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Veröffentlicht am 05.05.2025

"Es wäre alles genau so möglich gewesen"

Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre
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Der Roman spielt in den Jahren 1791 bis 1794 in Paris. Es ist ein bewegter Zeitabschnitt während der Französischen Revolution. Alles beginnt, als Éléonore Duplay und ihre Schwester Babette, auf dem Marsfeld ...

Der Roman spielt in den Jahren 1791 bis 1794 in Paris. Es ist ein bewegter Zeitabschnitt während der Französischen Revolution. Alles beginnt, als Éléonore Duplay und ihre Schwester Babette, auf dem Marsfeld die Petition für ein allgemeines Wahlrecht unterschreiben. Wenig später entgehen die beiden jungen Frauen nur knapp einem blutigen Massaker, als plötzlich die Nationalgarde beginnt, auf das versammelte Volk zu schießen. Éléonore sucht daraufhin ihren Vater im Jakobinerclub auf, wo sich Gegner der absolutistischen Monarchie treffen. Dort begegnet sie zum ersten Mal Maximilien Robespierre. Die Faszination ist beidseitig, und als Robespierre wenig später ein Zimmer bei der Familie Duplay bezieht, sehen sich die beiden täglich. Obwohl Éléonore bereits dem Schreinergesellen Jean versprochen ist, der einmal die väterliche Werkstatt übernehmen soll, entwickelt sich zwischen ihr und Maximilien ein zartes Band der Zuneigung. Éléonore bewundert die Unbestechlichkeit Maximiliens und kann seine Zukunftsvision von einer freien Republik nur allzu gut nachvollziehen. Er schätzt ihre Klugheit, ihr künstlerisches Talent und ihren Mut, denn Éléonore setzt sich unermüdlich für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Sie haben gemeinsame Ideale aber auch größere politische Meinungsverschiedenheiten, vor allem aber haben sie den Traum von einer gemeinsamen Zukunft. Ihre Liebe steht jedoch unter keinem guten Stern, und jeder, der sich schon mit den historischen Fakten der Französischen Revolution befasst hat, weiß um Robespierres Schicksal, und obwohl ich wusste, wie es letztendlich ausgeht, habe ich diesen Roman mit großer Faszination gelesen. Jeanette Limbeck hat äußerst gründlich recherchiert, was man schon an den zahlreichen Quellenangaben im Anhang sieht. Kleinere Abweichungen von der historischen Realität hat sie separat aufgelistet, auch gibt es ein umfangreiches Personenverzeichnis, an dem man sieht, dass die meisten Personen wirklich gelebt und gewirkt haben und es nur sehr wenige fiktive Charaktere in der Handlung gibt. Der Roman ist in der 1. Person geschrieben. Éléonore Duplay schildert die Ereignisse der Jahre aus ihrer Sicht, und man erhält hier ein ganz anderes Bild von Robespierre als man es gemeinhin kennt. Ihre Erzählung ist sehr sachlich und wirkt manchmal distanziert und kühl, was aber durchaus ins Bild passt, denn man hat den Eindruck, als hätte sie für ihren Rückblick auf vergangene Tage alle Emotionen in ihrem Inneren verschlossen, so als wären die Hoffnungen und Träume dieser starken jungen Frau, die sich stets für die Rechte der Frauen eingesetzt hat, zusammen mit Maximilien gestorben. Alle Ereignisse sind so plastisch dargestellt, dass man völlig in diese damalige Welt eintaucht. Die Charaktere sind brillant ausgeführt, und man kann ihre Zuversicht, ihre Erwartungen aber auch ihre Bedenken und Ängste sehr gut nachvollziehen. Für mich war es sehr fesselnd, hier so detailliert über eine Zeit zu erfahren, die mir bisher nur bruchstückhaft bekannt war.
Der Titel des Romans "Die Farben der Revolution" ist perfekt gewählt, denn Éléonore war Künstlerin und bezeichnete sich selbst als Malerin der Revolution. Das Portrait auf dem Buchcover soll ein Selbstbildnis in Pastell von ihr sein. Die tragische Geschichte von Éléonore Duplay und Maximilien Robespierre ist definitiv ein Lese-Highlight für mich.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Die faszinierende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Mensch und Tier

Hase und ich
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Die Autorin ist politische Beraterin in der Außenpolitik, und lange Zeit war sie viel beschäftigt und ständig unterwegs. Während des Corona-Lockdowns zog sie sich in ihr Haus auf dem Land zurück. Als sie ...

