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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2025

Etwas lang, aber dennoch gut

Shadow of Night - Wo die Nacht beginnt
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Auch dieser Band ist extrem lang. Ich mag zwar lange Bücher und viele Details, aber manche Szenen kamen mir zu detailreich vor, während andere, die man vielleicht eher für die Story gebraucht hätte, zu ...

Auch dieser Band ist extrem lang. Ich mag zwar lange Bücher und viele Details, aber manche Szenen kamen mir zu detailreich vor, während andere, die man vielleicht eher für die Story gebraucht hätte, zu kurz waren. Aber man kriegt unglaublich viel historisches mit, lernt Matthews Freunde und Familie kennen und auch andere Hexen, die nicht böse sind. Die Erweiterung des „Universums“ rund um die beiden und die verschiedenen Wesen fand ich sehr interessant☺️
Insbesondere alles rund um Dianas Magie fand ich faszinierend zu lesen. Denn es werden Verbindungen zu dem Buch, um das es am Ende geht sowie der Alchemie, hergestellt 🤭 aber das ganze zieht sich natürlich extrem lang hin 😂
Dazwischen finden wir die Romance von Hexe und Vampir. Wie in Band 1 ist es kompliziert und für mich immer noch wenig nachfühlbar. Matthew ist … ja Matthew halt 😂 zumindest bietet Diana Paroli.

Trotz der Länge gibt es Spannung, viele zwischenmenschliche Beziehungen jnd eine ausgearbeitete Storyline 😊

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Spannend

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Ich muss zugeben, dass ich in dieses Buch ohne Vorwissen des ersten Bandes gegangen bin (ich wusste nicht mal, dass das hier der zweite Band ist). Jedoch kam ich dennoch überraschend gut durch die Geschichte ...

Ich muss zugeben, dass ich in dieses Buch ohne Vorwissen des ersten Bandes gegangen bin (ich wusste nicht mal, dass das hier der zweite Band ist). Jedoch kam ich dennoch überraschend gut durch die Geschichte und habe mich nur an manchen Stellen etwas mehr Infos gewünscht, die bestimmt im ersten Band vorkamen. Doch da die Geschichte keine direkte Fortsetzung ist, sondern sich mit einem anderen Fall beschäftigt, der Personen aus Band 1 beinhaltet, kam ich doch ganz gut rein und konnte der Geschichte folgen.

Annie als Hauptfigur mochte ich von Anfang an und kam auch direkt gut mit ihr klar. Ihre Art und Weise passten in die Geschichte und zeigten doch, dass sie nicht zu 100% in diese Kleinstadt passt. Denn während sie aufmerksam, neugierig und wissbegierig durch die Geschichte geht, scheinen die anderen Personen der Stadt von geheimnissen und Düsterkeit umgeben zu sein. Dadurch, dass die Geschichte praktisch schon vor mehreren Jahrzehnten angefangen hat, kam auch eine neue Ebene hinzu, die man verfolgt.

Während ich den Prolog zunächst etwas verwirrend fand, war der Mord und die ersten Ermittlungen sehr interessant. Man lernt die Stadt und die Personen kennen und merkt langsam aber sicher wie sehr alles zusammenhängt und wer wen und wie kennt. Zum Teil war ich etwas verwirrt wer wer war und wer mit wem was hatte, aber das hat sich dann zum Glück irgendwann gelegt. So konnte ich mit Spannung die ganzen Ecken, Winkel und komplexen Momente der Ermittlung verfolgen. Tatsächlich musste ich öfter pausieren und überlegen, was ich aber sehr interessant und für einen Krimi super gemacht fand.

Das Ende kam dann doch sehr überraschend, denn es ergaben sich neue Ereignisse. Man merkt wie alles zusammenhängt und durch den Zusammenhang zur Vergangenheit muss man plötzlich umdenken. So ganz bin ich mit der Lösung nicht zufrieden, da es für mich dafür zu wenig Beweise gab, obwohl der Rest einfach sehr schlüssig war.

Ich hatte im Endeffekt etwas mehr auf ein Archiv gehofft, aber habe dafür eine komplexe Mordermittlung gekriegt, die mit düsteren Elementen, aber ebenso mit zwischenmenschlichen Beziehungen spielt, die einen fesseln.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Gut, aber noch Luft nach oben

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Nachdem mir Not in Love ja mal so gar nicht gefallen hat, bin ich etwas vorsichtig an ihr neues Buch herangegangen. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es wesentlich besser als ihr vorheriges Buch ist.
Zunächst ...

