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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Spannung und Unterhaltung

Mord im Land der Windriesen
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Vollmond, Windräder, kunstvoll drapierte Opfer sind die Basis dieses Krimis.
Das Buch ist gut aufgebaut und der Schreibstil gefällt mir. Besonders der Dialekt ist unterhaltsam, gerade weil er für mich ...

Vollmond, Windräder, kunstvoll drapierte Opfer sind die Basis dieses Krimis.
Das Buch ist gut aufgebaut und der Schreibstil gefällt mir. Besonders der Dialekt ist unterhaltsam, gerade weil er für mich fremd ist. Dem Leser wird ein spannender und kurzweiliger Krimi geboten, der aber teilweise auch ernst, heftig und lehrreich ist – aber alles in ausgewogenem Maß.
Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Mord im Winzermilieu

Winzerkrieg
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Am Rheinufer von Speyer wird eine Leiche entdeckt, dabei wollte der Ermittler Sartorius doch nur eine Runde Joggen gehen. Schnell ist klar, dass es Mord war, doch so einfach lässt sich dieser dann doch ...

Am Rheinufer von Speyer wird eine Leiche entdeckt, dabei wollte der Ermittler Sartorius doch nur eine Runde Joggen gehen. Schnell ist klar, dass es Mord war, doch so einfach lässt sich dieser dann doch nicht aufklären. Und schon stecken Sartorius und Kommissar Achill in einem verstrickten Fall.
Der Krimi ist gut aufgebaut und der Autor schafft es, die Spannung bis zuletzt hochzuhalten – dank des tollen Schreibstils, aber auch etlichen Wendungen. Egal ob Kenner der Reihe oder Neueinsteiger, man kommt gut in diesen neuen Band hinein. Die Figuren sind sympathisch und wirken, wie immer, sehr authentisch. Neben dem Krimi ist es schön, dass man auch einiges an Hintergrundwissen über das Winzermilieu erfährt, ohne dass es zu langatmig ist. Genau richtig, auch für Nichtweintrinker. Wie immer ist auch das Cover gelungen: es deutet auf das Thema hin, ohne was vorwegzunehmen.
Ein sehr unterhaltsamer, spannender und interessanter Krimi. Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Ein dunkles Stück Zeitgeschichte

Ginsterburg
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Im fiktiven Ort Ginsterburg ist nach der Machtergreifung nichts mehr wie es mal war. Auch wenn die Einwohner versuchen, sich zu arrangieren, steuern viele doch auf einen Abgrund zu: Lothar sympathisiert ...

Im fiktiven Ort Ginsterburg ist nach der Machtergreifung nichts mehr wie es mal war. Auch wenn die Einwohner versuchen, sich zu arrangieren, steuern viele doch auf einen Abgrund zu: Lothar sympathisiert mit der Hitlerjugend, seine Mutter kann nur zuschauen, viele wittern neue Möglichkeiten, einige lassen sich korrumpieren usw.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und lässt eine packende, düstere und nachdenkliche Atmosphäre aufkommen. Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen, 1935, 1940 und 1945, was nochmal mehr für Spannung sorgt. Durch zahlreiche Figuren lernt der Leser das Leben und die Gesellschaft dieser Kleinstadt kennen. Auch durch den Schreibstil des Autors fühlt man sich wie in dieses Leben hineinversetzt.
Das Buch ist fordernd, spannend und packend zugleich. Es ist keine leichte Kost, aber eine atmosphärisch und das Zeitgeschehen darstellende Geschichte über ein dunkles Stück Zeitgeschichte.
Empfehlenswert für Leser von besonderen und herausfordernden Romanen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Beeindruckend und spannend

Die Meisterdiebin
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Auf einer wahren Begebenheit ruhend erzählt der Roman von einer Diebstahlserie in einem Schweizer Luxushotel währen der Jahre 1936 bis 1945. In über 90 Einbrüchen kommen wertvolle Gegenstände wie beispielsweise ...

Auf einer wahren Begebenheit ruhend erzählt der Roman von einer Diebstahlserie in einem Schweizer Luxushotel währen der Jahre 1936 bis 1945. In über 90 Einbrüchen kommen wertvolle Gegenstände wie beispielsweise Schmuck und Uhren abhanden. Jahrelang blieb die titelgebende Meisterdiebin unerkannt, bis sie 1946 verhaftet werden konnte. Das vorliegende Buch basiert auf der Geschichte der jüdischen Kaufhauserbin Elise, die vor den Nationalsozialisten in die Schweiz geflüchtet war und der alles genommen wurde.
Das Buch ist spannend geschrieben und regt den Leser zum Nachdenken an. Die Autorin schafft es, die besondere Hauptfigur spannend darzustellen, man kann förmlich ihre Zerrissenheit spüren. Ist sie Heldin oder Antiheldin? Ist das Buch ein historischer Roman, Krimi oder Gesellschaftsroman? Am Ende der spannenden Lektüre bleibt man nachdenklich zurück, auch wenn der Roman kurzweilig und gut zu lesen war.
Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Geheimnisvolle Morde im Cognacmilieu

Geheimnisvolles La Rochelle
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Es könnte ein gemütlicher Spätsommertag sein, doch Commissaire Chevalier wird zu einem Mordfall gerufen. Auf einer Luxusjacht wurde die Miterbin einer angesehen und alteingesessenen Cognacdynastie ermordet. ...

Es könnte ein gemütlicher Spätsommertag sein, doch Commissaire Chevalier wird zu einem Mordfall gerufen. Auf einer Luxusjacht wurde die Miterbin einer angesehen und alteingesessenen Cognacdynastie ermordet. Chevalier und sein Team beginnen mit den Ermittlungen und dann gibt es noch einen weiteren Toten: der Geschäftsführer eines konkurrierenden Weinguts wurde mit der gleichen Waffe ermordet. Besteht ein Zusammenhang?
Zuerst einmal ist das Cover toll gestaltet und passt perfekt zu einem Buch, das auf der Ile de Ré beziehungsweise um La Rochelle spielt.
Die Handlung ist gut aufgebaut und dank zahlreicher Wendungen und potentieller Verdächtigen sehr spannend; der Leser kann bis zum Schluss mitermitteln, ohne zu früh den Täter zu entlarven.
Auch die Figuren sind durchdacht und wirken sehr authentisch. Schön ist auch, dass in die eigentliche Handlung auch das Privatleben von Chevalier miteinfließt. Wer die Reihe von Beginn an gelesen hat, kann so mitverfolgen, wie sich sein Leben in La Rochelle entwickelt und nun auch Nachwuchs bevorsteht.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Leser im Buch auch noch nebenbei etwas über die Cognacherstellung erfährt – sehr interessant, auch für Nicht-Cognactrinker.
Und natürlich kommt auch der Lokalkolorit wieder nicht zu kurz.
Man kann sich auf eine Fortsetzung der Reihe freuen.
Sehr empfehlenswert für Fans von spannenden Regionalkrimis mit Flair.

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