war freundlich, hilfsbereit, hatte einfach eine total liebevolle Art. Er ist auch ein begnadeter Snowboarder. Man erfährt viel über die Vergangenheit von ihm und Cam. Wie sie ihre Vergangenheit vorallendingen zusammen verbracht haben. Er war zwar anfangs nicht ganz offen gegenüber Cam, doch das soll schnell eine Wendung nehmen.
Cam dagegen war mir nicht so sympathisch. Ich hab sie schon im ersten Band nicht so gemocht. Eigentlich war sie eine Zeitlang in Z verliebt, doch dieser hat ihre Gefühle nie erwidert. Dadurch hat sie sich manchmal aufgeführt wie eine Zicke. Sie war oberflächlich und hielt sich manchmal für etwas besseres. Nur die Sichten aus der Vergangenheit machte sie mir nur etwas symphatischer. Wer weiß warum sie so geworden ist. Der Lovestory hat es aber keinen Abbruch getan und so langsam kommen auch bei ihr mehr Gefühle auf. Sie entwickelte sich allerdings auch weiter. Wo sie vorher stark war, kommen jetzt mehr Emotionen von ihr hervor. Ihre Mauer wird eingerissen und zeigt eine Verletzliche Seite von ihr.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Luc und Cam. Die Vergangenheit der beiden hat beide Charakter näher gebracht. Man erfährt auch viel über ihre Familiengeschichte. Auch die anderen Charakter aus den ersten beiden Bücher tauchen hier wieder auf und haben eine große präsens in der Story. Die Lovestory beginnt auch etwas holprig und nimmt im späteren Verlauf an Fahrt auf. Allgemein fand ich die Story Gefühlvoll und Emotional. Manchmal hatte ich aber doch noch ein paar Probleme mit der Story. Es hat sich etwas langgezogenen und ein paar Stellen haben für mich einfach keinen Sinn ergeben. Das Setting wurde aber detailliert beschrieben. Von dieser Trilogie fand ich tatsächlich Band zwei am stärksten. Schade nur das die Story um Luc und Cam nicht ganz so gut war. Für mich hat die Story trotzdem eine Leseempfehlung verdient l, obwohl ich Cam nicht wirklich mochte.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Zurück in Glencoe

Two Dreams, One Secret
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Ich habe den ersten Band "Two Hearts one Lie" gelesen und geliebt. Daher war ich total neugierig auf den zweiten Band. Schon im ersten Band lernt man die Protagonisten Kyleen und Finn kennen. Sie sind ...

Ich habe den ersten Band "Two Hearts one Lie" gelesen und geliebt. Daher war ich total neugierig auf den zweiten Band. Schon im ersten Band lernt man die Protagonisten Kyleen und Finn kennen. Sie sind schon jahrelang beste Freunde. Nur Kyleen ist aber genauso lange schon in Finn verliebt. Um die Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen, schweigt Kyleen. Erst als Mel sich von Finn getrennt hat, merkt auch Finn das er mehr als nur Freundschaft für Kyleen empfindet. Doch beide wollen es nicht zu geben, bis es zum ersten Kuss kommt. Allerdings steht noch eine andere Sache dazwischen. Unerklärlicher Weise werden Fallen auf offizielle und sichere Wanderwege aufgestellt, die Finn keine Ruhe geben. Das er sich dabei in Gefahr bringt und Kyleen sich Sorgen macht, wird er früh genug merken.

Kyleen war mir schon im ersten Band total sympathisch. In diesem Band lernt man sie besser kennen. Sie ist Isla's beste Freundin und auch Isla kommt auch wieder vor. Kyleen fand ich freundlich, ihr Herz definitiv am rechten Fleck. Gleichzeitig hat man auch gemerkt wie wichtig ihr Finn war und sie ihn nicht verlieren wollte. Sie hatte Angst ihre Gefühle einzustehen und Angst davor das diese nicht erwidert werden. Ich konnte Kyleen absolut nachvollziehen und vorallem mitfühlen. Ich habe so sehr darauf hingefiebert das endlich was passiert, bis es dann soweit war. Ab da an hatte ich nur noch ein dickes Grinsen im Gesicht.
Finn war mir auch direkt sympathisch. Auch ihn kennt man schon aus dem ersten Band. Er ist einer der freiwilligen bei den Mountain Rescue und verdient sein Geld indem er zwei Ferienhäuser vermietet. Ihm ist es wichtig, das es den Menschen gut geht. Er hatte keine leichte Kindheit nachdem seine Mutter verstorben ist. Man merkt aber das er zu einem Herzens guten Mann geworden ist. Er macht sich Sorgen und zeigt auch offen seine Gefühle. Das hat ihn ganz schnell in mein Herz katapultiert.
Auch weitere bekannte Charakter tauchen hier wieder als Nebencharakter auf. Es war als würde man einfach wieder in diesen großen Freundeskreis zurück kehren.

