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Veröffentlicht am 09.05.2025

Einfach nicht meins

Apprentice to the Villain
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Cover



Bemessen daran wie verspielt und verrückt der Inhalt ist, passt dieses Cover perfekt zum Buch. Mir gefallen die vielen Details, aber das Gesamtbild dafür nicht so sehr.



Meine Meinung



Nachdem ...

Cover



Bemessen daran wie verspielt und verrückt der Inhalt ist, passt dieses Cover perfekt zum Buch. Mir gefallen die vielen Details, aber das Gesamtbild dafür nicht so sehr.



Meine Meinung



Nachdem ich vor einigen Monaten den ersten Band dieser Reihe gelesen und ganz gerne gemocht habe, wollte ich natürlich wissen wie die Geschichte weitergeht. Allerdings hat sich dieses Buch nicht in die Richtung entwickelt, die ich selbst gerne gesehen hätte.

Wie wir es bereits kennen, sind die beiden wichtigsten Personen dieses Buches Evie Sage, die als Assistentin des allseits berüchtigten Schurken, alias Trystan, tätig ist, sowie eben angesprochener Oberschurke selbst. Ich glaube, sowohl dieses Buch betreffend als auch die Protagonisten muss man den Humor wohl einfach mögen. Größtenteils würde ich behaupten, dass der Sarkasmus und die humorvollen Dialoge durchaus meinen Geschmack treffen, doch mir fehlt es einfach massiv an Tiefe. Evies Charakter ist eine Mischung aus puren Optimismus, kindischem Trotz und dazwischen mit kleinen Ansammlungen von unnötiger Aggressivität. Ich möchte sie mögen, kann es aber einfach nicht. Mir fehlt es an Tiefgang, Ernsthaftigkeit und greifbarer Charakterentwicklung. Ich verstehe, dass der Fokus dieser Autorin auf dem Humor dieser Geschichte liegt, aber ich hätte mir hier und da zumindest die ein oder andere authentische und tiefgreifende Emotion gewünscht.

Trystan mag ich insgesamt lieber als Evie, auch wenn ich den Eindruck habe, dass von seinem Schurken-Dasein nicht allzu viel übrig geblieben ist. Ja, er ist kein Engel, aber wer ist das schon? Ich hätte ihn gerne mehr in seiner Rolle als Anführer gesehen und weniger im Bemühen es Evie permanent Recht zu machen. Auch bei seinen Leuten hatte ich leider viel zu häufig den Eindruck, dass diese im auf der Nase herumtanzen.

Ich hatte die Hoffnung, dass die Beziehung der beiden endlich etwas an Fahrt gewinnt, doch wirklich abgeholt worden bin ich in dieser Hinsicht nicht. Es gibt einige schöne Momente, keine Frage, doch das ewige Hin- und Her frustriert nur noch.

Was in meinen Augen das größte Problem ist, ist die simple Tatsache, dass das Geschehen viel zu schnell voranschreitet. Die wichtigen Momente werden wenig bis gar nicht ausgekostet, unwichtige Gefühle überlappen zu schnell die wichtigen und mir fiel es irgendwann schwer bei der Sache zu bleiben, weil so viele Dinge ins Lächerliche gezogen werden. Nein, zum Lachen gehe ich nicht in den Keller, allerdings hätte ich mir eine Balance zwischen Humor und Authentizität gewünscht. Ich hätte es toll gefunden, wenn die wichtigen Elemente dieser Reihe, wie Evies Suche nach ihrer Mutter, die Verbindung zu ihren Geschwistern oder der Verrat ihres Vaters wirklich Raum eingenommen hätten. Doch irgendwie werden immer nur die aktuellen Probleme aufgegriffen, mit der Ausnahme der Zuneigung zwischen Evie und Trystan, alles andere wirkte furchtbar oberflächlich auf mich.

Auch hatte ich immer wieder den Eindruck, dass sich der Schreibstil sehr abgehakt liest. Dabei kam es mir häufig so vor als würden Nebensätze, die das Verhalten der Charaktere bzw. die Handlungen der Charaktere erklären, vergessen worden sodass ich mich manchmal gefragt habe, wieso plötzlich jemand sitzt, der eben noch gestanden hat oder wie man jemandem ins Gesicht schauen kann, wenn man sich doch weggedreht hat. Ich will euch nicht anlügen, aber so etwas passiert oft innerhalb dieser 400 Seiten, dass es mich irgendwie genervt hat. Darüber hinaus habe ich inhaltlich weiß Gott nicht jede Handlung nachvollziehen oder gar verstehen können. Manche Schlussfolgerungen waren für mich zudem nicht logisch und dafür zu konfus.

