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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Ein starkes Buch mit kleinen schwächen

Run so Far
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Run So Far wird überwiegend aus Alinas Sicht erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle ermöglicht. Dennoch hätte ich mir gewünscht, mehr von Rayns Perspektive zu lesen – seine Sicht ...

Run So Far wird überwiegend aus Alinas Sicht erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle ermöglicht. Dennoch hätte ich mir gewünscht, mehr von Rayns Perspektive zu lesen – seine Sicht hätte der Geschichte noch zusätzliche Tiefe gegeben.



Peters Rolle hat bei mir besonders am Anfang stark eingeschlagen. Seine Geschichte hat mich emotional direkt gepackt – nicht unbedingt, weil ich ihn als Figur besonders beeindruckend fand, sondern weil die Art, wie er eingeführt wird und welche Entwicklungen angedeutet werden, sofort etwas in mir ausgelöst hat. Auch wenn man schon früh eine Ahnung davon bekommt, wohin es gehen könnte, schafft es das Buch dennoch, in entscheidenden Momenten zu schockieren.



Der Einstieg ins Buch ist spannend und atmosphärisch dicht. Durch die nach und nach aufgedeckten Informationen über Alinas Vergangenheit wird ihr Verhalten gut nachvollziehbar. In der Mitte der Geschichte verliert die Handlung allerdings für mich etwas an Zielstrebigkeit. Alina wirkt in dieser Phase oft zu naiv, was die Spannung zeitweise dämpft.



Im letzten Viertel nimmt die Geschichte jedoch wieder deutlich Fahrt auf. Die Dynamik steigt, Alinas Entwicklung wird spürbarer, und die Ereignisse werden mitreißender. Das Ende hat mich begeistert und konnte vieles, was zwischendurch gefehlt hat, ausgleichen.



Insgesamt ein emotionales Buch mit kleineren Schwächen, das vor allem durch seinen starken Anfang und ein intensives Ende überzeugt.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Eine gefühlsvolle Geschichte

No Matter What
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„No Matter What“ von Sarah Stankewitz ist ein tiefgründiger und berührender Roman, der ernste Themen wie Mobbing, den Tod eines Familienmitglieds und die damit verbundene Trauerbewältigung behandelt. Stankewitz ...

„No Matter What“ von Sarah Stankewitz ist ein tiefgründiger und berührender Roman, der ernste Themen wie Mobbing, den Tod eines Familienmitglieds und die damit verbundene Trauerbewältigung behandelt. Stankewitz gelingt es, diese schweren Themen auf eine sehr einfühlsame Weise zu integrieren, sodass sie nicht nur als dramatische Elemente der Geschichte wirken, sondern die Charaktere und ihre Entwicklung maßgeblich prägen.

Besonders die langsame Entwicklung der Beziehung zwischen den Protagonisten – ein wahrer Slow Burn Romance – hat mich begeistert. Austin und die anderen Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Austin, im Besonderen, hat eine solche Tiefe und Authentizität, dass ich mich vollständig in seiner Geschichte wiederfinden konnte. Die Art, wie sich er und die anderen Figuren im Verlauf der Geschichte entwickeln, war eine der stärksten Komponenten des Buches. Man erlebt, wie sie sich von ihren eigenen Ängsten, Sorgen und Verlusten befreien und nach und nach Heilung finden.

Die Geschichte hat mich emotional stark berührt, und immer wieder flossen auch Tränen. Es gibt Momente, in denen die Trauer und der Schmerz der Charaktere so spürbar sind, dass man mit ihnen fühlt, als wäre es das eigene Leben. Die Mischung aus tiefen emotionalen Themen und der aufkeimenden Liebe macht das Buch nicht nur zu einer romantischen Lektüre, sondern auch zu einer sehr persönlichen und nachdenklich stimmenden Erfahrung.

Das Ende des Buches, insbesondere mit der Figur Gracie, hat bei mir neugierige Fragen aufgeworfen und einen tollen Cliffhanger gesetzt – ich freue mich schon jetzt darauf, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt.

Fazit: „No Matter What“ ist ein berührender Roman, der mich sowohl emotional als auch intellektuell angesprochen hat. Eine klare Empfehlung für alle, die eine tiefgründige und bewegende Geschichte suchen, die Romantik mit ernsthaften Lebensthemen vereint.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Spannend

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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Ich habe mich unglaublich auf den zweiten Band von Dark Venice gefreut, besonders wegen des spannenden Cliffhangers im ersten Teil, der mich einfach neugierig gemacht hat, wie es weitergeht. Die Handlung ...