Der Schreibstil war aber auch wieder sehr flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Kyleen und Finn. Es bringt beide Charakter näher und man versteht einiges so viel besser. Es war zwar vorherzusehen wie es mit den beiden ausgeht, aber allem voran hat mich doch die Neugier hinter den Fallen am meisten an die Story gefesselt. Die Lovestory fand ich zwar auch schön, aber wie eben erwähnt, war es vorhersehbar. Das Ende hat mich den Atem anhalten lassen. Ich war so gebannt was passiert, genau wie im ersten Band. Da kommt ein Spannungsbogen auf, der sich in die höhe schießt und einen nicht mehr loslässt. Das ganze erlebt man in Schottland, genauer gesagt in der kleinen Stadt Glencoe. Die Kulisse wurde dabei auch wieder wahnsinnig Bildhaft beschrieben. Für mich war der zweite Band einen kleinen ticken schwächer als der erste, aber genauso lesenswert. Es hat von mir eine Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Bleibt in Erinnerung

When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen
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Der Klappentext von dem Buch "When Women were Dragons" hat mich schon sehr angesprochen. Vorallem das es ein Fantasy Buch ist und gleichzeitig auch in einer historischen Zeit spielt. Dabei hat die Story ...

Der Klappentext von dem Buch "When Women were Dragons" hat mich schon sehr angesprochen. Vorallem das es ein Fantasy Buch ist und gleichzeitig auch in einer historischen Zeit spielt. Dabei hat die Story mehr vorzuweisen. Es werden einige Themen aufgegriffen, vorallem das Thema der Gleichberechtigung. Das alles spielt im Jahr 1955 ab. In diesem Zeitraum verwandeln sich viele Frauen zu Drachen. Dieses Ereignis wird als "Massendrachenwandeln" bezeichnet. Diese Frauen lösen sich von ihrem bisherigen Leben. Lassen Familien zurück und genießen ihr freies Leben. Dabei lernt man Alex kennen. Sie kommt aus einer normalen Familie. Ihre Mutter hat sich nicht Verwandelt, dafür aber ihre Tante. Seitdem lebt ihre Cousine bei ihnen und Alex kümmert sich um sie. Jeder Schweigt über das "Massendrachenwandeln", selbst in ihrer Familie wird nicht darüber geredet ohne daß es gleich eskaliert. Ihre Cousine leidet sehr darunter, da sie von einem auf den anderen Tag ihre Mutter verlor. Ihre Eltern tun so als würde es die Tante nicht geben. Allerdings lässt sich Alex nicht klein kriegen. Sie möchte Informationen und geht deswegen zur Uni. Aber an die Informationen zu kommen, wird für sie ein Abenteuer.

Alex war mir direkt schon sympathisch. Sie ist mutig, wissbegierig und schlau. Vorallem ihre Neugier was der Auslöser des ganzen ist, hat sie öfters in Schwierigkeiten gebracht. Ich kann sie aber durchaus verstehen. Sie möchte ihre Cousine helfen, damit sie versteht warum es so gekommen ist. Gleichzeitig merkt man aber auch beim lesen die Auswirkungen des ganzen. Gerade die Frauen die sich verwandelt haben, werden dafür verurteilt das sie ihre Familien zurück gelassen haben. Alex bekommt diese Verurteilungen immer wieder mit und durch sie bekommt man auch einiges mehr mit. Sie rebelliert im Inneren und äußerlich ist sie das Pflichtbewusste Mädchen.
Neben Alex ist da noch ihre Cousine Beatrice. Sie leidet unter dem ganzen. Gleichzeitig hat sie ein kindliche Neugierde und hinterfragt alles. Natürlich will sie wissen, wie es soweit kommen konnte. Sie war ein starker Kontrast zu Alex. Auch bekommt sie nichts von außen rum mit. Frauen werden dabei klein gehalten, müssen ihre Pflichten nachgehen und sollten niemals hinterfragen.
Es gibt noch einige mehr Personen, Vorallem die Drachinen, die ihrer Gesellschaftlichen Erwartungen ausgebrochen sind. Man erfährt wie sie zusammenhalten und endlich Frei sind. Vorallem genau diese Frauen empfand ich als mutig. Trotz das sie geliebte Menschen zurücklassen mussten, waren sie diejenigen die ihr Leben verdient haben.

