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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2025

Ganz gemütlich und nett

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Das Cover gefällt mir recht gut und passt zu den letzten beiden Teilen.
Man kann den Roman auch unabhängig zu den ersten beiden Bänden lesen, aber feiner ist es, wenn man vorher schon mit der Geschichte ...

Das Cover gefällt mir recht gut und passt zu den letzten beiden Teilen.
Man kann den Roman auch unabhängig zu den ersten beiden Bänden lesen, aber feiner ist es, wenn man vorher schon mit der Geschichte von Miri, Katja und Co vertraut war.
Lilly kann sich nicht gut an einen Ort binden, hat auch eine schwere Kindheit hinter sich, und arbeitet mal hier und mal dort im Süden in Hotels. Als es ihrer Tante, die ihr Ein und Alles ist, gesundheitlich nicht mehr so gut geht, kehrt Lilly ihren Inseln den Rücken und kommt nach Hamburg um die Tante Floriane wieder gesund zu pflegen. Doch wie sollte es anders sein, lernt die junge Frau hier Pablo kennen und verliebt sich in ihn.
Doch auch Pablo kommt nicht mit ganz leichtem Gepäck daher und so kriselt es bald einmal in der frischen Beziehung.
Das Buch ist genauso nett geschrieben wie die anderen Bände und bringt uns zurück in den Hamburger Hafen. Allerdings wird es diesmal auch etwas emotionaler und auch trauriger.
Ganz hat mich das Buch diesmal aber nicht abgeholt, es gab einige "Wiederholungen" durch die immer wieder kehrenden Stammkunden der letzten Bücher. Und die Passage mit den "literarischen Zwillingen" fand ich recht schwer zu lesen. Aber an und für sich ist auch dieses Werk sehr gelungen und würde sich perfekt dazu eignen noch einmal einen Band anzuschließen, auch wenn die Reihe mit Buch 3 abgeschlossen ist.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Zu viele komische Gedichte, sonst schön.

Ein Herz aus Papier und Sternen
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Mit einem Buch von Cecelia Ahern kann man ja nie etwas falsch machen, allerdings hat es diesmal ziemlich lange gedauert, bis der Roman mich "abgeholt" hat.
Vielleicht lag es an der von meiner Seite aus ...

Mit einem Buch von Cecelia Ahern kann man ja nie etwas falsch machen, allerdings hat es diesmal ziemlich lange gedauert, bis der Roman mich "abgeholt" hat.
Vielleicht lag es an der von meiner Seite aus nicht ganz nachvollziehbaren Situation, oder an den Origami-Gedichten, die ich so etwas von komisch fand, auf alle Fälle bekommt die Autorin von mir diesmal nicht die volle Punkteanzahl. Irgendwo finde ich das in der heutigen zeit alles etwas realitätsfremd.
Das Cover ist wunderschön und auch die Liebesgeschichte selbst ist einfallsreich und positiv anders.
Pip wohnt mit 32 Jahren immer noch zu Hause, weil sie als Teenager einen Fahler mit Folgen gemacht hat. Dieser "Ausrutscher" ist Tochter Isabella, der das Leben der Familie damals gehörig durcheinandergebracht hat.
Von den Eltern wird Pip sehr klein gehalten und erinnert vom Verhalten eher an einen Teenager, sogar die eigene Tochter begehrt mehr auf und beharrt auf ihre Rechte im Gegensatz zu ihr. Für Pip gibt es nur ihre Arbeit, den Haushalt und geheim in ihrem Zimmer ihre Origamifaltereien und Gedichte.
Wenn die Eltern und vor allem Mutter Josephine nicht gewesen wären, hätte Jamie, der Vater von Isabella (Bella) wohl bei weitem besseren und qualitativen Kontakt zu seiner Tochter, da er sich das selber auch immer wieder gewünscht hat. Nur in dieser Geschichte gibt es das nicht, weil die Beiden voneinander ferngehalten wurden.
Warum auch immer bricht Pip plötzlich aus der strikten Ordnung aus und lernt dadurch auch neue Bekanntschaften kennen. Unter anderem Io, ein Astronom, der hier angeblich nach wichtigen Signalen sucht. Auch Jamie kommt wegen familiärer Umstände wieder in die Kleinstadt zurück und es knistert zwischen dem ehemaligen Paar wieder gewaltig.
Das Ende ist schön, wie meist bei Cecelia und daher bekommt das Buch auch noch 4 von 5 Punkten von mir.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Etwas verstrickt

Mörderisch verstrickt – Ein Strickclub ermittelt
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Mörderisch verstrickt - Ein Strickclub ermittelt
Ja, ich lese auch Krimis und das Buch hat mir gefallen. Aber irgendetwas hindert mich daran, fünf Sterne zu vergeben.
Wie auch die anderen Romane der Serie ...