Nachdem mir Not in Love ja mal so gar nicht gefallen hat, bin ich etwas vorsichtig an ihr neues Buch herangegangen. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es wesentlich besser als ihr vorheriges Buch ist.
Zunächst ist das Buch zwar relativ lang, aber es gab immerhin einen Plot, auch wenn er viel aus verwirrenden Gefühlen der Hauptfigur bestand und mit Turmspringen und Smut-Szenen unterbrochen wurde. Dennoch wirkte es wesentlich mehr durchdacht als Not in Love. Es war interessant Einblicke in die Welt des Wassersports zu erhaschen. Von den verschiedenen Sprüngen, zum Training über Wettbewerbe und natürlich Scarletts Psyche in der ganzen Sportwelt.
Die Geschichte, wie die Verbindung zwischen Scarlett und Lukas beginnt, ist wild. Die Vereinbarung zwischen den beiden konnte man von vorneherein voraussehen, was jedoch nicht schlimm ist. Scarlett tut sich schwer mit den emotionalen Aspekten, was für mich dazu führte, dass sich ihre Emotionen teilweise gedämpft und teilweise wie ein Wirbelwind gelesen haben. Dadurch konnte ich die Beziehung der beiden bis zum Ende nicht zu 100% greifen. Wirklich romantisch war die Geschichte für mich jedoch nicht. Es gibt zwar süße Momente, aber die waren für die Länge des Buches eher gering. Was natürlich auch ein bisschen daran liegt, dass Lukas nicht gerade ein offenes Buch ist. Zwar scheint er ganz anders als seine Ex-Freundin ihn beschreibt, jedoch konnte ich ihn nie ganz verstehen.
Dies, und hier komme ich jetzt auf die Charaktere zu sprechen, liegt auch daran, dass Lukas perfekt ist. Er scheint neben seiner hohen Intelligenz, irren Sportleistung und seiner sexuellen Interessen, wenig Charaktereigenschaften zu haben. Selbst Scarlett ist wie die perfekte Frau, auch wenn wir durch die Innensicht wissen, dass sie sich viele Gedanken macht und das Äußere nichts aussagen muss. Während mich die Charaktere in ersten Bücher immer für sich einnehmen konnten und mit einer wunderbaren emotionalen Bindung glänzten, fehlte mir das hier leider.
Das Buch wird mit spicy Szenen beworben, die es auch gibt. Für mich waren sie nichts, aber das ist was persönliches und wird manchen bestimmt gefallen.


Spoiler: der ganze Teil der Geschichte mit Pen war einfach vorauszusehen und hat mich zwischenzeitlich unglaublich genervt. Ich hätte ihr zudem nicht so leicht verziehen. Ein weiterer Spoiler, den ich hier nennen möchte, war für mich der Auftritt von Olive 🥰 ich hatte auf mehr von ihr gehofft, vor allem da Scarlett und Lukas unter ihrem Auge arbeiten, das jedoch scheinbar schnell wieder vergessen wird.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Schön zu lesen

The Fiancé Dilemma – Aller guten Dinge sind fünf
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Josie hat der Liebe viele Chancen gegeben. Vier, um genau zu sein, und jede der vier Verlobungen scheiterte. Als ihr berühmter Vater beschließt, seinen Ruhestand mit einem brisanten Artikel über die Familie ...

Josie hat der Liebe viele Chancen gegeben. Vier, um genau zu sein, und jede der vier Verlobungen scheiterte. Als ihr berühmter Vater beschließt, seinen Ruhestand mit einem brisanten Artikel über die Familie anzukündigen, weiß Josie, dass ihre romantische Vergangenheit in aller Munde sein wird. Um nicht bemitleidet zu werden, muss eine fünfte Verlobung her! Ausgerechnet Matthew, ein Freund ihrer Schwester und charmanter Besserwisser, ist der geeignetste Kandidat, und er spielt seine Rolle als Fake-Verlobter sehr gut. So gut, dass Josie bald nicht mehr weiß, was echt ist und was nur gespielt …