Ich weiß gar nicht mehr warum ich nach dem ersten Teil dieser Reihe gerne dranbleiben wollte, doch jetzt bezweifele ich, dass ich weitere Bände lesen werde. Mir ist die Geschichte als solche viel zu oberflächlich, trotz netter Beschreibungen bleiben viele Elemente zu blass und Evie, als unsere weibliche Protagonistin, ging mir manchmal einfach nur auf die Nerven.



Fazit



Trotz einer vielversprechenden Idee, fehlt es der Geschichte an Tiefgang, Emotionen und Ernsthaftigkeit in den richtigen Momenten. Evie mag viele Leute mit ihrer verspielten Art um den Finger wickeln, ich gehöre leider nicht dazu.



Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2025

Uff

The Courting of Bristol Keats
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Cover

Super schönes Cover! Ich liebe die vielen kleinen Details, die goldenen Ornamente sowie das Gesamtbild als solches.

Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Jahren einige Bücher von Mary E. ...

Cover

Super schönes Cover! Ich liebe die vielen kleinen Details, die goldenen Ornamente sowie das Gesamtbild als solches.

Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Jahren einige Bücher von Mary E. Pearson gelesen, welche ich sehr genossen habe. Als ich also gesehen habe, dass etwas Neues von ihr herausgebracht wird, war ich natürlich Feuer und Flamme mir dieses hübsche Buch ebenfalls anzueignen. Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass dieses Buch weit hinter ihren anderen Werken zurückbleibt.

Als erstes möchte ich ein wenig auf den Schreibstil eingehen, was hier auch das Setting beinhaltet. Denn trotz des magischen Settings bin ich damit nicht warm geworden. Es gab viele, teils schöne Beschreibungen der Umgebung, doch verschwimmen alle Details zu sehr ineinander. Hier wächst ein Pflänzchen, da steht ein Gebäude, zusammengeschustert aus unterschiedlichen Epochen, hier ein vom Äußeren den Menschen ähnelndem Wesen, da jemand, der aussieht wie ein Oger. Gerade was die Nebencharaktere angeht, also beispielsweise die anderen Rekrutinnen oder die Garde des Königs, könnte ich euch nicht ein einziges Detail nennen, an welches ich mich wirklich erinnere. Gleiches gilt ebenfalls für das Setting. Die Idee Elfheim als Grundlage zu nutzen, klingt magisch und fantasievoll, doch in meinen Augen verblasst die Schönheit dieser Welt unter belanglosem Einerlei zu einer farbenfrohen Masse.

Bristol als unsere weibliche Protagonistin passt sich diesem Bild leider an. Ich finde, dass sie sehr gedankenlos und auch naiv handelt, einige Entscheidungen konnte ich gar nicht nachvollziehen und auch die Tatsache, dass ihre Emotionen sich manchmal von Null auf Hundertachtzig katapultierten, hat mich gestört. Die Beziehung zum Elfenkönig Tyghan wirkte auf mich leider sehr oberflächlich, zu forciert und beinahe unglaubwürdig in welcher Geschwindigkeit die beiden ihre Zuneigung bekunden.

Ich glaube inhaltlich bin ich nur von wenigen Aspekten wirklich überrascht worden, aber gerade der große Streit am Ende des Buches war so unfassbar vorhersehbar und gerade Bristols Verhalten ging mir gegen den Strich. Ich kann verstehen, dass sie aufgrund der Lügen und Geheimnisse wütend und auch verletzt war, aber ihre Reaktion war einfach kindisch. Sie selbst ist absolut blauäugig in die Welt der Elfen gestolpert mit der wagen Hoffnung, dass ihr Vater noch am Leben sein könnte. Sie hinterfragt einfach nicht genug Dinge, um die Geschichte wirklich glaubhaft zu machen und ich konnte sowohl mit ihr als Protagonistin als auch ihrem Verhalten wenig anfangen. Tyghan mochte ich persönlich etwas lieber, aber im direkten Vergleich zu anderen männlichen Protagonisten schneidet er schlichtweg schlechter ab. Ähnlich wie schon bei den Nebencharakteren angesprochen wissen wir eigentlich nur, dass er blaue Augen und schwarze Haare hat. Ansonsten bleibt sein Äußeres ähnlich wie sein Leben als König ziemlich im Dunkeln. Wir erfahren nur sprunghafte Details zu seinem Leben, ja, dabei sind auch wichtige Themen wie beispielsweise die Entführung seines Bruders und das Ableben seiner Eltern dabei, doch alles ist so fade und langweilig erzählt, dass es mir ehrlich gesagt ziemlich egal war.