Mörderisch verstrickt - Ein Strickclub ermittelt
Ja, ich lese auch Krimis und das Buch hat mir gefallen. Aber irgendetwas hindert mich daran, fünf Sterne zu vergeben.
Wie auch die anderen Romane der Serie spielt sich die Handlung an der Nordsee ab, der Strickclub trifft sich wie immer im »Strickschick« und man kann sich auch hier wieder den Laden sehr bildlich vorstellen. Anne, eine der Hauptfiguren, findet im Watt eine goldene Figur und ist überzeugt davon, den Schatz einer vorhergehenden Generation gefunden zu haben. Natürlich bleibt in einem kleinen Ort wie Lüttjekoog das nicht lang geheim und als die Statue dann bei einem Raubüberfall gestohlen und Anne dabei verletzt wird, gründen die Mitglieder des Strickclubs spontan eine Ermittlungsgruppe und möchten den Fall aufklären.
Die Geschichte ist ganz nett und schließt natürlich an die Strickladen Romane an, aber mir ist etwas zu viel Klischee drin. Zu viel Wolle mit passenden Sprüchen, zu viel Versuche die Komik immer an die Gegebenheiten anzupassen, Meer, stricken, Kriminalfall....
Das wäre mir bei den anderen Büchern der Reihe nicht gar so extrem aufgefallen.
Alles in allem aber nett, natürlich mit Happyend Garantie trotz des Todesfalls.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Protagonistin etwas überzeichnet

Botanic Hearts
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Der Roman startet sehr nett und mir gefallen sowohl die Aufmachung des Buches, als auch die umfangreicher Grafik wie der botanische Garten aufgebaut ist (auf der Buchklappe).
Was mir hingegen gar nicht ...


Der Roman startet sehr nett und mir gefallen sowohl die Aufmachung des Buches, als auch die umfangreicher Grafik wie der botanische Garten aufgebaut ist (auf der Buchklappe).
Was mir hingegen gar nicht gefällt, was dann auch einen Punkteabzug bedeutet, ist, dass im Roman gegendert wird und das ohne Vorankündigung. Beim ersten Mal dachte ich noch an einen Druckfehler (statt der dey) bis ich im Laufe des Romas darauf gekommen bin, dass das Absicht ist und hier in groben Stil vorkommt. Ich denke, das wäre vor allem fein für das ältere Publikum das vorher zu wissen, wenn auf einmal andere Pronomen als sie und er im Text auftauchen. Immerhin ist nicht jede Generation mit mehreren Geschlechtern aufgewachsen. Zudem finde ich, muss so ein Thema nicht in einer liebenswerten Geschichte breitgetreten werden.
Zum Inhalt: Ein Hurrikan trifft die Gegend um Houston, die Flüsse steigen über Wasser und zerstören nicht nur private Gebäude, sondern auch den örtlichen botanischen Garten und die Bibliothek.
Die Bibliothekarin Tansy kämpft darum eine neue (vorübergehende) Unterkunft zu erhalten, was dann auch tatsächlich eintritt. Ihr wird ein kleiner reparaturdürftiger Schuppen im nahegelegenen Park angeboten. Der neue Leiter des Gartens Jack, kämpft am Anfang ordentlich gegen das neue Publikum an. Wie die Geschichte dann ausgeht kann man sich ja denken.
Die Figur der alleinerziehenden Tansy finde ich etwas „überzeichnet“, sie ist mir zu starr, herrisch und klebt förmlich an Ihrer Tochter, was ich absolut nicht nachvollziehen kann, obwohl ich selbst Mutter zweier Töchter bin.
Die Handlung selber hat mir jedoch sehr gefallen und auch wurde die Geschichte nett erzählt.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Kein Highlight aber ganz nett

Lass uns noch bleiben
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Das Buch gefällt mir von der Aufmachung und auch in die Geschichte bin ich gut hinein gekommen. Was aber aus der Vorschau nicht hervorgeht, dass Annas verschwundene Freundin Vinka mehr als eine Freundin ...

Das Buch gefällt mir von der Aufmachung und auch in die Geschichte bin ich gut hinein gekommen. Was aber aus der Vorschau nicht hervorgeht, dass Annas verschwundene Freundin Vinka mehr als eine Freundin ist. Mir persönlich ist das ja egal, aber vielleicht ist der Roman daher nicht für jedermann geeignet.
Der Erzählstil plätschert so vor sich hin, ich fand es sehr angenehm zu lesen.
Anna tut sich schwer mit Freundschaften so hat sie sich vollkommen auf Vinka konzentriert, die von einem auf den anderen Tag verschwindet. Da tritt der männliche Protagonist Alex in ihr Leben, der Barbesitzer und lebenslustig ist. Langsam kommen die Beiden sich näher.
Um mit dem Verlust von Vinka klar zu kommen, beschließt sie, diese für ein Abschlussgespräch zu suchen. Sofort erklärt sich Alex bereit mitzukommen.
Tatsächlich finden sie Vinka und nach der ganzen Aufregung machen Anna und Alex noch spontan ein paar Tage Urlaub.
Der letzte Teil des Romans ist meiner Meinung nach nicht so gut unterteilt wie der Beginn und ich habe mich etwas schwer getan, die einzelnen Teile der Geschichte zeitlich einzuordnen.
Der Roman kommt ohne jegliche Unruhe daher, ich fand ihn, wie erwähnt nett, aber auch nicht mehr.

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