MIt The Spanish Love Deception war ich zunächst Fan der Autorin, danach wurde sie für mich jedoch schwächer. Insbesondere The Long Game konnte mich nicht überzeugen. Dennoch wollte ich sie noch nicht aufgeben und ihr neues Buch lesen. Und zum Glück war dieses Buch wieder etwas mehr für mich.
Es ließ sich gut lesen und war gleichzeitig lustig und voller süßer Momente. Die beiden Hauptfiguren konnten mich schnell von sich überzeugen und hatten tolle und berührende Momente. Sie unterstützen sich gegenseitig und zusammen mit den anderen Figuren aus Band 1 gibt es auch familiäre Momente. Neben der Romance, gibt es natürlich noch die Probleme mit Josies Vater und der ganzen Situation. Josie braucht in diesem Bereich viel Zeit um sich weiterzuentwickeln, was ich zugegeben etwas anstrengend fand, da es wirklich bis zum Ende andauert. Dies zeigt sich auch in der Romance, wobei hier beide Charaktere reden und doch nichts sagen und sich für mich nicht ergibt, wie man bei den klaren Aussagen nicht weiß, woran man ist.
Dennoch ist das Buch wesentlich besser als ihr letztes Buch. Die Charaktere haben Tiefe und die Geschichte hat wieder einen roten Faden, den ich in The Long Game vermisst habe.

3,5/5 Sterne
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Veröffentlicht am 30.07.2024

Gute Unterhaltung

Promise Boys - Drei Schüler. Drei Motive. Ein Mord.
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Nach außen hat die Urban Promise Prep School ein makelloses Image. Sie verspricht, aus gefährdeten Jugendlichen anständige Erwachsene zu machen. Die Schüler J. B., Ramón und Trey kennen die Regeln genau: ...

Nach außen hat die Urban Promise Prep School ein makelloses Image. Sie verspricht, aus gefährdeten Jugendlichen anständige Erwachsene zu machen. Die Schüler J. B., Ramón und Trey kennen die Regeln genau: gebügelte Hemden, »Ja, Sir« und »Nein, Ma’am«, keine Raufereien, kein Fluchen, keine Rap-Musik ... Doch ist das strenge Programm der Schule wirklich erfolgreich? Denn als der Schuldirektor ermordet wird, sind J. B., Ramón und Trey die Hauptverdächtigen. Sie alle hätten ein Motiv gehabt - und möglicherweise auch Zugang zur Mordwaffe. Die drei tun sich zusammen, um den Mordfall aufzuklären und ihre Namen reinzuwaschen. Oder versteckt sich der Schuldige etwa doch unter ihnen?

YA-Thriller? Da bin ich dabei. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Die Umsetzung war dann jedoch nicht zu 100% meins.
Direkt zu Beginn wird der Mord begangen, ohne das man als Leser so richtig eingeführt und danach folgt überraschenderweise keine direkte Ermittlung oder eine Geschichte, sondern Schnipsel. Dies ermöglicht so jedoch eine Sicht in viele andere Charaktere und deren Sichtweise auf die Verdächtigen und den Toten. Auch zwischen den verschiedenen Abschnitten folgen andere Sichtweisen und Schnipsel, die einen selbst jedoch wenig in den Ermittlungen weiterbringen, sondern haben mich eher etwas verwirrt. Doch dann kommen wir endlich zu den eigentlichen Protagonisten und den Ermittlungen. Zunächst scheint es eher typisches Teenager-Drama und Angst, was auch verständlich ist, aber es dauert bis so richtig was passiert. Dazu muss ich sagen, dass ich etwas schwer fand, die Protagonisten so wirklich zu verstehen oder auch, was passiert ist. Es dauert bis man wirklich in der Geschichte und dem eigentlichen Geschehen ankommt, doch dann wird es endlich spannend und konnte mich fesseln. Dennoch bin ich bis zum Ende nicht drauf gekommen wer es war, auch wenn ich die Gedankengänge und Hinweise verständlich und logisch fand.

Eine doch etwas außergewöhnliche erzählte Geschichte, die etwas mehr Tiefe bei den Charakteren und Ermittlungen hätte haben dürfen. Dennoch interessant und spannend zu verfolgen.

3.5/5 Sterne

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