Manchmal bereue ich, dass ich Bücher einfach nicht abbrechen mag, denn letztlich habe ich mich umsonst durch diese 700 Seiten gequält. Dieses Buch wurde eindeutig nicht für mich geschrieben und ich kann es leider auch nicht weiterempfehlen.



Fazit

Trotz vielversprechendem Inhalt mochte ich dieses Buch leider nicht. Besonders gestört hat mich die weibliche Protagonistin Brisol, wie das Setting immer wieder zu einem farblichen Einerlei verkommen ist und wie wenig ich mit dem Elfenkönig Tyghan anfangen konnte. Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2025

Klang vielversprechender als es war

Collide
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Cover

Dieses hübsche Cover war der erste Grund aus dem ich dieses Buch überhaupt in die Hand genommen habe. Ich liebe den sanften grün-gelben Farbverlauf in Kombination mit den beiden illustrierten Protagonisten. ...

Cover

Dieses hübsche Cover war der erste Grund aus dem ich dieses Buch überhaupt in die Hand genommen habe. Ich liebe den sanften grün-gelben Farbverlauf in Kombination mit den beiden illustrierten Protagonisten.

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich zufällig im Schaufenster meiner hiesigen Thalia-Filiale entdeckt und nach einem Blick auf den Klapptext, dachte ich mir, dass ich dieser Geschichte mal eine Chance geben werde. Bisher kannte ich die Autorin noch gar nicht und bin derzeit noch ein wenig unentschlossen, ob ich die Reihe weiter im Blick behalte.
Weibliche Protagonistin ist die angehende Sportpsychologin Summer Preston, mit welcher ich leider bis zum Schluss nicht hundertprozentig warm geworden bin. Es gab viele Momente wo ich ihr Verhalten zu energisch und gerade in Aidens Richtung als zu überheblich wahrgenommen habe. Außerdem hatte ich oft den Eindruck, dass Summer noch nicht begriffen hat, dass weder sie selbst noch ihre ach so wichtige Projektarbeit der Mittelpunkt jedes anderen ist. Ich fand es schade, dass Aiden so bemüht war ihr Vertrauen zu gewinnen, wenn im Gegenzug von ihr so vergleichsweise wenig kam. Dazu kommt, dass Summers Verhalten hin und wieder einen toxischen Zug aufweist. Als Beispiel, sie sieht wie Aiden mit einem anderen Mädchen Zeit verbringt und küsst prompt vor Aidens Augen einen anderen.
Aiden mochte ich dagegen umso lieber. Seine selbstbewusste, energiegeladene und sympathische Art machten es mir leicht seinen Charakter zu mögen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir sein Trauma bzw. seinen Verlust etwas näher beleuchten und nicht nur Summers Familiendrama so viel Raum bekommt. Gerade die Freundschaft zu seinen Teamkollegen sowie seine Liebe zum Eishockey und später zu Summer geben ihm als Protagonisten eine schöne Tiefe.
Neben Summer bin ich leider auch mit dem Schreibstil bis zum Ende nicht richtig warm geworden. Viele Dinge fand ich schlecht erklärt, als Beispiel, habe ich bis zum Ende nicht verstanden, wofür Aiden bzw. das Eishockeyteam jetzt genau bestraft worden sind, nur das Vandalismus im Spiel war, war deutlich. Und so erging es mir leider mit allerhand anderen Dingen, die entweder so kurz erklärt worden sind, dass sie für mich nicht schlüssig waren oder die so abgehackt beschrieben wurden, dass ich sie nicht verstehen konnte. Auch hatte ich den Eindruck, dass das Buch in vielerlei Hinsicht angenehmer zu lesen gewesen wäre, wenn es den ein oder anderen erklärenden Nebensatz gegeben hätte.
Auch das Setting ist einfach unfassbar blass. Ich kann euch nicht mal sagen, wie genau Summers Zimmer aussieht. Denn entweder gab es gar keine Erklärung dazu oder diese war so dürftig, dass ich mich partout an keine Details erinnern kann.
Ich glaube nicht, dass ich mir weitere Bücher der Reihe kaufen werde. Das Buch als solches ist keineswegs schlecht, doch je länger ich darüber nachdenke, was mir nicht gefallen hat, desto weniger mag ich es.

