Ich freue mich schon selbst auf ein paar Tage Auszeit am Gardasee, aber dann hoffentlich ohne Schlangen.
Es könnte so schön sein für Edwina Teufel, die Chefinspektorin aus Wien. Aber Edwina kann sich ...
Ich freue mich schon selbst auf ein paar Tage Auszeit am Gardasee, aber dann hoffentlich ohne Schlangen.
Es könnte so schön sein für Edwina Teufel, die Chefinspektorin aus Wien. Aber Edwina kann sich einfach nicht entspannen. Dabei müsste die Zornnatter, wie sie von den Kollegen genannt wird, einfach nur bella italia genießen. Ein Eis in der Sonne schlecken, eine gemütliche Bootsfahrt, ein Spaziergang zur Scaligerburg in Sirmione, ein Aperitivo zum Sonnenuntergang, la dolce vita eben.
Aber was macht Edwina? Die mischt sich in die Ermittlungen der Polizei ein. Wer hat den Eistüten-König umgebracht? Und wie kann man eigentlich mit dem Verkauf von Eis zum Millionär werden? Und was hat es mit den Schlangen auf sich, die bei diesem Fall eine Rolle spielen?
Ein undurchsichtiger Fall, eine ahnungslose Leserin und eine überraschende Auflösung sorgen für viel Rätselspaß vor der wunderschönen Kulisse am Gardasee. Ich hoffe auf weitere Fälle mit Edwina und bin schon gespannt, wohin die Autorin uns das nächste Mal entführt.
Ich habe Tränen gelacht bei dieser abstrusen Geschichte, mit der mich der Autor wieder überrascht hat.
Es beginnt so harmlos mit Martin, dem übervorsichtigen Versichungsvertreter, der ganz gegen den Mainstream ...
Ich habe Tränen gelacht bei dieser abstrusen Geschichte, mit der mich der Autor wieder überrascht hat.
Es beginnt so harmlos mit Martin, dem übervorsichtigen Versichungsvertreter, der ganz gegen den Mainstream Alpakas nicht leiden kann. Seine Ehefrau Larissa hingegen scheint ein Agressivitätsproblem zu haben.
Die weiteren handelnden Personen sind herrlich skurril und es gibt jede Menge überraschende Wendungen. Was da in einem Chalet in den Bergen alles so Irres abgeht und warum ich sogar einen Lachflash bekommen habe, müsst ihr schon selbst herausfinden 😉.
Der Schluss macht auf jeden Fall Hoffnung, dass es weitergeht mit diesem ungleichen Paar.
„Bevor ich bei der Polizei gelandet bin, habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, den elterlichen Hof zu übernehmen. Aber dann fand ich, da gab es zu viele Bullen. Also bin ich selbst einer geworden.“
Ich vergebe 5 Sterne für die vielen Überraschungen und den Wortwitz und empfehle Mord mit Talblick sehr gerne weiter.
Die Insel Sylt gilt als dekadentes Mekka der Reichen, aber auch Reichtum schützt nicht vor Verbrechen. Eine Wasserleiche wird angespült, welche einen teuren Bikini trägt. Kann damit die Identität der übel ...
Die Insel Sylt gilt als dekadentes Mekka der Reichen, aber auch Reichtum schützt nicht vor Verbrechen. Eine Wasserleiche wird angespült, welche einen teuren Bikini trägt. Kann damit die Identität der übel zugerichteten Frau festgestellt werden?
Für mich ist es die erste Begegnung mit Kommissar Bastian Kreuzer und seinem Team, dabei ist es bereits der 12. Fall, in dem die Autorin das Sylter Trio ermitteln lässt.
Gekonnt werden jede Menge falsche Spuren gelegt und es bleibt auch nicht bei einem Mord.
Ich habe gelernt, dass es einen Sylter Kuchen gibt, der Bürgermeister genannt wird und würde mich jetzt gerne in einen Strandkorb setzen und mit einem Bürgermeister und den anderen 11 Fällen nachholen, was ich bisher verpasst habe 😉.
Teure Täuschung ist ein spannender Krimi mit unerwarteten Wendungen und sympathischen Ermittlern, den ich gerne weiterempfehle.
Ich liebe Tiere, aber ich muss zugeben, Vögel haben mich bisher eher gelangweilt, wenn man mal von Adler und Co. absieht. Im Alltagsleben nervt es mich, wenn mein Auto mal wieder mit Vogelkacke „verziert“ ...
Ich liebe Tiere, aber ich muss zugeben, Vögel haben mich bisher eher gelangweilt, wenn man mal von Adler und Co. absieht. Im Alltagsleben nervt es mich, wenn mein Auto mal wieder mit Vogelkacke „verziert“ wurde, und Tauben und Möwen finde ich aufdringlich und nervig.