Die Autorin ist politische Beraterin in der Außenpolitik, und lange Zeit war sie viel beschäftigt und ständig unterwegs. Während des Corona-Lockdowns zog sie sich in ihr Haus auf dem Land zurück. Als sie bei einem Spaziergang ein Hasenjunges findet, das total verlassen wirkt, ist sie erst ratlos. Auf dem Rückweg, vier Stunden später, ist der kleine Hase immer noch an der gleichen Stelle, und die Autorin beschließt, ihn mitzunehmen, da sie befürchtet, er würde sonst leichte Beute für einen Greifvogel oder einen Hund.
Zuhause angekommen holt sie Informationen ein, von Menschen, die etwas von Tieraufzucht verstehen. Für das Hasenkind macht ihr niemand Hoffnung, egal wen sie fragt. Es scheint unmöglich, so ein wildes, schreckhaftes Tier an den Menschen zu gewöhnen und aufzuziehen. Aber Chloe gibt nicht auf. Sie besorgt sich alle Informationen, die man nur haben kann, und sie tut alles für den kleinen Hasen. Bei ihren Versuchen, das Kleine zu retten, macht sie sicher auch Fehler, wie sie selbst gesteht, aber Hase (so nennt sie ihren Schützling) nimmt ihr nichts übel und gedeiht auf wundersame Weise. Die Autorin versorgt ihn, ohne seine Freiheit einzuschränken, und Hase dankt es ihr mit seiner Treue. Als er größer wird, verschwindet er oft stundenlang, später auch tagelang, kommt aber immer wieder zu ihr zurück.
Ich habe diese bezaubernde Geschichte sehr genossen. Die Autorin schildert in ihrer ruhigen Art und mit poetischen Worten die Wunder dieser besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Sie lernt täglich dazu und beobachtet das Verhalten und den Tagesablauf ihres temporären Hausgenossen. mit großer Faszination. Die Sorge, Hase könnte etwas passieren, hat sie ständig, und doch lässt sie ihm seine Freiheit. Hase beschenkt sie dafür mit vielen magischen Momenten und seinem Vertrauen, und er lässt sie sehr intensiv an seinem Leben und seinen Gepflogenheiten teilhaben. Dieses Buch bietet nicht einfach nur schöne Naturbeschreibungen, sondern es ist tiefgründig und macht nachdenklich. Neben den faszinierenden Phänomenen der Natur schildert die Autorin auch die Schattenseiten, nämlich was Wildhasen in der Vergangenheit angetan wurde und welche Gefahren auch bzw. besonders heute auf die Tiere lauern. Das Buch ist schön und traurig zugleich. Es zeigt auf, was heutzutage in unserer automatisierten Welt schief läuft, aber es erdet auch, indem es ein tiefes Gefühl für die Natur und ihre Wunder hervorbringt. Mich hat die Geschichte von Hase gefesselt und tief berührt. Ich hätte immer so weiterlesen können, denn bei diesem Buch passt einfach das Gesamtbild. Obwohl es eher zu den Sachbüchern gehört, ist es so fesselnd und wunderbar geschrieben, dass man gar nicht genug von den hinreißenden Schilderungen kriegen kann. Claudia Amor hat bei der Übersetzung eine großartige Arbeit geleistet. Schon die äußere Aufmachung des Buches ist so schön. Vor jedem Kapitel gibt es eine feine, lebensechte Hasen-Illustration von Denise Nestor. Ihre Bilder machen das Buch zu einem wahren Schmuckstück. Für mich ist "Hase und ich" ein April-Highlight.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Die neuesten Erkenntnisse zum Fasten - Das Buch ist ein wahrer Augenöffner!

Der neue Fasten-Code
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Das Thema "Fasten" hat mich eigentlich schon immer interessiert, und ich habe schon vor vielen Jahren entsprechende Berichte vom Heilfasten gelesen bzw. verfolgt. Dabei war jedoch nicht immer alles toll, ...

