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Veröffentlicht am 25.03.2025

Liebe nicht geplant

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Tessa Hansen's Buch "Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff" ist der mittlerweile 3. Teil der Geschichten um das Bücherschiff, allerdings auch der letzte Teil. Man kann den Roman aber auch ...

Tessa Hansen's Buch "Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff" ist der mittlerweile 3. Teil der Geschichten um das Bücherschiff, allerdings auch der letzte Teil. Man kann den Roman aber auch unabhängig der beiden vorangegangenen Teile lesen, aber es ist von Vorteil wenn man es getan hat. Es erwartet einen wieder eine vergnügliche Liebesgeschichte mit allerlei Verwicklungen und Herzschmerz. Dieses Mal trifft Amor's Pfeil Pablo, seit neuesten Miteigentümer des Bücherschiff's neben Miri und Katja, deren Liebesgeschichten in den beiden vorherigen Bänden erzählt wurden. Pablo verliebt sich in Lilly, die ihrer betagten Tante, Frau Tietgen, zur Hand gehen will. Doch Lilly ist eine Weltenbummlerin und an einer festen Beziehung nicht interessiert, doch das interessiert ja Amor in keinster Weise und es kommt wie es kommen muss...
Tessa Hansen erzählt sehr anschaulich und fröhlich diese Liebesgeschichte, zwischendurch habe ich auch ein paar Tränchen verdrücken müssen, sage Euch aber nicht warum. Lest selber. Dieses Buch war eine nette Freizeitunterhaltung.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Überraschende Wendung

Dunkle Asche
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Als ich "Dunkle Asche" von Jona Thomsen angefangen hab zu lesen, war mir schnell klar wer in diesem alten Fall eines Mordes an der Ostsee der wirkliche Täter sein musste. Doch weit gefehlt, 2x ...

Als ich "Dunkle Asche" von Jona Thomsen angefangen hab zu lesen, war mir schnell klar wer in diesem alten Fall eines Mordes an der Ostsee der wirkliche Täter sein musste. Doch weit gefehlt, 2x hat es die Autorin geschafft, mich zu täuschen und ganz ehrlich, mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet.
Doch worum geht's? In Kiel gibt es eine Abteilung, die sich mit alten ungeklärten Fällen beschäftigt. Als in einem brutalem Mordfall aus dem Jahr 1992 eine neue Zeugenaussage ein anderes Licht auf die damaligen Ereignisse wirft, nehmen die beiden Kommisarinnen Gudrun und Judith die Ermittlungen wieder auf und versuchen den alten Mord an einer jungen Frau nun endlich aufzuklären. Doch sie stehen permanent unter Beobachtung des damaligen Täters, der natürlich nicht ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten will.
Zu Beginn etwas plätschernd, entwickelt sich die Geschichte doch zu ziemlich spannend. Kann also das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Sehr unterhaltsam

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Ganz ehrlich, wenn ich das Buch mit dem Titel "Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben" in der Buchhandlung liegen gesehen hätte, wäre ich definitiv dran vorbeigelaufen. ...

Ganz ehrlich, wenn ich das Buch mit dem Titel "Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben" in der Buchhandlung liegen gesehen hätte, wäre ich definitiv dran vorbeigelaufen. Das wäre echt schade gewesen, zum Glück habe ich die Leseprobe gelesen und mich drauf eingelassen. Die Autorin Anika Decker, Drehbuchautorin von "Traumfrauen" und "Keinohrhasen" hat hier eine wirklich unterhaltsame Geschichte um die knapp 50-jährige Nina, geschieden, 2 erwachsene Kinder, eine anstrengende Hippiemutter und eine angepasste Schwester geschrieben. Nina verliebt sich Hals über Kopf auf der Geburtstagsfeier der 3-jährigen Zwillinge, Kinder ihres Exmannes mit der viel jüngeren Lulu, in den 20 Jahre jüngeren David. Wie das Umfeld reagiert und was sonst alles noch so im teils chaotischen Leben von Nina passiert, ist sehr lustig und anschaulich beschrieben. Ich bin froh mich durch den Titel nicht abschrecken zu lassen.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Buch ohne Ende

Mordscoach
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Es war schon sehr unterhaltsam die Protagonistin aus Lilli Pabst neuen Roman "Mordscoach" auf ihrem Weg vom Psychochoach zur Serienmörderin zu begleiten. Alle Höhen und Tiefen ihrer Beziehung ...

Es war schon sehr unterhaltsam die Protagonistin aus Lilli Pabst neuen Roman "Mordscoach" auf ihrem Weg vom Psychochoach zur Serienmörderin zu begleiten. Alle Höhen und Tiefen ihrer Beziehung zu Mann Jakob, in Rückblicken zu ihrer Mutter und aktuellen Patienten machen Sophie zu dem was sie jetzt ist, eine Mörderin und zwar in mehreren Fällen und sie ist noch nicht am Ende.
Das Buch leider auch nicht, ohne richtigen Abschluss wird man zurückgelassen, ohne das man weiß wie die Geschichte ausgeht. Mordet Sophie weiter, das nächste Opfer stand ja eigentlich schon fest, oder wird sie von Kriminalkommisar Quast, mit dem sie eine Affäre hat, endlich überführt oder oder oder? Viele Fragen bleiben offen, was schon ziemlich frustrierend ist. Leider ist das aber auch kein Grund mir eine eventuelle Fortsetzung zu kaufen. Das Buchcover finde ich aber sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Erschütternd

Im Namen der Barmherzigkeit
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Das neueste Buch von Hera Lind "Im Namen der Barmherzigkeit" erzählt die Geschichte von Steffi, welche in den 70-er Jahren, von der eigenen Mutter nicht gewollt, als Kleinkind in einer Pflegefamilie ...

Das neueste Buch von Hera Lind "Im Namen der Barmherzigkeit" erzählt die Geschichte von Steffi, welche in den 70-er Jahren, von der eigenen Mutter nicht gewollt, als Kleinkind in einer Pflegefamilie auf dem Land untergebracht wird. Als eine unter vielen Kindern, unterteilt in echte und eben keine echten Kinder. Und so werden sie auch behandelt, barfuß müssen sie von Beginn an im Haushalt, auf dem Feld oder im Stall helfen, wenn es nicht klappt, werden sie bestraft und misshandelt. Und wenn die Fürsorge vorbeischaut, müssen die Kinder lügen das sich die Balken biegen, denn niemand soll ja die Wahrheit herausbekommen. Mit 12 passiert Steffi noch etwas viel grausameres, ihr Pflegevater beginnt sich an dem wehrlosen Mädchen zu vergehen, immer und immer wieder. Sie verliert jeden Lebenswillen und landet in der Psychiatrie. Die schweren Misshandlungen und Mißbräuche sollen Steffis weiteres Leben dauerhaft beeinflussen, auch als sie selber Mutter wird.
Dieses Schicksalsbuch hat mich sehr erschüttert, wie kann man als erwachsener Mensch hilflosen Kindern solche Grausamkeiten antun. Und welche Narben werden dadurch auf der zarten Kinderseele hinterlassen. Auch dieser Roman beruht auf einem Tatsachenbericht, mit einer leichten schriftstellerischen Freiheit. Hera Lind hat es wieder geschafft mich mit dieser wahren Geschichte zu berühren und mir klar zu machen, was für eine behütete Kindheit ich hatte, dank meiner Eltern.

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