Familiengeheimnisse und Versöhnung
Das Haus am Ende der WeltWow. Mir fehlen die Worte für dieses Buch. Katrin hat es geschafft, mich mit ihrer Geschichte vollkommen in den Bann zu ziehen. Einmal eingetaucht, konnte ich kaum aufhören zu lesen. Fesselnd und gefühlvoll ...
Wow. Mir fehlen die Worte für dieses Buch. Katrin hat es geschafft, mich mit ihrer Geschichte vollkommen in den Bann zu ziehen. Einmal eingetaucht, konnte ich kaum aufhören zu lesen. Fesselnd und gefühlvoll erzählt sie die Geschichte von Mai und Henning.
Mai hat einen schweren Reitunfall erlitten, lag wochenlang im Koma – und als sie schließlich erwacht, ist nichts mehr wie zuvor. Sie ist nicht mehr dieselbe. In ihr brodelt Schmerz und Wut, die ich beim Lesen förmlich spüren konnte. Ihre Gefühle waren für mich absolut nachvollziehbar.
Henning hingegen war mit Mais Verhalten völlig überfordert, konnte es nicht begreifen – und reagierte oft überfürsorglich. Doch dann verschwindet Mai plötzlich spurlos.
Was ist passiert? Wo ist sie hin?
Die Suche nach ihr führt Henning schließlich nach Finnland, nachdem er einen rätselhaften Anruf erhält. Ohne zu zögern macht er sich auf den Weg – und stößt dort auf ein Geheimnis, das alles verändert. Ein Geheimnis, das sich entfaltet wie die Büchse der Pandora und mich beim Lesen fassungslos zurückgelassen hat. Gleichzeitig zwingt es Henning, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen.
Katrin zeigt mit diesem Buch eindrucksvoll, wie wichtig es ist, über Verluste, familiäre Geheimnisse und die Wahrheit zu sprechen.
Es ist kein Buch, das laut schreit – aber eines, das tief unter die Haut geht. Ich kann es von Herzen empfehlen.