Fazit

Obwohl diese Geschichte wahnsinnig vielversprechend klang, bin ich letztlich enttäuscht. Mit der weiblichen Protagonistin konnte ich nicht viel anfangen, das Setting ist nicht ausgearbeitet genug und insgesamt reizt mich das Buch nicht um andere Bände der Reihe zu lesen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2025

Für mich der letzte Band der Reihe

Vampir allein zu Haus
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Cover

Ähnlich wie die anderen Bände der Reihe passt sich auch dieses perfekt ins Gesamtbild ein. Insgesamt sind diese Cover eher schlicht und einfach gestaltet, was sich durchaus sehen lassen kann.

Meine ...

Cover

Ähnlich wie die anderen Bände der Reihe passt sich auch dieses perfekt ins Gesamtbild ein. Insgesamt sind diese Cover eher schlicht und einfach gestaltet, was sich durchaus sehen lassen kann.

Meine Meinung

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler!

Nachdem ich dieses Jahr bereits zwei andere Bände dieser Reihe von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit habe, stand schnell fest, diesem letzten ungelesenen Teil an den Kragen zu gehen. Bevor ich vor einigen Jahren in eine lange Leseflaute gerutscht bin, habe ich diese Bücher geliebt und habe mir jedes neue gekauft. Jetzt, nach einigen Jahren und vielen anderen gelesenen Büchern muss ich mich wohl von dieser Reihe verabschieden, da sie einfach nicht mehr meinem Geschmack entspricht. Dabei handelt es sich hier bei keineswegs um ein schlechtes Buch oder einen schlechten Band, aber ich bin dieser Reihe wohl einfach entwachsen.
Zunächst einmal gibt es immer wieder Dinge, die für mich einfach keinen Sinn machen. Als Beispiel für diesen Teil, die Hochzeit zwischen Allie und Magnus. Es gibt in meinen Augen überhaupt keinen Grund dafür. Weder damit Magnus Liams Dad sein kann, denn das kann er definitiv auch ohne Allies Ehemann zu sein. Noch aus anderen Gründen, da sie als Unsterbliche doch sowieso nach zehn Jahren eine neue Identität und damit neue Papiere bekommen. Auch Allies Wandlung war der reinste Fiebertraum. Neben der Tatsache, dass ihr im Vorfeld wenig bis gar nichts darüber erklärt wurde, hat sie selbst offenbar auch keinerlei Gedanken daran verschwendet, was auf sie zukommt. Ich könnte euch noch allerhand weitere Beispiele nennen, aber ich habe euch bereits genug gespoilert.
Allie als weibliche Protagonistin fand ich als solche zum Glück nicht ganz so furchtbar wie andere dieser Reihe. Doch zunächst einmal habe ich weder die Verbindung zwischen ihr und Magnus so richtig gefühlt, noch die Verbindung zu ihrem Sohn Liam. Auch ist sie mir zu passiv, sie vertraut den Vampiren viel zu leichtfertig und für jemanden, der vier Jahre lang auf der Flucht vor Abtrünnigen war und dabei auf Liam aufpassen musste, bin ich immer wieder überrascht worden, wie wenig sie in dieser Zeit versucht hat über Unsterbliche herauszufinden.
Magnus ist als Unsterblicher eigentlich ein ganz netter Kerl. Doch in meinen Augen ist sein Charakter weitestgehend einfach sterbenslangweilig. Wir erfahren wie er gewandelt wurde und einige andere wenige Details aus seiner Vergangenheit, doch darüber hinaus? Nichts. Offensichtlich hat er weder Hobbies, noch eine Familie, noch eine Intention sein Leben fortzuführen. Gähn.
Nachdem es in einigen anderen Bänden bereits den gleichen Bösewicht gegeben hat, bzw. dieser offenbar im Hintergrund immer wieder die Fäden gezogen hat, bricht so langsam Abbadons Ende an. Und mal ehrlich, selbst dieses Ende war einfach nur öde. Wo war die Action, die Dramatik, die Spannung? Ich habe so sehr auf einen mitreißenden Showdown gehofft, dass das Ende einfach wieder deutlich macht, dass diese Reihe mittlerweile nichts mehr für mich ist.
Inhaltlich zieht sich dieses Buch leider sehr in die Länge. Der Anfang ist noch am spannendsten, doch darauf folgen etliche Gespräche, die dazu dienen Allie die Welt der Unsterblichen näher zu bringen. Weder gelingt dies besonders gut, wenn ihr mich fragt, noch hatte ich das Gefühl, dass Magnus und Allie tatsächlich für einander bestimmt sind. Wo mir die Leidenschaft bei einigen anderen Büchern zu viel war, gab es hier so gut wie keine.
Für mich war dies wohl das letzte Buch dieser Reihe, aber ich glaube, wer nette und humorvolle Vampirbücher für Zwischendurch sucht, wird hier auf jeden Fall fündig.