Der Schreibstil war dabei auch flüssig zu lesen. Man bekommt auch zwischendurch wissenschaftliche Texte zu der Verwandlung und zu den Drachen. Ich muss schon sagen das man hier eine wahnsinnige Entwicklung verfolgt. Gerade auch die Entwicklung der Protagonistib Alex. Sie wächst von einer Jugendlichen zu einer schlauen Frau heran, die sich nichts gefallen lässt. Das Buch ist absolut feministischer Natur und kann an manchen Stellen ein schwerer Brocken sein. Es war teilweise etwas langatmig und wieder andere Stellen waren spannend und haben meine Neugier geweckt. Ich habe etwas gebraucht mit der Story voran zu kommen, da auch gewisse Themen zu oft vorkamen. Aber die Story hatte auch das Gewisse etwas. Es zeigt eine Welt die hätte sein können oder sogar zum Teil der Wahrheit entspricht. Einen Fantasy Anteil hatte es definitiv durch die Drachen. Es wird einfach eine Gesellschaft vermittelt, die so nicht sein sollte und es doch immer öfter vorkommt. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und wird mir noch lange im Kopf bleiben. Für mich bekommt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Nervige Protagonistin, Story aber interessant

My Dark Romeo
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Da ich schon die Englische Ausgabe von "My Dark Romeo" geliebt äugelt habe, war ich umso glücklicher als der Verlag die Übersetzung released hat. Ich war deswegen auch schon sehr gespannt auf die Story. ...

Da ich schon die Englische Ausgabe von "My Dark Romeo" geliebt äugelt habe, war ich umso glücklicher als der Verlag die Übersetzung released hat. Ich war deswegen auch schon sehr gespannt auf die Story. Von der Reihe habe ich bisher nur Band 2 auf Englisch gelesen und ich muss nicht sagen, dass ich da auch schon sehnsüchtig auf die deutsche Ausgabe warte. Am Anfang dachte ich auch, das es eine Story wie bei Romeo und Julia wird. Damit hatte ich fast Recht, aber wirklich nur fast. Man lernt Dallas kennen, die frech, Reich und manchmal auch eine Nervensäge sein kann. Sie ist eine Debütantin auf einem Debütantinnen Ball. Im Vordergrund steht eigentlich auch eine arrangierte Ehe. Doch Dallas macht sich nichts drauß und hat lieber Spaß. Dabei trifft sie auf Romeo und stiehlt sich einen Kuss von ihm. Allerdings hat Romeo nur eine Sache im Hinterkopf. Er will Rache und nimmt Dallas deswegen als Druckmittel. Sie ist schon lange Romeos Verlobte durch die arrangierte Ehe. Dabei lässt er nichts unversucht und verwickelt Dallas in einen Skandal. Genau das kann sie nicht gebrauchen. Nicht ganz freiwillig stimmt sie zu und ist in den Fängen des dunklen Romeos gefangen.

Ich fange mal mit Dallas an. Ja sie war wirklich eine Nervensäge. Hat keinen Blatt vor den Mund genommen und ging mir sogar manchmal auf die Nerven. Aber durch sie kommt auch ein Stückchen Humor in die Story. Eins muss man ihr aber lassen. Sie lässt sich trotz der Situation nicht unterkriegen. Mich hat aber ein wenig gestört, dass sie manchmal zu oft ans Essen gedacht hat. Nimmt es mir nicht übel, klar Essen ist wichtig, aber manchmal war es einfach an den unpassenden Stellen.
Romeo dagegen war schon interessanter. Er war ein gewaltiger Unterschied zu Dallas. Romeo war verschlossen, hatte ein Herz aus Eis und Gefühle kannte er nicht. Ich wurde eine Zeitlang nicht schlau aus ihm. Nach und nach lernt man ihn kennen und auch seine Beweggründe verstehen. Zwischendurch lernt man auch Romeos beste Freunde kennen. Das alles wird in Chats festgehalten, was die Story nochmal etwas interessanter gemacht hat. Man lernt Zach und Oliver kennen. Genau diese Chats hat auch etwas Ernsthaftigkeit aus der Story genommen.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Dallas und Romeo. Man lernt beide gut kennen und versteht ihre Gedanken und Gefühle. Aber auch die Story hatte ihre länge. Was sich erst spannend anhört, kann sich im nächsten Moment in die länge ziehen. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und musste es dennoch öfters mal zur Seite legen. Es hat mich zwar interessiert, wie sich die beiden entwickeln und vorallem wie sich Romeo entwickelt. Aber genau da ging mir Dallas doch zu sehr auf die Nerven. Deswegen habe ich ein paar Pausen gebraucht um mit der Story weiterzukommen. Wäre Dallas nicht so nervig gewesen, wäre die Story ziemlich gut. Denn es hätte auch eine gewissen Tiefgang und vorallem nach der Hälfte kamen mehr Gefühle zum Vorschein. Erst da wurde die Story deutlich interessanter und konnte mich doch noch fesseln. Also an sich ein gutes Buch, wenn man mal von Dallas absieht. Eine Leseempfehlung spreche ich trotzdem für das Buch aus.

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