Ich habe mich unglaublich auf den zweiten Band von Dark Venice gefreut, besonders wegen des spannenden Cliffhangers im ersten Teil, der mich einfach neugierig gemacht hat, wie es weitergeht. Die Handlung war wie erwartet packend und spannend, auch wenn der zweite Band für mich nicht ganz das Niveau des ersten Teils erreicht hat. Dennoch hat die Geschichte mich von der ersten Seite an gefesselt. Matteo blieb lange Zeit ein Geheimnis, und seine undurchsichtige Art hat mich hin und wieder frustriert. Ich hätte mir gewünscht, mehr über ihn zu erfahren, um eine tiefere Verbindung zu ihm aufzubauen. Trotzdem hat die Liebesgeschichte mich emotional mitgerissen, und auch die Antworten auf die offenen Fragen aus dem ersten Band haben vieles wieder wettgemacht.

Antonia Wesseling hat mich mit ihrem Schreibstil erneut absolut begeistert. Sie hat eine wunderbare Art, den Leser von Anfang an zu packen und in ihre Welt zu entführen. Ihre Bücher haben einfach eine besondere Magie, die ich sehr schätze, und ich freue mich schon darauf, auch ihre anderen Werke zu entdecken. Auch wenn der zweite Band hier und da kleinere Schwächen hatte, war er insgesamt ein solider und zufriedenstellender Abschluss der Dilogie.

Ein weiterer Höhepunkt für mich war das Setting von Venedig, das ich schon im ersten Band geliebt habe. Auch im zweiten Band wurde die Stadt wieder so lebendig und detailliert beschrieben, dass ich mich sofort in ihre Atmosphäre verliebt habe. Ich konnte die engen Gassen, die malerischen Kanäle und die historischen Gebäude fast schon vor mir sehen. Venedig als Schauplatz ist einfach perfekt für diese Geschichte, und es hat mir noch mehr den Wunsch verstärkt, diese Stadt irgendwann selbst zu besuchen, um sie in all ihrer Schönheit und Mystik zu erleben.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Sehr realistisch

VIEWS
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Zu Beginn des Buches stolpert man über eine Fülle von unnötigen Details, die den Lesefluss zunächst etwas bremsen. Die detaillierte Einführung mag zwar wichtig sein, aber sie wirkt auf den ersten Blick ...



Zu Beginn des Buches stolpert man über eine Fülle von unnötigen Details, die den Lesefluss zunächst etwas bremsen. Die detaillierte Einführung mag zwar wichtig sein, aber sie wirkt auf den ersten Blick eher verwirrend als bereichernd. Trotz dieses anfänglichen Hängers entwickelt sich das Buch im weiteren Verlauf zu einer fesselnden Lektüre.

Die Themen, die Kling aufgreift, sind erschreckend realistisch und treffen den Nerv der Zeit. Besonders passend war es, dieses Buch während der Wahl zu lesen. Die politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen, die in Views behandelt werden, regen zum Nachdenken an und spiegeln die Unsicherheiten und Herausforderungen der Gegenwart wider.

Besonders interessant ist die Hauptfigur Yassira, deren Geschichte eine tiefe emotionale und gesellschaftliche Relevanz besitzt. Leider bleibt der Ausgang ihrer Erlebnisse etwas offen, was das Gefühl hinterlässt, dass der Leser gerne mehr erfahren würde. Ein Epilog hätte hier sicherlich geholfen, die Geschichte rund abzuschließen und dem Leser eine klare Vorstellung vom weiteren Verlauf zu geben.

Trotz dieser kleinen Schwächen bleibt Views ein lohnenswerter Blick auf die Gesellschaft – und gerade während der Wahl war es ein sehr passendes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Emotional und spannend – ein gelungener Abschluss mit kleinen Schwächen

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Almost Isn’t Enough ist eine emotionale Geschichte, die durch ihre spannende Mischung aus Romantik und Thriller-Elementen besticht. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ist ...



Almost Isn’t Enough ist eine emotionale Geschichte, die durch ihre spannende Mischung aus Romantik und Thriller-Elementen besticht. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ist berührend und lässt den Leser mitfiebern. Die Thriller-Aspekte sorgen für eine hohe Spannung und machen das Buch trotz seiner emotionalen Tiefe fesselnd.

Ein paar Passagen in der Mitte des Buches ziehen sich jedoch etwas, was den Lesefluss etwas bremst. Das Ende kam mir persönlich zu dramatisch und wurde zu schnell abgehandelt, was das große Finale etwas übertrieben wirken ließ.

Trotz dieser kleinen Schwächen konnte ich mich mit den Charakteren sehr gut anfreunden und fand das Buch insgesamt einen tollen Abschluss der Reihe. Für Fans von gefühlvollen, spannungsgeladenen Geschichten mit romantischen Momenten ist es auf jeden Fall empfehlenswert.

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