The window to the yard
Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.Spontan habe ich bei der Leseprobe an den Film „Das Fenster zum Hof“ gedacht, beide Protagonisten haben das Schicksal in einem Rollstuhl zu sitzen und beide beobachten ihre Nachbarn in diesem Fall die ...
Spontan habe ich bei der Leseprobe an den Film „Das Fenster zum Hof“ gedacht, beide Protagonisten haben das Schicksal in einem Rollstuhl zu sitzen und beide beobachten ihre Nachbarn in diesem Fall die Gäste im Hotel Ambrosia in dem Haus ihr gegenüber durch ein Fernglas und kommen dem ein oder anderen Geheimnis der auf die Spur. Witzig das die Autorin das im Buch aufgreift, aber weg aus 1955 hin zu 2024, in der Leseprobe bin ich gleich bei dem Satz: „Hättest du Lust, dich von mir am Wochenende dort ein quartieren zu lassen“ von Ivy gestoßen, für Robyn wird das aufregend klingen, aber aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkung ist das nicht möglich. Aber was würde sie dort finden. Robyn hat ME/CFS, erklärend sollte man sich ansehen was ist ME/CFS Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt. Um keine Spoiler einzubauen kann man in dieser Rezension eigentlich nur ein paar Eckdaten lüften. Robyn Jackson ist 17 Jahre alt, und wohnt mit ihrer Tante Nelly in einer Wohnung gegenüber dem Hotel Ambrosia und Fan eines True-Crime-Podcast, für sie wäre es das größte einen Cold Case zu lüften, den das Hotel belastet. Sie tritt in Austausch mit der Inflorenzerin Ivy. Im Ambrosia sind seit der Eröffnung im Jahr 1921/1922 viele merkwürdige Dinge geschehen, von Menschen die verschwunden sind bis Suiziden, Unfällen und Drogentoten. Da Roby nicht selber in das Hotel einziehen kann, dieses aber für ihrer Podcast wichtig ist lernt sie durch einen Zufall A. J. kennen, ein Junge der vor etwas auf der Flucht zu seien scheint und sich darauf einlässt in das Hotel zu ziehen um Roby mit Informationen zu versorgen. Hier muss die Rezension schon aufhören um dem Leser die Spannung nicht zu nehmen, aber eines ist gesagt, nichts scheint zu sein, wie es ist. Bleibt die Frage, welch düsteres Geheimnis verbirgt das Hotel, lassen sie sich als Leser darauf ein, aber seien sie vorsichtig, nicht das sie verschwinden und selber ein Teil der Geschichte werden. Eine gelungene Erstauflage mit einem düsteren Farbschnitt und geheimnisvollem Overlay. Ein Thrillers der sich erst zum Ende hin richtig entwickelt, die Autorin windet Spannungsfäden die sich immer wieder auflösen, aber lesen sie selbst. Vielen Dank.