Das Thema "Fasten" hat mich eigentlich schon immer interessiert, und ich habe schon vor vielen Jahren entsprechende Berichte vom Heilfasten gelesen bzw. verfolgt. Dabei war jedoch nicht immer alles toll, denn es gab auch Erfahrungen von Fastenden, deren Stoffwechsel nach einer Fastenkur völlig durcheinander war. Für mich selbst konnte ich mich nie dazu durchringen, denn es gab einige Punkte, die man befolgen sollte, die mir aber suspekt waren. Der Untertitel dieses Buches "Warum die Darmreinigung das Mikrobiom schwächt und Kaffee die Zellerneuerung unterstützt" hatte dann gleich meine Aufmerksamkeit, denn vor allem den ersten Punkt fand ich schon immer recht bedenklich. Das Fasten ist, egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen, oft durch die Lebensumstände, so alt wie die Menschheit und ein wichtiger Bestandteil einiger Religionen. Es gibt eine Vielfalt an Möglichkeiten, wie man fasten kann, was die Dauer und Intensität angeht.

Was mich schon immer abgeschreckt hat, war die Einnahme von Glaubersalz, um den Darm vor einer Fastenkur völlig zu entleeren. Auch bei dem Brauch, regelmäßig Einläufe zu machen, war ich sehr skeptisch. Die Autorin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann bestätigt nun genau meine Bedenken. Sie erläutert ausführlich, was bei so einer Darmreinigung geschieht und wie sich diese aufs Mikrobiom auswirkt. In ihrem Buch hat sie die neuesten Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus der Praxis zusammengestellt und dabei offengelegt, was wirklich sinnvoll ist und was man lieber lassen sollte.

Sie geht auch ausführlich auf die aktuell so beliebten Saftfastenkuren sowie das gehypte Thema "Detox" ein und untermauert auch hier meine diesbezüglichen Bedenken.

Übersichtlich und sachlich führt sie alle wichtigen Themen auf, die mit dem Fasten zusammenhängen. Fasten kann sehr viel Gutes bewirken, keine Frage, aber es kann auch schädlich sein, das Immunsystem schwächen, den Stoffwechsel durcheinanderbringen und vieles mehr. Hier findet man Antworten zu allen Fragen, egal ob man sich zu einer mehrtägigen Heilfastenkur entschlossen hat oder lieber das Intervallfasten praktiziert.
Das Buch ist gut verständlich geschrieben, so dass man auch als Laie die Zusammenhänge versteht und nachvollziehen kann. Es ist interessant für alle, die sich in irgend einer Form für das Fasten oder auch für die Zusammenhänge von Stoffwechsel, Darmgesundheit und Immunsystem interessieren. Es bringt Klarheit in dieses komplexe Thema und unterstützt alle, die das Fasten selbst für sich entdecken möchten.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

London Bridge is falling down...

Die Brücke von London
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Der Roman teilt sich auf zwei Zeitebenen auf. Der größere Teil der Geschichte spielt im Jahr 1749. Hier lernen wir die Tuchhändlerin Juliana Hamley kennen. Sie ist in argen Nöten, denn ihr Mann ist kürzlich ...

Der Roman teilt sich auf zwei Zeitebenen auf. Der größere Teil der Geschichte spielt im Jahr 1749. Hier lernen wir die Tuchhändlerin Juliana Hamley kennen. Sie ist in argen Nöten, denn ihr Mann ist kürzlich verstorben, und sie muss sich mit ihrem Tuchladen, der sich im Kapellhaus auf der London Bridge befindet,alleine durchschlagen. Die Geschäfte gehen schlecht, denn der Bau einer weiteren Brücke über die Themse wirkt sich für die Händler auf der London Bridge negativ aus. Als Juliana den Straßenjungen Alder kennenlernt, hat dieser eine Geschäftsidee, die zwar riskant aber äußerst lukrativ ist. Eine weitere Hauptperson dieses Handlungsstrangs ist Oliver Morris, der neue Gehilfe des Brückenmeisters. Als er Julianas Bekanntschaft macht, verliebt er sich auf Anhieb in die junge Frau. Diese allerdings weiß nicht, ob sie ihm trauen kann, denn sie ist in Geschäfte verwickelt, von denen der Brückenmeister nichts wissen darf.
Der zweite Handlungsstrang führt ins Jahr 1202, als die Brücke gerade im Bau war. Dieser Teil des Romans wird aus dem Blickwinkel von Estrid erzählt. Ihre Schwester Sibilla lebt als Heilerin in einer Hütte im Wald und hängt dem alten Glauben an. Eines Tages warnt sie Estrid vor einem Unglück, das deren Mann Stephen betreffen würde. Dem verantwortlichen Geistlichen für den Brückenbau, Peter de Colechurch und dem Baumeister Gilbert ist Sibilla mit ihren Prophezeiungen jedoch ein Dorn im Auge, und auch Stephen stellt sich gegen sie, und schnell gerät sie in Gefahr, als Hexe angeklagt zu werden. Kann Estrid ihre Schwester retten?
Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sehr schnell hatte ich das Bedürfnis, mehr über die alte London Bridge zu erfahren, und ich habe mich ausgiebig über dieses faszinierende Bauwerk informiert. Wie der Autor die Entstehung und Geschichte dieser Brücke in seinem Roman verarbeitet hat, ist großartig. Die Protagonisten sind alle sehr überzeugend, und vor allem Alder hat mich stark beeindruckt. Er ist mein liebster Charakter im Buch. Die Story ist kurzweilig und fesselnd erzählt, und so ganz nebenbei erfährt man viele historische Details über die damalige Zeit. Der Autor hat einen konstanten Spannungsbogen aufgebaut, und durch den Wechsel zwischen den Zeiten gibt es immer wieder kleine Cliffhanger, die zum Weiterlesen animieren, so dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Wie sich am Ende alles perfekt zusammenfügt und alle Handlungsfäden verknüpft werden, hat mich sehr zufrieden zurückgelassen. Das ist ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack, mit plastischen Beschreibungen, viel Zeitkolorit und tollen Charakteren. In der hinteren Umschlagklappe befindet sich eine farbige Abbildung der London Bridge, die sehr hilfreich ist, um sich die Szenerie vorstellen zu können.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Ein wundervolles, berührendes und sprachlich wertvolles Buch

