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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2025

Außergewöhnliche Geschichte

Fischtage
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In der Geschichte geht es um Ella. Sie ist 16 Jahre alt und hat seit Beginn der Pubertät immer wieder mit Wutanfällen zu kämpfen. Sie geht zweimal pro Woche in die Therapie, damit ihre Eltern sie nicht ...

In der Geschichte geht es um Ella. Sie ist 16 Jahre alt und hat seit Beginn der Pubertät immer wieder mit Wutanfällen zu kämpfen. Sie geht zweimal pro Woche in die Therapie, damit ihre Eltern sie nicht ins Internat abschieben. Der alte Eckard, der leider unter Demenz leidet, ist ihr einziger Freund. Dann verschwindet plötzlich ihr Bruder Luis und sie macht sich mit einem Plastikfisch auf die Suche nach ihm.

Ich fand die Geschichte sehr interessant und spannend. Vor allem das Thema mit den Wutanfällen hat mich angesprochen, weil mich immer sehr interessiert, was es für Erkrankungen gibt, die wir teilweise gar nicht kennen. Ich habe hier einiges gelernt. Deshalb vergebe ich gerne 4 Sterne. Für 5 Sterne reicht es leider nicht ganz, weil mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte. Aber eine Leseempfehlung gibt es trotzdem von mir.

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Eine absolut lesenswerte und sehr außergewöhnliche Geschichte

Kaltblut
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In der Geschichte geht es um Stubber, er ist Einzelgänger und lebt in einem kleinen Ort in den Bergen. Er ist Sprengmeister von Beruf, wie auch sein Vater es schon war. Eines Nachts kommen in einer Berghütte ...

In der Geschichte geht es um Stubber, er ist Einzelgänger und lebt in einem kleinen Ort in den Bergen. Er ist Sprengmeister von Beruf, wie auch sein Vater es schon war. Eines Nachts kommen in einer Berghütte 11 Männer ums Leben und man gibt ihm die Schuld, weil ein Sprengsatz explodiert ist.

So eine Geschichte wie diese hatte ich auch noch nicht. Den Titel "Kaltblut" finde ich absolut passend, denn die Geschichte ist für mich eine Mischung aus Roman und Krimi, weil man selbst gerne mit rätselt, wer denn die Schuld an der ganzen Sache trägt. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, denn ich konnte mir den Schauplatz in den Bergen und die Handlung richtig bildlich vorstellen und die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite. In diesem Sinne gibt es von mir 4 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Eine Geschichte zum Miträtseln mit kleinen Schwächen

Was hast du nur getan?
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Auf dem Schulhof wird Arthur Otto Falkenberg tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord auf, aber Cassidy und ihre Clique sollen im Auftrag der Schule die Ohren offen halten. Als sich die Hinweise ...

Auf dem Schulhof wird Arthur Otto Falkenberg tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord auf, aber Cassidy und ihre Clique sollen im Auftrag der Schule die Ohren offen halten. Als sich die Hinweise auf einen Mord häufen, beginnt Cassidy selbst die Ermittlungen aufzunehmen. Aber sie und ihre Freundinnen geraten selbst in Verdacht, denn eine von ihnen kannte Arthur besser, als sie zugibt.

Die Geschichte war spannend bis zur letzten Seite. Aber in der Mitte wurde es teilweise etwas langatmig, weil nicht wirklich viel passiert. Deshalb muss ich leider einen Stern abziehen. Der Schreibstil hat mir allerdings gut gefallen, das Ende war überhaupt nicht vorhersehbar und ich habe gerne mit gerätselt. Deshalb vergebe ich gerne 4 Sterne für die Geschichte und empfehle allen, sich selbst ein Bild von der Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Großartiger Generationenroman

Vor hundert Sommern
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In der Geschichte geht es um Großmutter Elisabeth, die die Geschichte ihrer Tante Clara erzählt, ihre Tochter Anja und Enkelin Lena. Elisabeth zieht gerade in eine Seniorenresidenz um, Anja und Lena räumen ...

In der Geschichte geht es um Großmutter Elisabeth, die die Geschichte ihrer Tante Clara erzählt, ihre Tochter Anja und Enkelin Lena. Elisabeth zieht gerade in eine Seniorenresidenz um, Anja und Lena räumen ihr Haus aus und finden dabei einige fragwürdige Dinge. Irgendwann beginnt Elisabeth dann die Geschichte ihrer Tante Clara zu erzählen, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielt und nach und nach kommen alles, was jahrzehntelang geheim gehalten wurde, ans Licht. Anja und Lena haben auch ihre eigenen Probleme. Anja denkt immer nur an die anderen, steht kurz vorm Zusammenbruch und ist auch mit ihrem Beruf nicht mehr glücklich. Lena eckt an seit sie denken kann und ist auch mit ihrem Studium nicht gerade glücklich.



Diese Geschichte ist ein großartiger Generationenroman. Die Geschichte war zudem sehr lehrreich, denn in den Strängen der Gegenwart werden viele aktuelle Themen aufgegriffen und am erstaunlichsten an der Geschichte ist, wie wenig wir aus der Geschichte gelernt haben, denn teilweise macht unsere Gesellschaft und die Politik große Rückschritte, was mir persönlich auch Angst macht. Für diese Geschichte vergebe ich gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Eine gelungene Romanbiografie

Peggy
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"Peggy" ist eine Romanbiografie über die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Peggy wächst in New York auf und rebelliert schon immer gegen die Etikette. Ihr geliebter Vater stirbt beim Untergang der Titanic, ...

"Peggy" ist eine Romanbiografie über die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Peggy wächst in New York auf und rebelliert schon immer gegen die Etikette. Ihr geliebter Vater stirbt beim Untergang der Titanic, mit ihrem Erbteil verlässt sie dann das Elternhaus in Richtung Paris. Sie landet dann in der Kunstszene und wird irgendwann Kunstsammlerin und fördert auch junge Kunstschaffende.

Mir hat an der Geschichte besonders gefallen, dass alles chronologisch aufgeführt ist und die Ich-Perspektive. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen und die Geschichte war auch überhaupt nicht langatmig.
Rebecca Godfrey konnte leider ihr Werk nicht mehr vollenden, weil sie leider vorher verstorben ist. Deshalb hat es ihre gute Freundin Leslie Jamison fertiggestellt, was auch im Nachwort erwähnt wird. In diesem Sinne gibt es von mir 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich habe nämlich einiges gelernt aus der Geschichte.

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