Warum also ein Buch lesen über 4 Hobby-Vogelbeobachter, welche heutzutage als Birder bezeichnet werden? Der Titel „Schräge Vögel“ hat mein Interesse geweckt. Schräg klingt schon mal witzig und genau das ist es auch. Wie sich diese vier schrägen Vögel im Laufe des Buches entwickeln und miteinander interagieren ist herrlich komisch. Mit den schrägen Vögeln sind natürlich die Menschen gemeint, die eigentlich nichts gemeinsam haben, außer dass sie sich jeden Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf einem Beobachtungsturm am Chiemsee zur Vogelbeobachtung treffen. Jeder hat dafür seine ganz eigenen Gründe.
Harald, der Forensiker im Ruhestand, ein kauziger Typ, bringt sein Umfeld zur Verzweiflung und mich zum Schmunzeln.
Katja, Doktorin der Altphilologie, die mit Analysen besser umgehen kann als mit Menschen und sich als Haustier ein Huhn hält.
Thilo, schüchterner Student und Birder, um seiner heimlich angebeteten Emily zu imponieren.
Sabine, mit dem ausgeprägten Mutti-Gen, immer für alle da und mit einer geschulten Durchsetzungskraft, die aus den frühen Morgenstunden ihre Kraft zieht, um einen weiteren anstrengenden Tag zu bestehen.
Wie diese „Fantastischen Vier“ einen weiteren Hobby-Ornithologen tot auffinden und fortan als „SOKO Neuntöter“ in einem Mordfall ermitteln, den die Polizei für einen Unfall hält, überzeugt durch feinsinnigen Humor, der mich zwingt langsamer zu lesen, um auch die Zwischentöne wahrzunehmen.
Jeder der Vier hat seine speziellen Eigenheiten, die meisten würden von ihren Mitmenschen wohl als Nerds bezeichnet, aber gemeinsam ergeben sie eine großartige Truppe.
Zusammen in der Gruppe sind wir stärker als jeder für sich allein ist die wunderbare Botschaft dieses Buches und ich habe Harald, Katja, Thilo und Sabine sehr gerne begleitet bei ihren ersten Ermittlungen. Ich lerne sogar ein wenig über Vögel und finde diese nicht mehr so langweilig wie bisher, auch wenn ich frühmorgens meine Zeit lieber mit Lesen verbringe als mit Birding 😉.
Von mir gibt es verdiente 5 Sterne für diesen Start in eine neue Reihe und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit diesen schrägen Vögeln weitergeht.
„Funkelnd wie Glück“ erinnert mich ein wenig an die Geschichte vom hässlichen Entlein, welches sich zum schönen Schwan entwickelt. Dabei ist Goldschmiedin Feli nicht wirklich hässlich, aber sie selbst ...
„Funkelnd wie Glück“ erinnert mich ein wenig an die Geschichte vom hässlichen Entlein, welches sich zum schönen Schwan entwickelt. Dabei ist Goldschmiedin Feli nicht wirklich hässlich, aber sie selbst findet sich nicht schön, nicht wert geliebt zu werden und verkriecht sich Tag für Tag in der Werkstatt ihres verstorbenen Vaters. Um das kleine Geschäft zu retten, reist Feli in die Toskana. Hier möchte sie bei einem Workshop mit einer bekannten Schmuck-Designerin Kontakte knüpfen und einen Sponsor für ihren Schmuck begeistern. Aber Feli wird nur Küchenhilfe und nicht Teilnehmerin des Workshops.
Marie Kronemann zeigt uns, was wirklich wichtig ist im Leben. Behutsam geht sie mit ihrer Protagonistin um, begeistert sie für Italien, das Land und seine Leute und lässt sie Freunde finden.
Etwas Neues wagen, die vertrauten Pfade verlassen und lernen, auf die innere Stimme zu hören, bei diesen Lektionen erhält Feli Unterstützung und manchmal einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.
Liebe dich selbst, dann werden dich auch andere lieben, ist eine wichtige Botschaft. Es ist kein Egoismus, kein Leben auf Kosten anderer, kein Prahlen, wie großartig man doch ist, was leider viel zu häufig zu beobachten ist. Wie wenig brauchen wir doch für unser Glück und gleichzeitig so viel: Liebe, Freundschaft, Vertrauen.
Ich habe mich verliebt, in die Toskana, Giulias Essen und natürlich Leonardo, der zum Glück kein typischer italienischer Macho ist. Die Geschichte zieht mich in ihren Bann, jede Seite verströmt positive Energie und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück. Ich mag die leisen Töne, die feinfühlige Art der Autorin, die Feli Raum lässt, sich ganz sachte selbst zu finden und für ihre Träume zu kämpfen.
„Funkelnd wie Glück“ ist ein Buch, welches ein wohliges Gefühl hinterlässt und deshalb sehr gerne von mir empfohlen wird.