Fazit

Mit diesem Band verabschiede ich mich von der Argenau-Reihe. Offensichtlich entsprechen die Bücher nicht mehr meinem Geschmack und es gibt so viele andere Geschichten da draußen, denen ich meine Zeit lieber widmen möchte.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Frühstück mit Vampir
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Cover

Ich mag die leuchtende, helle, gelbe Hintergrundfarbe und auch die Tatsache, dass sich dieser Band schön den restlichen Bänden der Reihe anschließt.

Meine Meinung

Nachdem einige Bände dieser ...

Cover

Ich mag die leuchtende, helle, gelbe Hintergrundfarbe und auch die Tatsache, dass sich dieser Band schön den restlichen Bänden der Reihe anschließt.

Meine Meinung

Nachdem einige Bände dieser Reihe einige Jahre ungelesen in meinen Regalen standen, habe ich mir zum Start ins neue Jahr vorgenommen, meine ungelesenen Bände zu lesen. Ich für meinen Teil konnte mit der Reihe irgendwann nichts mehr anfangen, weshalb ich zwar noch einige Bücher davon gekauft, aber nicht mehr gelesen habe. Leider zeigt mir auch dieser Band sehr deutlich, dass diese Reihe wohl nichts mehr für mich ist.
Abigail als unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir den Großteil der Geschichte erleben, war ganz nett. Bei Lynsay Sands Büchern habe ich mittlerweile das Gefühl einfach keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen zu können – was sowohl für Abigail als auch für Tomasso gilt. Abigail geht in meinen Augen zu sehr mit dem Flow der Geschichte, wenn man das so sagen darf. Beispielsweise dreht sich ihr Fokus so sehr darum, wie unglaublich sexy Tomasso ist, dass alles andere einfach in den Hintergrund rückt. Tomasso springt mit ihr aus einem Flugzeug und landet mitten in der Pampa, beide ohne essen und trinken, er sogar ohne Klamotten, sie werden vermeintlich verfolgt und sie verletzt sich zu allem Übel auch noch. Und die ganze Zeit dümpeln beide an den Stränden Venezuelas vor sich hin, es kommt kein Stress auf, keine Panik, nicht der leiseste Zweifel, ob beide das überleben. Würde ein fremder, nackter Mann, egal wie gut dieser aussieht, ungefragt mit mir aus einem Flugzeug springen, würde ich das niemals so gelassen hinnehmen.
Auch Tomassos Verhalten konnte ich sehr häufig nicht nachvollziehen. Für jemanden, der extra aus Italien gekommen ist, um bei der Suche nach verschwundenen Unsterblichen zu helfen, stellt er sich – ähnlich wie die anderen Vollstrecker – leider sehr dümmlich an. Dass es die Verfolger gibt, wird im Laufe der Geschichte so lange komplett unwichtig, bis diese wieder auftauchen und wieder einmal jemand entführt wird. Warum die Kameras des Resorts, auf dem sie Zuflucht finden, checken, wenn man auch mehrere Stunden selbst ziellos suchen kann. Viele Dinge ergeben in meinen Augen einfach keinen Sinn, manche Momente waren auch einfach nur zum fremdschämen bzw. einfach ein wenig merkwürdig.
Gerade die körperliche Anziehung zwischen beiden Protagonisten wirkt auf mich unfassbar übertrieben. Natürlich darf man auch als erwachsene Frau sowie als gestandener Mann von über 100 Jahren eine Libido besitzen, doch was zwischen den beiden abging, war für mich nicht wirklich realitätsnah.
Grundsätzlich ist der Schreibstil als solcher nicht schlecht. Mir fehlt es allerdings weiterhin an dringend benötigtem Tiefgang, an echten Emotionen, an logischem Verhalten der Charaktere, ebenso wie die Geschichte partout nicht richtig spannend werden wollte. Wobei ich besonders traurig finde, dass das Potenzial für ein gutes Buch auf jeden Fall vorhanden ist.
Ein weiteres ungelesenes Buch dieser Reihe habe ich noch zu Hause, welches ich definitiv noch lesen werde. Danach glaube ich nicht, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde.

Fazit

Leider war diese Geschichte eine Ansammlung von unlogischem Verhalten, viel zu viel sexueller Spannung und vergleichsweise wenig Inhalt. Schade.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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