Flusslinien
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Die Geschichte erzählt von zwölf Tagen an der Elbe, immer abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten. Es geht um die 102-jährige Margrit, die in einer Seniorenresidenz nahe der Elbe lebt, um ihre ...


Die Geschichte erzählt von zwölf Tagen an der Elbe, immer abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten. Es geht um die 102-jährige Margrit, die in einer Seniorenresidenz nahe der Elbe lebt, um ihre Enkeltochter Luzie, die kurz vor dem Abitur die Schule verlassen hat und nun als Tätowiererin arbeitet, und dann ist da noch Arthur, der junge Fahrer der Seniorenresidenz. Täglich fährt er Margrit in den Römischen Garten. Dort hängt sie ihren Erinnerungen nach.

Der Roman ist eher ruhig, fließend wie das Wasser, und die Autorin spielt mit der Sprache. Man entdeckt wunderbare Wortschöpfungen in diesem Buch, ja es sind wahre Wortschätze, sehr poetische und nachdenkliche Passagen. Die drei Protagonisten verbindet eine Gemeinsamkeit, denn alle haben Ereignisse in der Vergangenheit aufzuarbeiten. Margrit macht sich Sorgen um ihre Enkeltochter, denn sie spürt, dass da etwas auf der jungen Frau lastet. Aber Luzie ist lange nicht bereit, sich zu öffnen. Erst nach und nach erhält man Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und versteht, warum sie ihre Entscheidungen trifft - so und nicht anders. Auch Arthur hat sein Päckchen zu tragen, aber trotz seiner Schuldgefühle und düsteren Gedanken nimmt er auch Anteil an Margrits und Luzies Leben. Die Zusammenhänge, die sich nach und nach erschließen, sind von der Autorin wunderbar in Worte gefasst. Zwar geht es um ernste Themen, aber ab und zu blitzt ein feiner Humor hervor. Der Titel "Flusslinien" ist in mehrfacher Hinsicht sehr passend gewählt. Auch das Bild auf dem Cover spiegelt eine besondere Stimmung wider, der wir an einigen Tagen an der Elbe begegnen.

Zwei meiner Lieblingspassagen möchte ich euch nicht vorenthalten:

Margrit: Es kommt ihr so vor, als habe die Stille der Nazizeit mehr Nuancen gehabt als die Sprache. Doch auch in den heutigen Zeiten kann sie zwischen einem beharrlichen, trotzigen, widerspenstigen oder höhnischen Schweigen unterscheiden.

Else hat sich bestimmt nicht gestattet, Heimweh nach dem Kösterberg zu haben, geschweige denn zu zeigen. Es war ihr eigenes Geheimweh.

Das ist definitiv ein Buch, das ich, mit zeitlichem Abstand, noch einmal lesen möchte, denn es berührt das Herz und enthält jede Menge Lebensklugkeit.

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